Tschernobyl

Beiträge zum Thema Tschernobyl

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Radioaktivität
Auch 30 Jahre nach Tschernobyl: Strahlendes Erbe im Babenhausener Erdreich

Studenten haben im Raum Babenhausen die Belastung des Bodens untersucht Nach über 30 Jahren ist das Reaktorunglück von Tschernobyl in der heutigen Ukraine nicht mehr ständig im kollektiven Bewusstsein präsent. Die Spuren des Super-GAUs sind jedoch weiterhin überall in der Region zu finden. Immer noch ist das strahlende Caesium 137 im Erdreich messbar – und das wird auch noch lange so bleiben, denn die Halbwertszeit beträgt 30 Jahre. Die Studenten der Ulmer Hochschule Daniel Kienle und Alexander...

  • Mindelheim
  • 19.01.17
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Reaktorunglück
Zwischen Entsetzen und Hoffnung: Drei Kaufbeurer erkunden die Sperrzone in Tschernobyl

Drei Tage verbrachten die Kaufbeurer Susanne Seiffert, ihr Mann Wolfgang und Roland Hank im Mai 2015 in der Sperrzone von Tschernobyl. Die Mitglieder des Arbeitskreises Fotografie der VHS Kaufbeuren erkundeten das Gebiet, in dem sich die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung ereignete. Noch heute steht Tschernobyl für Grauen und Tod. Doch Eindrücke und Bilder der Fotografen zeigen auch eine andere Seite des abgeriegelten Areals. Eine Seite, die das Ehepaar Seiffert und...

  • Kempten
  • 25.04.16
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Tschernobyl
Reaktorunglück von Tschernobyl: Kinder kamen zum Erholungsurlaub nach Buchloe

Nach der Reaktor-Katastrophe engagierten sich auch einige Buchloer. Anfang der 1990er Jahre organisierten sie Erholungsurlaube für die jüngsten Opfer aus der Stadt Gomel. Es war ein Samstag, der 26. April 1986: Als der Atomreaktor von Tschernobyl in die Luft fliegt, ist auch in der Stadt Gomel nichts mehr wie zuvor. Die 500.000-Einwohner-Stadt liegt etwa 120 Kilometer nordwestlich von Tschernobyl. Kurz nach der Wende kamen ab 1991 Kinder aus Gomel und Umgebung nach Buchloe – zu...

  • Buchloe
  • 25.04.16
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Geschichte
Reaktorunglück von Tschernobyl: Der Schreck saß tief, auch im Ostallgäu

Das Reaktorunglück von Tschernobyl vor 30 Jahren hinterließ auch im Ostallgäu seine Spuren. Zeitzeugen erinnern sich, wie tief der Schreck vor der radioaktiven Verstrahlung saß. Zu den ersten Vorsiichtsmaßnahmen zählte, dass Kinder nicht mehr draußen spielen sollten und das Vieh in den Ställen gehalten wurde. Frisches Obst und Gemüse blieben liegen, dafür stürzten sich die Käufer auf Konserven. Die Unsicherheit darüber, wie stark die radioaktive Belastung tatsächlich war, war groß. Mehr über...

  • Marktoberdorf
  • 25.04.16
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Atomunglück
Tschernobyl-Hilfe Füssen: Wie der Verein nach der Atom-Katastrophe geholfen hat

Die Erinnerung treibt der 64-Jährigen die Tränen in die Augen: 'Ihr lasst uns nicht alleine.' Dafür, sagt Ludmila Rüger, hätten die Menschen aus der Region um Tschernobyl ihr und anderen Füssenern am meisten gedankt. Mit dem Verein 'Tschernobyl-Hilfe Füssen' hat die gebürtige Russin zusammen mit anderen Füssenern fast 30 Jahre lang Kinder aus den radioaktiv verseuchten Gebieten um Tschernobyl ins Ostallgäu geholt. Für drei Wochen konnten sie die Sorgen der Heimat vergessen und sich in...

  • Füssen
  • 25.04.16
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Kempten
Kemptener Bürgermeister empfängt Tschernobyl-Zeitzeugen

Im Rathaus in Kempten begrüßt Bürgermeister Josef Mayr heute einen Zeitzeugen der Atomkatastrophe Tschernobyl. Nicolai Fedorowitsch Kuppa war zur Zeit der Tschernobyl-Katastrophe vor 26 Jahren Leiter der Feuerwehrwache in Kiew. Er war von der ersten Stunde an vor Ort. Kuppa wird am Sonntag bei der Veranstaltung der ÖDP im Haus Hochland über seine Erlebnisse berichten. Außerdem werden dort zwei Japanerinnen berichten, die vor einem Jahr die Atomkatastrophe Fukushima miterlebt haben.

  • Kempten
  • 20.04.12
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Tschernobylhilfe
Konzert der Tschernobyl-Kinder im Füssener Land im Schloss Hopferau findet großen Anklang

Vier Mädchen erobern Herzen im Schloss Hopferau Die Herzen der Zuhörer hatten im Rahmen der 90 Minuten Wohlklang auch die zwei anderen Mädchen erobert: Vika Osipenka demonstrierte ihr Talent als klassische Gitarristin und nahm an den schwarzen und weißen Tasten die Gäste zum rhythmischen Trip ins Land des Boogie-Woogie mit. Dank Gesangstalent Antonia Boschik wurde rund um Füssen bekannt, wie sich Kickser anhören, die in ihrem Land zum typischen Liedvortrag gehören. Nach der Zugabe - mit...

  • Füssen
  • 22.07.11
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Tschernobyl-Hilfe
Königswinkel: eine zweite Heimat für Kinder aus Tschernobyl

Initiative besteht seit 20 Jahren - Kinder und Gasteltern freuen sich an positiver Entwicklung - Konzert als Dankeschön «Die ersten Kinder kamen vor 20 Jahren zu uns. Sie waren verängstigt. Aber die Mädchen haben bei den rund 80 Gastfamilien festgestellt, dass die Welt hier nicht böse ist.» So erinnert sich Karin Walz aus Schwangau an die ersten Kinder aus Tschernobyl - der Stadt in Weißrussland, deren Menschen am stärksten vom Reaktorunfall betroffen waren. Damals wurde im Ostallgäu die...

  • Füssen
  • 15.07.11
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Städtefreundschaft
Die Waisenkinder von Tschernigiv: Memminger Delegation besucht ukrainisches Internat

Tschernobyl noch immer aktuell Tschernobyl und Tschernigiv - die beiden ukrainischen Städte liegen geografisch dicht beieinander: Keine 100 Kilometer trennen den Ort, der 1986 durch die Atomkatastrophe weltweit bekannt wurde, von Tschernigiv, der 330.000-Einwohner-Metropole und befreundeten Stadt Memmingens. In Tschernigiv, wo sich in den vergangenen drei Tagen eine Memminger Delegation aufhielt, um den 20. Jahrestag der Städtefreundschaft zu feiern, sind die Folgen des atomaren Supergaus...

  • Kempten
  • 25.05.11

Atomreaktorunfall
Jahrestag von Tschernobyl weckt auch in Kaufbeuren Erinnerungen

Waldboden und vor allem Wildschweine immer noch radioaktiv belastet Die «Kaufbeurer blicken besorgt in Richtung Sowjetunion», lautete eine der ersten Überschriften der Allgäuer Zeitung nach dem Atomreaktorunfall in der Ukraine. Am 26. April 1986 um 1.23 Uhr Ortszeit hatte sich der Super-GAU in Tschernobyl nahe Kiew ereignet. «Keine Gefahr für Bayerns Bevölkerung», lauteten die ersten offiziellen Mitteilungen der bayerischen Regierung. Erst ein paar Tage danach sickerten die offiziellen...

  • Kempten
  • 27.04.11
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Tschernobyl
Physiker kaufte nach Tschernobyl eine Kuh, um strahlenfreie Milch zu bekommen

Nach dem Reaktorunglück kaufte Physiker Heinz Steil vor 25 Jahren eine Kuh, um strahlenfreie Milch zu bekommen Heinz Steils Ausflug in die Milchviehhaltung ist ziemlich genau 25 Jahre her - genauso lange wie das Reaktorunglück in Tschernobyl, das sich heute jährt. Zufall ist das nicht. Dass neben vier Pferden plötzlich auch eine Kuh in seinem Stall in Knaus stand, hängt nämlich unmittelbar mit der Atomkatastrophe zusammen. Von der hatte Steil - wie wohl die meisten damals - erst einmal...

  • Buchloe
  • 26.04.11

Tschernobyl
Geigerzähler am Gemüsestand

Vor 25 Jahren explodierte in Tschernobyl Block 4 «Darfs noch etwas sein?» «Ja, bitte ein Kilo Geigerzähler-geprüften Spargel.» Solche Szenen spielen sich auf dem Marktoberdorfer Wochenmarkt derzeit nicht ab - auch, weil die Reaktorkatastrophe von Fukushima sich weiter entfernt entwickelt als Tschernobyl. Dort ist heute vor 25 Jahren Block 4 des Kraftwerks explodiert. Mit Folgen auch für Marktoberdorf, wo am 23. Mai 1986 tatsächlich Lebensmittelkontrolleure mit Geigerzähler Gemüse auf dem...

  • Marktoberdorf
  • 26.04.11
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Tschernobyl
25 Jahre nach Katastrophe von Tschernobyl sind im Ostallgäu Nachwirkungen zu spüren

Strahlende Wildschweine Die unfassbare atomare Katastrophe von Fukushima ist in den Köpfen der Ostallgäuer Menschen, das Desaster von Tschernobyl noch im Ostallgäuer Boden. Auf den Tag vor 25 Jahren explodierte in der heutigen Ukraine nach einem Fehler der Techniker der Reaktorblock und spie dabei seinen gesamten Atomkern in die Atmosphäre. Tage später begann es im Ostallgäu zu regnen. Und mit dem Regen kam die Verstrahlung direkt vor unsere Haustür und in unseren Boden. «Besonders in...

  • Marktoberdorf
  • 26.04.11
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Radioaktivität
25 Jahre nach Tschernobyl gibt es im Oberallgäu noch Spuren der Reaktorkatastrophe

«Keine nennenswerte Belastung» «Was auf dem Boden wächst», sei unbedenklich, sagt Karin Wurzbacher auf die Frage, ob und welche radioaktiven Belastungen im Oberallgäu 25 Jahre nach Tschernobyl auftreten. Waldprodukte wie Pilze und Beeren sowie Wildschweinbraten sollten dagegen mit etwas Vorsicht genossen werden. Wurzbacher ist Physikerin am Umweltinstitut München. Im Oberallgäu hätten die Messergebisse der vergangenen zwei Jahre «keine nennenswerte Belastung» ergeben, weiß Lea Estel vom...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 26.04.11
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Katastrophenschutz
Behörden sehen sich besser für einen atomaren Störfall gerüstet als 1986 bei Tschernobyl

Lehren aus dem Unglück gezogen Rudolf Fischer ist seit 1980 Umweltschutz-Ingenieur beim Landkreis Unterallgäu. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Ende April 1986 hat er noch in unliebsamer Erinnerung, so, als habe sie sich erst gestern ereignet. Das reinste Wirrwarr habe er damals erlebt. Unterschiedliche Grenzwerte seien herumgeschwirrt und Zuständigkeiten bei den Behörden nicht klar geregelt gewesen. Der Katastrophenschutz sei auf Kriegsgefahren ausgelegt gewesen, nicht jedoch auf ein...

  • Kempten
  • 21.03.11

Umfrage
Atomkatastrophe in Japan: Auswirkungen für die Region befürchtet

Was Bürger, Allgäuer Überlandwerk und die Jägerschaft sagen und wie der Super-GAU von Tschernobyl nachwirkt Radioaktive Strahlung - die unsichtbare Bedrohung macht den Menschen Angst. Auch wenn die Katastrophe in Japan weit entfernt ist, denken die Kemptener über ihre Folgen vor Ort nach. «Es wird sicherlich wirtschaftliche Folgen haben», meint der 44-jährige Peter Schulz. Noch sei es schwer abzusehen, aber Japan sei ein bedeutender Industriestaat. >, sagt er. Sebastian Uhlemair aus Rettenberg...

  • Kempten
  • 17.03.11
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Ausstellung
Erinnerungen an Folgen des atomaren Supergaus

Bilder informieren über Katastrophe von Tschernobyl - Botschafter zu Besuch Als «enorme Hilfe» hat der belarussische Botschafter Andrei Giro das Engagement des Haldenwanger Vereins «Mdantsane Kinderhilfe Südafrika - Kinder von Tschernobyl» am Samstagabend in der St.-Mang-Kirche bezeichnet. Zur Eröffnung der Ausstellung «25 Jahre nach Tschernobyl: Menschen - Orte - Solidarität» kam der Diplomat nach Kempten, um für die langjährige Unterstützung zu danken und gleichzeitig gegen das Vergessen der...

  • Kempten
  • 08.02.11

Füssen
Überschäumende Freude

«Ich bin überwältigt», bekannte Karin Walz, die Organisatorin der Tschernobyl-Hilfe, angesichts des bis auf den letzten Platz gefüllten Rittersaals beim Konzert der Kinder aus Weißrussland. Sechs Mädchen und ein Bub, die alle - 120 Kilometer von Tschernobyl entfernt - in Gomel eine staatliche Musikschule besuchen, boten wohl auch zum Dank für ihre Ferien bei Gastfamilien Superleistungen bei den einzelnen Vorträgen. Die Musiklehrerin Anja Lawrusenko, die während der nun 20-jährigen Tätigkeit der...

  • Kempten
  • 19.08.10

Füssen / Hopfen am See
Viel Freude mit Tschernobyl-Kindern

Seit 20 Jahren besteht die Tschernobyl-Hilfe Füssen. Und seitdem werden jährlich einige Kinder aus der von der schwersten Nuklearkatastrophe der Geschichte heimgesuchten Provinz in der Ukraine nach Füssen eingeladen. In diesem Jahr sind es acht junge Damen (wir berichteten) von der Tschaikowski-Musikschule aus Gomel, die dabei auf einigen Benefizkonzerten in Füssen ihr Können unter Beweis stellen.

  • Kempten
  • 04.08.09

Buchenberg
Keine Ausreise für Kinder aus Tschernobyl

Für die 14-jährige Svetlana, die in einem Kinderheim im weißrussischen Svetlogorsk lebt, sind die Aufenthalte bei der Familie Wagner in Buchenberg im Sommer und an Weihnachten «ein Lichtpunkt, der sie aus dem Tunnel zieht». Doch das vergangene Weihnachten durfte sie nicht im Oberallgäu verbringen.

  • Kempten
  • 16.01.09
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Oberallgäu
Kinder aus Tschernobyl hoffen auf Besuchserlaubnis

Für die 14-jährige Svetlana, die in einem Kinderheim im weißrussischen Svetlogorsk lebt, sind die Aufenthalte bei der Familie Wagner in Buchenberg im Sommer und an Weihnachten «ein Lichtpunkt, der sie aus dem Tunnel zieht». Den vergangenen Heiligen Abend musste sie auf den Besuch bei ihrer Ersatzfamilie im Oberallgäu aber verzichten. «Das war für uns alle sehr hart», bedauert Bärbel Wagner. Umso mehr hofft nun die Familie, dass es im Sommer mit der Einreise wieder klappt.

  • Kempten
  • 16.01.09
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