Klimawandel

Beiträge zum Thema Klimawandel

Der Wald leidet unter den Folgen des Klimawandels.
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Natur
Die Wälder im Ostallgäu müssen sich wegen des Klimawandels verändern

Verschiedene Baumarten in einem Forst machen ihn widerstandsfähiger gegenüber Wetterereignissen und Schädlingen. Auch Versuche mit bisher nicht heimischen Sorten können nötig werden, wenn sich die Erde weiter erwärmt. Die Wälder im Landkreis müssen sich verändern. Nur so können sie den Klimawandel überleben. „Wir hatten allein von 2017 bis heute an die 250.000 Festmeter Schadholz durch Sturm, Schneelast und Borkenkäfer“, sagt Forstdirektor Stefan Kleiner. Den Zuwachs im Gegenzug schätzt er...

  • Marktoberdorf
  • 18.08.19
Symbolbild. Ostallgäuer Landwirten macht der Klimawandel immer mehr zu schaffen.
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Report
Ostallgäuer Landwirten macht der Klimawandel immer mehr zu schaffen

Egal, ob es sich um Gemüsebauern handelt, um Viehhalter, Obst- oder Ackerbauern: Der Klimawandel macht Ostallgäuer Landwirten zu schaffen. Die Gefahr von Trockenheitsschäden steigt. Und strahle etwa die Sonne zu stark, schade das der empfindlichen Gerste, sagt Leitender Landwirtschaftsdirektor Dr. Paul Dosch vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Kaufbeuren. Ebenso können sich wärmeliebende Schädlinge wie der Maiszünsler oder der Apfelbaumwickler leichter vermehren. Denn...

  • Kaufbeuren
  • 14.08.19
Die Wälder des Ostallgäus müssen verändert werden, um dem Klimawandel standzuhalten (Symbolbild).
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Klimawandel
Ostallgäuer Wälder müssen den neuen Herausforderungen angepasst werden

Die Wälder im Landkreis müssen sich verändern. Nur so können sie den Klimawandel überleben. „Wir hatten allein von 2017 bis heute an die 250.000 Festmeter Schadholz durch Sturm, Schneelast und Borkenkäfer“, sagt Forstdirektor Stefan Kleiner. Den Zuwachs im Gegenzug schätzt er auf 450.000 Festmeter pro Jahr. „Insgesamt stellen wir fest, dass sich Sturmereignisse häufen und beobachten, dass der Borkenkäfer zunehmend auch in höheren Lagen vorkommt.“ Ebenso verschiebe sich die sogenannte...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 09.08.19
Christina Mader aus Immenstadt möchte Landrätin werden.
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Kommunalwahl 2020
Oberallgäu: Christina Mader aus Immenstadt will Landrätin werden

Eine Immenstädterin möchte frischen Wind ins Landratsamt bringen. Christina Mader (36), Kreissprecherin der Oberallgäuer Grünen, bewirbt sich als Landrätin. Die offizielle Nominierungsversammlung der Grünen ist am Freitag, 20. September. „Ich bin keine Eintagsfliege“, sagt die Gymnasiallehrerin für Geografie und Deutsch. „Ich möchte meinen Fuß in die Berufspolitik setzen.“ Wenn es also nicht klappen sollte mit der Wahl zur Landrätin, dann ist der Plan, zunächst über die Liste in den Kreistag...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 08.08.19
Der Klimawandel macht sich auch im Ostallgäu bemerkbar.
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Klimawandel
Höhere Temperaturen, mehr Niederschläge: Was bedeutet das für die Region Ostallgäu

Klimawandel – ein Zukunftsthema? Nicht nur. Dies wird deutlich, wenn man mit Johannes Fischer einen Blick auf die Entwicklung wirft. Im Ostallgäu sind die Durchschnittstemperaturen seit den 1950er-Jahren um 1,3 Grad Celsius gestiegen. Das ist deutlich mehr als im globalen Schnitt. Ein ähnliches Bild zeichnet der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises auch für andere Kennwerte wie zunehmende Hitzetage oder die sinkende Zahl von Eistagen: Der Klimawandel ist bereits voll im...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 03.08.19
Energieverbrauch (Symbolbild)
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Klimaziele
CO2-Bilanz: Ostallgäuer verbrauchen mehr Energie als 2008

Autos werden immer schneller, Fernsehbildschirme immer größer und LED-Lampen heller: Mit dem Komfort ist in den vergangenen zehn Jahren auch der Energieverbrauch im Ostallgäu gestiegen. Bedingt durch technische Entwicklungen wird er sich in Zukunft weiter erhöhen. Das ist das Ergebnis der neuesten Energiebilanz des Landkreises. „Einen Großteil des Energieverbrauchs machen die Bereiche Wärme mit 55 Prozent und Verkehr mit 20 Prozent aus“, sagte Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer, der...

  • Kaufbeuren
  • 13.07.19
350 bis 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene demonstrierten am Freitag für den Umweltschutz. Seit einem halben Jahr ist die Kemptener Gruppe der Schülerbewegung
„Fridays for Future“ mittlerweile aktiv.
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Umweltschutz
Jugendliche aus der Region in Kempten bei „Fridays for Future“ wieder auf der Straße

Bei strömendem Regen startet der Zug an der Allgäuhalle in Kempten - vorneweg ein altes Feuerwehrauto. Corinna Arnold und Benni Gras rufen in ihre Megafone Sätze wie: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr unsere Zukunft klaut.“ Die Menge wiederholt sie. Erwartet hatten die Organisatoren zur „Alpendemo“ in Kempten bis zu 2.000 Menschen aus der Region, gekommen waren - da gehen die Zahlen von Polizei und Organisatoren auseinander - 350 bis 400. Auch viele Jugendliche aus dem Oberallgäu fuhren...

  • Kempten
  • 13.07.19
Archivbild. Sicherheit geht vor: Am Fahrbahnrand müssen Straßenmeistereien und Bauhöfe öfter mähen, damit Streckenführung und Leitpfosten gut sichtbar sind.
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Natur
Sicherheit vor Artenschutz: Mähen am Straßenrand im Allgäu notwendig

Diskussionen um Insektensterben, Artenvielfalt und Klimawandel hinterlassen in den Köpfen immer mehr Spuren. „Muss das sein?“ – Das fragt sich mancher, wenn etwa die Straßenmeisterei regelmäßig entlang der Fahrbahnen mäht. Das geschieht teilweise sogar, wenn das Grün nicht einmal richtig hoch ist. Tatsächlich machen sich die Zuständigen auch in den kommunalen Bauhöfen längst Gedanken. Es gibt Gründe, warum man an bestimmten Stellen öfter mähe, erklärt Leonhard Koch, Leiter des...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 18.06.19
Weniger Plastik in Kaufbeuren – das wünschen sich die Jugendlichen der örtlichen Fridays for Future-Bewegung. Auf dem Wochenmarkt klappt das schon ganz gut, dort bringen viele Kunden ihre eigenen Taschen mit. Doch die Gruppe fordert von der Stadt, noch mehr Anreize zu schaffen, um Kunststoff zu vermeiden.
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Fridays for Future
Junge Umweltschützer sind vom Kaufbeurer Stadtrat enttäuscht

Die Ideen und Vorschläge waren zahlreich, darunter mehr fair gehandelte Produkte in den Schulen, eine autofreie Innenstadt und Anreize für Geschäfte, auf Plastik zu verzichten. All diese Forderungen hat die Kaufbeurer Fridays for Future-Bewegung dem Stadtrat Ende April überreicht. Der hat zwar reagiert, die Wünsche im Verwaltungs- und Bauausschuss diskutiert, doch mit dem Ergebnis sind die Jugendlichen nicht zufrieden. „Wir spüren relativ wenig davon, dass auf uns eingegangen wird“, sagt Maike...

  • Kaufbeuren
  • 13.06.19
Die Fridays for Future-Demonstrationen stehen in der Kritik, vielen Schülern nur ein Mittel zum Schuleschwänzen zu sein. In Marktoberdorf findet die Demo erst nach Schulschluss statt.
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Klimaschutz
Erste Fridays for Future Demonstration in Marktoberdorf findet am Nachmittag statt

Die Protestbewegung "Fridays for Future" wächst im Allgäu weiter - trotz der Kritik, der viele der vor allem Jugendlichen Anhänger gegenüber stehen. Immer wieder heißt es, die Schüler würden sich nicht für den Klimaschutz interessieren, sondern nur eine Möglichkeit zum Schuleschwänzen nutzen. In Marktoberdorf scheint die seit kurzem existierende Ortsgruppe mit ihrer ersten Demonstration dagegen ein deutliches Zeichen zu setzen. Die Demonstration ist nämlich für Freitag, den 7. Juni um 13 Uhr...

  • Marktoberdorf
  • 07.06.19
Die „Schwarze Milz“ ist der letzte Gletscher in den Allgäuer Alpen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der kleine Ferner unterhalb der Mädelegabel und der Hochfrottspitze in den nächsten drei Jahren verschwunden ist.
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Klima
Oberallgäu & Kempten: 2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen

Rekordwerte in Kempten und Oberstdorf: Die beiden Stationen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) haben 2018 den jeweils höchsten Jahres-Durchschnittswert in Bodennähe gemessen. Und zwar 9,5 Grad Celsius in Kempten – hier werden die Daten seit 1952 aufgezeichnet – und 8,2 Grad in Oberstdorf (1886). Unterm Strich ergebe sich daraus eine durchschnittliche Erwärmung in der Region seit Ende des 19. Jahrhunderts um etwa 1,5 Grad, sagt Uta Zimmermann vom DWD-Klimabüro München. Damit liege man im...

  • Kempten
  • 27.04.19
Die Wetterextreme auf dem Globus standen im Mittelpunkt der Eröffnung der Allgäuer Altbautage mit (von links) Martin Sambale (Eza), TV-Wetterexperte Frank Böttcher, dem Klimaschutzmanager der Stadt Kempten, Thomas Weiß, Kemptens Drittem Bürgermeister Josef Mayr und Markus Brehm, Geschäftsführer des Allgäuer Zeitungsverlages.
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Messe
Allgäuer Altbautage: Klimawandel nimmt auch Einfluss auf das Bauen und Sanieren von Häusern

Freitag Abend referierte der TV-Wetterexperte Frank Böttcher (Berlin) bei der Eröffnung der 20. Allgäuer Altbautage in Kempten über die Auswirkungen von Hagelstürmen, Starkregen und Trockenperioden auf das Bauen und Sanieren von Gebäuden. Die Altbautage gehen an diesem Wochenende in der Big Box Allgäu über die Bühne. „Der Klimaschutz wird immer wichtiger für das Bauen und Renovieren“, führte auch Martin Sambale, Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (Eza), aus. Eine...

  • Kempten
  • 09.03.19
Deutschlandweit gehen jeden Freitag tausende Schüler und Studenten in den Großstädten wie Berlin, Augsburg und München auf die Straße. Auch einige Schüler aus Kaufbeuren nahmen an den Demonstrationen teil, um Politiker zum Handeln zu bewegen, mehr für dem Klimaschutz zu tun.
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Fridays for Future
Warum Kaufbeurer Schüler für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen

Freitag ist Streiktag. In den Großstädten wie Augsburg, München und Berlin gehen regelmäßig Schüler und Studenten auf die Straße, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Vor zwei Wochen fehlten aus diesem Grund auch im Kaufbeurer Jakob-Brucker-Gymnasium ein paar Schüler. Eine kleine Gruppe folgte dem Vorbild der jungen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. Die 16-Jährige Schwedin demonstrierte wochenlang vor dem Regierungsgebäude in Stockholm für mehr Umweltschutz. Sie sprach sogar bei der...

  • Kaufbeuren
  • 07.02.19
Wetterextreme sind eine Folge des Klimawandels. Stürme entwurzeln daher immer häufiger Bäume.
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Naturschutz
Gewappnet gegen den Klimawandel: Experten sammeln beim Klimaanpassungsworkshop in Kaufbeuren Ideen

Das Jahr 2018 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Heiße, trockene Sommer, Starkregen oder plötzliche Schneemassen wie vor wenigen Wochen – extreme Wetterereignisse werden immer häufiger und sind unbestritten Folge des Klimawandels. „Wir müssen uns über solche Szenarien Gedanken machen, um auf die Veränderungen vorbereitet zu sein“, sagte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse beim Klimaanpassungsworkshop im Haus St. Martin. „Vorsorge ist eine Kernaufgabe der...

  • Kaufbeuren
  • 28.01.19
Die Krebse, die derzeit an den trockenen Kiesbänken des Rottachspeichers zu finden sind, schaffen es aus eigener Kraft zurück ins Wasser. Für Muscheln gilt das nicht, erklärte Wasserwirtschaftsamtsleiter Karl Schindele (rechts) den Grünen-Politikern Thomas Gehring und Erna-Kathrein Groll bei einem Besuch vor Ort.
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Wetter
Wasserspiegel des Rottachspeichers liegt derzeit 4,5 Meter niedriger als üblich

Wo im Sommer Kinder planschen, liegt jetzt trockener Sand und Kies. Bis zum Wasser sind es von hier 30 Meter, und selbst dort fließt nur ein Rinnsal. Der Wasserspiegel des Rottachspeichers liegt derzeit 4,5 Meter niedriger als üblich. Das macht einerseits den Muscheln im See Probleme. „Die extreme Trockenheit in diesem Jahr – das ist genau das, was als Klimawandel beschrieben wird“, sagt Karl Schindele, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten. Er berichtete über die aktuelle Situation vor...

  • Sulzberg
  • 03.12.18
Auch Landwirte bekommen den Klimawandel deutlich zu spüren: Sommerliche Trockenheit verursacht Ertragsausfälle und begünstigt Bodenerosion.
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Konzept
Ostallgäu wappnet sich gegen Klimawandel

Weil das Ostallgäu als Alpenregion in besonderer Weise vom Klimawandel betroffen ist, will sich der Landkreis gegen die schon jetzt nicht mehr vermeidbaren Auswirkungen wappnen. Als erster Landkreis in Bayern hat das Ostallgäu daher ein Klimaanpassungskonzept in Auftrag gegeben. Das Projekt – an dem auch die Stadt Kaufbeuren beteiligt ist – wurde jetzt den Ostallgäuer Bürgermeistern vorgestellt. Ziel ist es, herauszufinden, wo die Region gegenüber möglichen Veränderungen anfällig sind, aber...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 18.10.18
Oktober 2018: Experten gehen davon aus, dass der kleine Ferner bald verschwunden ist.
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Klimawandel
Experten: Letzter Allgäuer Gletscher in drei Jahren verschwunden

Es ist so etwas wie der – vielleicht letzte – Besuch am Sterbebett: Drei bis fünf Stunden dauert der Weg von Holzgau im Lechtal oder von Oberstdorf über die Kemptner Hütte zur so genannten „Schwarzen Milz“. Das ist der letzte kleine Gletscher unterhalb der Mädelegabel und der Hochfrottspitze in den Allgäuer Alpen, der in wenigen Jahren verschwunden sein wird. Hier, auf etwa 2.400 Metern Höhe am Allgäuer Hauptkamm, rinnt unaufhörlich das Wasser vom abtauenden Gletscher hinunter und sammelt...

  • Oberstdorf
  • 18.10.18
Symbolbild Klimaveränderung
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Konzept
Als erster Landkreis Bayerns bereitet sich das Ostallgäu auf den Klimawandel vor

Als erster Landkreis in Bayern hat das Ostallgäu ein Klimaanpassungskonzept in Auftrag gegeben, an dem auch die Stadt Kaufbeuren beteiligt ist. In einem Jahr soll ein Maßnahmenkatalog zeigen, wie sich der Landkreis und die kreisfreie Stadt wirkungsvoll gegen die Folgen des Klimawandels wappnen können. „Das ist ein Meilenstein für den Landkreis und eine eminent wichtige Weichenstellung. Wir wollen weiterhin Klimaschutz betreiben, um das Schlimmste zu verhindern. Gleichzeitig kommen wir nicht...

  • Marktoberdorf
  • 23.07.18
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Umwelt
Ostallgäu setzt auf eigene Klimastudie - das Oberallgäu nicht

Der weltweite Klimawandel ist nicht wegzudiskutieren. Die Temperaturen steigen, es kommt immer häufiger zu Extremereignissen wie Hochwasser und Starkregen. Doch was bedeutet diese Entwicklung für den Landkreis Oberallgäu? Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (Eza) stellte jüngst dem Beirat für Energie und Klimaschutz vor, wie man das untersuchen kann. Letztlich stieß eine Studie eigens für das Oberallgäu auf wenig Zustimmung bei den Beiratsmitgliedern. Der Nachbarlandkreis...

  • Marktoberdorf
  • 02.07.18
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Projekte
Landkreis Ostallgäu will mit vereinten Kräften das Klima schützen

Beim Klimaschutz will der Landkreis nicht nachlassen. Zwei Anreize, die dabei helfen sollen, den Energieverbrauch von Kommunen wie von Bürgern zu senken, stellten Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer und Landrätin Maria Rita Zinnecker nun den Ostallgäuer Bürgermeistern vor. p>Wie schafft man es als Gemeinde, den Energieverbrauch von Rathaus, Schule, Kindergarten oder Mehrzweckhalle zu senken? Und: Wie ermittelt man möglichst einfach den Verbrauch dieser gemeindeeigenen Gebäude? Das sind...

  • Füssen
  • 31.01.18
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Umwelt
Auch im Oberallgäu sind die Anzeichen des Klimawandels zu spüren

Beim Klimagipfel in Bonn wurde kürzlich wieder darüber diskutiert, wie man die Treibhausgase reduzieren kann. Die Erderwärmung ist auch längst ein Thema im Oberallgäu. Die Schneehöhen sind spürbar zurückgegangen. Die Winter werden kürzer und milder, Extremwetterlagen mit Starkregen nehmen zu. Es gibt umweltbewusste Menschen im Oberallgäu, es könnten aber deutlich mehr sein. Wir fragten Dr. Ursula Fennen, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in der Klinik Hirtenstein bei Bolsterlang,...

  • Kempten
  • 28.11.17
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Klimawandel
Ostallgäuer Umweltausschuss will Klimaanpassungskonzept erarbeiten lassen

Im Ostallgäuer Umweltausschuss ging es um ein Klimaanpassungskonzept, das der Landkreis als einer der ersten in Schwaben in den nächsten zwölf Monaten von einem Fachbüro erarbeiten lassen will. Die Kreisräte beschlossen das gegen die Stimmen der Grünen. Diese befürchten, dass das bis zu 100.000 Euro teure Konzept, für das sich der Landkreis einen 50-prozentigen Zuschuss erhofft, 'ein weiteres Papier für die Schublade' ist. Sie forderten, sofort konkret zu handeln. Er glaube nicht an Konzepte,...

  • Marktoberdorf
  • 15.11.17
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Umwelt
Klimawandel: Auch im Allgäu mehren sich Zeichen des Temperaturanstiegs

Noch bis 17. November tagen 25.000 Vertreter aus 190 Ländern der Erde in Bonn. Sie beraten, mit welchen Schritten die von den Menschen maßgeblich mitverursachte Erderwärmung auf ein erträgliches Maß von 1,5 bis zwei Grad gebremst werden kann. Wenn die Menschheit so weitermacht wie bisher, müssen wir uns auf eine globale Erwärmung von drei, vier Grad oder noch mehr einstellen. Seit Beginn der Industrialisierung ist es in Deutschland knapp ein Grad wärmer geworden. Ein Grad mehr verlängere bei...

  • Kempten
  • 07.11.17
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Umwelt
Eiskalte Bergseen im Wärmestress: Wasserwirtschaftsamt Kempten untersucht, wie der Klimawandel Gewässer beeinflusst

Ergebnisse erst in einigen Jahren Sie liegen oberhalb der Waldgrenze in bezaubernder Lage in den Oberstdorfer und Hindelanger Bergen: Koblat-, Laufbichl- und Engeratsgundsee. Wer vom Nebelhorn über das Koblat wandert oder über den Hindelanger Klettersteig geht, kennt sie. Bis weit ins Frühjahr hinein sind die auf 1876 bis 2012 Meter Höhe liegenden Gewässer eisbedeckt. Hier oben gibt es praktisch keine menschlichen Einflüsse auf die Wasserqualität. Seit diesem Jahr nimmt das Kemptener...

  • Kempten
  • 15.09.17
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