Jäger

Beiträge zum Thema Jäger

Nicht nur im Ostallgäu hat der Rotwildbestand am Alpenrand stark zugenommen. Das wirkt sich auf den Verbiss junger Bäume aus. Auch in Gegenden, in denen keine Hirsche leben, ist das ein großes Problem. (Archivbild)
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Natur
Allgäuer Waldbesitzer klagen über Verbiss durch Wild

Gerade in Zeiten von Klimawandel und Borkenkäferplagen ist das Thema Waldverjüngung aktuell. Denn nur ein gesunder und widerstandsfähiger Wald wird künftige Herausforderungen wie Dürreperioden oder Schädlingsbefall meistern können. In einigen Allgäuer Gebieten klagen Waldbesitzer jedoch über einen hohen Verbiss der jungen Bäumchen durch Wild. Im Ostallgäuer Kenzengebiet nahe der Ammergauer Alpen gibt es trotz erhöhter Abschusszahlen mehr Rotwild als früher. Kürzlich diskutierten dort Jäger...

  • Kaufbeuren
  • 29.08.19
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Herzensprojekt
Wenn Jäger, Landwirte und Tierschützer zusammenhalten: Kitz-Rettung in Seeg

In Deutschland fallen, nach Schätzungen der Deutschen Wildtier Stiftung, jedes Jahr etwa 90.000 Rehkitze dem Mähwerk zum Opfer. Weil die jungen Tiere sich vor ihren natürlichen Feinden im hohen Gras verstecken, werden sie von den Landwirten oft übersehen und von den Maschinen erwischt. Viele ehrenamtliche Helfer kommen jedes Jahr im Mai und Juni im Allgäu zusammen, um Rehkitze aus den Wiesen zu holen und sie vor dem Mähtod zu retten. Josef Dopfer aus Seeg zählt zu diesen Freiwilligen....

  • Füssen
  • 15.06.18
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Angriff
90 Kilo schweres Wildschwein greift Skifahrerin in Ofterschwang an

Ein Wildschwein hat im Skigebiet Ofterschwang/Gunzesried (Oberallgäu) eine Skifahrerin erfasst und leicht am Bein verletzt. Das bestätigen die Bergwacht, die Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried, der Kreisjagdverband Oberallgäu und das Klinikum Immenstadt. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte sich der Vorfall bereits an Heiligabend ereignet. Das Tier wurde von mehreren Jägern, darunter zwei Berufsjäger mit ausgebildeten Hunden, aufgespürt und getötet. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 11.01.18
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Natur
Vorarlberg: Der Luchs ist wieder da

Der seit 100 Jahren in Vorarlberg ausgerottete Luchs erobert sich im Ländle offensichtlich neue Lebensräume. Das berichten die Vorarlberger Nachrichten (VN) und beziehen sich dabei auf Aussagen von Jägern, die die scheue Raubkatze mit Wildkameras filmten. Im Rätikon wurde vor kurzem sogar die erfolgreiche Aufzucht von jungen Luchsen festgehalten. Vor fünf Jahren war erstmals ein Luchs im Rätikon fotografiert worden. In diesem Gebiet rund um die Alpe Gamp habe sich der Luchs offensichtlich...

  • Kempten
  • 27.12.17
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Zivilprozess
Vereins-Kassier der Memminger Jäger veruntreut 33.000 Euro

Zwölf Jahre lang hat der Schatzmeister des Landesjagdverbandes, Kreisgruppe Memmingen, ordnungsgemäß die Finanzen des Vereins verwaltet. Umso überraschter war Vorsitzender Andreas Ruepp, als er 2013 bei der Abrechnung des Landesjägertages in Memmingen Unregelmäßigkeiten entdeckte. Geld und Belege fehlten und der Kassier, der früher bei einer Bank gearbeitet hat, kam in Erklärungsnot. Ein Gutachten bestätigte schließlich, was Ruepp vermutet hatte. Der heute 72-Jährige hat 33.000 Euro aus dem...

  • Memmingen
  • 30.08.17

Internet
Weitnauer landet wegen geplanten Jägermarsches ungewollt auf rechtsextremer Facebook-Seite

Hans Andreas Werner (56) betreibt die Jagdschule Weitnau. Er ist staatlich genehmigter Ausbilder für Jäger und Falkner und bereitet Kandidaten auf die staatliche Jägerprüfung vor. Werner plant für den Herbst den 'Jägermarsch Weitnau' – eine zweitägige Ausdauer-Tour durch die Weitnauer Gegend mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, zum Beispiel für ehemalige Soldaten, Polizeibeamte oder Menschen, die mal ihre Grenzen austesten wollen. Und wegen dieses Jägermarsches ist er jetzt auf...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 28.06.17
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Tierisches
Wo ist das weiße Schwein? Wildkamera hält den in Frauenzell ausgebüxten Benni fest

Seit dem vergangenen Sommer gibt es einen Vermisstenfall im Grenzgebiet zwischen dem Oberallgäu und dem angrenzenden Baden-Württemberg: 'Benni' ist in Altusried-Frauenzell ausgebüxt, ein weißes Minischwein. 30 bis 40 Kilogramm soll es schwer sein, für einen Eber also von sportlicher Statur. Außerdem: 'Benni' hat einen auffällig langen Schwanz, der eher zu einem Pony passen würde. Und: Das entlaufene Tier soll eine kurze Schnauze und lange Borsten haben, außerdem dunkle Augenringe. Nachdem ein...

  • Altusried
  • 25.11.16
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Ermittlungen
Verbotene Schüsse in Westallgäuer Jagdrevier: Polizei sucht nach mutmaßlichen Wilderern

Seit Wochen schon ist die Jägerschaft im Raum Westallgäu und dem angrenzenden württembergischen Allgäu in Aufruhr: Nachts hört man Schüsse, obwohl nächtliches Jagen verboten ist. In den Jagdrevieren finden sich Reifenspuren, die nicht zugeordnet werden können. Im Westallgäuer Hergatz finden sich neben Hochsitzen Patronenhülsen, die nicht zu den Gewehren der Revierinhaber passen. Bislang gibt es aber keinerlei konkrete Hinweise auf die Täter. Obwohl die Polizei in den Wäldern nachts sogar...

  • Lindau
  • 12.08.16
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Prozess
Erschossener Graureiher: Freispruch für Jäger in Kaufbeuren

Mit einem Freispruch endete vor dem Kaufbeurer Amtsgericht ein Strafverfahren gegen einen 39-jährigen Jäger. Ihm war vorgeworfen worden, in der Schonzeit einen Graureiher geschossen zu haben. Der Vorfall hatte sich im Dezember 2013 bei Buchloe ereignet - und das Gericht, erstmals im August 2014 beschäftigt. Weil damals weder die Todesursache des Reihers sicher feststand, noch geklärt werden konnte, ob ein Schuss aus dem Gewehr des Angeklagten stammte, hatte die Richterin ein...

  • Kempten
  • 13.03.15
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Interview
Getöteter Hund in Biessenhofen: Jäger spricht im Interview über den Fall

Der Fall eines getöteten Hundes am Bachtelsee bei Biessenhofen (Ostallgäu) ist zwar mittlerweile knapp zwei Monate her, aber immer noch aktuell, wie auch die Ermittlungen der Polizei und die zahlreichen Leserbriefe zeigen, die die Allgäuer Zeitung zu diesem Thema immer noch erhält. Einige Leser glauben, dass der Täter 'in den Reihen der Jäger' zu suchen ist. Die Allgäuer Zeitung hat sich mit Anton Sommer aus Ebenhofen über den Fall und die Probleme durch freilaufende Hunde unterhalten. Der...

  • Kaufbeuren
  • 15.01.15
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Gericht
Jäger soll Graureiher in der Schonzeit erschossen haben - Prozess vor dem Kaufbeurer Amtsgericht

Rätselraten um den Tod eines Graureihers Unter lebhafter Anteilnahme der Jägerschaft hat vor dem Kaufbeurer Amtsgericht ein Strafprozess gegen einen Ostallgäuer Waidmann begonnen. Der 39-Jährige soll im Dezember 2013 im Raum Buchloe einen Graureiher in der Schonzeit erschossen haben. Der Angeklagte bestritt dies entschieden und erklärte sinngemäß, er sei am fraglichen Tag zwar im Revier gewesen, habe aber kein Tier und schon gar keinen Graureiher geschossen. Die Staatsanwaltschaft dagegen geht...

  • Kempten
  • 02.09.14
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Debatte
Jäger sorgen sich um Bestand der Gämse in den Allgäuer Bergen

Große Sorgen um die Gämse in den Allgäuer Bergen macht sich die Jägervereinigung 'Jagdagenda21'. Jäger müssten zu viele Tiere schießen, sagte der Kaufbeurer Stefan Schopf, Zweiter Vorsitzender der Jagdagenda. Die gesunde Mischung des Bestandes - aus alten und jungen Tieren - sei gefährdet. Grund dafür sei die so genannte Bergwaldoffensive in Bayern: Neuanpflanzungen mit einer Mischung aus Tanne, Buche und Fichte sollen den Bergwald stärken - zum Schutz der Täler etwa vor Steinschlägen und...

  • Kempten
  • 21.05.14
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Prozess
Jäger erschießt Hund in Seeg: Kein Schadensersatz

Keinen Schadensersatz bezahlen muss ein Jäger, der bei Seeg einen freilaufenden Rottweiler erschossen hat. Der Jäger hatte den Hund freilaufend und nach einem Reh jagend angetroffen und ihn, nach eigener Aussage nach Abgabe eines Warnschusses erlegt. Für das Urteil des Gerichts zugunsten des Jägers war entscheidend, dass unabhängige Zeugen bestätigten, dass der Rottweiler ein Reh gehetzt habe. Damit habe eine akute Gefahr fürs Wild bestanden, die der Jäger zurecht durch seinen Schuss auf den...

  • Füssen
  • 05.07.13
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Landesjägertag
Fahrlässiger Rehbock-Abschuss missfällt Jägern beim Landesjägertag in Memmingen

Mehr als die Tuberkulose erhitzt der 'fahrlässige Rehbock-Abschuss' die Gemüter der Teilnehmer Die Tuberkulose-Fälle bei Rindern und Rotwild, die seit Wochen für Schlagzeilen sorgen, waren bei der gestrigen Abschlussveranstaltung des Landesjägertages in Memmingen nicht mehr das große Reizthema. Vielmehr erhitzte bei aller zur Schau gestellten Versöhnlichkeit ein Erlass des Landwirtschaftsministeriums zum fahrlässigen Rehbock-Abschuss die Gemüter der rund 800 Jäger, die am Wochenende...

  • Kempten
  • 22.04.13
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Interview
Westallgäuer Jäger untersucht, welche Tiere Bäume anfressen

Wer hat’s verbissen? Wenn im Wald Bäume angefressen werden, bekommen oft allzu schnell Rehe und Hirsche die Schuld. Dabei knabbern wesentlich mehr Waldtiere an jungen Trieben oder nagen die Rinde von Stämmen. Welche Tiere das sind und wie sich die Bissspuren unterscheiden, darüber sprach die Allgäuer Zeitung mit Dieter Immekus. Der 60-jährige Ingenieur betreibt in Maierhöfen (Westallgäu) ein Labor für Umweltschutz und chemische Analytik, seit rund drei Jahrzehnten ist er Jäger. Wie lässt...

  • Kaufbeuren
  • 19.03.13
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Tuberkulose
Tuberkulose: Ostallgäuer Jäger sollen Wild-Proben einschicken

Aufforderung an Revierinhaber, um 'Vermutungen mit Fakten' zu unterlegen Nachdem in Sachen Rinder-Tuberkulose (TBC) und im Oberallgäu eine flächendeckende Erhebung angelaufen ist, ist mittlerweile auch das Landratsamt Ostallgäu aktiv geworden. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Krankheit über Kontakte zwischen den Tieren von Wild auf Vieh übertragen wird, werden nun Revierinhaber aufgefordert, entsprechende Proben abzuliefern. Den ganzen Bericht mit mehr Fakten und Hintergründen...

  • Kempten
  • 14.01.13
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Reh
Weißes Reh von Maria Steinbach zum zweiten Mal gesichtet

Das weiße Reh von Maria Steinbach im Unterallgäu ist wieder gesehen worden. Das erste Mal war es im September 2010 aufgetaucht. Jetzt entdeckte es ein Feriengast an einem Waldrand. Nach Angaben des für das Gebiet zuständigen Jägers Hubert Höger ist das Tier kein Albino, da es nur zu 70 Prozent weiß sei und nicht die charakteristischen roten Augen habe. Der Jäger geht davon aus, dass der ungefähr zwei Jahre alten Bock eine Pigmentstörung hat, die aber nicht krankhaft oder schädlich sei....

  • Memmingen
  • 25.08.12
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Geocaching
Jäger-Funktionär: Bei Geocaching auf Wild achten

'Geocacher müssen im Wald mehr Rücksicht auf das Wild nehmen.' Das fordert Andreas Ruepp, Vorsitzender der Kreisgruppe Memmingen im Bayerischen Landesjagdverband. Beim Geocaching handelt es sich um eine moderne Form der Schnitzeljagd, bei der versteckte Gegenstände gesucht werden müssen. Wer dabei in der Dämmerung oder gar nachts im Wald unterwegs sei und die eingerichteten Wege verlasse, störe die Tiere, erklärt Ruepp. Im Raum Memmingen geschehe das immer öfter, klagt der Kreisvorsitzende der...

  • Kempten
  • 14.01.12
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Drückjagd
Hatz auf Wildsauen endet in Wohnzimmer

Zwei Schweine entkommen Nach einer Drückjagd nach Schwarzwild haben sich zwei in die Enge getriebene Wildschweine in ein Wohngebiet in Niederrieden (Unterallgäu) geflüchtet. Dort suchten sie Zuflucht in einem Wohnzimmer. Zutritt erlangen sie durch eine geöffnete Terrassentüre. Die Bewohner des Hauses konnten sich gerade noch durch eine Nebentüre vor dem unerwarteten Besuch in Sicherheit bringen. Durch den Besuch entstand ein Schaden in Höhe von 200 Euro. Im Gegensatz zu den zuvor erlegten drei...

  • Kempten
  • 26.09.11

Jäger-Hegeschau im Zeichen des Klimawandels

Oberstdorf Der Klimawandel wird sich auch auf die Jagdausübung der Zukunft auswirken. Manfred Kurrle, Vorsitzender des Kreisjagdverbands Oberallgäu, stimmte seine Jäger-Kolleginnen und -Kollegen bei der Herbst-Hegeschau in Oberstdorf schon jetzt darauf ein.

  • Kempten
  • 20.10.07

Wald wächst auch mit Wild

Sonthofen/Allgäu (elm). Mehr Gelassenheit beim Thema Wildverbiss und weniger Gängelung von Jägern und Waldbesitzern forderten Schwabens Waidmänner bei einer Bezirksversammlung des Landesjagdverbands Bayern in Sonthofen.

  • Kempten
  • 19.03.07
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