Insekten

Beiträge zum Thema Insekten

Insektenstiche können für Allergiker schwere Folgen haben, die bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand reichen. Der BRK gibt Tipps, wie man sich in so einem Fall richtig verhält. (Symbolbild)
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Richtiges Verhalten bei allergischen Reaktionen
Wenn der Insektenstich gefährlich wird: BRK klärt auf

Sind Sie auch allergisch gegen Insektengift? Dann kennen Sie sicher das mulmige Gefühl, das umherschwirrende Wespen, Bienen oder auch Hummeln, Hornissen und Bremsen auslösen. Tatsächlich können Insektenstiche für Allergiker schwere Folgen haben, die bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand reichen. Peter Fraas, Rettungsdienstleiter beim BRK Oberallgäu, gibt Betroffenen und deren Begleitern hilfreiche Tipps zum richtigen Verhalten. Schwellungen, Rötungen, Juckreiz"Allergische Reaktionen auf...

  • Kempten
  • 08.07.21
Nach über 70 Jahren erst der zweite Fund im Allgäu: Der seltene Rindenschröter (Ceruchus chrysomelinus) in der Hand von Boris Mittermeier
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Sensationsfund im Allgäu
Förster findet extrem seltenen Käfer bei Oberstaufen

"Rindenschröter" heißt er. Ein etwa 1,5 Zentimeter großer schwarzer Käfer, den man eigentlich übersehen würde. Förster Boris Mittermeier (46) hat ihn sofort erkannt, als er Anfang Mai im Naturwaldreservat Achrain bei Oberstaufen Fallen aufstellen wollte, ironischerweise um Käfer zu fangen. Mittermeier ist im Rahmen eines Projektes auf der Suche nach gesicherten Käfer-Beständen. Der Rindenschröter im Allgäu: eine echte Sensation!"Es war ein Handfang", sagt Mittermeier gegenüber all-in.de. "Ich...

  • Oberstaufen
  • 22.06.21
Mehlwürmer sind jetzt auch in der EU zum Verzehr zugelassen. (Symbolbild)
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Zum Verzehr geeignet
EU lässt Mehlwürmer als Lebensmittel zu

Getrocknete, gelbe Mehlwürmer (Tenebrio molitor) sind nun auch als Lebensmittel zum Verzehr in der EU zugelassen, heißt es auf der Homepage der Europäische Union. Das sei ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigeren Ernährung der europäischen Bevölkerung, teilt Tenetrio mit, ein Start-Up, das Mehlwürmer bereits in Hundefutter verarbeitet.  Entlastung der UmweltDie Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen (FAO) schätzt demnach, dass im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen auf der...

  • Kempten
  • 06.05.21
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Was der Mobilfunk in der Natur anrichtet
Von sterbenden Insekten und kranken Bäumen

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.Bäume leiden nicht nur an der schlechten Luft…Es wird immer wieder beobachtet, das auch die Natur unter den technischen Frequenzen der gepulsten Mikrowellenstrahlung der digitalen Datenübertragung leidet. So kann man immer wieder beobachten, dass Bäume auf der Seite, die einem Sendemast zugewandt ist, braune Blätter und Nadeln bekommen und sich auch hier rasch kahle Stellen ausbilden. Auch...

  • Sulzberg
  • 30.09.20
Das markante Erkennungsmerkmal des asiatischen Marienkäfers ist das Halsschild. Es ist hell-gelblich gefärbt und zeigt die charakteristische Zeichnung in Form eines schwarzen "M" bzw. "W". Die Färbung des asiatischen Marienkäfers ist sehr variabel.
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Rekordbeteiligung am Insektensommer
Asiatischer Marienkäfer auf dem Vormarsch - Ackerhummel auf Platz 1

Gut 1.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) beim diesjährigen Insektensommer erhalten. Damit haben 2020 so viele Leute mitgemacht, wie noch nie zuvor. Der Insektensommer war in zwei Zählräume aufgeteilt: Der erste fand im Juni statt, der zweite im August.  Asiatischer Marienkäfer hat sich etabliert Der Insektensommer hat gezeigt: Der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer hat sich mittlerweile in ganz Deutschland etabliert. Die...

  • Kempten
  • 24.08.20
Schmetterling (Symbolbild).
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"Zählen, was zählt"
Insektensommer: Zählaktion geht am Freitag in die zweite Runde

Am Freitag geht der Insektensommer in die zweite Runde. Unter dem Motto "Zählen, was zählt" können Naturinteressierte in ganz Bayern wieder Insekten dem LBV melden. Der Insektensommer ist eine bundesweite Insekten-Zähl-Aktion des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und des LBVs. Mit der Aktion sollen laut LBV Menschen für die Vielfalt der Insekten begeistert werden. "Gleichzeitig helfen die gesammelten Daten uns dabei, die Insektenentwicklung in Deutschland besser zu verstehen", erklärt...

  • Kempten
  • 29.07.20
Viele Menschen sind allergisch gegen Insektengift. Stiche von Wespen und Bienen, aber auch von Hummeln, Hornissen oder Bremsen können für sie lebensbedrohlich werden.
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Allergischer Schock nach Insektenstich
BRK Oberallgäu erklärt richtiges Verhalten bei Anaphylaxie

Viele Menschen sind allergisch gegen Insektengift. Stiche von Wespen und Bienen, aber auch von Hummeln, Hornissen oder Bremsen können für sie lebensbedrohlich werden. Für die Betroffenen selbst, aber auch für Angehörige und Begleitpersonen ist es darum wichtig, genau zu wissen, was im Notfall zu tun ist. Margret Spieß, die stellvertretende Leiterin Rettungsdienst bei BRK Oberallgäu, gibt hilfreiche Tipps zum richtigen Verhalten. Ein allergischer (auch: anaphylaktischer) Schock ist die...

  • Kempten
  • 15.05.20
Symbolbild
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Natur
Insektensterben im Allgäu: Bund Naturschutz Oberallgäu ruft zu raschem Handeln auf

Die Zeit drängt, sagt Insektenforscher Alfred Karle-Fendt vom Bund Naturschutz (BN), Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. Auf vielen Wiesen in Schwaben überleben nur noch Blattläuse, Schwebefliegen und kleine Spinnen. Andere Tiere haben auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen keine Chance mehr zu gedeihen. Die Felder werden etwa sechs Mal im Jahr gemäht. Die Folge: Pflanzen wie der Wiesen-Bärenklau wachsen kaum noch, Falter und Grashüpfer verschwinden, und mit ihnen sterben Vögel wie die...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 29.01.19
Ein Nisthaus für Insekten
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Verantwortung
Oberallgäu: Was man zuhause im Garten oder auf dem Balkon gegen das Insektensterben tun kann

In Bayern gibt es an der Fläche gemessen genauso viele Gärten wie Naturschutzgebiete, sagt Bernd Brunner, Gartenfachberater des Landkreises Oberallgäu: „Es macht für Insekten also durchaus einen Unterschied, wie diese Gärten gestaltet werden.“ Tipps, wie man das am Besten macht, geben er und der Naturgärtner Felix Schmitt. Im Sommer blüht es an vielen Ecken. Doch Insekten haben immer Hunger, wenn sie fliegen. „Im Frühjahr und im Herbst finden sie aber wenig Angebot“, sagt Brunner. Wer bei der...

  • Kempten
  • 07.07.18
Im Weihergut in Immenstadt blüht es für Bienen, Hummeln und andere kleine Tiere. Den Naturgarten hat der Immenstädter Stadtförster Gerhard Honold (links) zusammen mit dem Bund Naturschutz Kempten-Oberallgäu – im Bild Geschäftsführerin Julia Wehnert (Mitte) – initiiert. Mit im Boot: Naturgärtner Felix Schmitt.
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Naturschutz
In Kempten und im Oberallgäu soll dem Vogel- und Insektensterben entgegengewirkt werden

Auch in der Region nimmt die Zahl an Insekten- und Vogelarten ab. Gründe für das Artensterben gibt es unterschiedliche. Erst am Donnerstag hat sich der Umweltausschuss im bayerischen Landtag mit dem Thema befasst. Auch in Kempten und im Oberallgäu machen sich viele Menschen Gedanken, wie man dem Rückgang von Insekten- und Vogelarten begegnen kann. Gerhard Honold zum Beispiel. Der Immenstädter Stadtförster hat ein Projekt im Weihergut zusammen mit dem Bund Naturschutz umgesetzt. Direkt neben...

  • Kempten
  • 07.07.18
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Natur
Kreisbäuerin aus Altusried und Regionalreferent des Bund Naturschutzes diskutieren über Insektenschwund

Der Befund ist alarmierend und das Thema sorgt seit Wochen für reichlich Diskussionsstoff: Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie hat die Zahl der Insekten in den vergangenen 30 Jahren um 76 Prozent abgenommen. Unter anderem wird die stark industriell geprägte Landwirtschaft im Ackerbau für den dramatischen Artenschwund verantwortlich gemacht. Als Gäste unserer Redaktion haben wir mit Monika Mayer und Thomas Frey über das Thema diskutiert. Mayer ist Kreisbäuerin im Oberallgäu. Die Familie...

  • Altusried
  • 01.01.18
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Podcast
Vogelschwund: Auch im Allgäu ein Problem

Verschiedene Faktoren sorgen dafür, dass es weltweit immer weniger Vögel gibt. In den letzten Jahren ist der Vogelbestand in Europa um rund 10 Prozent gesunken. Das beispielsweise sorgt dafür, dass viele Vogelarten kaum noch Nahrung finden. Das hat viele Auswirkungen, auch auf uns Menschen. Thomas Blodau, Kreisgruppenvorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) Kempten-Oberallgäu, erklärt uns, warum das auch im Allgäu ein Problem ist.

  • Altusried
  • 15.12.17
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Natur
Insektensterben: Auch im Allgäu ein großes Problem

Insekten sind die artenreichste Tiergruppe, und sie sind die Grundlage unseres Ökosystems. Doch sie sterben in Scharen. Auch im Allgäu, sagt Thomas Frey, Regionalreferent für Schwaben im Bund Naturschutz. 'Wenn man sich die Entwicklung des Grünlandes in den Tallagen in unserer Region anschaut, dann ist das Insektensterben auch hier dramatisch'. Verschwinden würden vor allem Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken. Forscher haben in einer groß angelegten Studie einen dramatischen Rückgang der...

  • Kempten
  • 01.11.17
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Zucht
Vergnügungspark für Bienen: An der Belegstation im Ostertal werden junge Königinnen gezielt mit Drohnen verpaart

Bienen-Vergnügungspark könnte man es scherzhaft nennen. 1.500 bis 1.600 Königinnen machen dort jedes Jahr Station, um sich nacheinander mit etwa zehn bis 20 Jungs zu paaren. Dann hat die Königin genug fürs Leben – und sichert sich die genetische Vielfalt im eigenen Staat. Natürlich geht es nicht um Spaß in der 'Belegstation', die der Imker-Kreisverband Oberallgäu seit 1980 im Ostertal (Gunzesried) im Staatswald betreibt. Ziel ist die Zucht, damit Bienenvölker möglichst gesund und...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 18.07.17
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Geschäftsidee
Mathias Rasch und Josef Hirte wollen Insekten im Allgäu als Nahrungsmittel etablieren

Krabbeltierchen auf dem Teller rufen an europäischen Esstischen wohl zumeist angeekeltes Kreischen, wildes Gefuchtel und Rufe nach der Fliegenklatsche hervor. Insekten als leckere Beilage oder knusprigen Snack zu betrachten, kommt nur den wenigsten in den Sinn. Das will Mathias Rasch (29) aus Oberstdorf ändern. Mit seinem Freund Josef Hirte röstet er Grillen und bietet sie in drei Geschmacksrichtungen an – rosa Pfeffer, Allgäuer Wildkräuter und fleur de sel. Mit ihrer neu gegründeten...

  • Oberstdorf
  • 05.07.17
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Erste Hilfe
Sommer in Allgäu: Vorsicht bei Insektenstichen

Ob am Badesee oder abends auf der Terrasse, das Summen der Mücken und Wespen ist wieder allgegenwärtig. Nachstehend einige Tipps. Ab der Dämmerung sollte man lange Hosen, langärmelige Oberbekleidung und Strümpfe oder Socken tragen. Insektengitter an den Fenstern helfen, Wohnräume zu schützen. Besonders für Balkon und Terrasse eignen sich natürliche Duftstoffe wie Citronella. Nach einem Mückenstich hilft es, die Einstichstelle mit einem feucht-kalten Tuch zu kühlen. Eiswürfel eignen sich nicht,...

  • Kempten
  • 09.06.15
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Nachgefragt
Schon einfache Mittel helfen gegen Wespen, Hornissen Co.

Beim Versuch ein Hummelnest auszuräuchern, hat ein junger Mann in Lindau fast ein Haus abgebrannt. Nicht nur wegen des entstandenen Sachschadens ein Fehler - die Tiere stehen unter Artenschutz. Peter Mittermeier hat darüber mit Manfred Miller von der Naturschutzbehörde am Landratsamt gesprochen und über die Frage, was mit störenden Insektennestern getan werden kann. Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich ein Nest entdecke, es mich massiv stört oder ich allergisch bin? Miller: Sie müssen mit...

  • Kempten
  • 05.06.14
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Sommer
Ärgernis vieler Autobesitzer im Allgäu: Blattläuse beschmutzen Fahrzeuge

Gelb, glanzlos und irgendwie schmierig. Wer in diesem Sommer sein Auto schon länger unter einem Baum abgestellt hat, dürfte das Bild vor Augen haben. 'Wegen der langen Trockenperiode haben sich die Blattläuse ungeheuer vermehrt und die Bäume bieten wegen des Flüssigkeitsmangels einen guten Nährboden', weiß Uwe Gail Leiter des Städtischen Betriebshofs. Wer Angst um seinen Autolack hat, sollte Gail zufolge nicht unter Kirschbäumen, Eichen, Ahorn und vor allem Linden parken. 'Diese Baumarten sind...

  • Kempten
  • 31.07.13
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Insekten
Fliegen, Bremsen und Co. - Schwüles Wetter begünstigt Wachstum

Von Plage ist aber keine Rede Vier Uhr morgens. Es dauert noch eine Weile, bis der Wecker klingelt, aber woher stammt dieses monotone Summen? Es kommt von einem hartnäckigen, kleinen Biest namens Stubenfliege - unter Biologen besser bekannt als Musca domestica. Die Plagegeister scheinen in diesem Jahr besonders zahlreich herumzuschwirren. So kommt es zumindest Metzgermeister Wilhelm Kohler aus Kempten vor: 'Vor allem, wenn ein Gewitter ansteht, drücken die Fliegen in Scharen ins Geschäft.' Hier...

  • Kempten
  • 11.07.12

Kaufbeuren
Schädlingsbekämpfung auf die unschädliche Art

Der feuchte Sommer bringt Kaufbeurens Gärten zum Grünen und Blühen. Nicht nur der Mensch, sondern auch die Tierwelt hat daran ihre Freude: Im Gras und an den Pflanzen tummeln sich die verschiedensten Kleinsttiere. Der viele Regen und das oft schwüle Wetter heuer lassen besonders Insektenlarven und Schneckenpopulationen prächtig gedeihen. Allerdings ist der Besuch von Schnecke, Laus und Co. meist so gar nicht erwünscht.

  • Kempten
  • 22.07.09
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Oberallgäu
Das große Krabbeln

Dort kämpft eine Ameise mit einem Stück Holz, das sie zu ihrem Bau schleppen möchte. Rechts surrt eine Libelle durchs Schilf. Auf der Suche nach einem leckeren Blatt zieht sich eine bunte Raupe an einem Ast hinauf. Insekten beobachten kann richtig spannend sein. Das weiß die Biologin Meike Bitterolf schon lange. Sie bietet im Werdensteiner Moos in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz Insektenbestimmungskurse an.

  • Kempten
  • 13.07.09
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