Rassismus

Beiträge zum Thema Rassismus

Polizei (Symbolbild)
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Beleidigung und Volksverhetzung
Betrunkener (59) beleidigt rassistisch Anwohner mit Migrationshintergrund in Kaufbeuren

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kaufbeuren rückte am Donnerstagabend zu einer Streitigkeit aus. Zwei Anwohner mit Migrationshintergrund verständigten die Polizei, da ein 59-jähriger Wohnungsnachbar gegen die Wände klopfte und die Anwohner verbal beleidigte. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten wiederholte der Mann seine Beleidigungen und zeigte sich ob seines Verhaltens uneinsichtig. Der alkoholisierte 59-Jährige meldete sich nach Beendigung des ersten Einsatzes telefonisch auf...

  • Kaufbeuren
  • 24.07.20
Ein 39-jähriger Bundeswehr-Ausbilder hat im April 2019 einen 21-Jährigen türkisch-stämmigen Untergebenen rassistisch beleidigt (Symbolbild).
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Geldstrafe
Bundeswehr-Ausbilder (39) bezeichnete Untergebenen (21) als "Scheiß-Türken"

Ein 39-jähriger Bundeswehr-Ausbilder hat im April 2019 einen 21-Jährigen türkisch-stämmigen Untergebenen rassistisch beleidigt. Das Amtsgericht Kaufbeuren sprach den Angeklagten nach dem Wehrstrafgesetz einer „Entwürdigenden Behandlung“ schuldig: Er muss eine Geldstrafe von 4.050 Euro aufbringen, so die Allgäuer Zeitung in ihrer Freitagsausgabe.  Demnach soll der Ausbilder den Untergebenen gegenüber Kameraden in der Füssener Kaserne als "Scheiß-Türken“ bezeichnet haben, der einen eigentlich...

  • Kaufbeuren
  • 12.06.20
Gericht (Symbolbild).
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Volksverhetzung
Rassistische und sexistische Mails an Bild-Zeitung: Kaufbeurer zu Geldstrafe verurteilt

Das Amtsgericht Kaufbeuren hat einen Mann wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von fast 2.000 Euro verurteilt. Laut Allgäuer Zeitung (AZ) verschickte der Verurteilte im Mai 2018 mehrere rassistische und sexistische digitale Leserbriefe and die Bild-Zeitung. Darin beleidigte der Kaufbeurer unter anderem Angela Merkel als "Ostfotze" und wünschte ihr den Tod. Außerdem bezeichnete der Mann Flüchtlinge als "Nigger". Die Bild-Zeitung zeigte den Mann deshalb an. Obwohl der arbeitslose...

  • Kaufbeuren
  • 04.06.20
Symbolbild. Der junge Mann hatte rassistische Inhalte in einer Chat-Gruppe geteilt.
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Jugendgericht
Rassistische Inhalte geteilt: Mann (20) zu Geldstrafe und Besuch einer KZ-Gedenkstätte verurteilt

Wegen Volksverhetzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen musste sich jetzt ein 20-jähriger Kaufbeurer vor dem Jugendgericht verantworten. Er hatte im Frühjahr in einer aus 19 Personen bestehenden Chat-Gruppe Fotos gepostet, auf denen Nazi-Symbole wie der Hitlergruß zu sehen waren. Noch gravierender und nach Einschätzung der Richterin „absolut unterste Schublade“ war eine weitere Bilddatei. Diese zeigte Wehrmachtssoldaten und einen Mann mit dunkler Hautfarbe und...

  • Kaufbeuren
  • 13.08.19
Bei der Schildübergabe (von links): Rapper Philipp Wiedmann, der die Patenschaft übernommen hat, die Klassensprecher der 8a Lia Lenz und Ali Al Saied und die Regionalkoordinatorin des Trägervereins Aktion Courage in Schwaben, Uta Manz.
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Courage
Pfrontener Mittelschüler setzten ein Zeichen gegen Rassismus

Die Mittelschule Pfronten ist als erste Mittelschule im Ostallgäu zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ernannt worden. Regionalkoordinatorin Uta Manz vom Trägerverein Aktion Courage überbrachte die Tafel, die die Einrichtung in Pfronten als eine von mittlerweile mehr als 60 im Regierungsbezirks Schwaben ausweist, die sich dem bundesweiten Netzwerk angeschlossen haben. Unter den 250 Mitgliedern der Schulfamilie seien sieben Religionen, zehn Staaten, zwölf Sprachen und ganz viele...

  • Pfronten
  • 22.10.18
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Schule
Gymnasium Buchloe wird die 500. bayerische Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Das Gymnasium Buchloe ist die 500. bayerische Schule im Netzwerk 'Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage'. Rund 84 Prozent aller Schüler und Beschäftigten der naturwissenschaftlich-technologischen und sprachlichen Schule unterzeichneten eine freiwillige Selbstverpflichtung. Sie wehren sich zukünftig gegen jede Form von Ungleichbehandlung und Herabsetzung, erklärten die Schülersprecherinnen Lejs Mesic, Annalena Erdinger und Judy Grömmer vor der Schulgemeinschaft. Mehr über das Thema erfahren...

  • Buchloe
  • 26.07.17
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Eklat
Marktoberdorfer Kommunalpolitiker Peter Fendt entschuldigt sich für rassistische Wortwahl

Der Marktoberdorfer Kommunalpolitiker Peter Fendt (Bayernpartei) hat sich beim Stadtrat, bei Kreis- und Bezirkstag für seine rassistischen Äußerungen über Flüchtlinge schriftlich entschuldigt. Vor einigen Wochen waren nach seinen Ansichten auf seiner längst gelöschten Facebook-Seite die Wellen der Empörung hochgeschlagen. Auch nach dem Brief bleiben bei einigen Stadträten gemischte Gefühle. Einig sind sie sich allerdings darin, dass die Emotionen nicht noch einmal derart hochkochen sollen wie...

  • Marktoberdorf
  • 11.04.17
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Politik
Nach rassistischen Äußerungen: Marktoberdorfer Stadtrat fordert von Peter Fendt Entschuldigung

Ein Sturm der Entrüstung wehte durch die jüngste Sitzung des Marktoberdorfer Stadtrats. Sprecher aller Fraktionen wiesen die Aussagen ihren Mitglieds Peter Fendt (Bayernpartei) scharf als rassistisch und deplatziert zurück, als Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen, die Flüchtlinge und Asylbewerber betreuen. Sie forderten eine öffentliche Entschuldigung. Fendt selbst konnte sich nicht äußern, er hatte sich zur Sitzung abgemeldet. Im Telefonat mit der AZ räumte Fendt ein, zu haben. 'Dafür kann...

  • Marktoberdorf
  • 14.03.17
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Politik
Nach rassistischen Äußerungen: Fliegt Marktoberdorfer Stadtrat Peter Fendt aus der Bayernpartei?

Bayernpartei prüft Ausschluss des Marktoberdorfers Die fremdenfeindlichen Äußerungen des Marktoberdorfer Bayernpartei-Politikers Peter Fendt beschäftigen dessen Partei weiter. Laut Deutscher Presseagentur (dpa) prüft Landesvorsitzender Florian Weber Schritte gegen den 66-jährigen Stadtrat, der für die Bayernpartei (BP) auch im Ostallgäuer Kreistag sowie im schwäbischen Bezirkstag sitzt. Über ein Parteiausschlussverfahren werde in den Gremien nachgedacht, sagte Weber. Fendt hatte Asylbewerber...

  • Marktoberdorf
  • 09.03.17
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Flüchtlingspolitik
Marktoberdorfer Stadtrats-Mitglied äußert sich rassistisch

Er nennt afrikanische Asylbewerber 'Neger mit geringen Fähigkeiten, die unsere deutschen Frauen belästigen': Rechtslastig, zum Teil rassistisch äußert sich der Marktoberdorfer Bayernpartei-Politiker Peter Fendt über Flüchtlinge. Mehrere solche Einträge hat er im sozialen Internet-Netzwerk Facebook publiziert. Bei Marktoberdorfer Bürgern sorgten Fendts Äußerungen für Empörung. 'Ich nehme dennoch nichts davon zurück', sagt der Stadt-, Kreis- und Bezirksrat jetzt. Parteichef Florian Weber...

  • Marktoberdorf
  • 07.03.17
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Bildung
Buchloer Gymnasium will am Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage teilnehmen

Während andere Menschen über Flüchtlinge reden, geben Schüler am Buchloer Gymnasium den Betroffenen Nachhilfeunterricht. Denn in der Schule sind auch einige Räume der Volkshochschule (Vhs) untergebracht, weshalb Asylbewerber ebenfalls dort sind. 'Dadurch haben wir Kontakt zu Flüchtlingen. Und deshalb ist für uns Rassismus fehl am Platze', erklärt Annalena Erdinger von der Schülermitverwaltung. Die SMV will ein Zeichen setzen und sich an dem Projekt 'Schule ohne Rassismus – Schule mit...

  • Buchloe
  • 21.02.17
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Vorwürfe
Kritik an Zuständen in Lechbrucker Asylbewerberunterkunft: Gewalt und Rassismus

Schweren Vorwürfen sehen sich die Verantwortlichen einer Asylbewerberunterkunft in Lechbruck (Ostallgäu) ausgesetzt: Die Organisation 'Karawane', die sich nach eigenem Bekunden für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten einsetzt, prangert öffentlich an, dass Bewohner des früheren Reiterhofs Gewalt und Rassismus ausgesetzt seien. Die Einrichtung müsse aufgrund verschiedener Missstände geschlossen werden, fordert die Organisation. Konkret spricht 'Karawane' von mehreren Fällen von...

  • Füssen
  • 01.12.14
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