Natur

Beiträge zum Thema Natur

Tod auf leisen Rädern - Mähroboter sind oft tödlich für viele Gartenbewohner und gefährden die Artenvielfalt
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Tod auf leisen Rädern
Gefährden die Artenvielfalt: LBV warnt vor Mährobotern

Mähroboter sind in deutschen Gärten keine Seltenheit mehr. Jetzt warnt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) jedoch vor dem Einsatz solcher selbststeuernder Rasenmäher. Blühpflanzen, Insekten, Amphibien, Spinnentiere und auch kleine Säugetiere hätten es sehr schwer, im Garten zu überleben, so der LBV in einer Pressemitteilung: "Die Artenvielfalt hat in Robotergärten keine Chance". Dabei gehören Gärten mittlerweile zu den letzten verbliebenen Rückzugsflächen für Igel und andere...

  • 17.07.20
Bayerischer Jagdverband begrüßt, dass viele Menschen die heimische Natur für sich entdecken und bittet Urlauber um Rücksicht auf Wildtiere und Natur (Symbolfoto).
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Stress und Leid
Rücksicht auf Wildtiere: Bayerischer Jagdverband appelliert an Urlauber in den Bergen

Die bayerischen Seen und Berge locken weiterhin viele Urlauber an. Der Ansturm der Menschen hat für die Natur aber Schattenseiten. Viele werden ihren Urlaub dieses Jahr coronabedingt daheim - oder zumindest im eigenen Land - verbringen. Wunderschöne Wanderwege, Abenteuerspielplätze, Kletterrouten oder sämtliche Outdoor-Aktivitäten bringen die Menschen raus an die frische Luft. "Es ist erfreulich, dass viele jetzt den Wert und die Faszination unserer Heimat erkunden und genießen", so Thomas...

  • Kempten
  • 17.07.20
Zu Gast im Naturhundepark in Kraftisried.
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Leinen los
Naturhundegarten in Kraftisried: Wo der Hund einfach mal Hund sein kann

Seinen Hund einfach mal Hund sein lassen? Das wird für den ein oder anderen Besitzer immer schwieriger. Der eigene Garten ist oft zu klein, auch im Wald sollte der Vierbeiner an der Leine geführt werden und im öffentlichen Raum kommt es mit freilaufenden Hunde immer wieder zu Vorfällen. Was also tun, wenn man seinen Hund einfach mal rennen lassen will und damit weder den Hund, noch andere Personen in Gefahr bringen möchte? Eine Lösung dafür bietet Anja Hanzel in Kraftisried an. Dort...

  • Dietmannsried
  • 31.05.20
Der junge Waldkauz wurde durch einen Hubschrauber aus der Baumkrone geweht.
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Happy End nach Tierklinik-Aufenthalt
Waldkauz wird bei Sonthofen durch Hubschrauber vom Baum geweht

350 Gramm schwer, total flauschig und mit ganz großen Knopfaugen. So könnte man den Gast in der Kleintierklinik in Sonthofen beschreiben. Bei dem Tier handelt es sich um einen etwa 4 bis 6 Wochen alten Waldkauz. Doch freiwillig kam der Vogel nicht in die Praxis. "Uns hat ein Mann am Dienstag angerufen, der eine Ladung Kies bei Burgberg per Hubschrauber bekommen hatte. Durch den Wind wurde der junge Waldkauz aus der Baumkrone geweht", so die Tierpflegerin Stephanie Schwarz. "Der Finder...

  • Sonthofen
  • 15.05.20
Eine vollkommen neue Sichtweise zum Thema "Umwelt- Natur- und Klimaschutz – wo bleibt die Landwirtschaft" präsentierte Udo Pollmer, Sachbuchautor, Wissenschaftsjournalist und Lebensmittelchemiker.
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Landwirtschaft
Tierhaltung – Basis menschlichen Zusammenlebens

Eine vollkommen neue Sichtweise zum Thema "Umwelt- Natur- und Klimaschutz – wo bleibt die Landwirtschaft" präsentierte der bekannte Sachbuchautor, Wissenschaftsjournalist und Lebensmittelchemiker Udo Pollmer bei der Jahresversammlung des Bayerischen Bauernverbandes im Unterallgäu. Da verschlug es selbst so manchem der zahlreich anwesenden Politiker die Sprache und auch die gestressten Landwirte kamen aus dem Staunen fast nicht mehr heraus: Vegetarier und Veganern dürfte dabei vermutlich der...

  • Memmingen
  • 09.03.20
Wolf (Symbolbild).
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Tierwelt
Frau soll Wolf in Kaufbeuren gesichtet haben

Bereits am Donnerstag soll eine Frau im Kaufbeurer Ortsteil Kemnat am Waldrand einen Wolf gesehen und ihre Beobachtung der Stadtverwaltung mitgeteilt haben. Das berichtet die Allgäuer Zeitung. Demnach habe eine Biologin geprüft, ob das Tier ein Wolf sein könnte. Sie hielt die Angaben der Frau für plausibel: Das Tier sei aus dem Wald gekommen und habe am Rande des Waldes geschnüffelt. Da ein Wolf täglich viele Kilometer zurücklegte, sei das Tier inzwischen "über alle Berge", so Andreas...

  • Kaufbeuren
  • 18.02.20
Schlechte Aussichten für die Gams. In der Kürnach, einem kleinen Gebirgszug im Allgäu, sollen im kommenden Jahr 28 Tiere erlegt werden. Ist damit die Population des gesamten Bestandes in Gefahr?
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Natur
Verein „Wildes Bayern“ befürchtet Ausrottung der Gämsen im Allgäu

Es kracht mal wieder zwischen Jagd, Forst und Naturschutz. Schauplatz ist die Kürnach, ein kleiner, bewaldeter Höhenzug westlich von Kempten, der sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg liegt. In diesen den Alpen vorgelagerten Bergen hat auch die Gämse einen natürlichen Lebensraum. Ins Schussfeld der Kritik geraten ist jetzt der Forstbetrieb Sonthofen, der auf bayerischem Terrain eine Fläche von knapp 3.000 Hektar bewirtschaftet. Der Verein „Wildes Bayern“ wirft den Staatsforsten vor,...

  • Sonthofen
  • 04.07.19
Der Bartgeier ist ein seltener Greifvogel. Zwei Tiere wurden jetzt in den Allgäuer Alpen gesichtet.
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Natur
Erneut Bartgeier in den Allgäuer Alpen gesichtet

Der Bartgeier ist mit einer Spannweite von über 2,6 Metern der grösste Vogel der Alpen. Bereits vergangenen Winter wurde im Allgäu das seltene Tier gesichtet. Im Mai sei nun ein zweites Exemplar in den Allgäuer Bergen aufgetaucht, so der Bayerische Rundfunk.  Dirk Volk hat am Oytalhaus in Oberstdorf die beiden Bartgeier entdeckt und den zuständigen Wildbiologen Henning Werth verständigt. Beide sind vom Auftauchen des seltenen Greifvogels begeistert. "Also es gibt keine 200 Tiere in den Alpen...

  • Oberstdorf
  • 03.06.19
Die Sichtung bei Bad Hindelang ist nicht die erste Luchs-Sichtung in Süddeutschland. Schon seit Jahren sind Luchse wieder in Deutschland heimisch. Bereits in den 1970er-Jahren wurden Luchse im Bayerischen Wald angesiedelt. Seit 2005 sind auch wieder mehrere Luchse im Oberen Donautal heimisch. Trotzdem gilt er in Deutschland als stark gefährdet.
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Bildergalerie
Nach der Sichtung im Allgäu: Die wichtigsten Fakten zum Luchs

150 Jahre nachdem der letzte bayerische Luchs getötet wurde, ist er jetzt wohl zurück. Eine Wildtierkamera hat den ersten zurückgekehrten Luchs im Allgäu bei Bad Hindelang fotografiert und Experten sprechen von einer "kleinen Sensation".  Noch ist allerdings nicht bekannt, ob das Tier sich auf Dauer im Allgäu niederlassen wird. Ohne angrenzende Luchsreviere gibt es für die Raubkatze keinen Grund sich hier häuslich einzurichten. Trotzdem: Wir haben für Sie mal die wichtigsten Informationen...

  • Kempten
  • 26.03.19
Nach Überzeugung eines Oberallgäuer Experten zeigt dieses Foto einer Wildkamera einen Luchs im Raum Bad Hindelang.
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Natur
Nach 150 Jahren: Luchs ist wieder im Allgäu

150 Jahre lang waren die Luchse aus den Allgäuer Wäldern verschwunden, nun gibt es offenbar mindestens ein Tier: Im Raum Bad Hindelang ist nach Überzeugung von Sonthofens Staatsforsten-Chef Jann Oetting ein Fotonachweis gelungen. Er spricht von einer „kleinen Sensation“. Da mehrere Rehe gerissen wurden, habe man schon länger vermutet, dass ein Luchs in der Region unterwegs ist. Ein Problem sehen darin weder der Forstbetrieb Sonthofen noch der Bund Naturschutz oder der Kreisjagdverband...

  • Bad Hindelang
  • 26.03.19
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Weidetiere
Staatsregierung stellt "Aktionsplan Wolf" vor: In Ausnahmefällen darf geschossen werden

Seit Montagfrüh ist der neue "Aktionsplan Wolf" auf der Webseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt online. Auf 62 Seiten soll das lang erwartete Skript den Umgang mit einer zunehmenden Anzahl von Wölfen in Bayern regeln und auftretende Konflikte minimieren. Der strenge Artenschutz beim Wolf und die Belange der Weidewirtschaft sollen dadurch vereint werden.  Im Sommer 2018 wurden im Allgäu mehrere Weidetiere von einem oder auch mehreren Wölfen gerissen. Alpbauern fordern deshalb...

  • Kempten
  • 11.03.19
Mitten durch die unberührte Natur: Das lockt manchen Schneeschuhläufer, Skitourengeher und Freerider. Doch für die Tierwelt und damit auch für den Wald sind solche Störungen schlecht.
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Wintersport
Bergbahn in Balderschwang wirbt fürs „Freeriden“ im Wald: Kritik von Jägern und Förstern

Da sind sich Jagd und Forst einig: Wenn immer mehr Freerider, Schneeschuh- und Tourengeher abseits der Pisten und Wege unterwegs sind, ist das Mist. Wintersportler haben in Tier-Rückzugsräumen, Schon- und Schutzgebieten nichts verloren. Doch es gibt immer wieder Beschwerden. Jüngst sogar über die Bergbahn in Balderschwang, die für „zahlreiche Waldabfahrten“ warb. Auf ihrer Internetseite war von optimalen Bedingungen „auch außerhalb gesicherter Freeride-Abfahrten, Varianten und Waldabfahrten“...

  • Balderschwang (VG Hörnergruppe)
  • 22.02.19
Der Turmfalke "Flocke" saß völlig entkräftet vor der Röthenbacher Grundschule. Ein Tierfreund hat ihn gefunden und brachte ihn zu Sibylle Riether. Sie gibt ihm Futter und päppelt ihn auf. Ist er wieder bei Kräften, darf er wieder in die Wildnis.
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Natur
Turmfalke in Röthenbach vor Hungertod gerettet

Völlig entkräftet ist der Turmfalke an der Röthenbacher Grundschule gesessen. Bei den Schneemassen hatte er es schwer, Nahrung zu finden. Sein Glück: Ein Tierfreund hat ihn gefunden und wusste, wohin mit dem Greifvogel. Er brachte ihn zu Sibylle Riether. Die Röthenbacherin hat schon öfter entkräftete Vögel aufgepäppelt. Gelernt hat sie das bei Willi Pilz. Der im Vorjahr verstorbene Naturschützer war Experte auf diesem Gebiet, seine Fachkenntnis im ganzen Westallgäu gefragt. Allerdings kann...

  • Röthenbach im Allgäu
  • 12.01.19
Kein Naturfrevel, sondern Hilfe für den Specht.
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Aufwertung
Wiggensbach: Ausgleich für die gefällten Bäume des Center Parcs

Wer die abgeschälte Baumstämme im Kürnacher Wald sieht, mag sich ärgern. Doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Laut den Bayerischen Staatsforsten Sonthofen dienen diese und andere Maßnahmen sogar einer ökologischen Aufwertung. Auf einer Fläche so groß wie 80 Fußballfelder (56 Hektar) soll ausgeglichen werden, was der Natur durch den Bau des Center Parc genommen wurde. Um die Anlage bei Leutkirch zu errichten, wurde „wegen Rodungs- und Erschließungsarbeiten großflächig in den...

  • Wiggensbach
  • 29.11.18
Tobias Blaha mit einem Gelbhaubenkakadu.
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Tierschutz
Traumberuf und Weltrekord: Tobias Blaha aus Marktoberdorf ist jüngster aktiver Zoodirektor

Astronaut, Feuerwehrmann oder Richter: Als Kind hat man so manchen Berufswunsch. Doch nur die wenigsten werden später genau das, wovon sie als Kinder geträumt haben. Tobias Blaha aus Marktoberdorf ist das gelungen und er hat damit sogar einen Weltrekord aufgestellt. Geprägt wurde er durch seine Familie, die schon vor seiner Geburt verschiedene Tiere wie Schafe, Ziegen und Esel gehalten hat. „Ich wurde sozusagen in die Tierwelt hineingeboren“, lacht Blaha. Schon als Kind war ihm klar, dass er...

  • Marktoberdorf
  • 14.11.18
Hat ein Wolf ein Rehkitz im Ostallgäu gerissen?
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DNA-Analyse
Hat der Wolf ein Rehkitz in Marktoberdorf gerissen?

Das Landesamt für Umwelt (LfU) prüft derzeit, ob vergangene Woche ein Wolf bei Marktoberdorf ein Rehkitz gerissen hat. Wie eine Sprecherin des LfU auf Anfrage der Allgäuer Zeitung mitteilte, wurde der Fall durch ein Mitglied des „Netzwerks Große Beutegreifer“ vor Ort dokumentiert. Am Kadaver des Tieres untersuchte der Experte Spuren, nahm genetische Proben und schickte sie an das nationale Referenzlabor zur Analyse. Mit einem Ergebnis ist in etwa zwei Wochen zu rechnen. Ein Pilzsammler hatte...

  • Marktoberdorf
  • 26.09.18
Hat ein Wolf drei Schafe im Bregenzer Wald gerissen? Eine DNA-Analyse soll jetzt Klarheit bringen.
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Tiere
Verdacht: Wolf hat drei Schafe im Bregenzer Wald gerissen

Ein Wolf hat offenbar auf einer Alpe im vorderen Bregenzerwald mehrere Schafe gerissen. Das nimmt der Landeswildbiologe Hubert Schatz an. Grund sind die Spuren an drei getöteten Tieren. Schatz schließt nicht aus, dass es sich dabei um den Wolf handelt, der im Oberallgäu mehrere Tiere gerissen hat. Die drei Nutztiere weideten auf einer Alp im vorderen Bregenzerwald. Wo genau haben die Behörden nicht bekannt gegeben. Der Bereich erstreckt sich von Sulzberg über Alberschwende bis Sibratsgfäll,...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 25.08.18
Von seinem Hochsitz unterhalb der Breitenbergbahn aus hat Ludwig Linder mehrere Schafweiden im Blick. Er befürchtet, dass bald auch im Ostallgäu erstes Weidevieh vom Wolf gerissen werden könnte. Deshalb fordert er die Erlaubnis zum Abschuss.
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Debatte
Ein Ostallgäuer Jäger fordert Abschussfreigabe für den Wolf

Der Tatort lag nur wenige Meter von seinem Revier entfernt – auch deshalb lässt Ludwig Linder das Thema seit Wochen nicht mehr los. Die Berichterstattung hat er minutiös verfolgt und mit vielen seiner Kollegen darüber debattiert, was man tun könne. Es geht um den sogenannten Canis lupus. Genauer gesagt also um den Wolf, der im Oberallgäu mehrere Kälber gerissen hat. Und Linder ist sich sicher: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch im Ostallgäu erste Kälber reißt und her kommt, wenn...

  • Füssen
  • 20.08.18
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Insekten
Was Sie über Hornissen wissen sollten

Sie sieht gefährlich aus und sorgt bei vielen für Panik: die Hornisse. Dabei ist das Insekt ganz friedlich und sticht nur, wenn es direkt bedroht oder angefasst wird. Stephanie Schindler, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu klärt auf: Alles was man über Hornissen wissen muss. Hornissen sind Nützlinge. Sie erbeuten Insekten bis Wespengröße im Flug und schleppen sie als Nahrung für ihre Brut ins Nest. Ein großes Hornissenvolk mit 400 bis 700 Tieren kann laut...

  • Memmingen
  • 02.08.18
Leser Günther Guderian aus Schwangau hat das Nest des Schwanenpaares an der Lechbrücke regelmäßig beobachtet. Vier bis sechs Eier wurden darin ausgebrütet – bis zur Nacht vom 10. auf den 11. Mai: Dann wurde das Nest zerstört.
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Schwanennest an der König-Ludwig-Brücke bei Füssen erneut zerstört

Es ist erneut passiert: Das Schwanennest an der König-Ludwig-Brücke ist gewaltsam zerstört worden, das Brutgelege ist verschwunden. Es sind solche Vorfälle, die laut Hans Hack zeigen, „mit welcher kriminellen Energie die Naturschänder vorgehen“. Denn für den Vize-Vorsitzenden der Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren im Bund Naturschutz und Sprecher der Gruppe „Mein lieber Schwan“ liegt es auf der Hand, dass hier Menschen zugeschlagen haben. Nicht allein um Schwäne sorgt sich Hack: Die Lage der...

  • Füssen
  • 15.05.18
Seit einiger Zeit ist am Kemptener Kraftwerk ein Biber unterwegs.
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Natur
Auf der Suche nach einem Revier sind Biber auch in Allgäuer Städten unterwegs

Er lässt sich nur selten sehen, und wenn doch, verschwindet er schnell wieder. Trotzdem ist der neue Kollege bei den Mitarbeitern des Allgäuer Überlandwerks sehr beliebt: Seit kurzem zieht ein Biber seine Runden am Kemptener Kraftwerk. Mitten durch Kaufbeuren trottete vor einiger Zeit ebenfalls ein Nager. Doch was wollen die pelzigen Tiere eigentlich in der Stadt? Sie sind auf der Suche nach einem neuen Revier, erklärt die Biberexpertin Sandra Trautmann vom Landratsamt Ostallgäu. Denn im...

  • Kempten
  • 03.05.18
„Flexible Beschilderung“: Max Löther (links) und Florian Heinl schleppen Schilder und Befestigungsmaterial. Die Tafeln werden angebracht, um Lebensräume des Birkwilds zu schützen.
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Besucherlenkung
Modellversuch zum Schutz der Birkhühner: Fast alle Wintersportler im Oberallgäu halten sich an freiwillige Beschränkungen

Noch türmen sich am Riedberger Horn zwischen Grasgehren und Balderschwang im Oberallgäu die Schneemassen. Dennoch beginnen die Birkhühner hier bald mit der Balz, um über den Sommer den Nachwuchs aufzuziehen. Die Naturpark-Ranger vom Naturpark Nagelfluhkette Max Löther, Florian Heinl und Kollegin Carola Bauer aus Vorarlberg haben in dem Gebiet im vergangenen Winter ein neues Besucherlenkungs-Konzept ausprobiert. Um es vorwegzusagen: Nach Angaben von Naturpark-Geschäftsführer Rolf Eberhard hat...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 14.04.18
Helmut Kleber setzt sich bei der Krötenwanderung ein.
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Natur
Helmut Kleber (68) aus Lindenberg (Buchloe) setzt sich bei der Krötenwanderung für Amphibien ein

Im März und April wandern Amphibien in ihre Heimatgewässer und queren dabei häufig Straßen – auch rund um Jengen und Waal. Was sie dort vor dem Tod schützt und welche Gefahren ihnen noch drohen. Wenn die Menschen frühmorgens noch schlafen oder spätabends wieder im Bett liegen, wird Helmut Kleber aus Lindenberg bei Buchloe aktiv. Von Anfang März bis Ende April setzt sich der 68-Jährige dann ins Auto und fährt zu den Brennpunkten. Mal hat er viel zu tun, bis zu 500 Fälle pro Nacht. Ein...

  • Buchloe
  • 09.04.18
Biberschäden an der Argen in Staudach (Hergatz)
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Natur
Der Biber ist zurück im Landkreis Lindau

Der Biber ist wieder im Landkreis Lindau heimisch. Etwa zehn Familien des Nagers leben unter anderem an der Argen, der Leiblach und dem Bodenseeufer, also alle an der Grenze zu Baden-Württemberg und Vorarlberg. Und: Der Biber wird sich vermutlich weiter im Landkreis ausbreiten. Das jedenfalls nimmt die Naturschutzbehörde am Landratsamt an. Der Bund Naturschutz (BN) freut sich darüber. „Der Biber gehört naturgemäß in unsere Fluss- und Auenlandschaften“, sagt die Geschäftsstellenleiterin des...

  • Lindau
  • 31.03.18
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