Naturschutz

Beiträge zum Thema Naturschutz

Rettungsaktion am Kaiserweiher
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BUND Naturschutz
21.000 Kröten und Jungfrösche am Kaiserweiher Kaufbeuren gerettet

Jedes Jahr ab Ende Februar wandern Kröten zum Laichgewässer. Weil sie, wie in Kaufbeuren, aber auf ihrem Weg über zahlreiche Straßen und Wohngebiete müssen, bringen Helferinnen und Helfer des BUND Naturschutzes Ortsgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren die Tiere sicher zum Kaiserweiher und wieder zurück in ihren dauerhaften Lebensraum. Bei der diesjährigen Krötenwanderung konnten die Ehrenamtlichen der Ortsgruppe insgesamt fast 7.000 erwachsene Kröten und 14.000 Jungfrösche vor den vielen Gefahren...

  • Kaufbeuren
  • 29.09.20
Forstdirektor Stephan Kleiner (Bildmitte) und (von links) die FBG-Vorsitzenden Josef Batzer (Stellvertreter FBG Kaufbeuren), Gabriele Schmölz (Füssen), Alfons Hindelang (Marktoberdorf) und Winfried Schwarz (Halblech) unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung.
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Kooperation
Vertreter des Forstamts in Kaufbeuren und der Forstbetriebsgemeinschaften unterzeichnen Vereinbarung

Um die Wälder zu schützen, hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF Kaufbeuren) und die vier Forstbetriebsgemeinschaften (FBG) des Ostallgäus in Füssen, Halblech, Kaufbeuren und Marktoberdorf eine Vereinbarung unterzeichnet. Das geht aus einem Bericht der Allgäuer Zeitung hervor.  Demnach sei das zentrale Ziel der Kooperation, gemeinschaftlich den Herausforderungen zu begegnen, die durch den Klimawandel entstehen. Das Ostallgäu und Kaufbeuren möchte Selbsthilfeeinrichtungen...

  • Kaufbeuren
  • 28.12.19
Der Kaiserweiher ist Lebensraum für viele Frösche und Kröten (Symbolbild).
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Bebauungsplan
Am Frosch-Biotop Kaiserweiher in Kaufbeuren soll neues Baugebiet entstehen: Bürger haben Bedenken

Auf dem fast 24.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Finanzhochschule und Kemnater Straße soll vermutlich ein neues Baugebiet entstehen. Doch der angrenzende Kaiserweiher ist Lebensraum für viele Amphibien. Das geht aus einem Bericht der Allgäuer Zeitung hervor. Nachdem der Kaiserweiher bereits von drei Seiten zugebaut ist, soll demnach der letzte freie Wanderkorridor verbaut werden. Für die dort lebenden Amphibien kann das aber lebensgefährlich sein. Ulrike Seifert von den Grünen trug die...

  • Kaufbeuren
  • 22.11.19
Weniger Plastik in Kaufbeuren – das wünschen sich die Jugendlichen der örtlichen Fridays for Future-Bewegung. Auf dem Wochenmarkt klappt das schon ganz gut, dort bringen viele Kunden ihre eigenen Taschen mit. Doch die Gruppe fordert von der Stadt, noch mehr Anreize zu schaffen, um Kunststoff zu vermeiden.
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Fridays for Future
Junge Umweltschützer sind vom Kaufbeurer Stadtrat enttäuscht

Die Ideen und Vorschläge waren zahlreich, darunter mehr fair gehandelte Produkte in den Schulen, eine autofreie Innenstadt und Anreize für Geschäfte, auf Plastik zu verzichten. All diese Forderungen hat die Kaufbeurer Fridays for Future-Bewegung dem Stadtrat Ende April überreicht. Der hat zwar reagiert, die Wünsche im Verwaltungs- und Bauausschuss diskutiert, doch mit dem Ergebnis sind die Jugendlichen nicht zufrieden. „Wir spüren relativ wenig davon, dass auf uns eingegangen wird“, sagt Maike...

  • Kaufbeuren
  • 13.06.19
Anschauungsobjekt mitten in der Stadt: An der Markgrafenstraße im Haken gedeiht eine Allgäuer Wiese.
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Natur
Allgäuer Blühwiesen mitten in Kaufbeuren – Christoph Greifenhagen zeigt, wie’s geht

Das Summen der Bienen wird leiser. Viele andere Insekten verstummen ebenfalls. Das große Sterben der kleinen Tiere geht unvermindert weiter. Was jeder Einzelne tun kann, um neue Lebensräume für Biene und Co. zu schaffen, hat Dr. Christoph Greifenhagen (85) am Wochenende demonstriert. Der Internist setzt sich seit Jahrzehnten für die Artenvielfalt ein. Zahlreiche Interessierte folgten seinem Aufruf zum „Wiesentag“ im Zuge der Aktion „Bayern-Tour Natur“, um sich darüber zu informieren, wie eine...

  • Kaufbeuren
  • 10.06.19
Gärtner-Azubi Simone Stechele pflegt den Insektenblumenkindergarten in der Gärtnerei Fürst.
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Natur
Wilde Wiesen statt totem Rasen: Kaufbeurer Experten verraten, was Garten- und Balkonbesitzer für Insekten tun können

Viele Menschen wollen den Bienen helfen – das hat der große Erfolg des Volksbegehrens für mehr Artenvielfalt in Bayern gezeigt. Nicht nur Bienen, auch viele andere Insekten brauchen Hilfe, weil sie nicht genug Nahrung finden. Tote Gärten mit sterilen Rasenflächen und geometrischen Buchsfiguren, zwischen denen den ganzen Tag ein Mähroboter auf und ab surrt, führen dazu, dass Bienen, Hummeln und Schmetterlinge hungern müssen. Dabei kann jeder, der einen Garten hat – oder sogar nur einen winzigen...

  • Kaufbeuren
  • 11.04.19
Wetterextreme sind eine Folge des Klimawandels. Stürme entwurzeln daher immer häufiger Bäume.
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Naturschutz
Gewappnet gegen den Klimawandel: Experten sammeln beim Klimaanpassungsworkshop in Kaufbeuren Ideen

Das Jahr 2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Heiße, trockene Sommer, Starkregen oder plötzliche Schneemassen wie vor wenigen Wochen – extreme Wetterereignisse werden immer häufiger und sind unbestritten Folge des Klimawandels. „Wir müssen uns über solche Szenarien Gedanken machen, um auf die Veränderungen vorbereitet zu sein“, sagte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse beim Klimaanpassungsworkshop im Haus St. Martin. „Vorsorge ist eine Kernaufgabe der...

  • Kaufbeuren
  • 28.01.19
Frauenschuh-Orchideen sind selten und deswegen verboten zu pflücken.
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Natur
Wer Wildpflanzen im Ostallgäu aus der Natur entnimmt, riskiert ein hohes Bußgeld

Orchideen wie der Frauenschuh sind schön – und selten. Das weckt bei manch dubiosem Hobbybotaniker Begehrlichkeiten. Und so kommt es immer wieder vor, dass diese geschützten Pflanzen verbotenerweise ausgegraben werden. Aus aktuellem Anlass weist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Ostallgäu nun darauf hin, dass es nicht erlaubt ist, wild lebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen. Verstöße können teuer werden: Das Bundesnaturschutzgesetz sieht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro...

  • Kaufbeuren
  • 22.08.18
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Umwelt
Zahlungen für Naturschutz durch Ostallgäuer Landwirte erreichen neuen Rekord

Eine magere Bergwiese am Steilhang zu mähen, ist nicht so einfach. Dafür braucht es oft spezielle Maschinen oder gar Handarbeit. Doch es hilft der Artenvielfalt, diese Flächen weiterhin zu pflegen und sie nicht zuwachsen zu lassen. Daher zahlt der Freistaat Landwirten, die diese Mühe und einen niedrigeren Ertrag auf sich nehmen, einen Ausgleich. Der summiert sich: Heuer übersteigt die Summe der Zahlungen an 658 teilnehmende Betriebe erstmals die Marke von 1 Million Euro. Davon profitieren nicht...

  • Kaufbeuren
  • 09.04.18
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Pläne
Bund Naturschutz lehnt Baugebiet in Maierhöfen ab

Der Bund Naturschutz (BN) im Landkreis lehnt das geplante Neubaugebiet in Ringenberg (Gemeinde Maierhöfen) komplett ab. Das geht aus der Stellungnahme des BN zu den Plänen hervor, mit der sich jetzt der Gemeinderat zu beschäftigen hatte. Kritische Anmerkungen gab es auch aus dem Landratsamt. Die Untere Naturschutzbehörde bemängelte die mögliche Höhe einzelner Häuser und die Möglichkeit, Pultdächer zu bauen. Für Planer Hubert Sieber war die Stellungnahme des BN wenig hilfreich. Konstruktive...

  • Kaufbeuren
  • 12.12.17
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Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien
Bund Naturschutz bietet Entdecker-Reisen im Ostallgäu an

Unter dem Motto 'Entdecker-Reisen' bietet der Bund Naturschutz in diesem Jahr zahlreiche tolle Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien an verschiedenen Orten im Ostallgäu an. Bereits im fünften Jahr gehen die fachkundigen Referentinnen und Referenten des Bund Naturschutz im Landkreis im Rahmen des Programms der Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren in die Natur. Das Umweltbildungsprojekt wird in diesem Jahr aus Zinserlösen des Umweltfonds zur Intensivierung der Umweltbildung in Bayern...

  • Kaufbeuren
  • 15.03.17
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Naturschutz
Wie viel Besucher verträgt der Eistobel in Grünenbach?

Der Eistobel sorgt für Gesprächsstoff. Die Ankündigung des Grünenbacher Bürgermeisters Markus Eugler, angesichts des Besucherandrangs die Parkplatzregelung zu ändern und nicht mehr für den Besuch in dem Naturidyll werben zu wollen, hat den Bund Naturschutz auf den Plan gerufen. Dessen Kreisvorsitzender Erich Jörg hat einen Brief an die Untere Naturschutzbehörde geschrieben. Dort lobt er den Grünenbacher Rathauschef zwar, weil er sich mache, andererseits kritisiert er die Gemeinde wegen des dort...

  • Kaufbeuren
  • 23.08.16
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Widerstand
Gewerbegebiet Argental: Bund Naturschutz kämpft weiterhin für die Flächen In der Au

Wenn das Landesentwicklungsprogramm (LEP) geändert wird, ist dem Flächenfraß Tür und Tor geöffnet, sagen die Mitglieder des Bund Naturschutz (BN). Als Paradebeispiel nennen sie das geplante interkommunale Gewerbegebiet im Argental. Wenn Heimatminister Markus Söder das sogenannte Anbindegebot lockert, 'wird es brennen in ganz Bayern', warnt Erich Jörg, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Lindau. Deswegen werde sich der BN 'mit allen Mitteln' wehren, beteuert auch Landesvorsitzender Hubert Weiger bei...

  • Kaufbeuren
  • 05.11.15
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Fischaufstiegshilfe
Wasserkraft: Wertach ist nun wieder für Fische durchgängig

Im Einklang mit der Natur Die Spannung stieg bei der Eröffnungsfeier der Fischaufstiegshilfe (FAH) der Vereinigten Wertach Elektrizitätswerke Kaufbeuren am Wasserkraftwerk Frankenhofen. Geschäftsführer Frank Backowies, Josef Greiter von der zentralen Technik, Ernst Holy, Dritter Bürgermeister von Kaufbeuren, sowie Stadtrat Roland Ahne aus Mindelheim und Bürgermeisterin Karin Schmalholz aus Köngetried öffneten die Schleuse. Gemeinsam mit den vielen Interessierten folgten sie dann dem neu...

  • Kaufbeuren
  • 06.11.12
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Geothermie
Geothermie-Vorhaben ruft Naturschützer auf den Plan

Naturschützer kritisieren ein Geothermie-Vorhaben bei Mauerstetten (Ostallgäu). Die bislang erfolglose Suche nach heißem Tiefenwasser zur Energiegewinnung soll dort in absehbarer Zeit noch einmal neue Dynamik erhalten. Unter anderem ist vorgesehen, über das vorhandene Bohrloch mit hydraulischem Druck winzige Risse im Gestein zu vergrößern, um die Wasservorkommen in 4500 Metern Tiefe zu erschließen. Bund Naturschutz und Agenda 21-Arbeitskreis Klimaschutz in Kaufbeuren fürchten Auswirkungen auf...

  • Kaufbeuren
  • 17.08.12
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Naturschutz
Maierhöfen zahlt beim Absetzbecken für Hengelesweiher mit

Gewässerschutz über Grenzen Um die ständige Verlandung des Hengelesweiher und somit auch einen Rückstau in den Maierhöfener Bach zu stoppen, will die Stadt Isny ein Absetzbecken errichten. Der Weiher liegt zwar auf baden-württembergischen Grund, die Zuflüsse erfolgen aber von Maierhöfen aus. Daher sieht sich die Argentalgemeinde zumindest in einer moralischen Verpflichtung und signalisierte jetzt mit einem Gemeinderatsbeschluss ihre Bereitschaft, sich an den Kosten für das Becken zu beteiligen....

  • Kaufbeuren
  • 09.06.12
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Natur
Kein Hinweisschild auf Frauenschuh im FFH-Gebiet Osterholz bei Röthenbach

Vorschlag bei rundem Tisch abgelehnt – Eigentümer befürchten 'Völkerwanderung' Auch künftig werden keine Informationstafeln im FFH-Gebiet Osterholz auf die geschützte Orchideenart Frauenschuh hinweisen. Kartierer Boris Mittermeier hatte dies bei einem runden Tisch über das auf den Gemarkungen von Röthenbach, Grünenbach und Weiler-Simmerberg (Ellhofen) liegendem Naturschutzgebiet vorgeschlagen. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) hatte hierzu eingeladen. Die rund 40...

  • Kaufbeuren
  • 31.01.12
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Managementplan
Zum Schutz des Naturerbes soll das Gennachhauser Moos kartiert werden

Vertreter der Anliegergemeinden um das Gennachhauser Moos (Stöttwang, Mauerstetten, Biessenhofen und Bidingen) sowie die Besitzer der Grundstücke im und um das Moos waren vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in die Gemeindehalle in Stöttwang zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen worden, um sie über die Erstellung eines Managementplanes für das FFH-Gebiet und seine Kartierung zu informieren. FFH steht für Flora (Pflanzen), Fauna (Tiere) und Habitat (Lebensraum). FFH-Gebiete sind...

  • Kaufbeuren
  • 12.04.11
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