Jäger

Beiträge zum Thema Jäger

Lokales
Wildschweine haben inzwischen auch das Allgäu erobert. Bei der Bejagung nutzen die Forstreviere auch eine Internetplattform (Archivbild).

Internetplattform
Online-Meldesystem soll Jagd nach Wildschweinen im Ostallgäu verbessern

Wildschweine dringen immer mehr in den Alpenbereich vor, heißt es in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung (AZ).  Weil die Tiere die Schweinepest verbreiten und Flurschäden anrichten können, wollen Jäger den Wildschweinbestand reduzieren. Mit Hilfe einer Internetplattform soll im Ostallgäu die Jagd auf Schwarzwild erleichtert werden.  Laut AZ bietet das Meldesystem „Bürgerplattform Wildtiere in Bayern (WilTiB)“ im südlichen Landkreis Ostallgäu den Berechtigten die Möglichkeit, ihre...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 31.03.20
  • 3.560× gelesen
Lokales
Vergangene Woche sind in einem Wintergatter in Tirol 33 Stück Rotwild erschossen worden. Ein paar der Tiere waren an der Tuberkulose erkrankt.
2 Bilder

Tierwohl
Nach der Tötung von 33 Hirschen in Wintergatter: Land Tirol und Jägerverband suchen gemeinsame Lösung

Vergangene Woche sind in einem Wintergatter im Tiroles Kaisers 33 Stück Rotwild erschossen worden. Die Tiere waren offenbar an Tuberkulose (TBC) erkrankt und wurden deshalb getötet. Die Vorgehensweise ist sowohl in Tirol als auch in Bayern auf viel Widerstand gestoßen und hat eine große Welle der Empörung ausgelöst.  33 Hirsche im Wintergatter in den Lechtaler Alpen (Tirol) erschossen: Jäger in Bayern empört Das Land Tirol und der Jägerverband arbeiten deshalb nun an einer gemeinsamen...

  • Kempten
  • 13.02.20
  • 2.903× gelesen
Lokales
Symbolbild Rotwild.

Wild
33 Hirsche im Wintergatter in den Lechtaler Alpen (Tirol) erschossen: Jäger in Bayern empört

In der Nacht von Samstag, 08. auf Sonntag, 09. Februar sind in einem Wintergatter bei Kaisers in den Lechtaler Alpen in Tirol 33 Hirsche erschossen worden. Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, begründet der Landesveterinär den Abschuss mit der Tuberkulose (TBC)-Bekämpfung. In einer Erklärung des Landesveterinärdirektors Josef Kössler heißt es, die Tiere seien „in kürzester Zeit schonend und tierschutzgerecht entnommen“ worden. Empört über die Aktion sind sowohl Jäger in Bayern, als auch der...

  • Kempten
  • 12.02.20
  • 15.694× gelesen
  •  2
Lokales
Symbolbild Wolf

Natur
Bregenzerwald: Jäger vermuten Wolf im Grenzgebiet

Jäger vermuten, dass sich im Grenzgebiet Bregenzerwald/Allgäu ein Wolf aufhält, das meldet die Allgäuer Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe. Sie hätten im Schnee entsprechende Spuren entdeckt und zwei Risse von Wildtieren entdeckt.  Laut Allgäuer Zeitung handelte es sich dabei um eine gerissene Hirschkuh in einem Wildgehege und einer Rehgeiß im Gemeindegebiet von Siebratsgfäll. Ein Ökologe schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass die Tiere von einem Wolf gerissen wurden, als hoch ein.  Im...

  • Balderschwang (VG Hörnergruppe)
  • 04.02.20
  • 2.018× gelesen
Lokales
Ein Reh hat sich am Mittwochabend in Sonthofen verlaufen. Ein Jäger und eine Tierschützerin fingen das Tier ein und brachten es zu einem Waldstück.
3 Bilder

Happy End
Reh verläuft sich in Sonthofen: Jäger und Tierschützerin helfen dem Tier zurück in den Wald

Happy End am Mittwochabend in Sonthofen! Ein knapp ein Jahr altes Reh wurde am Abend von einem Jäger und einer Tierschützerin wieder in die Freiheit entlassen. Als der 43-jährige Ayhan Bayar am Abend seinen Müll herausbringen wollte, bemerkte er das junge Tier in seinem Garten. Es ergriff sofort die Flucht, aber leider in die falsche Richtung. In einer Sackgasse im Garten gab es keinen Weg nach draußen für das Tier. Nachdem es längere Zeit im Garten war und den Weg nach draußen nicht selbst...

  • Sonthofen
  • 22.01.20
  • 7.008× gelesen
Lokales
Symbolbild.

Jahreswechsel
Füssener Naturschützer und Jäger: Feuerwerk an Silvester ist nicht mehr zeitgemäß

Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, sind sich Naturschützer und Jäger in Füssen einig. Demnach sollten Böller und Feuerwerkskörper in der Silvesternacht der Vergangenheit angehören. Isabell Koch, Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes, etwa erklärte gegenüber der AZ, dass durch die Silvester-Böllerei nicht nur frei lebende Tiere traumatische Stunden erleben würden. Auch viele Haustiere würden während der Neujahrs-Feierei Panik bekommen. Als ebenfalls nicht mehr...

  • Füssen
  • 31.12.19
  • 8.020× gelesen
Polizei
Reh (Symbolbild)

Tiere
Hunde hetzen Reh in Kempten: Jäger muss Tier erschießen

Am Samstagvormittag haben zwei freilaufende Hunde im Waldbereich Rothkreuz in Kempten ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Drahtzaun verfing. Das Tier hat sich dabei so schwer verletzt, dass es später von einem Jäger getötet werden musste. Die wildernden Hunde konnten einem Hof in der Umgebung zugeordnet werden. Laut Polizei erwartet den Hundehalter nun eine Anzeige, weil dieser gegen das Bayerische Jagdgesetz verstoßen hat. In Markt Wald im Unterallgäu kam es am Sonntag zu einem...

  • Kempten
  • 04.11.19
  • 9.133× gelesen
Polizei
Nach dem Fund eines toten Rehs bei Boos: Memminger Polizei geht derzeit von Wilderei aus. (Symbolbild)

Wilderei
Reh mit Schussverletzungen in Boos aufgefunden

Ein unbekannter Täter hat in der vergangenen Woche bei Boos ein Reh angeschossen. Nach Angaben der Polizei hatte ein Landwirt das Tier am Dienstag, 15. Oktober 2019 in einem Feld bei Boos entdeckt. Polizeibeamte und zwei Jagdpächter stellten eine Schussverletzung im Halsbereich des Rehs fest. Diese Verletzung stammt von einer kleinkalibrigen Waffe, so die Polizei weiter.  Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Wilderei aus. Mögliche Zeugen sollen sich bei der Polizei in...

  • Boos
  • 22.10.19
  • 1.086× gelesen
Lokales
Die Oberallgäuer Jäger hinken mit dem Abschusssoll für Rotwild hinterher. Inwiefern Wolf und Bär für die Abwanderung der Tiere verantwortlich sind unklar.

Herbsthegeschau
Oberallgäuer Jäger: Beim Rotwild sind erst 35 Prozent des Abschusssolls erreicht

Welche Folgen hat das Auftauchen der großen Beutegreifer Wolf und Bär für die Wildtiere in der Region? Diese Frage wurde auch bei der Herbsthegeschau des Kreisjagdverbands Oberallgäu in Fischen diskutiert. Man könne nur spekulieren, warum sich das Rotwild wieder nach Norden ausbreitet, sagte Kreisjagdverbandsvorsitzender Heinrich Schwarz. Das könnte natürliche Gründe haben oder der Wolf mitverantwortlich sein. Kurz vor der Hegeschau war bekannt geworden, dass wenige Tage zuvor ein Wolf im...

  • Fischen i. Allgäu (VG Hörnergruppe)
  • 21.10.19
  • 1.347× gelesen
Lokales
Nicht nur im Ostallgäu hat der Rotwildbestand am Alpenrand stark zugenommen. Das wirkt sich auf den Verbiss junger Bäume aus. Auch in Gegenden, in denen keine Hirsche leben, ist das ein großes Problem. (Archivbild)

Natur
Allgäuer Waldbesitzer klagen über Verbiss durch Wild

Gerade in Zeiten von Klimawandel und Borkenkäferplagen ist das Thema Waldverjüngung aktuell. Denn nur ein gesunder und widerstandsfähiger Wald wird künftige Herausforderungen wie Dürreperioden oder Schädlingsbefall meistern können. In einigen Allgäuer Gebieten klagen Waldbesitzer jedoch über einen hohen Verbiss der jungen Bäumchen durch Wild. Im Ostallgäuer Kenzengebiet nahe der Ammergauer Alpen gibt es trotz erhöhter Abschusszahlen mehr Rotwild als früher. Kürzlich diskutierten dort Jäger...

  • Kaufbeuren
  • 29.08.19
  • 658× gelesen
Polizei
Symbolbild.

Hinweise
Betrüger bietet im Oberallgäu minderwertiges Wildfleisch an

Derzeit bietet ein bislang unbekannter Mann im Bereich Oberallgäu minderwertiges Wildfleisch an. Unter dem Vorwand selbständig zu sein, wendet er sich vor allem an Gastronomiebesitzer mit seinem mangelhaften Wildbret vom Hirsch. Der Mann hatte sich als Mitglied einer Jagdgenossenschaft ausgegeben und einem Wirt im Bereich Bad Hindelang bereits ca. 40 Kilogramm Fleisch zu einem sehr günstigen Kilopreis angeboten und verkauft. Bei der Zubereitung musste der Gastronom feststellen, dass er das...

  • Bad Hindelang
  • 27.06.19
  • 2.479× gelesen
Lokales
Fuß vom Gas auf Straßen, wo mit Wildwechsel zu rechnen ist. Auf der Birkenallee zwischen Immenstadt und Rettenberg queren immer wieder Rehe die Straße. In den vergangenen zehn Tagen kam es dort zu zwei Unfällen, bei denen tote Tiere durch die Luft geschleudert wurden. Die Autofahrer verletzten sich dabei nicht.

Wildwechsel
Unverständnis bei Sonthofener: Reh wird bei Unfall in Rettenberg zerfetzt und nicht sofort weggeräumt

Diese Schreckensbilder werden einem 55-Jährigen nicht mehr aus dem Kopf gehen: Vor ihm lag ein – wohl durch ein Autounfall zerfetztes Reh und auch seine beiden toten Kitze – die offenbar durch den Aufprall aus dem aufgerissenen Mutterleib katapultiert worden waren. „Es hat ausgeschaut wie auf einem Schlachtfeld“, sagt der Mann, der auf dem Radweg der Birkenallee mit Inlineskates unterwegs war und sofort die Polizei informierte. Aber weggeräumt wurden die toten Tiere und blutigen Eingeweide erst...

  • Rettenberg
  • 10.05.19
  • 7.950× gelesen
Lokales
Symbolbild

Wolf
Ostallgäuer Jäger finden klare Worte: „Dieser Alpenraum verträgt keinen Wolf mehr“

„Für Jäger und Landwirte ist der Wolf eine Katastrophe.“ Isabel Koch, Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) fand bei der Hegeschau am Wochenende in Schwangau klare Worte, wenn es um die Rückkehr des großen Raubtiers geht. „Isegrim taucht nach über 150 Jahren in einer dicht besiedelten, intensiv bewirtschafteten und touristisch weit erschlossenen Landschaft wieder auf“, gab sie zu bedenken. Dieser Alpenraum vertrage keinen Wolf mehr – und keine romantische...

  • Füssen
  • 08.04.19
  • 16.041× gelesen
  •  4
Lokales
Mitten durch die unberührte Natur: Das lockt manchen Schneeschuhläufer, Skitourengeher und Freerider. Doch für die Tierwelt und damit auch für den Wald sind solche Störungen schlecht.

Wintersport
Bergbahn in Balderschwang wirbt fürs „Freeriden“ im Wald: Kritik von Jägern und Förstern

Da sind sich Jagd und Forst einig: Wenn immer mehr Freerider, Schneeschuh- und Tourengeher abseits der Pisten und Wege unterwegs sind, ist das Mist. Wintersportler haben in Tier-Rückzugsräumen, Schon- und Schutzgebieten nichts verloren. Doch es gibt immer wieder Beschwerden. Jüngst sogar über die Bergbahn in Balderschwang, die für „zahlreiche Waldabfahrten“ warb. Auf ihrer Internetseite war von optimalen Bedingungen „auch außerhalb gesicherter Freeride-Abfahrten, Varianten und Waldabfahrten“...

  • Balderschwang (VG Hörnergruppe)
  • 22.02.19
  • 3.019× gelesen
Polizei

Tierisch
Polizei Marktoberdorf rettet Fuchs aus Jägerzaun

Am Mittwochvormittag wurde die Polizei Marktoberdorf über einen hilflosen Fuchs informiert. Dieser hatte sich im Tegelbergweg mit seinen Vorderpfoten in einem Jägerzaun verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die herbeigerufene Streife konnte den Fuchs mit Hilfe eines Anwohners und einer Decke aus der misslichen Lage befreien und kurz darauf unverletzt in einem Wald in die Freiheit entlassen.

  • Marktoberdorf
  • 13.02.19
  • 1.525× gelesen
Lokales
Symbolbild: Binnen einer Woche hat ein Hund bei Riedholz zwei Rehe gerissen. Der Revierpächter hat die Fälle angezeigt und appelliert an die Vernunft des Besitzers. Dem Vierbeiner macht er keine Vorwürfe.

Jagd
Zwei Rehe innerhalb einer Woche bei Maierhöfen von Hund gerissen

Zweimal innerhalb einer Woche hat ein Hund bei Riedholz im Bereich des ehemaligen Kugellifts ein Reh gerissen. „Die Tiere müssen brutal gelitten haben“, sagt Revierinhaber Dieter Immekus. Den erfahrenen Jäger hatte eine Zeugin jedes Mal hinzugerufen. Das Tier hat helles Fell, ist etwa mittelgroß und trug einen Brustgurt samt blauem Dreieckstuch. So hat es die Zeugin der Polizei geschildert. Immekus zeigte die Vorfälle bei der Polizei an und hofft, dass noch mehr Menschen aufmerksam sind. Denn...

  • Maierhöfen
  • 07.02.19
  • 1.924× gelesen
Lokales
Symbolfoto: Auch Wildschweine können von der Afrikanischen Schweinepest betroffen sein.

Veterinäramt
Jagdgenossenschaft Unterallgäu diskutiert möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest

„Sollte die Afrikanische Schweinepest zu uns kommen, wird der Umkreis von 30 Kilometern zur Restriktionszone mit Ernte- und Betretungsverboten für die Bevölkerung. Vermutlich wäre dies das Aus für viele Schweinehalter im Landkreis“: Das befürchtet Dr. Hubert Rainer, stellvertretender Leiter des Unterallgäuer Veterinäramts. Er sprach bei der Jahresversammlung der Unterallgäuer Jagdgenossenschaft. Betroffen wären nach seinen Worten im Landkreis rund 250 Betriebe. Die Behörden seien gerade...

  • Memmingen
  • 05.02.19
  • 1.021× gelesen
Lokales
Von seinem Hochsitz unterhalb der Breitenbergbahn aus hat Ludwig Linder mehrere Schafweiden im Blick. Er befürchtet, dass bald auch im Ostallgäu erstes Weidevieh vom Wolf gerissen werden könnte. Deshalb fordert er die Erlaubnis zum Abschuss.

Debatte
Ein Ostallgäuer Jäger fordert Abschussfreigabe für den Wolf

Der Tatort lag nur wenige Meter von seinem Revier entfernt – auch deshalb lässt Ludwig Linder das Thema seit Wochen nicht mehr los. Die Berichterstattung hat er minutiös verfolgt und mit vielen seiner Kollegen darüber debattiert, was man tun könne. Es geht um den sogenannten Canis lupus. Genauer gesagt also um den Wolf, der im Oberallgäu mehrere Kälber gerissen hat. Und Linder ist sich sicher: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wolf auch im Ostallgäu erste Kälber reißt und her kommt, wenn...

  • Füssen
  • 20.08.18
  • 4.660× gelesen
  •  4
Lokales
Die Enten halten sich am Waldsee besonders gerne in der Badeanstalt auf. Denn die jungen Triebe des Grases dort enthalten sehr viel Eiweiß.

Jagd
Enten in Lindenberg zum Abschuss freigegeben: Grund ist die stark gewachsene Population

In die Morgenstille krachen Schüsse. Vereinzeltes Flügelschlagen ist zu hören. Zurück bleiben acht tote Enten. Jäger haben die Tiere in Abstimmung mit der Stadt Lindenberg zur Strecke gebracht. Ziel ist es, die stark gestiegene Zahl an Tieren an dem Moorsee zu verringern. „Uns ist nichts anderes mehr übrig geblieben“, sagt Bürgermeister Eric Ballerstedt. Auf Enten wird am Waldsee immer wieder geschossen. Normalerweise beginnt die Saison erst am 1. September. Wegen der stark gewachsenen...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 13.08.18
  • 1.910× gelesen
Polizei

Tiere
Zwei Rehe bei Pfronten vermutlich von Hunden gerissen

In der Zeit von Dienstag 03.07.2018 bis Samstag 07.07.2018 wurden am Kessa-Weg im Vilstal in Richtung Bärenmoos zwei Rehe vermutlich von Hunden gerissen und blieben verendet im Wald liegen. Der Jäger stellte eindeutige Bissspuren von Hunden an den Rehen fest. Die Hundehalter werden gebeten im Landschaftsschutzgebiet im Vilstal ihre Hunde an die Leine zu nehmen. Hinweise auf die größeren streunenden Hunde bitte an die Polizei Pfronten, Tel. 08363/9000.

  • Füssen
  • 09.07.18
  • 1.505× gelesen
Lokales

Herzensprojekt
Wenn Jäger, Landwirte und Tierschützer zusammenhalten: Kitz-Rettung in Seeg

In Deutschland fallen, nach Schätzungen der Deutschen Wildtier Stiftung, jedes Jahr etwa 90.000 Rehkitze dem Mähwerk zum Opfer. Weil die jungen Tiere sich vor ihren natürlichen Feinden im hohen Gras verstecken, werden sie von den Landwirten oft übersehen und von den Maschinen erwischt. Viele ehrenamtliche Helfer kommen jedes Jahr im Mai und Juni im Allgäu zusammen, um Rehkitze aus den Wiesen zu holen und sie vor dem Mähtod zu retten. Josef Dopfer aus Seeg zählt zu diesen Freiwilligen....

  • Füssen
  • 15.06.18
  • 2.173× gelesen
Polizei
Symbolbild Jäger

Unfall
Jäger (36) schießt sich bei Stockenweiler selbst in den Fuß

Ein 36-jähriger Jäger hat sich am Mittwochabend bei Stockenweiler selbst in den Fuß. Der Mann hatte ein Tier erlegt und wollte mit seinem Gewehr vom Hochsitz absteigen. Dabei löste sich aus der Waffe ein Schuss und traf den Mann in den Mittelfuß. Der 36-Jährige musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Wangen gefahren werden.

  • Lindenberg im Allgäu
  • 07.06.18
  • 1.092× gelesen
Lokales
Isabel Koch, Vorsitzende der Kreisgruppe Füssen des Bayerischen Jagdverbandes, ist um jedes gerettete Rehkitz froh. Ganz wichtig: Wer ein Rehkitz im Feld findet, darf es niemals mit bloßen Händen anfassen, da sonst der menschliche Geruch an ihm haften bleibt und die Mutter es nicht mehr annimmt. Ein Grasbüschel verhindert das.

Spendenaktion
Füssener Jäger wollen Rehkitze mit einer Drohne vor dem Mähtod retten

Ein Rehkitz und ein Mähwerk sind ungleiche Gegner. Entweder wird das Jungtier bei diesem Zusammentreffen schwer verletzt oder es ist sofort tot. Beides möchten Isabel Koch, andere Jäger, Naturfreunde, Tierschützer und Landwirte verhindern. Deshalb setzt sich die Vorsitzende der Füssener Jäger-Kreisgruppe jedes Frühjahr dafür ein, Kitze vor dem Mähtod zu bewahren. Eine Drohne soll diese Arbeit künftig erleichtern. Zusammen mit der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu hat die Füssener Kreisgruppe...

  • Füssen
  • 29.05.18
  • 2.011× gelesen
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