Juden

Beiträge zum Thema Juden

Nach den Morden in Hanau will das Polizeipräsidium mehr Präsenz an muslimischen und jüdischen Einrichtungen zeigen. (Symbolbild)
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Reaktion
Polizeipräsidium Ravensburg: Mehr Schutz für muslimische und jüdische Einrichtungen nach Morden in Hanau

Das Polizeipräsidium Ravensburg hat einen verstärkten Schutz für muslimische und jüdische Einrichtungen in Zuständigkeitsbereich angekündigt. Hintergrund für diese Maßnahme ist der Anschlag in Hanau, so das Präsidium in einer Pressemitteilung. Mit den meisten Verantwortlichen der Moschee- und Kulturvereine, der israelitischen Religionsgemeinschaft und der Gesellschaft für christlich-jüdische Begegnungen habe die Polizei bereits Kontakt aufgenommen und stehe den Gläubigen für Gespräche zur...

  • Wangen
  • 23.02.20
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Gedenken
Erinnerungen an das Schicksal eines in Marktoberdorf geborenen jüdischen Mädchens

Gedenken an ein Kind, das Opfer des Nationalsozialismus wurde: Der Autor und Regisseur Leo Hiemer hat die Geschichte von Gabriele (Gabi) Schwarz bereits 1994 verfilmt. Aber seither ließ ihn das Schicksal des in Marktoberdorf geborenen Mädchens einer jüdischen Mutter nicht mehr los. Sein Weg führte ihn in zahlreiche Archive. Die Fäden reichten sogar bis in die USA. Und immer detaillierter arbeitete er sich in die Geschichte der Familie von Gabi vor. Es war eine jüdische Familie aus...

  • Marktoberdorf
  • 19.05.17
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Geschichte
Schicksal verbindet Memminger mit jüdischer Familie in Israel

Bei Nachforschungen über seinen Großvater Josef ist Herbert Diefenthaler auf eine Verbindung zum Schicksal des jüdischen Käsegroßhändlers Wilhelm Rosenbaum aus Memmingen gestoßen. Rosenbaum und Diefenthalers Opa waren im Jahr 1933 gemeinsam in Haft und wurden später mit demselben Transport ins KZ Dachau gebracht. Bereits mehrfach waren Rosenbaums Nachfahren, die in Israel leben, zu Gast in der Heimatstadt ihres Großvaters. Im vergangenen Jahr hatten sie Herbert Diefenthaler zu einem...

  • Kempten
  • 11.06.15
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Holocaust
Wie eine 32-jährige Jüdin aus Kempten einen SS-Mann zur Rede stellte

Irgendwann hat es ihr gereicht, sie war wütend und da hat sie bei ihm geklingelt und ihn zur Rede gestellt, sagt sie. Sie ist Jüdin – und er ist Sören Kam, früherer dänischer SS-Mann. Er wird beschuldigt, einen Journalisten getötet und Juden verfolgt zu haben. Er ist nach dem Krieg nach Kempten gezogen, lebt hier bis heute. Sie auch, sie ist 32 und wir nennen sie Sabrina. Mit 17 hat sie herausgefunden, dass ihre Verwandten unter den Nazis verfolgt wurden, dass sie Jüdin ist, ihre Oma fliehen...

  • Kempten
  • 26.01.15
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Umbau der ehemalige Synagoge in Memmingen beginnt

Jüdisches Gotteshaus wird zum Lernort Gestern wurde offiziell mit dem Projekt 'Um- und Rückbau' der ehemaligen Synagoge an der Memminger Straße begonnen. Aus diesem Grund fanden sich zahlreiche Ehrengäste vor dem ehemaligen jüdischen Gotteshaus ein, das seit 2007 der Gemeinde gehört. 1,7 Millionen Euro sind nach Angaben von Bürgermeister Grözinger für das Vorhaben veranschlagt. Doch nur einen Teil davon muss die Gemeinde selbst stemmen: 1,43 Millionen, also rund 85 Prozent der Kosten, fließen...

  • Memmingen
  • 12.06.13
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Geschichte
Tagung in Irsee beschäftigt sich mit der Stellung von Fußball im Nationalsozialismus

Mit den Wölfen geheult Irsee Frühling 1945: Das nationalsozialistische Deutschland ist schon weitgehend besiegt, doch die restlichen Truppen des Regimes folgen noch immer den Durchhaltephrasen. In Marburg rollen bereits die ersten US-Panzer, doch auf einem Spielfeld hat die Hitlerjugend ein Fußballspiel gegen italienische Kriegsgefangene organisiert. Als die Panzer kommen, stoppt die HJ das Spiel und alle springen in einen Graben. Kaum sind die Panzer weg, gehen Deutsche und Italiener wieder...

  • Kaufbeuren
  • 06.02.13
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Olympia 1972
Charlotte Knobloch spricht mit Oberstdorfer Schülern über Attentat Olympia 1972

Ein doppelter Schock Als Charlotte Knobloch in den Morgenstunden des 5. Septembers 1972 die Nachricht vom Überfall auf das israelische Olympiateam im Radio hörte, war es für sie ein doppelter Schock: 'Weil meine Tochter damals als Hostess auf dem Gelände gearbeitet hat', erzählt die inzwischen 80-Jährige. Stundenlang habe sie nichts von ihr gehört, bis ihr Kind abends endlich nach Hause kam. 'Unter den Mitarbeitern machten verschiedene Gräuelgeschichten die Runde – aber sie wussten...

  • Oberstdorf
  • 16.11.12
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Waldmüller
Dekan aus Memmingen bei Treffen mit Juden in New York

Gemeinsame Wurzeln und Werte Eine steife Angelegenheit war das katholisch-jüdische Dialogtreffen in New York offensichtlich nicht. Dekan Ludwig Waldmüller muss immer wieder lachen, wenn er über seine Erfahrungen von der interreligiösen Konferenz spricht, an der er jetzt teilgenommen hat. 'Ein Rabbi und ein Priester haben in der Stadt das Schild ,Bar’ gesehen und haben sich fröhlich gemeinsam dazu gestellt. Passanten sind für Fotos stehen geblieben. Denn viele Witze beginnen so: Ein Rabbi...

  • Kempten
  • 29.06.12
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Ausstellung
Jüdisches Museum Hohenems fordert auf, Fragen über Juden zu stellen, die man noch nie zu formulieren wagte

Ein Kartenhaus von Unwissenheit und Vorurteilen Vorurteile, Unwissenheit oder Interesse: Es gibt viele Gründe, Fragen zu stellen. Rund um das Judentum geistern die unterschiedlichsten Fragen in den Köpfen von Menschen – und werden doch oftmals nicht formuliert. Das Jüdische Museum Hohenems geht jetzt in die Offensive: Mit der Ausstellung 'Was Sie schon immer über Juden wissen wollten aber nie zu fragen wagten', fordert es auf, sich auseinanderzusetzen mit unklaren Vorstellungen, diffusen...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 28.03.12
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Woche der Brüderlichkeit
Wie Juden und Christen das Alte Testament lesen

Buch mit unterschiedlicher Bedeutung 'Lesen wir dasselbe Buch? Wie Juden und Christen das Alte Testament lesen': So lautete das Thema, das die 'Woche der Brüderlichkeit' in Memmingen begleitete. Gertrud Kellermann gab dazu bei einem Vortrag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus eine eindeutige Antwort. 'Es ist das gleiche Buch, aber es hat für Juden und Christen verschiedene Bedeutung.' Kellermann ist Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Schwaben. 'Für die Juden enthält...

  • Kempten
  • 10.03.12
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Versöhnung
Woche der Brüderlichkeit: Christlich-Jüdische Versöhnung in Memmingen

Seit mittlerweile 60 Jahren findet immer im März die Woche der Brüderlichkeit statt. Ausgerichtet wird sie vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Ziel ist es Brücken zu bauen zwischen den zwei Weltreligionen. Gegenseitiges Kennenlernen, einander verstehen und das ganz nach dem Vorbild der amerikanischen Initiativen zur christlich-jüdischen Versöhnung. Im Rahmen der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit ging es im Memminger Bonhoeffer-Haus...

  • Kempten
  • 09.03.12
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Woche Der Brüderlichkeit
Gertrud Kellermann spricht in Memmingen über die Bibel

Anlässlich der 'Woche der Brüderlichkeit' findet in Memmingen am Donnerstag, 8. März, 20 Uhr, ein Vortrag über die Bibel statt. Referentin Gertrud Kellermann, Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Augsburg und Schwaben, geht im Dietrich-Bonhoeffer-Haus folgender Frage nach: 'Die Hebräische Bibel, die Heilige Schrift für Juden und Christen. Lesen wir dasselbe Buch?' Am Sonntag, 18. März, findet ebenfalls im Rahmen der 'Woche der Brüderlichkeit' um 11 Uhr eine...

  • Kempten
  • 06.03.12
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Reichspogromnacht
Schweigemarsch mit Kerzen zur Reichspogromnacht in Kempten

Gedenken an Verfolgung von jüdischen Bürgern Zum zweiten Mal gestaltet der Verein Stolpersteine die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht. Am Mittwoch, 9. November, treffen sich die Teilnehmer um 18 Uhr am Sigmund-Ullmann-Platz. Mit Schweigemärschen zu verschiedenen Kemptener Orten soll dieses Mal besonders herausgestellt werden, dass im Dritten Reich Deutsche deutsche Nachbarn verfolgten, die nicht hebräisch, sondern deutsch sprachen. Das Wissen darum, dass die 1938 verfolgten Juden keine...

  • Kempten
  • 08.11.11
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Geschichte
Beide Schindlers im Blick

Erika Rosenberg zeichnet historisch exakt den Lebensweg des Ehepaars nach, das im Zweiten Weltkrieg 1200 Juden gerettet hat Steven Spielbergs Verfilmung ihrer Geschichte hat sie weltberühmt gemacht: Emilie und Oskar Schindler, die während des Zweiten Weltkriegs in ihren Fabriken rund 1200 Juden und andere vom Nazi-Regime Verfolgte in ihren Fabriken beschäftigten und damit vor dem Tod bewahrten. Aber gerade der Hollywood-Streifen «Schindlers Liste» zeichne ein verzerrtes, ja falsches Bild des...

  • Kempten
  • 01.12.10
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Geschichte
1200 Juden vor dem Tod gerettet

Expertin Erika Rosenberg und Ausstellung erinnern an Ehepaar Schindler «Gegen das Vergessen - Emilie und Oskar Schindler», unter diesem Motto erinnern die Kaufbeurer Gymnasien an das Ehepaar, das während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft über 1200 Juden das Leben rettete. Am Montag, 29. November, wird um 18.30 Uhr in der Aula der Marienschulen eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Emilie und Oskar Schindler eröffnet, die durch den Film von Steven Spielberg weltweit bekannt...

  • Kempten
  • 25.11.10
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Memmingen
Infotafel am ehemaligen jüdischen Friedhof enthüllt

Projekt des 'Netzwerks Historische Synagogenorte in Bayerisch-Schwaben' Zur Enthüllung einer neuen Informationstafel an der Außenmauer des ehemaligen jüdischen Friedhofs in Memmingen konnte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger den Vizepräsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg, Dr. Manfred Worm, sowie Prof. Dr. Rolf Kießling vom 'Netzwerk Historische Synagogenorte in Bayerisch-Schwaben' und Rolf Kleidermann, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, begrüßen. Auf...

  • Kempten
  • 26.07.10
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