Insekten

Beiträge zum Thema Insekten

Artenreiche Wegränder erfreuen nicht nur das Auge. Sie sind ein echter Gewinn für die Artenvielfalt – bei der Pflege fordert der BN Verbesserungen, wie später Schnitt und insektenschonende Mähtechnik.
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Gemischte Bilanz
Noch längst nicht gerettet: Insektensterben und Artenvielfalt

Durch das Volksbegehren haben die Themen Insektensterben und Artenvielfalt im ganzen Landkreis mehr Aufmerksamkeit bekommen. So bilanziert es Helmut Scharpf, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz (BN) Unterallgäu in einer Pressemitteilung. Ein Projekt "Jeder Quadratmeter zählt" habe viele Menschen motiviert, mehr für den Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt zu unternehmen. Der Landschaftspflegeverband habe demnach viele Flächen extensiviert (geringerer Eingriff in die...

  • Memmingen
  • 06.08.20
Schmetterling (Symbolbild).
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"Zählen, was zählt"
Insektensommer: Zählaktion geht am Freitag in die zweite Runde

Am Freitag geht der Insektensommer in die zweite Runde. Unter dem Motto "Zählen, was zählt" können Naturinteressierte in ganz Bayern wieder Insekten dem LBV melden. Der Insektensommer ist eine bundesweite Insekten-Zähl-Aktion des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und des LBVs. Mit der Aktion sollen laut LBV Menschen für die Vielfalt der Insekten begeistert werden. "Gleichzeitig helfen die gesammelten Daten uns dabei, die Insektenentwicklung in Deutschland besser zu verstehen", erklärt...

  • Kempten
  • 29.07.20
Wer etwa Tagetes (Bild), Mädchenauge, Ziersalbei oder Männertreu anstelle von Geranien oder Petunien pflanzt, kann auch auf dem Balkon etwas für heimische Insekten tun.
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Tipp
Balkonkästen und Blumenkübel insektenfreundlich bepflanzen: So geht's!

Eine schöne Deko vor den Fenstern: Das bringt nicht nur optisch etwas, auch für Insekten ist das hervorragend. Vor allem Bienen freuen sich, wenn wir das Nahrungsangebot für die Tiere auf dem Balkon und im Garten erhöhen. Markus Orf, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Unterallgäu gibt Tipps, wie Sie Ihren Balkon insektenfreundlich bepflanzen.  „Traditionell werden Balkone häufig noch mit Petunien, Geranien und anderen reichblühenden Pflanzen bepflanzt“, sagt...

  • Memmingen
  • 16.06.20
Zecken können Krankheiten übertragen.
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Unangenehme Insekten
So schützen Sie sich vor Zecken

Zecken werden bei milden Temperaturen aktiv. Damit die Parasiten nicht zuschlagen, gibt es hier die wichtigsten Tipps. Viele Zecken haben den milden Winter überlebt. Experten warnen nun vor einer möglichen Plage. Die Tiere sind zwar klein, können aber reichlich Schaden anrichten und Krankheiten übertragen. Auch im Allgäu werden Zecken momentan zum Problem. Damit die Parasiten beim Waldspaziergang keine Chance haben, sollte man Folgendes beachten.Hohes Gras meidenBeim Spaziergang sollte man sich...

  • Kempten
  • 03.06.20
Viele Menschen sind allergisch gegen Insektengift. Stiche von Wespen und Bienen, aber auch von Hummeln, Hornissen oder Bremsen können für sie lebensbedrohlich werden.
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Allergischer Schock nach Insektenstich
BRK Oberallgäu erklärt richtiges Verhalten bei Anaphylaxie

Viele Menschen sind allergisch gegen Insektengift. Stiche von Wespen und Bienen, aber auch von Hummeln, Hornissen oder Bremsen können für sie lebensbedrohlich werden. Für die Betroffenen selbst, aber auch für Angehörige und Begleitpersonen ist es darum wichtig, genau zu wissen, was im Notfall zu tun ist. Margret Spieß, die stellvertretende Leiterin Rettungsdienst bei BRK Oberallgäu, gibt hilfreiche Tipps zum richtigen Verhalten. Ein allergischer (auch: anaphylaktischer) Schock ist die...

  • Kempten
  • 15.05.20
Das Projekt „Insektenfreundliches Günztal“ hat den Förderbescheid von Bundesumweltministerin Schulze erhalten.
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Biologische Vielfalt
Initiative „Insektenfreundliches Günztal“ erhält Förderung vom Bundesumweltministerium

Die Insektenschutz-Initiative „Insektenfreundliches Günztal – naturschonende Grünlandwirtschaft im Biotopverbund“ hat einen Förderbescheid erhalten, um "modellhaft insektenfreundliche Bewirtschaftungsmethoden und Extensivierungsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen". Das geht aus einer Pressemitteilung der Stiftung KulturLandschaft Günztal hervor. Zweieinhalb Millionen Euro soll das Projekt demnach vom Bundesumweltministerium bekommen, aufgeteilt auf eine Laufzeit von sechs Jahren. Auch das...

  • Ottobeuren
  • 22.01.20
Anschauungsobjekt mitten in der Stadt: An der Markgrafenstraße im Haken gedeiht eine Allgäuer Wiese.
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Natur
Allgäuer Blühwiesen mitten in Kaufbeuren – Christoph Greifenhagen zeigt, wie’s geht

Das Summen der Bienen wird leiser. Viele andere Insekten verstummen ebenfalls. Das große Sterben der kleinen Tiere geht unvermindert weiter. Was jeder Einzelne tun kann, um neue Lebensräume für Biene und Co. zu schaffen, hat Dr. Christoph Greifenhagen (85) am Wochenende demonstriert. Der Internist setzt sich seit Jahrzehnten für die Artenvielfalt ein. Zahlreiche Interessierte folgten seinem Aufruf zum „Wiesentag“ im Zuge der Aktion „Bayern-Tour Natur“, um sich darüber zu informieren, wie...

  • Kaufbeuren
  • 10.06.19
Damit Insekten reichlich Nahrung finden, haben die Untere Naturschutzbehörde und der Landschaftspflegeverband (LPV) die Wildblumenwiese vor dem Landratsamt in Mindelheim vergrößert. Unser Bild zeigt: LPV-Geschäftsführer Jens Franke (rechts) Landrat Hans-Joachim Weirather (links) und Gartenbau-Fachberater Markus Orf.
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Blühfläche vor Unterallgäuer Landratsamt erweitert
Wie man mit einer Blumenwiese zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen kann

Unterallgäu (ex). Spätestens seit dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist das Thema Artenvielfalt in aller Munde. Im Fokus steht dabei vor allem die Landwirtschaft. Aber was kann jeder Einzelne für den Erhalt der Artenvielfalt tun? „Zum Beispiel eine Blumenwiese im eigenen Garten anlegen“, sagt Markus Orf, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Unterallgäu. Dafür sei jetzt der richtige Zeitpunkt. Auch die Blumenwiese vor dem Landratsamt in Mindelheim wurde nun...

  • Memmingen
  • 30.04.19
Die Blumenwiese vor dem Landratsamt Unterallgäu wird erweitert.
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Bienen
Landratsamt Unterallgäu macht es vor: Eine Blumenwiese für den Artenschutz

Das Landratsamt Unterallgäu macht es vor: Die Blumenwiese vor dem Amt in Mindelheim wurde vergrößert. Bienen und andere Insekten sollen dort in Zukunft noch mehr Nahrung finden. 2013 wurde die Wiese erstmals angelegt und nun zusammen von der Unteren Naturschutzbehörde und dem Landschaftspflegeverband Unterallgäu (LPV) erweitert. Durch das Volksbegehren "Rettet die Bienen" und die Schülerproteste "Fridays for Future" ist der Artenschutz noch einmal mehr bei den Allgäuern angekommen. Was jeder...

  • Mindelheim
  • 23.04.19
Symbolbild
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Natur
Insektensterben im Allgäu: Bund Naturschutz Oberallgäu ruft zu raschem Handeln auf

Die Zeit drängt, sagt Insektenforscher Alfred Karle-Fendt vom Bund Naturschutz (BN), Kreisgruppe Kempten-Oberallgäu. Auf vielen Wiesen in Schwaben überleben nur noch Blattläuse, Schwebefliegen und kleine Spinnen. Andere Tiere haben auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen keine Chance mehr zu gedeihen. Die Felder werden etwa sechs Mal im Jahr gemäht. Die Folge: Pflanzen wie der Wiesen-Bärenklau wachsen kaum noch, Falter und Grashüpfer verschwinden, und mit ihnen sterben Vögel wie die...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 29.01.19
Die Rettung der Bienen ist ein großes Anliegen von Uwe Justkowiak – der seine Bienen auch vermietet. In Biessenhofen betreibt er seinen Imkershop.
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Imker
Ostallgäuer Justkowiak will Bienen ein Zuhause geben

"Rettet die Bienen“ ist das Schlagwort des bayerischen Volksbegehrens „Artenvielfalt“, für das sich Ostallgäuer ab Donnerstag, 31. Januar, in ihren Rathäusern eintragen können. Das Retten der Bienen ist Hobby-Imker Uwe Justkowiak ein Herzensanliegen. Das hört man, sobald er über sie spricht. „Das Entscheidende ist ihre Bestäubungsleistung“, sagt er. Hummeln, Honig- und Wildbienen bestäubten schließlich über 80 Prozent der heimischen Blumen, Obstbäume und Gemüsepflanzen. Seit 15 Jahren ist...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 24.01.19
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Insekten
Mehr Hornissen im Unterallgäu als im Vorjahr: Was Sie über die Tiere wissen sollten

Sie sieht gefährlich aus und sorgt bei vielen für Panik: die Hornisse. Dabei ist das Insekt ganz friedlich und sticht nur, wenn es direkt bedroht oder angefasst wird. Trotzdem häufen sich laut der Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu derzeit die Anrufe besorgter Anwohner. In diesem Jahr seien es nämlich mehr Hornissen als im letzten, so Stephanie Schindler.  Hornissen sind Nützlinge. Sie erbeuten Insekten bis Wespengröße im Flug und schleppen sie als Nahrung für...

  • Memmingen
  • 02.08.18
Ein Nisthaus für Insekten
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Verantwortung
Oberallgäu: Was man zuhause im Garten oder auf dem Balkon gegen das Insektensterben tun kann

In Bayern gibt es an der Fläche gemessen genauso viele Gärten wie Naturschutzgebiete, sagt Bernd Brunner, Gartenfachberater des Landkreises Oberallgäu: „Es macht für Insekten also durchaus einen Unterschied, wie diese Gärten gestaltet werden.“ Tipps, wie man das am Besten macht, geben er und der Naturgärtner Felix Schmitt. Im Sommer blüht es an vielen Ecken. Doch Insekten haben immer Hunger, wenn sie fliegen. „Im Frühjahr und im Herbst finden sie aber wenig Angebot“, sagt Brunner. Wer bei...

  • Kempten
  • 07.07.18
Im Weihergut in Immenstadt blüht es für Bienen, Hummeln und andere kleine Tiere. Den Naturgarten hat der Immenstädter Stadtförster Gerhard Honold (links) zusammen mit dem Bund Naturschutz Kempten-Oberallgäu – im Bild Geschäftsführerin Julia Wehnert (Mitte) – initiiert. Mit im Boot: Naturgärtner Felix Schmitt.
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Naturschutz
In Kempten und im Oberallgäu soll dem Vogel- und Insektensterben entgegengewirkt werden

Auch in der Region nimmt die Zahl an Insekten- und Vogelarten ab. Gründe für das Artensterben gibt es unterschiedliche. Erst am Donnerstag hat sich der Umweltausschuss im bayerischen Landtag mit dem Thema befasst. Auch in Kempten und im Oberallgäu machen sich viele Menschen Gedanken, wie man dem Rückgang von Insekten- und Vogelarten begegnen kann. Gerhard Honold zum Beispiel. Der Immenstädter Stadtförster hat ein Projekt im Weihergut zusammen mit dem Bund Naturschutz umgesetzt. Direkt neben...

  • Kempten
  • 07.07.18
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Gesundheit
Ostallgäuer Johanniter und Mediziner geben Tipps bei Insektenstichen

Mit dem Sommer sind auch die Insekten wieder da. Mücken und Wespen können wahre Plagegeister sein. Ihre Stiche jucken, brennen und schwellen unangenehm an. Bei Allergikern kann die Wirkung des Giftes unter Umständen lebensgefährlich sein. Auch bei einem Stich im Mundraum kann die Situation schnell lebensbedrohlich werden: Die Schleimhäute schwellen an und die Atemwege schließen. Vorbeugung, Behandlung und richtiges Handeln in Notsituationen sind hier entscheidend. Darauf weisen die Ostallgäuer...

  • Marktoberdorf
  • 13.06.18
Kleiner Käfer mit großer Zerstörungskraft: Nach dem stürmischen Winter sind viele Fichten in den Wäldern geschwächt, viele Stämme sind umgeweht worden und liegen auf dem Boden. Außerdem begünstige die lange warme Trockenperiode den Borkenkäfer. Forstdirektor Stephan Kleiner (links) und der Buchloer Revierförster Stephan Fessler finden immer häufiger auch im Sturmholz die kleinen Insekten. Jeder Käfer, der ausfliegt, hat das Potenzial, 20 weitere Bäume zu infizieren.
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Insekt
Borkenkäfer im Ostallgäu besonders früh aktiv

Der Borkenkäfer ist heuer besonders früh aktiv. Bereits am 15. April wurden beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rund um Kaufbeuren die ersten Fälle gemeldet. „Das ist ein ganzer Monat früher als im vergangenen Jahr“ berichtet Stephan Kleiner, Bereichsleiter Forsten am AELF. Grund dafür ist vor allem die lange Trockenperiode vor Pfingsten. Beunruhigend. Denn Kleiner und seine Kollegen beobachten seit Jahren: Jedes Jahr muss wegen des Borkenkäfers mehr Holz eingeschlagen...

  • Ostallgäu/Kaufbeuren
  • 28.05.18
Blumenpracht in der Kaufbeurer Innenstadt.
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Biodiversität
Mehr Blütenpracht in Kaufbeuren

Echte Blumenwiesen sind vor allem im Stadtgebiet rar geworden. Die Folge: Heimische Pflanzen verschwinden, die für den Obst- und Gemüseanbau so wichtigen Blüten bestäubende Insekten verlieren ihre Lebensräume. Der Kaufbeurer Umweltpreisträger Dr. Christoph Greifenhagen möchte gegensteuern. Er ist froh, dass der Winter nun endlich vorbei ist. Während die Schüler ihre Osterferien genießen, kann er den Boden für eine weitere Allgäuer Blumenwiese in der Stadt bereiten. Sein Ziel ist die...

  • Kaufbeuren
  • 26.03.18
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Umweltschutz
Debatte um Einsatz von Giften auf Landkreis-Flächen im Unterallgäu

Nicht nur im bayerischen Landtag wird über den Umgang mit Insektenvernichtungsmitteln diskutiert, die im Verdacht stehen, für das weltweite Insektensterben mitverantwortlich zu sein. Auch in der jüngsten Sitzung des Unterallgäuer Umweltausschusses waren diese sogenannten Neonicotinoide sowie bestimmte Pflanzenschutzmittel Thema. Hintergrund war ein Antrag der Grünen, den diese in die Tagesordnung aufnehmen und in der Sitzung behandeln wollten. Demnach sollten auf Flächen, die dem Landkreis...

  • Memmingen
  • 12.02.18
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Natur
Kreisbäuerin aus Altusried und Regionalreferent des Bund Naturschutzes diskutieren über Insektenschwund

Der Befund ist alarmierend und das Thema sorgt seit Wochen für reichlich Diskussionsstoff: Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie hat die Zahl der Insekten in den vergangenen 30 Jahren um 76 Prozent abgenommen. Unter anderem wird die stark industriell geprägte Landwirtschaft im Ackerbau für den dramatischen Artenschwund verantwortlich gemacht. Als Gäste unserer Redaktion haben wir mit Monika Mayer und Thomas Frey über das Thema diskutiert. Mayer ist Kreisbäuerin im Oberallgäu. Die...

  • Altusried
  • 01.01.18
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Podcast
Vogelschwund: Auch im Allgäu ein Problem

Verschiedene Faktoren sorgen dafür, dass es weltweit immer weniger Vögel gibt. In den letzten Jahren ist der Vogelbestand in Europa um rund 10 Prozent gesunken. Das beispielsweise sorgt dafür, dass viele Vogelarten kaum noch Nahrung finden. Das hat viele Auswirkungen, auch auf uns Menschen. Thomas Blodau, Kreisgruppenvorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) Kempten-Oberallgäu, erklärt uns, warum das auch im Allgäu ein Problem ist.

  • Altusried
  • 15.12.17
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Artenvielfalt
Durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie gibt es im Ostallgäu Rückzugsräume für Insekten

'Sie dürfen nur nicht schreiben, dass alles in Ordnung ist', gibt Walter Hundhammer mit auf den Weg. Denn dort, wo er Einblicke in das Ostallgäuer Naturerbe gewährt, herrscht in vielen Punkten eitel Sonnenschein. Der pensionierte Studienrat berichtet unterwegs im Sulzschneider Forst sogar, dass er seit seiner Biotopkartierung vor zehn Jahren mit 257 verschiedenen Großschmetterlingen noch mehr als 40 weitere Arten nachweisen konnte. In dem kaum erschlossenen Gebiet, wo sich Hochmoore,...

  • Füssen
  • 14.11.17
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Natur
Insektensterben: Auch im Allgäu ein großes Problem

Insekten sind die artenreichste Tiergruppe, und sie sind die Grundlage unseres Ökosystems. Doch sie sterben in Scharen. Auch im Allgäu, sagt Thomas Frey, Regionalreferent für Schwaben im Bund Naturschutz. 'Wenn man sich die Entwicklung des Grünlandes in den Tallagen in unserer Region anschaut, dann ist das Insektensterben auch hier dramatisch'. Verschwinden würden vor allem Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken. Forscher haben in einer groß angelegten Studie einen dramatischen Rückgang der...

  • Kempten
  • 01.11.17
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Natur
LBV gibt hilfreiche Tipps zum Umgang mit Wespen

Sie sind klein, gelb-schwarz gestreift und mit einem Stachel bewaffnet – Wespen. Gerade wenn es noch einmal spätsommerlich warm wird, scheuen sich die Gemeine und die Deutsche Wespe nicht davor, Obstkuchen, Saft und Eis im Garten anzusteuern. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel kann deshalb schnell unangenehm werden. Aber: die Begegnung mit den ungebetenen Gästen ist kein Grund zur Panik. Der LBV gibt hilfreiche Tipps, wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich...

  • Kaufbeuren
  • 31.08.17
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Zucht
Vergnügungspark für Bienen: An der Belegstation im Ostertal werden junge Königinnen gezielt mit Drohnen verpaart

Bienen-Vergnügungspark könnte man es scherzhaft nennen. 1.500 bis 1.600 Königinnen machen dort jedes Jahr Station, um sich nacheinander mit etwa zehn bis 20 Jungs zu paaren. Dann hat die Königin genug fürs Leben – und sichert sich die genetische Vielfalt im eigenen Staat. Natürlich geht es nicht um Spaß in der 'Belegstation', die der Imker-Kreisverband Oberallgäu seit 1980 im Ostertal (Gunzesried) im Staatswald betreibt. Ziel ist die Zucht, damit Bienenvölker möglichst gesund und...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 18.07.17
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