Insekten

Beiträge zum Thema Insekten

Anschauungsobjekt mitten in der Stadt: An der Markgrafenstraße im Haken gedeiht eine Allgäuer Wiese.
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Natur
Allgäuer Blühwiesen mitten in Kaufbeuren – Christoph Greifenhagen zeigt, wie’s geht

Das Summen der Bienen wird leiser. Viele andere Insekten verstummen ebenfalls. Das große Sterben der kleinen Tiere geht unvermindert weiter. Was jeder Einzelne tun kann, um neue Lebensräume für Biene und Co. zu schaffen, hat Dr. Christoph Greifenhagen (85) am Wochenende demonstriert. Der Internist setzt sich seit Jahrzehnten für die Artenvielfalt ein. Zahlreiche Interessierte folgten seinem Aufruf zum „Wiesentag“ im Zuge der Aktion „Bayern-Tour Natur“, um sich darüber zu informieren, wie eine...

  • Kaufbeuren
  • 10.06.19
Symbolbild
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Natur
Insektensterben im Allgäu: Bund Naturschutz Oberallgäu ruft zu raschem Handeln auf

Die Zeit drängt, sagt Insektenforscher Alfred Karle-Fendt vom Bund Naturschutz (BN), Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. Auf vielen Wiesen in Schwaben überleben nur noch Blattläuse, Schwebefliegen und kleine Spinnen. Andere Tiere haben auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen keine Chance mehr zu gedeihen. Die Felder werden etwa sechs Mal im Jahr gemäht. Die Folge: Pflanzen wie der Wiesen-Bärenklau wachsen kaum noch, Falter und Grashüpfer verschwinden, und mit ihnen sterben Vögel wie die...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 29.01.19
Die Rettung der Bienen ist ein großes Anliegen von Uwe Justkowiak – der seine Bienen auch vermietet. In Biessenhofen betreibt er seinen Imkershop.
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Imker
Ostallgäuer Justkowiak will Bienen ein Zuhause geben

"Rettet die Bienen“ ist das Schlagwort des bayerischen Volksbegehrens „Artenvielfalt“, für das sich Ostallgäuer ab Donnerstag, 31. Januar, in ihren Rathäusern eintragen können. Das Retten der Bienen ist Hobby-Imker Uwe Justkowiak ein Herzensanliegen. Das hört man, sobald er über sie spricht. „Das Entscheidende ist ihre Bestäubungsleistung“, sagt er. Hummeln, Honig- und Wildbienen bestäubten schließlich über 80 Prozent der heimischen Blumen, Obstbäume und Gemüsepflanzen. Seit 15 Jahren ist...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 24.01.19
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Gesundheit
Ostallgäuer Johanniter und Mediziner geben Tipps bei Insektenstichen

Mit dem Sommer sind auch die Insekten wieder da. Mücken und Wespen können wahre Plagegeister sein. Ihre Stiche jucken, brennen und schwellen unangenehm an. Bei Allergikern kann die Wirkung des Giftes unter Umständen lebensgefährlich sein. Auch bei einem Stich im Mundraum kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden: Die Schleimhäute schwellen an und die Atemwege schließen. Vorbeugung, Behandlung und richtiges Handeln in Notsituationen sind hier entscheidend. Darauf weisen die Ostallgäuer...

  • Marktoberdorf
  • 13.06.18
Kleiner Käfer mit großer Zerstörungskraft: Nach dem stürmischen Winter sind viele Fichten in den Wäldern geschwächt, viele Stämme sind umgeweht worden und liegen auf dem Boden. Außerdem begünstige die lange warme Trockenperiode den Borkenkäfer. Forstdirektor Stephan Kleiner (links) und der Buchloer Revierförster Stephan Fessler finden immer häufiger auch im Sturmholz die kleinen Insekten. Jeder Käfer, der ausfliegt, hat das Potenzial, 20 weitere Bäume zu infizieren.
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Insekt
Borkenkäfer im Ostallgäu besonders früh aktiv

Der Borkenkäfer ist heuer besonders früh aktiv. Bereits am 15. April wurden beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rund um Kaufbeuren die ersten Fälle gemeldet. „Das ist ein ganzer Monat früher als im vergangenen Jahr“ berichtet Stephan Kleiner, Bereichsleiter Forsten am AELF. Grund dafür ist vor allem die lange Trockenperiode vor Pfingsten. Beunruhigend. Denn Kleiner und seine Kollegen beobachten seit Jahren: Jedes Jahr muss wegen des Borkenkäfers mehr Holz eingeschlagen werden....

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 28.05.18
Blumenpracht in der Kaufbeurer Innenstadt.
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Biodiversität
Mehr Blütenpracht in Kaufbeuren

Echte Blumenwiesen sind vor allem im Stadtgebiet rar geworden. Die Folge: Heimische Pflanzen verschwinden, die für den Obst- und Gemüseanbau so wichtigen Blüten bestäubende Insekten verlieren ihre Lebensräume. Der Kaufbeurer Umweltpreisträger Dr. Christoph Greifenhagen möchte gegensteuern. Er ist froh, dass der Winter nun endlich vorbei ist. Während die Schüler ihre Osterferien genießen, kann er den Boden für eine weitere Allgäuer Blumenwiese in der Stadt bereiten. Sein Ziel ist die...

  • Kaufbeuren
  • 26.03.18
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Artenvielfalt
Durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie gibt es im Ostallgäu Rückzugsräume für Insekten

'Sie dürfen nur nicht schreiben, dass alles in Ordnung ist', gibt Walter Hundhammer mit auf den Weg. Denn dort, wo er Einblicke in das Ostallgäuer Naturerbe gewährt, herrscht in vielen Punkten eitel Sonnenschein. Der pensionierte Studienrat berichtet unterwegs im Sulzschneider Forst sogar, dass er seit seiner Biotopkartierung vor zehn Jahren mit 257 verschiedenen Großschmetterlingen noch mehr als 40 weitere Arten nachweisen konnte. In dem kaum erschlossenen Gebiet, wo sich Hochmoore, Mischwald,...

  • Füssen
  • 14.11.17
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Natur
LBV gibt hilfreiche Tipps zum Umgang mit Wespen

Sie sind klein, gelb-schwarz gestreift und mit einem Stachel bewaffnet – Wespen. Gerade wenn es noch einmal spätsommerlich warm wird, scheuen sich die Gemeine und die Deutsche Wespe nicht davor, Obstkuchen, Saft und Eis im Garten anzusteuern. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel kann deshalb schnell unangenehm werden. Aber: die Begegnung mit den ungebetenen Gästen ist kein Grund zur Panik. Der LBV gibt hilfreiche Tipps, wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich effektiv...

  • Kaufbeuren
  • 31.08.17
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Plage
Wespenstiche: 30 Prozent mehr Patienten in Füssen

In diesem Jahr gibt es im Füssener Land besonders viele Wespen – und es werden noch mehr. Kaum steht der Erdbeerkuchen auf dem Tisch sind sie auch schon da: Wespen. Und dann passiert es: Eine falsche Handbewegung und man macht Bekanntschaft mit dem Stachel der schwarz-gelben Insekten. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 25.08.2015. Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

  • Füssen
  • 24.08.15
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Tiere
Zebras im Allgäu? Kunsttherapeutin bemalt Pferde zum Schutz vor Insekten

Alles mögliche hat Claudia Krubasik schon ausprobiert, um die lästigen Bremsen von ihren Pferden fernzuhalten. Jetzt hat sie ein neues Mittel entdeckt - und auch gleich ausprobiert. Seit ein paar Tagen bemalt sie ihre drei Isländer, die sie in Kaufmanns bei Wald hält, mit einem Zebramuster. Den Tipp hat sie im Internet gelesen und auch die wissenschaftliche Erklärung dazu: Zebras seien vor Insekten gefeit, weil die stechenden Tierchen von flirrenden Schwarz-Weiß-Mustern irritert seien und...

  • Marktoberdorf
  • 24.07.13
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Insekten
Keine Fliegenplage im Füssener Land

Örtliche Fachleute geben Entwarnung Während die Menschen derzeit in vielen anderen Regionen mit einer ungewöhnlichen Fliegenplage zu kämpfen haben, ist die Lage im Füssener Land entspannt: Fachleute verzeichnen derzeit weder übermäßig viele Fliegen noch Mücken, so das Ergebnis einer AZ-Umfrage. 'Ich kann nicht feststellen, dass wir in diesem Jahr deutlich mehr Fliegen oder Mücken haben als sonst', sagt beispielsweise Michael Käs von der Füssener Ortsgruppe des Bund Naturschutzes. Auch Biologe...

  • Füssen
  • 06.07.12
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Selbstständigkeit
Gisbert Gürtler aus Buchloe ist als Schädlingsbekämpfer unterwegs

Alleine gegen Ungeziefer – Umfangreiches Aufgabenfeld Dass sich Marder gerne an den Kabeln von geparkten Autos zu schaffen machen, ist allgemein bekannt; dass sie in leer stehenden Dachböden ein wahres Chaos anrichten können, wissen hingegen die wenigsten. Der Buchloer Schädlingsbekämpfer Gisbert Gürtler hat eben dieses Bild noch heute gut vor Augen: 'Auf dem Dachboden sah es grausam aus. Die Isolierung hing nur noch in Fetzen von der Decke, überall lagen Kothaufen und zwei Marderfamilien...

  • Buchloe
  • 22.06.12
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Wespenstiche
Schwarz-gelbe Gefahr aus der Luft: Heuer sind besonders viele Wespen unterwegs

In diesem Jahr sind besonders viele Wespen unterwegs, wie der Leiter der Imkerschule Schwaben in Kemnat, Gerd Ullinger, sagt. Er führt die Plage der schwarz-gelben Ungetümer auf das warme Frühjahr zurück, in dem sich die Insekten gut entwickeln konnten. Da die Insekten geschützt sind, beseitigt die Füssener Feuerwehr keine Nester mehr. >, erklärt stellvertretender Kommandant Michael Wagner. Bei Wespenstichen im Mund- oder Rachenraum empfiehlt der Füssener Arzt Dr. Heiko Thiele auch...

  • Füssen
  • 25.08.11
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Medizin
Über Wespen, ihr Gift und die Folgen für Allergiker - Interview mit Dr. Karl Stuhler aus Grünenbach

«Nach einem Stich sofort kühlen» Sie krabbeln auf süßem Kuchen herum, schwirren häufig scharenweise durch den Garten und sind vor allem: nervig. Wespen können einem die Freude am Sommer ganz schnell nehmen. Vor allem dann, wenn man gestochen wird. Für einen Allergiker kann das sogar lebensbedrohlich sein, sagt Dr. Karl Stuhler (48), der seit 1999 als hausärztlicher Internist niedergelassen ist und zusammen mit seinem Kollegen Dr. Harald Müller eine Praxis in Grünenbach betreibt. Wie gefährlich...

  • Kaufbeuren
  • 12.08.11
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