Jäger

Beiträge zum Thema Jäger

Im Unterallgäu soll ein Luchs unterwegs sein. Unser Bild zeigt ein Tier, das in einem Gehege in Baden-Württemberg lebt. (Archivbild)
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Jäger berichten von Sichtungen
Im Unterallgäu könnte ein Luchs unterwegs sein

Ist ein Luchs im Unterallgäu unterwegs? Laut einem Bericht der Allgäuer Zeitung (AZ) haben zwei Jäger in der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhausen angegeben, einen Luchs Anfang März und Mitte Mai gesehen zu haben. Ob es sich dabei aber tatsächlich um die seltene Katze handelte, ist aber noch nicht eindeutig geklärt.  Zuletzt war im April ein Luchs im Allgäu gesichtet worden. Im grenzübergreifenden Naturpark Nagelfluhkette tappte ein Luchs in eine Fotofalle. Die Wildkatzen verhalten sich sehr...

  • Pfaffenhausen
  • 06.06.20
Symbolbild
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Wolf
Ostallgäuer Jäger finden klare Worte: „Dieser Alpenraum verträgt keinen Wolf mehr“

„Für Jäger und Landwirte ist der Wolf eine Katastrophe.“ Isabel Koch, Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) fand bei der Hegeschau am Wochenende in Schwangau klare Worte, wenn es um die Rückkehr des großen Raubtiers geht. „Isegrim taucht nach über 150 Jahren in einer dicht besiedelten, intensiv bewirtschafteten und touristisch weit erschlossenen Landschaft wieder auf“, gab sie zu bedenken. Dieser Alpenraum vertrage keinen Wolf mehr – und keine romantische...

  • Füssen
  • 08.04.19
Mitten durch die unberührte Natur: Das lockt manchen Schneeschuhläufer, Skitourengeher und Freerider. Doch für die Tierwelt und damit auch für den Wald sind solche Störungen schlecht.
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Wintersport
Bergbahn in Balderschwang wirbt fürs „Freeriden“ im Wald: Kritik von Jägern und Förstern

Da sind sich Jagd und Forst einig: Wenn immer mehr Freerider, Schneeschuh- und Tourengeher abseits der Pisten und Wege unterwegs sind, ist das Mist. Wintersportler haben in Tier-Rückzugsräumen, Schon- und Schutzgebieten nichts verloren. Doch es gibt immer wieder Beschwerden. Jüngst sogar über die Bergbahn in Balderschwang, die für „zahlreiche Waldabfahrten“ warb. Auf ihrer Internetseite war von optimalen Bedingungen „auch außerhalb gesicherter Freeride-Abfahrten, Varianten und Waldabfahrten“...

  • Balderschwang (VG Hörnergruppe)
  • 22.02.19
Von seinem Hochsitz unterhalb der Breitenbergbahn aus hat Ludwig Linder mehrere Schafweiden im Blick. Er befürchtet, dass bald auch im Ostallgäu erstes Weidevieh vom Wolf gerissen werden könnte. Deshalb fordert er die Erlaubnis zum Abschuss.
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Debatte
Ein Ostallgäuer Jäger fordert Abschussfreigabe für den Wolf

Der Tatort lag nur wenige Meter von seinem Revier entfernt – auch deshalb lässt Ludwig Linder das Thema seit Wochen nicht mehr los. Die Berichterstattung hat er minutiös verfolgt und mit vielen seiner Kollegen darüber debattiert, was man tun könne. Es geht um den sogenannten Canis lupus. Genauer gesagt also um den Wolf, der im Oberallgäu mehrere Kälber gerissen hat. Und Linder ist sich sicher: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch im Ostallgäu erste Kälber reißt und her kommt, wenn...

  • Füssen
  • 20.08.18
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'Fuchswoche'
Ansichten von Kemptener Jägern und Tierschutzvereinen: Haben Tiere gut gelebt, darf man Pelze verwerten

Jäger Karl-Heinz Schader blutet das Herz, wenn erlegte Füchse in der Tierkörperverwertung landen. Die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Maria Anna Peter-Sigg widerspricht nicht. Pelzzucht lehnen beide kategorisch ab Viele Jahre was das Tragen von Pelzen geradezu verpönt. Wer es dennoch tat, wurde nicht selten von Tierschützern offen angefeindet. Vor wenigen Tagen wurde allerdings eine Studie veröffentlicht, wonach wieder mehr Menschen Pelzmäntel und -mützen tragen und dazu stehen. Sie wissen...

  • Kempten
  • 20.02.17
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Tierisches
Wo ist das weiße Schwein? Wildkamera hält den in Frauenzell ausgebüxten Benni fest

Seit dem vergangenen Sommer gibt es einen Vermisstenfall im Grenzgebiet zwischen dem Oberallgäu und dem angrenzenden Baden-Württemberg: 'Benni' ist in Altusried-Frauenzell ausgebüxt, ein weißes Minischwein. 30 bis 40 Kilogramm soll es schwer sein, für einen Eber also von sportlicher Statur. Außerdem: 'Benni' hat einen auffällig langen Schwanz, der eher zu einem Pony passen würde. Und: Das entlaufene Tier soll eine kurze Schnauze und lange Borsten haben, außerdem dunkle Augenringe. Nachdem ein...

  • Altusried
  • 25.11.16
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Sie heißt 'Ricki'
Gestratzer Paar zieht Rehkitz groß

Was er sich mit dieser Zusage angetan hat, hat Raimund Veser aus Gestratz nicht geahnt. Ein Anruf, spät am Sonntagabend. Nur kurz habe er überlegt, gezögert und dann ja gesagt. Prompt war er stolzer Ziehvater eines etwa einen Tag alten Rehkitzes. Von da an hat sich das Leben von Veser und seiner Freundin Michaela Nobis grundlegend geändert. Alle zwei Stunden, auch nachts, haben sie das Tier gefüttert, es gehegt und gepflegt. Vier Monate ist Ricki, die kleine Ricke, mittlerweile alt. Noch...

  • Kaufbeuren
  • 15.09.16
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Tiere
Dietmannsrieder Jäger rettet Stockenten-Gelege vor dem Mähtod

Hätte Bernd Will nicht eingegriffen, hätten die Stockentenküken das Licht der Welt gar nicht erblickt: Das Gelege wäre fortgemäht worden. So aber wachsen nun im Hause Will in Dietmannsried acht Stockenten heran. In einigen Wochen sollen die Kuckuckskinder ausgewildert werden. Aktuell leben sie bei Bernd und Elke Will unter einer Wärmelampe im Wohnzimmer. Zweimal täglich geht es für den Entennachwuchs nach draußen in den Garten – inklusive Bad in einer Zinkwanne. Mehr über die Entenküken...

  • Altusried
  • 06.07.16
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Waldverjüngung
Jäger kritisieren Schlussfolgerungen aus Wald-Gutachten: Die Situation im Oberallgäu sei besser als dargestellt

Das Forstamt widerspricht Es ein wichtiger Gradmesser für die Situation in den Oberallgäuer Wäldern - das 'Forstliche Gutachten zu Situation der Waldverjüngung'. Die Forstverwaltung erstellt es alle drei Jahre für die rund 750 bayerischen Hegegemeinschaften, zuletzt 2015. In dem Vegetationsgutachten wird die Situation der Waldverjüngung und ihre Beeinflussung durch Schalenwild bewertet. Rehe, Hirsche und Gämsen knabbern bei Streifzügen durch die Wälder an jungen Bäumen. Die Schlussfolgerungen,...

  • Oberstdorf
  • 31.03.16
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Interview
Getöteter Hund in Biessenhofen: Jäger spricht im Interview über den Fall

Der Fall eines getöteten Hundes am Bachtelsee bei Biessenhofen (Ostallgäu) ist zwar mittlerweile knapp zwei Monate her, aber immer noch aktuell, wie auch die Ermittlungen der Polizei und die zahlreichen Leserbriefe zeigen, die die Allgäuer Zeitung zu diesem Thema immer noch erhält. Einige Leser glauben, dass der Täter 'in den Reihen der Jäger' zu suchen ist. Die Allgäuer Zeitung hat sich mit Anton Sommer aus Ebenhofen über den Fall und die Probleme durch freilaufende Hunde unterhalten. Der...

  • Kaufbeuren
  • 15.01.15
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Jagd
Gamswild wieder im Landkreis Lindau gesichtet

Die Gams ist im Landkreis Lindau wieder zu finden. Mehrere Tiere sind im Bereich Ebratshofen gesichtet worden. 1990 wurde die letzte Gams im Westallgäu geschossen, danach traten sie nur noch vereinzelt auf. Dieter Immekus, Naturschutzreferent des Kreisjagdverbands, geht nun davon aus, dass wieder kleinere Trupps eingewandert sind. Doch die Tiere sind schon wieder ins Visier geraten. Einen Bock haben Jäger bereits erlegt. Bis zum Beginn der Schonzeit am 15. Dezember könnten noch zwei weitere...

  • Lindau
  • 04.12.14
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Gericht
Jäger soll Graureiher in der Schonzeit erschossen haben - Prozess vor dem Kaufbeurer Amtsgericht

Rätselraten um den Tod eines Graureihers Unter lebhafter Anteilnahme der Jägerschaft hat vor dem Kaufbeurer Amtsgericht ein Strafprozess gegen einen Ostallgäuer Waidmann begonnen. Der 39-Jährige soll im Dezember 2013 im Raum Buchloe einen Graureiher in der Schonzeit erschossen haben. Der Angeklagte bestritt dies entschieden und erklärte sinngemäß, er sei am fraglichen Tag zwar im Revier gewesen, habe aber kein Tier und schon gar keinen Graureiher geschossen. Die Staatsanwaltschaft dagegen geht...

  • Kempten
  • 02.09.14
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Säuchenbekämpfung
Kampf gegen Tbc: Oberallgäuer Jäger wollen erhöhte Abschussziele erreichen

Weniger Trophäen als in den Vorjahren zierten bei der Herbsthegeschau des Kreisjagdverbandes Oberallgäu das Kurhaus Fiskina. Die lichten Stellen an den Trophäenwänden gaben auch das Thema der Reden vor. 'Für uns Jäger ist die Hegeschau das Erntedankfest. Aber es ist heuer überschattet von der heimtückischen Krankheit Tbc', brachte der Kreisjagdverbandsvorsitzende Heinrich Schwarz sein Bedauern zum Ausdruck. Die Hochwildhegegemeinschaft hatte das Ende der Schusszeit für alte Hirsche auf Anfang...

  • Oberstdorf
  • 21.10.13
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Schwarzwild
Wildschwein am Kemptener Stadtrand erlegt

Ein Wildschwein erlegte am Montag ein Jäger am Stadtrand von Kempten. Kein Einzelfall. In Kempten und dem Oberallgäu tauchen immer mehr Schwarzkittel auf. Im vergangenen Jagdjahr wurden laut Landratsamt Oberallgäu 25 Wildschweine im Landkreis erlegt. Grund zur Panik besteht laut Manfred Werne, Vorsitzender des Kreisjagdverbands Kempten, allerdings nicht. Die Tiere lebten im Dickicht der Wälder, seien extrem scheu und nachtaktiv. Den ganzen Bericht über das erhöhte Wildschweinaufkommen im...

  • Kempten
  • 10.10.13
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Prozess
Jäger erschießt Hund in Seeg: Kein Schadensersatz

Keinen Schadensersatz bezahlen muss ein Jäger, der bei Seeg einen freilaufenden Rottweiler erschossen hat. Der Jäger hatte den Hund freilaufend und nach einem Reh jagend angetroffen und ihn, nach eigener Aussage nach Abgabe eines Warnschusses erlegt. Für das Urteil des Gerichts zugunsten des Jägers war entscheidend, dass unabhängige Zeugen bestätigten, dass der Rottweiler ein Reh gehetzt habe. Damit habe eine akute Gefahr fürs Wild bestanden, die der Jäger zurecht durch seinen Schuss auf den...

  • Füssen
  • 05.07.13
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Gericht
Erschossener Rottweiler in Seeg ein Fall für das Amtsgericht Kaufbeuren

Besitzer fordert Schadensersatz - Gericht will am heutigen Mittwoch sein Urteil sprechen Ein Fall fürs Amtsgericht ist mittlerweile der von einem Jäger bei Seeg erschossene Rottweiler. Der Jäger hatte den Hund freilaufend und nach einem Reh jagend angetroffen und ihn, nach eigener Aussage nach Abgabe eines Warnschusses erlegt. Das Amtsgericht Kaufbeuren verhandelte nun über die Klage des Hundebesitzers auf Schadensersatz. Eine Entscheidung fiel nach der Verhandlung noch nicht. Der vorsitzende...

  • Kempten
  • 03.07.13
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Interview
Westallgäuer Jäger untersucht, welche Tiere Bäume anfressen

Wer hat’s verbissen? Wenn im Wald Bäume angefressen werden, bekommen oft allzu schnell Rehe und Hirsche die Schuld. Dabei knabbern wesentlich mehr Waldtiere an jungen Trieben oder nagen die Rinde von Stämmen. Welche Tiere das sind und wie sich die Bissspuren unterscheiden, darüber sprach die Allgäuer Zeitung mit Dieter Immekus. Der 60-jährige Ingenieur betreibt in Maierhöfen (Westallgäu) ein Labor für Umweltschutz und chemische Analytik, seit rund drei Jahrzehnten ist er Jäger. Wie lässt...

  • Kaufbeuren
  • 19.03.13
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Jagd
Tiere in Stöttwang sind nun zum Abschuss freigegeben

Entlaufenem Rotwild geht es an das Fell Seit dem Frühsommer tummelt sich in den Wäldern bei Stöttwang gebietsfremdes Rotwild. Die Tiere waren damals aus einem Gehege ausgebrochen. Nun hat das Landratsamt Ostallgäu das Rotwild zum Abschuss freigegeben. Der Besitzer habe zuvor einige Monate Zeit gehabt, seine Tiere wieder einzufangen. Doch das sei nicht gelungen. Deshalb monieren inzwischen Jäger, Landwirte und Grundstücksbesitzer, dass die noch rund 50 Tiere Flurschäden anrichten. Zudem ging das...

  • Kaufbeuren
  • 06.10.12
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