Schäden

Beiträge zum Thema Schäden

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Natur
Im Landkreis Ostallgäu ist der Biber auf dem Vormarsch

Bauer German Zink aus Bernbach sieht es nicht ein: 'Der Biber ist der größte Umweltvernichter. Und ausgerechnet den schützen die Umweltbehörden.' Deshalb sei der Nager im Landkreis auch auf dem Vormarsch, kritisierte Zink kürzlich im Gespräch mit der Allgäuer Zeitung . Wie Zink, den der Biber seit Jahren ärgert, weil er die Gennach an der falschen Stelle aufstaut, seine Wiesen zum Tümpel – und damit als Weide unbrauchbar macht, geht es vielen Ostallgäuern. Ein Blick ins Zeitungsarchiv...

  • Kaufbeuren
  • 16.02.18
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Natur
Biberschäden am Sachsenrieder Weiher bei Dietmannsried sollen noch 2017 behoben werden

Der Zweckverband Erholungsgebiete Kempten und Oberallgäu investiert so viel wie nie in Seen, Rad- und etwa Wanderwege. Bei einem Projekt kommen jedoch Fragen auf. Der Sachsenrieder Weiher bei Dietmannsried soll Entspannung in der Natur bieten. Dem Zweckverband Erholungsgebiete Kempten und Oberallgäu bereitet er vor allem viel Arbeit. 300.000 Euro will der Verband dort heuer investieren. Insgesamt planen die Mitglieder in diesem Jahr 690.000 Euro in Erholungseinrichtungen in Kempten und das...

  • Altusried
  • 10.05.17
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Artenschutz
In Fischen macht der Biber Ärger

Seit drei Jahren verursachen die Biber in dem Oberallgäuer Ort Fischen hohe Schäden. Deshalb wollen die Gemeinde und die Grundbesitzer die Tiere am liebsten abschießen oder einfangen. Doch der Biber steht unter strengem Artenschutz. Deshalb muss erst das Landratsamt eine Bejagung genehmigen. Das will die Kreisbehörde jetzt laut Landrat Toni Klotz prüfen. Außerdem hat Klotz angekündigt, dass er im nächsten Jahr ein eigenes Bibermanagement fürs ganze Oberallgäu einführen will. Weiterlesen auf...

  • Oberstdorf
  • 21.12.16
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Natur
Zunehmende Zahl an Bibern macht Landwirten im Oberallgäu zu schaffen

'Es werden immer mehr' Obwohl der Biber ein scheues und zudem nachtaktives Tier ist, hat Erich Müller in letzter Zeit schon öfter Begegnungen mit dem Nager gehabt - und er ist nicht gerade begeistert davon. 'Es werden immer mehr', sagt der Landwirt aus Wertach, der Waldflächen am Grüntensee besitzt. Erst neulich habe er wertvolle Erlen im Weiher liegend gefunden und auch vor den Weißtannen mache der eifrige Nager nicht Halt. Er fordert deshalb, den (geschützten) Biber in bestimmten Gebieten zum...

  • Oy-Mittelberg
  • 14.08.14
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Tiere
Wie können Bauern mit dem Biber umgehen? Bund Naturschutz stellt in Attenhausen Konzept vor

Für Thomas Frey, Regionalreferent des Bundes Naturschutz (BN), ist die Sache klar: Der Biber sei ein Urallgäuer, sagt er und verweist darauf, dass der Nager lange vor seiner Ausrottung vor rund 130 Jahren hier zu Hause war. Nachdem sich das Tier in den vergangenen Jahrzehnten im Allgäu wieder angesiedelt hat, wehrt sich der Bund Naturschutz entschieden gegen einen Abschuss, wie er vor allem aus den Reihen der Forst- und Landwirtschaft gefordert wird. Im Unterallgäu seien seit 2012 rund 100...

  • Mindelheim
  • 27.03.14
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Natur
Biber sorgen für große Schäden im Pforzener Quellgebiet

Als Bürgermeister Hermann Heiß auf Bitte der Pforzener UBI kürzlich eine Gruppe interessierter Bürger in das Quellgebiet des Pforzener Trinkwassers führte, staunten sie nicht schlecht über die gewaltigen Bauwerke, die auf dem Weg dorthin zu sehen waren. Auf einer Fläche von etwa 250 mal 100 Metern bauten die Biber - vermutlich ein Elternpaar mit drei bis vier Jungen - in den vergangenen Jahren mehrere imposante Dämme, mit denen sie den dort verlaufenden Bach anstauten. So entstand eine...

  • Kaufbeuren
  • 11.03.14
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Interessenskonflikt
Biber sorgen im Allgäu für Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen

'Das war alles mal landwirtschaftliche Nutzfläche', erklärt Thomas Kartheininger frustriert, während er mit dem Finger auf ein von Wassergräben durchsetztes Feld deutet, welches der Natur überlassen wurde. Spezieller: dem Biber. Kartheininger ist Milchvieh-Bauer in Boos (Unterallgäu), nördlich von Memmingen. Er fühlt sich von der Naturschutzbehörde nicht ernst genommen. 'Die Fläche, die man früher der Natur mühsam abgetrotzt hat, wird heute leichtsinnig für den Naturschutz preisgegeben. Und das...

  • Kempten
  • 18.01.14
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