Tierschutz

Beiträge zum Thema Tierschutz

Kühe (Symbolbild)
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Vier Angestellte mitangeklagt
Tierskandal: Staatsanwaltschaft klagt zwei Landwirte aus Bad Grönenbach an

Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat Anklage gegen einen 63-jährigen und einen 30-jährigen Landwirt aus Bad Grönenbach erhoben. Die beiden Landwirte, Vater und Sohn, bewirtschafteten 2019 einen Milchviebetrieb, der aus einem Hauptbetrieb und mehreren Nebenbetrieben bestand. Mitangeklagt werden auch vier leitende Angestellte des Milchviehbetriebes - drei Männer im Alter von 47, 44 und 31 Jahren sowie eine 29-jährige Frau. Der Vorwurf lautet "Verstoß gegen das Tierschutzgesetz".   "Erhebliche...

  • Bad Grönenbach
  • 27.11.20
Bad Grönenbach: Eine Kuh in einem landwirtschaftlichen Großbetrieb streckt ihren Kopf durch die Holzlatten eines Stalls.
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Verstoß gegen das Tierschutzgesetz
Tierskandal Bad Grönenbach: Staatsanwaltschaft klagt Landwirte an

Im Juli 2019 hat ein landwirtschaftlicher Betrieb in Bad Grönenbach einen Tierskandal ausgelöst. Jetzt folgt die gerichtliche Aufarbeitung. Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat Anklage erhoben gegen den Landwirt (66) und seinen Sohn (23). Der Vorwurf lautet "Verstoß gegen das Tierschutzgesetz". Kranke Tiere wurden nicht vom Tierarzt behandelt Die Anklage im Einzelnen: Vater und Sohn sollen bei 54 ihrer Rinder auf drei Hofstellen in den Landkreisen Unterallgäu, Oberallgäu und in Kempten gegen...

  • Bad Grönenbach
  • 06.08.20
Schlachtung mit Achtung. (Symbolbild)
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Allgäu
Alternative zum Schlachthof: "Schlachtung mit Achtung" erhält Förderung

Einen stressfreien Tod. Das möchte die "IG Schlachtung mit Achtung" Tieren ermöglichen. Einen Tod ohne Panik, Angst, Strapazen, Transport - und in gewohnter Umgebung. Ihre grundlegende Idee: Nicht das Tier sollte zum Schlachthof kommen, sondern der Schlachthof zum Tier.  Darum entwickelte die "IG Schlachtung mit Achtung" eine mobile Schlachteinheit. Mit der Schlachteinheit wird das Tier direkt beim Landwirt vor Ort geschlachtet. Wie eine Schlachtung mit der Einheit abläuft, haben wir in...

  • Baisweil
  • 24.07.20
Rehkitze werden von ihren Müttern im Frühjahr im hohen Gras versteckt – immer wieder mit bösen Folgen für die Jungtiere. Vor dem Amtsgericht Sonthofen wurden jetzt das Nachspiel eines Mähtods verhandelt: Ein Landwirt hatte ein Rehkitz beim Mähen überfahren – und das vor den Augen der Gäste eines benachbarten Hotels, die gerade frühstückten. (Symbolbild)
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Überfahrenes Rehkitz
Mit Urlaubern gestritten: Oberallgäuer Landwirtin (44) muss Geld für Tierschutz zahlen

Weil ein Urlauberpaar aus Nordrhein-Westfalen beobachtete, wie ein Oberallgäuer Landwirt aus Versehen ein Rehkitz überfuhr, sind die Urlauber mit dem Landwirt und seiner Frau in Streit geraten. Später soll die 44-jährige Landwirtin die Urlauber in einem Wortgefecht beleidigt haben. Wie das Allgäuer Anzeigeblatt berichtet, kam es deshalb zu einer Verhandlung am Amtsgericht Sonthofen.  Demnach stellte das Gericht das Verfahren gegen die Zahlung einer Geldauflage ein. Die 44-Jährige muss jetzt 300...

  • Sonthofen
  • 07.05.20
Wasserbüffel wie hier in Sielmanns Biotopverbund Bodensee werden bald auch im Naturschutzgebiet Moosmühle stehen.
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Artenvielfalt
Wasserbüffel pflegen zukünftig Teile des Naturschutzgebiets Moosmühle in Leutkirch

Im Naturschutzgebiet Moosmühle, östlich des Stadtweihers wird Anfang nächster Woche ein über zwei Kilometer langer Zaun aufgebaut. Auf die eingezäunte Weide wird anschließend eine Herde mit Wasserbüffeln gebracht. Durch die extensive Beweidung mit den Büffeln, wird die Artenvielfalt gefördert. Besonders Pflanzen- und Tierarten des feuchten Offenlands, wie beispielsweise der Kiebitz, verlieren immer mehr Lebensraum. Auf der Wasserbüffelweide werden genau diese Arten durch den Erhalt ihres...

  • Leutkirch
  • 06.05.20
Auf einem Hof in Baisweil stellten Thomas Mayer und Peter Brandmeier von der "IG Schlachtung mit Achtung" ihre mobile Schlachteinheit vor.
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Stressfrei Sterben
Schlachtung mit Achtung: Alternative Schlachtmethode bald auch im Allgäu?

Das Thema Tierwohl gewinnt immer mehr an Bedeutung: Lauf- statt Anbindehaltung, Bio statt Massentierhaltung. Doch egal ob Bio oder nicht. Auf dem Weg zum Schlachthaus leiden alle Tiere. Das will Metzgermeister Martin Mayr aus Irsingen so bald wie möglich ändern. Denn er hofft, Schlachtungen in Zukunft mit der mobilen Rinderbetäubung der "IG Schlachtung mit Achtung" durchführen zu können. Mithilfe der Anlage sollen die Tiere in Würde, innerhalb ihrer Herde und in gewohnter Umgebung sterben....

  • Baisweil
  • 26.03.20
Kühe (Symbolbild)
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Landwirtschaft
Bauer räumt Missstände auf Hof in Dietmannsried ein

Die Initiative "Metztger gegen Tiermord" hat Missstände auf einem Hof in Dietmannsried dokumentiert und veröffentlicht. Gegenüber der Allgäuer Zeitung (AZ) hat der betroffene Landwirt die Missstände eingeräumt. Demnach sei es zu den Missständen gekommen, weil ein Ventil an einem Tränkebecken platzte. Dadurch sei viel Wasser in den Stall gelaufen, was zu der braunen Brühe an den Stellplätzen für die Rinder führte. Das tote Tier im Hof habe man zur Abholung durch die Tierkörperbeseitigung bereit...

  • Dietmannsried
  • 13.03.20
Die Tierrechtsorganisation "Metzger gegen Tiermord" hat die Bilder vom Hof in Dietmannsried veröffentlicht.
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Tierskandal
Videomaterial: Erneut Missstände auf Hof in Dietmannsried festgestellt

+++Update vom 13. März 2020+++ Der betroffene Landwirt hat die Missstände auf seinem Hof eingeräumt. Erneut wurden auf einem Hof im Allgäu Missstände bei der Tierhaltung aufgedeckt. Dieses Mal handelt es sich um einen Familienbetrieb in Dietmannsried mit einem Haupt- und Nebenhof. Dort werden derzeit rund 200 Rindern gehalten. Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Tierrechtsorganisation "Metzger gegen Tiermord" (MgT) ein Video, welches, wie der Bayersichen Rundfunk bestätigt, Missstände...

  • Dietmannsried
  • 12.03.20
Alfred Enderle, Kreisobmann des Bauernverbandes im Kreisverband Oberallgäu und Bezirkspräsident von Schwaben
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Podcast zum Tierskandal
Bauernverbands-Präsident Alfred Enderle: "Landwirte dürfen nicht der Buhmann für alles sein"

Die Landwirte im Allgäu haben es seit etwa einem Jahr nicht leicht. Immer wieder sind sie (im Fall der Skandal-Höfe natürlich zurecht) Ziel von Vorwürfen und Anschuldigungen. 2019 der Streit um das Volksbegehren Artenvielfalt ("Rettet die Bienen"): Die Landwirte sind schuld am Artensterben. Im selben Jahr der Tierskandal in Bad Grönenbach, weitere Skandal-Höfe im Allgäu: Die Landwirte pflegen ihre Kühe nicht. Tausende von Bauern bei Demos gegen die Düngemittelverordnung: Die Landwirte jammern...

  • Kempten
  • 21.01.20
Symbolbild.
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Tierskandal
Weiterhin "dramatische" Zustände: Landratsamt Oberallgäu nimmt Dietmannsrieder Rinderhalter wohl Tiere weg

Das Landratsamt Oberallgäu will dem Dietmannsrieder Rinderhalter die Tiere wegnehmen. Der Betrieb habe sich nicht an die Auflagen gehalten, die ihm vergangenen Mittwoch auferlegt worden waren. Das geht aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervor.  Demnach habe sich die Situation für rund 600 Kühe und Kälber auf einem Hof in Dietmannsried bisher nicht verbessert. Die Zustände seien nach wie vor "dramatisch", so die Kreisbehörde Sonthofen. Die Tiere stehen teils Zentimeter tief in...

  • Dietmannsried
  • 13.01.20
Rinder im Stall (Symbolbild)
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Tierhaltungsverbot?
Groß-Kontrolle auf Milchvieh-Betrieb bei Dietmannsried: "negativ beeindruckende Zustände"

Der nächste Milchvieh-Betrieb im Allgäu, der ein negatives Bild liefert: Das Oberallgäuer Veterinäramt hat am Mittwoch einen landwirtschaftlichen Betrieb mit insgesamt rund 580 Rindern bei Dietmannsried kontrolliert. Rund die Hälfte der 480 Milchkühe und 100 Kälber weist laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes zum Teil erhebliche Klauenprobleme auf und ist tierärztlich behandlungsbedürftig. Darüber hinaus befinden sich weitere Tiere in einem schlechten Ernährungszustand. Es war eine...

  • Dietmannsried
  • 08.01.20
Von links nach rechts: Landrat Elmar Stegmann, Andreas Willhalm und Elmar Karg vom Bayerischen Bauernverband.
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Austausch
Lindauer Landrat Elmar Stegmann im Gespräch mit Bayerischem Bauernverband

Lindauer Landrat Elmar Stegmann hat sich mit dem Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands Elmar Karg und dessen Stellvertreter Andreas Willhalm über aktuelle Themen der Landwirtschaft ausgetauscht. Auch Dr. Harald Wirsching, Leiter des Fachbereichs Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung am Landratsamt Lindau, war am Gespräch beteiligt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Lindauer Landratsamtes hervor.  Demnach handelte der Austausch um Themen zwischen Bauernschaft und der...

  • Lindau
  • 07.01.20
Kühe im Stall: Nicht überall sind die hygienischen Zustände gut. (Symbolbild)
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Kontrolle
Oberallgäuer Veterinäramt findet kranke Rinder auf Bauernhof

Am Mittwoch haben Veterinäre einen Hof im nördlichen Oberallgäu kontrolliert, mit einem erschreckenden Ergebnis: 26 der insgesamt 100 auf dem Hof gehaltenen Rinder sind so krank, dass sie dringend tierärztlich behandelt werden müssen. Sechs weitere Kühe waren sogar so krank, dass die Tierärzte sie sofort vor Ort einschläfern mussten. Das hat das Oberallgäuer Landratsamt gegenüber all-in.de bestätigt. Im Sommer hatte das Veterinäramt demnach bei einer Routinekontrolle "einige nicht gravierende...

  • Kempten
  • 12.12.19
Podiumsdiskussion in der Hochschule Kempten.
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Austausch
Podiumsdiskussion in Kempten: Tierschutz und Landwirtschaft – passt das zusammen?

In der Hochschule Kempten haben am Dienstagabend sechs Experten mit etwa 200 Landwirten und Verbrauchern über die Themen Tierschutz und Landwirtschaft diskutiert. Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, ging es dabei um die Frage, wie Nutztierhaltung und Tierschutz miteinander vereinbart werden können.  Für durchaus möglich hält das etwa Siegfried Moder, Präsident des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte, so die AZ. Allerdings sagte er auch, dass vor dem Hintergrund des Tierskandals in Bad...

  • Kempten
  • 28.11.19
Thorsten Glauber, der bayerische Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler).
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Tierskandal in Bad Grönenbach
Nach Treffen der Allgäuer Landräte mit Umweltminister: Glauber verspricht "mehr Geld und mehr Personal"

Montagabend hatte sich der Bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber mit den schwäbischen Landräten in München getroffen mit dabei die Allgäuer Landräte Maria Rita Zinnecker (Ostallgäu), Anton Klotz (Oberallgäu), Elmar Stegmann (Lindau) und Hans-Joachim Weirather (Unterallgäu). Thema: die personelle Ausstattung der Veterinärämter. Alle vier Allgäuer Landräte hatten bereits im August 2019 schriftlich "dringende und unverzügliche" Verstärkung für ihre Amtstierärzte...

  • Bad Grönenbach
  • 26.11.19
Milchkühe im Stall (Symbolbild)
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Dialog
Tierskandal Bad Grönenbach: Podiumsdiskussion erörtert Nutztierhaltung und Tierschutz

Die Allgäuer Zeitung und der Bayerische Bauernverband, Kreisverband Oberallgäu, veranstalten gemeinsam eine Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Nutztierhaltung und Tierschutz – Widerspruch oder Selbstverständlichkeit?“. Am Dienstag, 26. November ab 20 Uhr diskutieren Dr. Siegfried Moder, Präsident des Bundesverbands praktizierender Tierärzte, Johanna Ecker-Schotte vom Deutschen Tierschutzbund, Alfred Enderle, Bezirkspräsident des Bauernverbands, Ludwig Huber vom Genossenschaftsverband Bayern,...

  • Kempten
  • 23.11.19
Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather. Das Bild entstand im Mai 2019 (Archivbild).
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Tierskandal Bad Grönenbach
Veterinäramt Unterallgäu noch immer unterbesetzt: Landrat Weirather wendet sich erneut an Staatsregierung

Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather hat sich erneut an die Staatsregierung gewandt. Der Grund: Das Veterinäramt Unterallgäu ist trotz kurzfristiger Geschäftsaushilfen noch immer unterbesetzt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts Unterallgäu hervor.  Seit 13 Jahren macht Weirather demnach auf den "dramatischen personellen Engpass im Unterallgäuer Veterinäramt aufmerksam". Vor allem im Hinblick auf den Tierskandal in Bad Grönenbach habe sich die Situation weiter...

  • Unterallgäu/Memmingen
  • 12.11.19
Tierskandal Bad Grönenbach.
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Tierskandal in Bad Grönenbach: Bäuerin äußert sich zum Tod von Kälbern

Im Allgäuer Tierskandal hat sich nun die Frau eines beschuldigten Landwirts aus dem Gemeindegebiet von Bad Grönenbach (Unterallgäu) gegenüber der Allgäuer Zeitung geäußert. Als Konsequenz aus den Vorkommnissen habe der Betrieb unter anderem einen Großteil der Kälber an Gnadenhöfe abgegeben, sagte die Frau. „Das mit den Kälbchen ist komplett schief gelaufen“, sagte die Frau des Landwirts gegenüber der Allgäuer Zeitung. Der Betrieb habe bei anderen Höfen „landauf, landab“ Kälber gekauft...

  • Bad Grönenbach
  • 19.10.19
Kühe in einem Betrieb in Bad Grönenbach, der durchsucht wurde. Die Allgäuer Landräte fordern mehr Personal für die Veterinärämter, um den Tierschutz gewährleisten zu können.
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Tierskandal
Allgäuer Landräte fordern dringend mehr Personal für Veterinärämter

Die vier Allgäuer Landräte Hans-Joachim Weirather (Unterallgäu), Maria Rita Zinnecker (Ostallgäu), Anton Klotz (Oberallgäu) und Elmar Stegmann (Landkreis Lindau) fordern gemeinsam Verstärkung für ihre Veterinärämter. Laut einer Pressemitteilung haben sie dem Bayerischen Umweltminister einen Brief geschrieben. In diesem Schreiben beklagen die Landräte, dass das Umweltministerium "seit Jahren die Augen vor dem krassen Missverhältnis zwischen Aufgabenfülle und Personal unserer Veterinärämter"...

  • Kempten
  • 16.08.19
Tierschützer hatten vor rund einem Monat Videoaufnahmen aus einem Bad Grönenbacher Milchviehbetrieb veröffentlicht, auf denen Tiere schwer misshandelt wurden. Nun wurde im Unterallgäu ein zweiter Hof durchsucht.
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Tierskandal
Staatsanwaltschaft bestätigt weiteren Verdachtsfall der Tierquälerei im Unterallgäu

Die Geschehnisse um den Hof in Bad Grönenbach und den Tierskandal lassen das Allgäu nicht los. Wie am Mittwochnachmittag offiziell bestätigt wurde, steht nun ein weiterer Rinderhalter aus dem Landkreis Unterallgäu unter dem Verdacht der Tierquälerei. Die Staatsanwaltschaft Memmingen teilte mit, Ermittlungen gegen den Betrieb aufgenommen zu haben. Es seien Hinweise auf Verstöße in der Tierhaltung des Großbauern eingegangen, die sich nach einer Vorprüfung bestätigt hätten. Vor rund einer Woche...

  • Bad Grönenbach
  • 08.08.19
Unter Beobachtung: Der große Milchviehhof in Bad Grönenbach
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Ermittlungen
Tierskandal Bad Grönenbach: Hof nun ständig unter Beobachtung

Nach dem mutmaßlichen Tierskandal in Bad Grönenbach steht der Betrieb des Landwirts jetzt ständig unter Beobachtung: „Wir stellen sicher, dass keine transportunfähigen, kranken Tiere verladen werden“, sagt eine Pressesprecherin. Ein amtlicher Tierarzt sei deshalb für zusätzliche Untersuchungen vor Ort. Viele fragen sich, wie es nach den vom Verein „Soko Tierschutz“ veröffentlichten Videos mit dem Betrieb, zu dem insgesamt etwa 1.800 Milchkühe gehören, weitergeht. Die Aufnahmen zeigen...

  • Bad Grönenbach
  • 13.07.19
Symbolbild.
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Kombinationshaltung
Bayerische Milcherzeuger und Molkereien wollen mehr Tierwohl

Vertreter der bayerischen Milcherzeuger und Molkereien haben sich auf eine gemeinsame Definition der Kombinationshaltung geeignet, die in Zukunft für mehr Tierwohl sorgen soll. Die Kombinationshaltung besteht, wie der Name andeutet, aus einer Kombination von Anbindestall und Weidehaltung, mit Bereitstellung von Laufhöfen oder Ausläufen. Dort sollen sich Tiere aus Anbindeställen, in denen sie an einem Platz fixiert sind, bewegen können . "Auch Abkalbebereiche sind möglich. Ein Bereich in...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 12.07.19
Symbolbild.
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Tierquälerei
Tierskandal in Bad Grönenbach: Bauernverband setzt auf Staatsanwaltschaft - Soko Tierschutz gegen Nutztierhaltung

Der schwäbische Bezirkspräsident des Bayerischen Bauernverbandes Alfred Enderle hat die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Fall des Tierskandals in Bad Grönenbach als berechtigt bezeichnet. Man sehe in den Videoaufnahmen Dinge, die tierschutzrechtlich relevant seien. Gleichzeitig forderte Enderle Geduld. Der Staatsanwalt müsse zunächst prüfen, ob die veröffentlichten Videoaufnahmen tatsächlich alle von dem betroffenen Hof stammten. Informationen von "Whistleblowern" Verbreitet wurden die...

  • Bad Grönenbach
  • 11.07.19
Milchviehbetrieb (Symbolbild)
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Tierschützer
Tierquälerei in großem Bad Grönenbacher Milchviehbetrieb: Interview mit der "Soko Tierschutz" aus Augsburg

Einer der wohl größten Milchviehbetriebe Deutschlands im Unterallgäu steht unter Verdacht, Tiere über Wochen hinweg gequält und misshandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Aufgedeckt haben die mutmaßlichen Missstände die Tierschützer vom Verein „Soko Tierschutz“ aus Augsburg. Wir sprachen mit dessen Gründer Friedrich Mülln. Wie sind Sie dem Betrieb im Unterallgäu auf die Schliche gekommen? Friedrich Mülln: Bei Soko Tierschutz arbeiten wir in der Regel mit Informanten...

  • Bad Grönenbach
  • 09.07.19
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