Landwirtschaft

Beiträge zum Thema Landwirtschaft

Am Sonntagabend geriet in Kranzegg eine landwirtschaftliche Anlage in Vollbrand.
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Am Tag danach
Nach Brand in Kranzegg: Rettenbergs Bürgermeister freut sich über Zusammenhalt

Rettenbergs Bürgermeister Weißinger ist nach dem Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kranzegg bei Rettenberg begeistert von der Hilfsbereitschaft und dem Zusammenhalt der Bevölkerung. Weißinger selbst versuchte am Morgen nach dem Brand Trost zu spenden. "Mehr kannst du in so einem Moment nicht machen. Das ist wirklich eine erschütternde Situation für uns alle gewesen", so Weißinger. Durch das Eingreifen der Feuerwehr und der Nachbarschaft habe Schlimmeres verhindert werden können....

  • Rettenberg
  • 11.03.21
In Betrieben in Kempten und dem Oberallgäu sind Fälle von Rinder-TBC aufgetreten. (Symbolbild)
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Tötung angeordnet
Rinder-TBC in vier Betrieben im Oberallgäu und in Kempten festgestellt

Das Veterinäramt im Oberallgäu hat in insgesamt vier landwirtschaftlichen Betrieben im Oberallgäu und in Kempten den Ausbruch der Rinder-Tuberkulose (Rinder-TBC) festgestellt, das hat das Landratsamt mitgeteilt. Demnach wurde bei allen positiv getesteten Rindern die Tötung angeordnet.  Positive Fälle stehen im Zusammenhang Laut dem Landratsamt stehen alle vier Fälle im Zusammenhang. Zunächst musste im August der gesamte Bestand des ersten betroffenen Betriebes geräumt werden, nachdem 42 der 72...

  • Kempten
  • 22.09.20
Alpabtrieb von Wertach nach Kranzegg
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Alpabtrieb von Wertach nach Kranzegg - Rund 20 Kühe und zwei Esel

Am Montagabend wurden rund 20 Kühe und zwei Esel von der Alpe Bommer Ebene ins Tal nach Kranzegg getrieben. Die Kranzkuh spielt eine besondere Rolle Die Alpe, die auf rund 1.113 Meter bei Wertach liegt, hatte heuer leider keine Kranzkuh. Die Kranzkuh spielt eine besondere Rolle, denn sie führt die Herde auf ihrem Weg in die heimischen Ställe an. Mit dem Kranz wird das Kranzrind zum Viehscheid geschmückt, wenn während des Sommers kein Unfall am Berg passiert ist. Die Staatsstraße zwischen...

  • Wertach
  • 15.09.20
Alpabtrieb mit 159 Rindern in Oberstdorf.
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Alpabtrieb und Viehscheid mit 159 Rindern in Oberstdorf - heuer ohne Festzelt

Die jungen Rinder (Schumpen) werden alljährlich im Frühjahr auf die grünen Bergweiden in den Allgäuer Alpen getrieben. Dort kann das Jungvieh seine Sommerzeit genießen. Das Vieh wird im September dann wieder zurück ins Tal getrieben und an seine Besitzer zurückgegeben (sogenannter Viehscheid). Zurück ins Tal - heuer ohne FestDie Viehscheide werden traditionell jährlich in der ganzen Region mit großen Festzelten, Märkten und Musik gefeiert. Teilweise kommen Besucher aus der ganzen Welt, um das...

  • Oberstdorf
  • 11.09.20
Symbolbild.
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Tierskandal
Weiterhin "dramatische" Zustände: Landratsamt Oberallgäu nimmt Dietmannsrieder Rinderhalter wohl Tiere weg

Das Landratsamt Oberallgäu will dem Dietmannsrieder Rinderhalter die Tiere wegnehmen. Der Betrieb habe sich nicht an die Auflagen gehalten, die ihm vergangenen Mittwoch auferlegt worden waren. Das geht aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervor.  Demnach habe sich die Situation für rund 600 Kühe und Kälber auf einem Hof in Dietmannsried bisher nicht verbessert. Die Zustände seien nach wie vor "dramatisch", so die Kreisbehörde Sonthofen. Die Tiere stehen teils Zentimeter tief in...

  • Dietmannsried
  • 13.01.20
Rinder im Stall (Symbolbild)
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Tierhaltungsverbot?
Groß-Kontrolle auf Milchvieh-Betrieb bei Dietmannsried: "negativ beeindruckende Zustände"

Der nächste Milchvieh-Betrieb im Allgäu, der ein negatives Bild liefert: Das Oberallgäuer Veterinäramt hat am Mittwoch einen landwirtschaftlichen Betrieb mit insgesamt rund 580 Rindern bei Dietmannsried kontrolliert. Rund die Hälfte der 480 Milchkühe und 100 Kälber weist laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes zum Teil erhebliche Klauenprobleme auf und ist tierärztlich behandlungsbedürftig. Darüber hinaus befinden sich weitere Tiere in einem schlechten Ernährungszustand. Es war eine...

  • Dietmannsried
  • 08.01.20
Symbolbild.
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Vorwürfe
Weitet sich der Tierskandal im Allgäu aus?

Der mutmaßliche Tierskandal im Allgäu weitet sich möglicherweise aus. Die Staatsanwaltschaft Memmingen bestätigte Informationen unserer Redaktion, wonach Hinweise vorliegen, dass es bei einem weiteren Rinderhalter zu Verstößen gekommen sei. Die Hinweise seien anonym eingegangen und enthielten keine präzisen Anschuldigungen. Bislang sei kein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Es laufe aber eine Vorprüfung. Das Landratsamt Unterallgäu bestätigte, dass bei der Kontrolle eines zweiten...

  • Bad Grönenbach
  • 02.08.19
Verbraucherschutzminister Glauber reagiert auf den Tierskandal in Bad Grönenbach. Künftig will große Rinder- und Schweinezuchtbetriebe von einer Spezialbehörde kontrollieren lassen.
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Tierskandal
Nach Bad Grönenbacher Tierschutzskandal: Minister Glauber reagiert mit Neustrukturierung bei Kontrollen

Der Skandal um Tierquälerei in einem großen Milchviehbetrieb in Bad Grönenbach hat jetzt auch politische Konsequenzen. Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat am Donnerstag eine Neustrukturierung der Kontrollen von Großbetrieben angekündigt, das berichten verschiedene Medien.  Im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz erklärte Glauber demnach, dass künftig eine Spezialbehörde für die Überwachung von großen Rinder- und Schweinezuchtbetrieben zuständig sein werde....

  • Bad Grönenbach
  • 25.07.19
Durch den Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Baden-Württemberg werden nun auch Teile des Ostallgäus zur Sperrzone.
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Tier-Seuche
Blauzungenkrankheit: Ostallgäu jetzt auch Sperrgebiet

Große Teile des Landkreises Ostallgäu werden ab Mitte nächster Woche Sperrgebiet zum Schutz vor der Blauzungenkrankheit. Das hat ein Amtstierarzt angekündigt. Hintergrund ist der Ausbruch der Virus-Erkrankung in einem baden-württembergischen Betrieb. Die Seuche wird durch Mückenstiche auf Schafe, Ziegen und Rinder übertragen. Die Kreise Oberallgäu und Lindau, Teile des Unterallgäus sowie die Städte Kempten und Memmingen sind schon seit einem Monat solche Sperrgebiete. Die Tiere können an der...

  • Kempten
  • 22.02.19
Blauzungenkrankheit: Im Allgäu sollen Restriktionszonen eingerichtet werden.
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Tierseuche
Blauzungenkrankheit: Teile des Allgäus werden zum Sperrgebiet

Nach dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Ställen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden jetzt auch in Bayern sogenannte Restriktionszonen eingerichtet. Laut Pressemitteilung des Bayerischen Umwelt- und Verbraucherschutzministeriums sind davon auch Allgäuer Landkreise betroffen.  Neben den Allgäuer Landkreisen Lindau, Ober- und Unterallgäu und den kreisfreien Städten Memmingen und Kempten wird auch der Nachbarlandkreis Neu-Ulm als sogenannte Restriktionszone gelten. Im...

  • Lindau
  • 24.01.19
Im Allgäu wurden 2018 sechs Fälle von Rinder-Tbc nachgewiesen
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Landwirtschaft
Zahl der Rinder-Tbc-Erkrankungen im Allgäu nimmt leicht zu

Die Zahl der Fälle von Rinder-Tuberkulose (Tbc) sind im Allgäu etwas angestiegen. Im Jahr 2018 wurden bislang sechs Ausbrüche der Krankheit registriert – drei im Oberallgäu, zwei im Ostallgäu und einer im Unterallgäu, teilte eine Sprecherin der Regierung von Schwaben mit. Zum Vergleich: In den vergangenen zwei Jahren gab es in ganz Schwaben lediglich drei Fälle. Dieser Anstieg „ist bislang noch nicht besorgniserregend“, teilte Dr. Martina Heinisch, Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und...

  • Kempten
  • 12.09.18
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Landwirtschaft
Rinder verbringen im Allgäu jetzt wieder viel Zeit auf der Weide

Für Bio-Bauern ist das Austreiben Vorschrift Endlich auf der Wiese stehen und fressen. 'Im Winter kommen die Kühe bei uns zwar auch stundenweise raus, aber da schauen sie eher gelangweilt vor sich hin', sagt Bäuerin Gabi Kirchbihler aus Akams. Mit ihrem Ehemann Helmut betreibt sie seit 35 Jahren einen Bioland-Betrieb mit 26 Milchkühen und Nachzucht. Noch immer ist im Hof ein Anbindestall. "Deshalb müssen wir die Kühe auch im Winter mindestens zweimal die Woche eine Stunde raus lassen." Luft und...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 25.05.16
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Landwirtschaft
Im Unterallgäu gibt es die meisten Rindviecher

Wer ein Schelm ist, könnte jetzt sagen: Die meisten Rindviecher leben im Unterallgäu. Und er hätte dabei sogar die Rückendeckung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung. Diese Behörde hat bei der jüngsten Zählung rund 3,2 Millionen Rinder – davon 1,2 Millionen Milchkühe – in knapp 51.000 Haltungen ermittelt. Nahezu ein Drittel aller bayerischen Rinder wurde dabei in Oberbayern erfasst. Auf Kreisebene betrachtet weisen die Landkreise Unterallgäu, Rosenheim und Ostallgäu...

  • Mindelheim
  • 02.10.14
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Zwangsgeldbescheid
Rinder-Tbc: 15 von ursprünglich 17 Oberallgäuer Landwirten verweigern noch immer den Test

Behörde erzwingt jetzt Schritt für Schritt die Untersuchungen. Bauern können Rechtsmittel einlegen Nach einem Gespräch, das Landrat Anton Klotz mit Vertretern des Umweltministeriums aus München und den Kritikern der Testmethode vergangene Woche organisiert hatte, wurden die Zwangsgeldbescheide rausgeschickt. Insgesamt geht es um 66.400 Euro für rund 440 Rinder (150 Euro pro untersuchungspflichtigem Tier) von den Verweigerern. Dabei handelt es sich um 15 Landwirte - 13 aus dem Oberallgäu und...

  • Kempten
  • 19.09.14
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Landwirtschaft
Allgäuer Duft: Der Weg der Bschütte von der Kuh auf die Wiese

Das Allgäu: Käse, Berge, Kuhduft. Gerade jetzt, wenn es draußen tagsüber angenehm warm ist und abends regnet, sind die Bauern auf den Wiesen unterwegs und sorgen dafür, dass sich der Allgäuer richtig daheim fühlt. Über den Duft des Sommers legt sich der besondere Geruch. Die einen nennen ihn "Gestank", für die anderen riecht es nach "Allgäu". Die bräunliche Farbe der frisch gemähten Wiesen zeigt: Die Bauern "bschütten". Auf Höhe Ermengerst im Oberallgäu ist Landwirt Stefan Maier (32) für diesen...

  • Kempten
  • 06.08.14
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Interview
Oberallgäuer Landrat Anton Klotz schließt Rinder-Tbc-Tests mit Polizeiunterstützung nicht aus

Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz schließt nicht mehr aus, dass Tbc-Test bei Rindern mit Polizeiunterstützung erzwungen werden. 15 Oberallgäuer und Kemptener Landwirte verweigern diese Untersuchungen hartnäckig, da sie mit den Testmethoden nicht einverstanden sind. An die 2.000 weitere Bauern haben die Tests durchführen lassen. 'Bis zum Beginn des Alpabtriebs muss alles durch sein', fordert Landrat Anton Klotz. 'Warum? Weil wir uns nach dem Abtrieb ein Bild darüber verschaffen wollen, ob...

  • Kempten
  • 30.07.14
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Landwirtschaft
Für 30.000 Jungrinder beginnt der Alpsommer

30.000 Jungrinder verbringen den Sommer in den Bergen Bald beginnt der Alpsommer. Zumindest die weniger hoch gelegenen Alpen werden in den nächsten beiden Wochen bezogen. Bauern, die ihr Jungvieh auf die Alpen bringen wollen, sollten die Tiere rechtzeitig an den Weidegang gewöhnen, sagt der Geschäftsführer des Alpwirtschaftlichen Vereins Allgäu (AVA), Dr. Michael Honisch. Während auf den talnahen Landalpen (bis 1.200 Meter Höhe) im Laufe des Mai die Saison beginnt, kommt das Vieh auf die...

  • Kempten
  • 12.05.14
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Untersuchung
18.000 Tiere getestet: Keine Rinder-Tbc im Westallgäu

Im Landkreis Lindau gibt es keine Rindertuberkulose. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor. Demnach sind über 18.000 Rinder in den zurückliegenden 13 Monaten untersucht worden - bei keinem wurde der Erreger nachgewiesen. Die Veterinärmediziner haben alle 559 untersuchungspflichtigen Betriebe unter die Lupe genommen. Vor rund einem Jahr hatte das bayerische Gesundheitsministerium Reihenuntersuchungen angeordnet, nachdem in Bayern Fälle der Tierseuche bekannt worden waren....

  • Lindau
  • 02.05.14
248×

Tragödie
Über 30 tote Kühe nach Lausbubenstreich im Westallgäu - Versicherung will Schaden nicht zahlen

Es begann mit einem gewöhnlichen Lausbubenstreich: Der elfjährige Jonas (Name von der Redaktion geändert) aus dem Württembergischen hatte beim Urlaub auf einem Bauernhof im Westallgäu während des Spielens mit einem Stecken einen so genannten Maissiloballen angestochen. Ein kleines Loch entstand, das keiner bemerkte. Ein kleines Loch mit großen Konsequenzen. Denn im Innern des Ballens entstanden Schimmelnester, die man aber beim Verfüttern des Silos nicht sehen konnte. Die Folge: Bis heute...

  • Lindau
  • 29.03.14
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Rinder-Tbc
Fast 90 Prozent der Bauernhöfe im Oberallgäu und in Kempten auf Tbc untersucht

Die Tuberkulose-Reihenuntersuchung der Rinder im Oberallgäu und in Kempten kommt weiter voran. Mittlerweile sind 1.723 Betriebe mit insgesamt 65.372 Rindern untersucht, teilte das Landratsamt Oberallgäu auf Anfrage mit. Das entspricht einer Quote von 89,2 Prozent. Davon sind 1.718 Betriebe 'anerkannt Tbc-frei'. Fünf Bauernhöfe sind gesperrt, weil noch Labor-Ergebnisse oder von Nachuntersuchungen ausstehen. In 21 Betrieben wurde bisher im Labor die Tbc nachgewiesen. Töten ließ die Kreisbehörde...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 06.01.14
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Wirtschaft
BSE: Katastrophe fürs Ostallgäu

Markt für Rindfleisch zusammengebrochen - Probleme durch Tiermehl-Verbot Falls in Deutschland ein BSE-Fall auftritt, wäre das für das Ostallgäu »eine Katastrophe«, sagte Remig Lutz, Obermeister der Fleischerinnung vor wenigen Tagen. Wenig später trat dieser Fall ein. Bei zwei in Deutschland geborenen Rindern in Schleswig-Holstein verliefen BSE-Tests positiv. Diese Nachricht schreckte gestern nicht nur Verbraucher auf: Denn Rinder stellen im Ostallgäu einen enormen Wirtschaftsfaktor dar. In den...

  • Marktoberdorf
  • 24.11.00
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