Natur

Beiträge zum Thema Natur

Wolf (Symbolbild).
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Tierwelt
Frau soll Wolf in Kaufbeuren gesichtet haben

Bereits am Donnerstag soll eine Frau im Kaufbeurer Ortsteil Kemnat am Waldrand einen Wolf gesehen und ihre Beobachtung der Stadtverwaltung mitgeteilt haben. Das berichtet die Allgäuer Zeitung. Demnach habe eine Biologin geprüft, ob das Tier ein Wolf sein könnte. Sie hielt die Angaben der Frau für plausibel: Das Tier sei aus dem Wald gekommen und habe am Rande des Waldes geschnüffelt. Da ein Wolf täglich viele Kilometer zurücklegte, sei das Tier inzwischen "über alle Berge", so Andreas...

  • Kaufbeuren
  • 18.02.20
Die Kirnach bei Aitrang soll renaturiert werden.
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Naturschutz
Gemeinderat Aitrang will die Kirchnach renaturieren

Die Kirchnach bei Aitrang soll wieder in einen naturnahen Zustand gebracht werden, das berichtet die Allgäuer Zeitung. Der Gemeinderat Aitrang habe die Pläne für die Renaturierung einstimmig beschlossen.  Unter anderem soll der Fluss mit Steinen und kleinen Inseln gebremst werden. Durch die Maßnahmen entstehe gleichzeitig ein gewisser Schutz bei kleineren Hochwasserereignissen. Gleichzeitig werde durch die Renaturierungsmaßnahmen auch die Sanierung der Brücke über die Thingauer Straße...

  • Kaufbeuren
  • 07.02.20
Symbolbild
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Kooperation unterzeichnet
Mehr Schutz für den Wald im Ostallgäu

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kaufbeuren und die Ostallgäuer Forstbetriebgemeinschaften haben jetzt eine Kooperation zum Schutz der Wälder im Landkreis und der Stadt Kaufbeuren unterzeichnet - das berichtet die Allgäuer Zeitung am Dienstag. Hintergrund für die verpflichtende Zusammenarbeit seien die Herausforderungen des Klimawandels für die heimischen Wälder. Zentrales Ziel der Beteiligten ist die Schaffung "klimatoleranterW und zukunftssicherer Wälder, so die...

  • Kaufbeuren
  • 31.12.19
Der städtische Bauhof schafft in den nächsten Jahren mit naturnahen Blühwiesen mehr Lebensräume für Bienen und andere Insekten: Derzeit wird der Kreisverkehr an der Kemnater Straße umgebaut.
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Artenreichtum
Stadt Kaufbeuren legt 6.000 Quadratmeter naturnahe Blühwiesen an

Mehr Lebensraum für Bienen, mehr Klimaschutz: Der städtische Bauhof hat damit begonnen, Areale im Stadtgebiet in artenreiche Blühwiesen umzuwandeln. Insgesamt 6.000 Quadratmeter Fläche sieht der Leiter der Stadtgärtnerei, Markus Kretschmann, dafür vor. Das entspricht etwa der Größe eines Fußballfeldes. Die Bereiche, darunter Kreisverkehre, Straßenränder und Wiesen, werden in den nächsten Jahren nach und nach präpariert. Bauhofleiter Georgio Buchs spricht von einem hohen Arbeitsaufwand, den...

  • Kaufbeuren
  • 19.08.19
Anschauungsobjekt mitten in der Stadt: An der Markgrafenstraße im Haken gedeiht eine Allgäuer Wiese.
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Natur
Allgäuer Blühwiesen mitten in Kaufbeuren – Christoph Greifenhagen zeigt, wie’s geht

Das Summen der Bienen wird leiser. Viele andere Insekten verstummen ebenfalls. Das große Sterben der kleinen Tiere geht unvermindert weiter. Was jeder Einzelne tun kann, um neue Lebensräume für Biene und Co. zu schaffen, hat Dr. Christoph Greifenhagen (85) am Wochenende demonstriert. Der Internist setzt sich seit Jahrzehnten für die Artenvielfalt ein. Zahlreiche Interessierte folgten seinem Aufruf zum „Wiesentag“ im Zuge der Aktion „Bayern-Tour Natur“, um sich darüber zu informieren, wie...

  • Kaufbeuren
  • 10.06.19
Gärtner-Azubi Simone Stechele pflegt den Insektenblumenkindergarten in der Gärtnerei Fürst.
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Natur
Wilde Wiesen statt totem Rasen: Kaufbeurer Experten verraten, was Garten- und Balkonbesitzer für Insekten tun können

Viele Menschen wollen den Bienen helfen – das hat der große Erfolg des Volksbegehrens für mehr Artenvielfalt in Bayern gezeigt. Nicht nur Bienen, auch viele andere Insekten brauchen Hilfe, weil sie nicht genug Nahrung finden. Tote Gärten mit sterilen Rasenflächen und geometrischen Buchsfiguren, zwischen denen den ganzen Tag ein Mähroboter auf und ab surrt, führen dazu, dass Bienen, Hummeln und Schmetterlinge hungern müssen. Dabei kann jeder, der einen Garten hat – oder sogar nur einen...

  • Kaufbeuren
  • 11.04.19
Die Allianz Wertachtal wurde mit einem Umweltpreis der Stadt ausgezeichnet. Sie hat an der Wertach Lehrtafeln aufgestellt, um den Menschen die Natur hier näherzubringen.
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Natur
Kaufbeuren vergibt dieses Jahr vier Umweltpreise

Dutzende Vorschläge, wer den Umweltpreis 2018 bekommen soll, seien seit Ende des vergangenen Jahres bei ihm eingegangen, sagte Helge Carl, Leiter des Bau- und Umweltreferates der Stadt Kaufbeuren bei der Preisverleihung am Donnerstag im Rathaus. Sieben davon seien sogar mehrfach genannt worden. Weil darunter keiner gewesen sei, der nicht für einen Platz auf dem Treppchen in Frage gekommen wäre, habe die Jury kurzerhand entschieden, vier Preise und drei Anerkennungen zu vergeben. Zur Allianz...

  • Kaufbeuren
  • 27.09.18
Frauenschuh-Orchideen sind selten und deswegen verboten zu pflücken.
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Natur
Wer Wildpflanzen im Ostallgäu aus der Natur entnimmt, riskiert ein hohes Bußgeld

Orchideen wie der Frauenschuh sind schön – und selten. Das weckt bei manch dubiosem Hobbybotaniker Begehrlichkeiten. Und so kommt es immer wieder vor, dass diese geschützten Pflanzen verbotenerweise ausgegraben werden. Aus aktuellem Anlass weist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Ostallgäu nun darauf hin, dass es nicht erlaubt ist, wild lebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen. Verstöße können teuer werden: Das Bundesnaturschutzgesetz sieht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro...

  • Kaufbeuren
  • 22.08.18
Dr. Christoph Greifenhagen in seinem Garten.
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Silberdistel
Anwalt der Natur: Mediziner Christoph Greifenhagen schafft in Kaufbeuren besondere Räume

Der Balkenmäher zählt ebenso zum Handwerkszeug des Doktors wie die Lupe. Zur ersten Mahd auf der neu angelegten Allgäuer Blumenwiese mitten in Kaufbeuren schreitet Christoph Greifenhagen gerne selbst. Doch weder schweres Gerät noch sein Alter hindern den 84-Jährigen, plötzlich auf die Knie zu fallen und über Fundstücke zwischen Straßen, Baugebieten und versiegeltem Boden zu frohlocken. Denn Glockenblumen, Margeriten und Kuckuckslichtnelken finden auf bepflanzten Kreisverkehren und in...

  • Kaufbeuren
  • 26.05.18
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Natur
Im Landkreis Ostallgäu ist der Biber auf dem Vormarsch

Bauer German Zink aus Bernbach sieht es nicht ein: 'Der Biber ist der größte Umweltvernichter. Und ausgerechnet den schützen die Umweltbehörden.' Deshalb sei der Nager im Landkreis auch auf dem Vormarsch, kritisierte Zink kürzlich im Gespräch mit der Allgäuer Zeitung . Wie Zink, den der Biber seit Jahren ärgert, weil er die Gennach an der falschen Stelle aufstaut, seine Wiesen zum Tümpel – und damit als Weide unbrauchbar macht, geht es vielen Ostallgäuern. Ein Blick ins Zeitungsarchiv...

  • Kaufbeuren
  • 16.02.18
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Natur
LBV gibt hilfreiche Tipps zum Umgang mit Wespen

Sie sind klein, gelb-schwarz gestreift und mit einem Stachel bewaffnet – Wespen. Gerade wenn es noch einmal spätsommerlich warm wird, scheuen sich die Gemeine und die Deutsche Wespe nicht davor, Obstkuchen, Saft und Eis im Garten anzusteuern. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel kann deshalb schnell unangenehm werden. Aber: die Begegnung mit den ungebetenen Gästen ist kein Grund zur Panik. Der LBV gibt hilfreiche Tipps, wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich...

  • Kaufbeuren
  • 31.08.17
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Pilzsammler
Rund 100 giftige Pilzarten in den Wäldern um Kaufbeuren

Die verschiedenen Sorten sind oft nur schwer zu unterscheiden. Zudem machen Doppelgänger den Schwammerl-Liebhabern das Leben schwer. Auch das Aussehen variiert je nach Standort und Wetterverhältnissen. So kann die gleiche Art, verschiedene Schattierungen und Formen ausbilden. Das erschwert eine Bestimmung zusätzlich. Selbst Pilzexpertin Elfriede Appelt aus Kaufbeuren gibt zu, 'ich muss einen Pilz aus allen Himmelsrichtungen betrachten, um ihn zweifelsfrei zu identifizieren'. Daher wäre ohne...

  • Kaufbeuren
  • 31.08.17
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Natur
Kaufbeurer Kräuterboschen gegen Unglücke

Ihnen werden wundersame, gar magische Kräfte zugesprochen. Sie heilen Krankheiten oder beschützen vor Unheil. 'Heilkräuter sind älter als die Menschheit selbst', sagt Bertlies Adler, die Besitzerin des Kräuterhofs und Kräutercafès in Ingenried. Bereits bevor ersten Höhlenbewohner durch die Wälder streiften, hätten die Tiere bestimmte Pflanzen gefressen, um ihre Krankheiten zu heilen. Die Geschichte der nachweisbaren Wirkung von Heilkräutern reiche deshalb weit in die Vergangenheit zurück. Am...

  • Kaufbeuren
  • 13.08.17
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Natur
Kaufbeuren sagt Unkraut auf Altem Friedhof den Kampf an

1.000 Gräber auf dem Alten Friedhof in Kaufbeuren sind verwaist. Die Natur erobert sich die aufgekiesten Flächen mit aller Macht zurück. Kniehoch schießt teilweise das Unkraut. 'Unwürdig und beschämend' sei das, meinen Ernst Schönhaar und Johannes Böckler (CSU) und forderten rasche Abhilfe. Im Ferienausschuss des Stadtrats entwickelte sich dazu eine rege Diskussion. Bauhof-Chef Georgio Buchs machte deutlich, dass seine Mitarbeiter allein der Situation nicht mehr Herr werden. Oberbürgermeister...

  • Kaufbeuren
  • 10.08.17
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Natur
Borkenkäfer macht die Fichten rund um Kaufbeuren kaputt

Der Schädling ist klein, tritt in Massen auf und erscheint ziemlich ausdauernd. Auch ein Laie kann sich auf seine Spuren begeben. Verfärbte Fichtenkronen, Bohrmehl am Boden und ein stetes Rauschen hinter der Rinde deuten auf die rege Arbeit des Borkenkäfers hin, der sich dort seine sogenannte Rammelkammer, den Brut- oder eben einen Larvengang schafft. Haben Männchen erst einen geeigneten Baum gefunden, sondern sie Sexuallockstoffe für ihre Artgenossen ab. Die schiere Menge an Käfern ist dann...

  • Kaufbeuren
  • 09.08.17
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Blumen
Naturparadies in der Stadt: In Kaufbeuren wachsen wilde Wiesen

Dies ist eine echte Allgäuer Blumenwiese: Vertreter der Stadt, der das Grundstück gehört, und der Sponsoren zusammengefunden, um zu schauen, was nach einem Jahr aus der 600 Quadratmeter großen Wiese geworden ist. Das ist kein englischer Rasen, auf denen leise surrend Mähroboter auf- und abfahren. Unebener, weicher Boden, Steine und hohe Pflanzen machen diese grüne Oase mitten im Kaufbeurer Stadtteil Haken aus. Ein Paradies für Blumen, Schmetterlinge, Bienen und Insekten, aber auch für Kinder...

  • Kaufbeuren
  • 11.07.17
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Tierschutz
Landwirte und Jäger aus Maierhöfen wollen mit Pfeifen und Blinken Rehkitze retten

Eine unglückliche Kombination: Wenn Landwirte im Mai ihre ersten Wiesen mähen, bringen Rehgeißen ihre Kitze zur Welt. Zum Schutz des Nachwuchses verstecken sie ihn ausgerechnet im hohen Gras. Doch das kann tödlich für die Jungtiere enden. Um Schlimmes zu verhindern, setzen seit einem Jahr Jäger und Landwirte in Maierhöfen auf eine neue Technik: 'Rehkitz-Retter', etwa 15 Zentimeter große Geräte, die mit Blinken und Pfeifen Leben retten sollen. Das ist nicht nur zum Schutz der Tiere, sondern...

  • Kaufbeuren
  • 11.05.17
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Natur
Hat Kaufbeuren ein Biber-Problem?

Eichhörnchen, Füchse, Dachse und Rehe – Kaufbeuren ist reich an wilden Tieren. Mittlerweile gehören zu bestimmten Jahreszeiten auch Biber in diese Aufzählung. Deuteten bisher vor allem Dämme und angenagte Bäume an Gewässern auf die streng geschützten Tiere hin, werden die pummeligen Baumeister immer häufiger auch in Parks und an Straßen gesichtet. Und fotografiert. Derzeit amüsiert sich die Internetgemeinde über einen oder mehrere junge Biber, die durch Kaufbeuren trotten. Gefährlich sind die...

  • Kaufbeuren
  • 10.05.17
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Renaturierung
Mehr Freiheit für den Märzenbach in Kaufbeuren

Der Märzenbach soll künftig wieder so fließen, wie es dem natürlichen Gewässerverlauf entspricht – zumindest auf einem Teilstück von 150 Metern im Bereich der Fußgängerbrücke an der Apfeltranger Straße im Kaufbeurer Süden. Dort beginnen nun die Arbeiten, um den Märzenbach aus seiner jetzigen Struktur zu befreien. Derzeit fließt der Bach in diesem Bereich in einer strukturarmen, geradlinigen Rinne ohne besonderen ökologischen Wert. Im Zuge der Renaturierung soll das Gewässer nun mehr Platz und...

  • Kaufbeuren
  • 03.05.17
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Wildfütterung
Kaufbeurer Jagdpächter kritisiert Spaziergänger

Wer sich bei dem milden Wetter in den Wald zu einem Spaziergang aufmacht, kann am Ende des Winters hier und da kleine Krippen sehen. Die sogenannten Fütterungen stellen Jäger für das Rehwild auf, um ihm in Notzeiten Nahrung zu geben. Für Spaziergänger sind diese eigentlich tabu, aber das scheinen viele nicht zu wissen. Diese hätten wiederholt große Mengen an Brotresten in die Krippen gelegt. Warum Brotreste für die Tiere zum Problem werden könnten, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der...

  • Kaufbeuren
  • 07.03.17
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Natur
800 Allgäuer beteiligen sich vergangenes Wochenende an Zählaktion Stunde der Wintervögel

Das sind etwas mehre als vor einem Jahr. Die Naturfreunde waren vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) aufgerufen worden, ihre Beobachtungen zu dokumentieren und zu schicken. Im Oberallgäu und in Lindau war der Haussperling der am häufigsten in Gärten und Parks gesichtete Vogel, im Unter- und Ostallgäu war es der verwandte Feldsperling. Die meisten Laien bezeichnen wohl beide Arten als Spatzen. Von Platz eins auf Platz vier zurückgefallen ist nach den Worten von LBV-Biologe Henning Werth die...

  • Kaufbeuren
  • 12.01.17
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Freizeit
Röthenbach plant ein Naturfreibad

Das Freibad in Röthenbach gilt als stark sanierungsbedürftig. Und wenn die Gemeinde schon investieren muss, dann packe sie es gleich gescheit an, sagt Bürgermeister Stephan Höß. Entschieden ist noch nichts. Eine erste Studie, wie die Freizeitanlage aufgewertet werden könnte, liegt aber schon vor. Demnach könnte das Röthenbacher Freibad grün statt blau werden: Eine Option ist ein Naturbad. Es soll vor allem der Kinderbereich aufgewertet werden. Weiterlesen auf allgaeu.life, dem neuen...

  • Kaufbeuren
  • 19.12.16
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Natur
Landschaftspflegeverband Lindau-Westallgäu hat ein Konzept für den Laubenberg in Grünenbach erarbeitet

Ein Aufforstungsantrag hat 2013 den Ausschlag gegeben: Grünenbachs Bürgermeister Markus Eugler und die Mitglieder des Gemeinderates begannen, sich Gedanken um den 'Hausberg' der Gemeinde, den 916 Meter hohen Laubenberg, zu machen. Denn eine weitere Aufforstung kam für sie eigentlich nicht in Frage. 'Typisch für das Westallgäu sind keine bewaldeten Hügel', sagt der Bürgermeister. Wie ein alternatives Nutzungskonzept aussehen könnte, das war damals allerdings nicht klar. Drei Jahre später sieht...

  • Kaufbeuren
  • 01.09.16
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