Naturschutz

Beiträge zum Thema Naturschutz

Landwirte, die sich für die Artenvielfalt engagieren und dafür Nutzungseinbußen in Kauf nehmen, können über das Vertragsnaturschutzprogramm einen finanziellen Ausgleich erhalten.
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Für eine blühende und artenreiche Landschaft
Landwirte im Unterallgäu können finanzielle Förderung beantragen

Blühende, artenreiche Wiesen, auf denen es summt und brummt, das wünschen sich viele. Landwirte, die sich für diese Artenvielfalt engagieren und dafür einen höheren Aufwand und Nutzungseinbußen in Kauf nehmen, können am Vertragsnaturschutzprogramm teilnehmen und erhalten darüber einen finanziellen Ausgleich. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt hin. 1240 Hektar Fläche nach Vorgaben des VertragsnaturschutzesInsgesamt bewirtschaften im Unterallgäu mittlerweile 310 Betriebe...

  • Mindelheim
  • 13.12.21
Die Artenvielfalt soll erhalten werden (Symbolbild).
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Naturschutz
Diskussion in Bad Grönenbach: Was das Volksbegehren "Rettet die Bienen" gebracht hat

Biobauern haben bei einer Podiumsdiskussion mit der Bad Grönenbacher Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) über die Chancen und Probleme des Volksbegehren "Rettet die Bienen" gesprochen, so die Allgäuer Zeitung in ihrer Samstagsausgabe.  Das Ergebnis laut BN-Agrarreferentin Marion Ruppaner: Durch das Volksbegehren wurde viel erreicht. 15 Millionen Euro mehr stünden nun für Vertragsnaturschutzprogramme zur Verfügung. Außerdem wurden neue Stellen für Biodiversitätsberater und Wildraumberater...

  • Bad Grönenbach
  • 07.03.20
Forstdirektor Stephan Kleiner (Bildmitte) und (von links) die FBG-Vorsitzenden Josef Batzer (Stellvertreter FBG Kaufbeuren), Gabriele Schmölz (Füssen), Alfons Hindelang (Marktoberdorf) und Winfried Schwarz (Halblech) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung.
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Kooperation
Vertreter des Forstamts in Kaufbeuren und der Forstbetriebsgemeinschaften unterzeichnen Vereinbarung

Um die Wälder zu schützen, hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF Kaufbeuren) und die vier Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) des Ostallgäus in Füssen, Halblech, Kaufbeuren und Marktoberdorf eine Vereinbarung unterzeichnet. Das geht aus einem Bericht der Allgäuer Zeitung hervor.  Demnach sei das zentrale Ziel der Kooperation, gemeinschaftlich den Herausforderungen zu begegnen, die durch den Klimawandel entstehen. Das Ostallgäu und Kaufbeuren möchte Selbsthilfeeinrichtungen...

  • Kaufbeuren
  • 28.12.19
Der Wald leidet unter den Folgen des Klimawandels.
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Natur
Die Wälder im Ostallgäu müssen sich wegen des Klimawandels verändern

Verschiedene Baumarten in einem Forst machen ihn widerstandsfähiger gegenüber Wetterereignissen und Schädlingen. Auch Versuche mit bisher nicht heimischen Sorten können nötig werden, wenn sich die Erde weiter erwärmt. Die Wälder im Landkreis müssen sich verändern. Nur so können sie den Klimawandel überleben. „Wir hatten allein von 2017 bis heute an die 250.000 Festmeter Schadholz durch Sturm, Schneelast und Borkenkäfer“, sagt Forstdirektor Stefan Kleiner. Den Zuwachs im Gegenzug schätzt er auf...

  • Marktoberdorf
  • 18.08.19
Podiumsdiskussion des Bauernverbandes in Mittelrieden.
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Landwirtschaft
"Volksbegehren - Rettet die Bauern": 220 Besucher bei Podiumsdiskussion des Bauernverbandes in Mittelrieden

Unter dem Motto veranstaltete der BBV-Kreisverband Unterallgäu eine dreistündige, höchst emotionsgeladene Podiumsdiskussion, die über 220 Interessierte nach Mittelrieden lockte. Einig waren sich die Diskutanten auf dem Podium, dass zum Erhalt der Bauern zwingend etwas geschehen muss. Einig waren sich auch die meisten Diskussionsteilnehmer darüber, dass vieles in dem Volksbegehren "praxisfremd und nicht umsetzbar" ist: Man müsse "miteinander reden und jeder – nicht nur die Bauern – muss seinen...

  • Oberrieden
  • 14.06.19
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Ausblick
Volksbegehren Artenvielfalt: Wie geht es nun weiter?

Das Volksbegehren Artenvielfalt war erfolgreich. Schon einen Tag vor dem offiziellen Ende hatte die Initiative die Zehn-Prozent-Hürde überschritten. Doch damit ist der Gesetzentwurf noch nicht beschlossen. Wie es nun mit der Initiative weitergeht, haben wir für Sie zusammengefasst. So geht es weiter: Geben zehn Prozent der Berechtigten ihre Stimme für ein Volksbegehren ab, muss die Bayerische Staatsregierung innerhalb von vier Wochen eine Stellungnahme abgeben und den Landtag informieren....

  • Kempten
  • 13.02.19
Plakat des Volksbegehrens Artenvielfalt
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Vorab-Ergebnis
Volksbegehren Artenvielfalt: Erforderliche Stimmenanzahl erreicht

Über eine Million haben unterschrieben: Damit hat das Volksbegehren Artenvielfalt ("Rettet die Bienen") mehr als zehn Prozent der bayerischen Bürger erreicht. Das hat die ÖDP als Mit-Initiator am Dienstag Nachmittag bekannt gegeben, bereits einen Tag, bevor die Frist zur Unterschrift endet. Damit ist jetzt der Weg frei für einen Volksentscheid, wenn der Bayerische Landtag dem Gesetzesentwurf des Volksbegehrens nicht zustimmt. Das endgültige Ergebnis wird am Donnerstag bekannt gegeben. Der...

  • Kempten
  • 12.02.19
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Umwelt
Zahlungen für Naturschutz durch Ostallgäuer Landwirte erreichen neuen Rekord

Eine magere Bergwiese am Steilhang zu mähen, ist nicht so einfach. Dafür braucht es oft spezielle Maschinen oder gar Handarbeit. Doch es hilft der Artenvielfalt, diese Flächen weiterhin zu pflegen und sie nicht zuwachsen zu lassen. Daher zahlt der Freistaat Landwirten, die diese Mühe und einen niedrigeren Ertrag auf sich nehmen, einen Ausgleich. Der summiert sich: Heuer übersteigt die Summe der Zahlungen an 658 teilnehmende Betriebe erstmals die Marke von 1 Million Euro. Davon profitieren nicht...

  • Kaufbeuren
  • 09.04.18
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Natur
Kreisbäuerin aus Altusried und Regionalreferent des Bund Naturschutzes diskutieren über Insektenschwund

Der Befund ist alarmierend und das Thema sorgt seit Wochen für reichlich Diskussionsstoff: Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie hat die Zahl der Insekten in den vergangenen 30 Jahren um 76 Prozent abgenommen. Unter anderem wird die stark industriell geprägte Landwirtschaft im Ackerbau für den dramatischen Artenschwund verantwortlich gemacht. Als Gäste unserer Redaktion haben wir mit Monika Mayer und Thomas Frey über das Thema diskutiert. Mayer ist Kreisbäuerin im Oberallgäu. Die Familie...

  • Altusried
  • 01.01.18
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Umwelt
Ein neues Zuhause für den Kiebitz in Lamerdingen

Die Landwirtschaft verändert sich und mit ihr die Landschaft. Da es immer mehr Ackerflächen gibt, beispielsweise für den Mais- und Getreideanbau, verschwinden Lebensräume für bestimmte Vogelarten. Auf den Feldern zwischen Dillishausen und Lamerdingen gibt es deshalb spezielle Wiesenbrütergebiete, also offene Grünlandflächen zum Schutz für Vögel wie Kiebitz und Rebhuhn. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren (AELF) veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Unteren...

  • Buchloe
  • 10.11.17
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Naturschutz
Wächter für die seltene Bachmuschel in der Lobach bei Seeg

Nach einer leidenschaftlichen Diskussion finden Naturschützer und Landwirte in Seeg einen Kompromiss, um die seltenen Weichtiere in der Lobach besser schützen zu können. Ehrenamtliche 'Wächter' sollen demnächst an den Ufern der Lobach im Gemeindegebiet Seeg eingesetzt werden. Auf dieses Projekt haben sich Mitglieder der Ortsgruppe des Bund Naturschutz und Landwirte, deren Wiesen an den Bach grenzen, bei einem Treffen vor Ort geeinigt. Vorrangig geht es bei dem Projekt um eine Bestandsaufnahme...

  • Füssen
  • 28.05.15
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Umweltausschuss-Streuverwertung
Streueverwertung soll im Unterallgäu fortgesetzt werden

Für weitere drei Jahre soll das Projekt 'Allgäuer Streueverwertung' fortgesetzt werden: Hierfür hat sich jetzt der Umweltausschuss des Unterallgäuer Kreistags ausgesprochen. Der Landkreis wird 75 Prozent der für das Unterallgäu anfallenden Kosten übernehmen – insgesamt knapp 16 000 Euro. Jens Franke vom Landschaftspflegeverband Unterallgäu und Konrad Schweiger von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt stellten den Kreisräten das Projekt vor. Insgesamt dreieinhalb Jahre lang war es...

  • Kempten
  • 27.09.12
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Biber
2011 wurden 13 Biber im Landkreis Unterallgäu gefangen oder geschossen

In Ausnahmefällen gehen die Behörden gegen die Nager vor Kaum ein Tier schafft es, bei Bauern derart einhellig unten durch zu sein wie der Biber. Der nachtaktive Nager gilt als Schädling, der Bäume fällt und Äcker sowie Feldwege untergräbt. Weil der Biber aber geschützt ist, müssen ihn die meisten Landwirte dulden. Allerdings gelte das nicht in jedem Fall, wie Konrad Schweiger von der Unteren Naturschutzbehörde vom Landratsamt unterstreicht. Immer wieder würden sogenannte Abfanggenehmigungen...

  • Kempten
  • 31.01.12

Förderung
Allgäuer Moorallianz stellt «50-Höfe-Programm» für Landwirte vor

Neue Ideen werden belohnt Landwirte unterstützen, damit sie ihre Streuwiesen wieder oder noch besser pflegen können. Dieses Ziel hat sich die Allgäuer Moorallianz mit ihrem «50-Höfe-Programm» gesetzt, das der Zweckverband am Betrieb von Konrad Rist in Ratholz vorgestellt hat. An dessen Adresse ging der erste Förderbescheid des Kemptener Landwirtschaftsamts. Beispielsweise bezuschusst das Programm technische Geräte sowie Einrichtungen für Mahd, Entmistung, Lagerung und Ausbringen der Streue. >,...

  • Kempten
  • 03.09.11
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Projekt
Auf der Suche nach der schönsten Bauernwiese

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und Bund Naturschutz starten gemeinsamen Wettbewerb Eine blütenreiche Wiese ist nicht nur ein Genuss für das Auge, sondern ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Außerdem trägt sie wegen ihrer hohen Speicherfähigkeit zum Hochwasserschutz bei. Das betonte Marion Ruppaner, Landwirtschaftsreferentin vom Bund Naturschutz in Bayern (BN) gestern in Memmingen. Um diese Standorte zu erhalten und ihre Bedeutung für Flora und Fauna...

  • Kempten
  • 18.03.11
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Gentechnik
«Keine neue tolle Welt»

Bund Naturschutz will kleinbäuerliche Landwirtschaft erhalten Eine entleerte, für die industrielle Landwirtschaft maßgeschneiderte Landschaft im US-Bundesstaat Montana - so sieht das Feindbild des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) in Sachen Grüner Gentechnik aus. Mit einem fachlich fundierten und schlüssigen Vortrag im Buchloer Stadthotel lieferte die BN-Referentin für Landwirtschaft, Marion Ruppaner, Argumente gegen den Einsatz von Agro-Gentechnik. Sie nütze den Verbrauchern nichts und schade...

  • Buchloe
  • 11.12.10
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Allgäu
Naturschutz und Alpwirtschaft als Verbündete

Ein mit Blumen und Kräutern geschmücktes «Kranzrind» führt beim Viehscheid traditionell mit dem Hirten die Herde an. Das drückt den «Dank an den Herrgott aus, dass im Sommer auf der Alpe alles gut gegangen ist», sagt Michael Honisch, Geschäftsführer des Alpwirtschaftlichen Vereins Allgäu. Statizie, Weißtanne und Schafgarbe werden in den Kopfschmuck des Kranzrinds eingeflochten, aber auch Silberdistel oder Enzian, also Pflanzen, die unter strengem Schutz stehen. Gibt das keine Probleme mit...

  • Kempten
  • 18.09.10
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