Grab

Beiträge zum Thema Grab

Immer mehr Menschen möchten in einer Urne bestattet werden. Auf dem Waldfriedhof in Memmingen gibt es Urnenwände. Die Pflege dieser Gräber ist weniger aufwendig als nach herkömmlichen Bestattungen im Sarg.
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Beerdigung
Friedhöfe im Allgäu verändern sich: Zahl der Urnenbestattungen steigt

Seit Jahren steigt die Zahl der Urnenbestattungen. Immer weniger Menschen entscheiden sich für ein klassisches Grab mit Sarg. Auch im Allgäu ist diese Entwicklung zu beobachten.  Carolin Beylschmidt von der Marktoberdorfer Stadtverwaltung sagt gegenüber der Allgäuer Zeitung, dass Urnengräber weniger Pflege benötigen. Viele Angehörige wohnen nicht mehr vor Ort und können sich nicht um das Grab kümmern. Das verändert die Friedhöfe in der Region. In Marktoberdorf gibt es zum...

  • Kempten
  • 12.11.19
Digitales Totengedenken ist in Großstädten schon vielerorts möglich. In Kempten ist man skeptisch.
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Friedhofssatzung
Informationen über Verstorbene per QR-Code: Kemptener Stadträte sind skeptisch

Beim Friedhofsbesuch können an manchen Gräbern persönliche Informationen über einen Verstorbenen per Internet abgerufen werden. Mit wem er (alles) verheiratet war eventuell, wo er gearbeitet hat, welche Vorlieben und Abneigungen er hatte. Möglich wird dies durch einen Service, der in Großstädten bereits häufiger genutzt wird. Am Grab wird ein Schild mit einem sogenannten QR-Code angebracht und wer diesen mit Hilfe eines Handys einliest, kann die Details online abrufen. Dies auf den...

  • Kempten
  • 09.10.19
Nach der Auflösung von Gräbern werden weder Zahngold noch Gelenke eingesammelt.
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Ethik
Bei Erdbestattungen bleibt im Oberallgäu alles in der Friedhofserde

Bei Erdbestattungen stellt sich auf den heimischen Friedhöfen die Frage nicht, was später mit Zahngold, Herzschrittmachern oder Kniegelenken aus Titanstahl geschieht. Wird ein Grab nach einer Liegezeit von 20 oder 30 Jahren aufgelöst, verbleiben dennoch grundsätzlich sämtliche Überreste in der Friedhofserde. Dies haben übereinstimmend Vertreter des städtischen Friedhofs Kempten, der Stadt Sonthofen sowie des kirchlichen Friedhofs in Dietmannsried versichert. Die Staatsanwaltschaft Augsburg...

  • Kempten
  • 05.07.19
Heiliges Grab in Niederstonthofen
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Feiertag
Osterbrauch: Seit mehr als 100 Jahren wird in Kempten und im Oberallgäu das Heilige Grab gepflegt

Jeweils zwei Männer schleppen vier Teile aus Holz und Gips in die Kirche St. Alexander und St. Georg in Niedersonthofen. „Einen Plan brauchen wir keinen“, sagt Christian Schmid, der seit 35 Jahren mit anpackt, um das Heilige Grab aufzubauen. Dort wird ein jahrhundertelanger Brauch gepflegt, den es auch in Kempten (St. Lorenz), Durach, Haldenwang, Wiggensbach, Lauben und anderen Gemeinden gibt. „Der Brauch mit den mobilen Kulissen des Heiligen Grabes geht allgemein auf die Zeit nach dem...

  • Kempten
  • 31.03.18
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Zeugenaufruf
Sachbeschädigung an Urnengrab in Kempten

Im Zeitraum vom 20.10.17 bis 28.10.17 wurde im Friedhof unter der Burghalde in Kempten ein Urnengrab beschädigt. In dem dortigen Grabstein ist ein Bergkristall eingelassen. Ein unbekannter Täter hat offensichtlich versucht diesen Kristall mit Gewalt aus dem Grabstein zu schlagen. Dies gelang zwar nicht, der Kristall wurde jedoch beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Wer Hinweise auf den Verursacher des Schadens geben kann, meldet sich bitte bei der Polizeiinspektion...

  • Kempten
  • 31.10.17
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Bestattungen
Stadt Kaufbeuren erhöht Friedhofsgebühren

'Spürbar verändert' hat sich laut Standesamtsleiter Mathias Müller in den vergangenen Jahren die Benutzung der Kaufbeurer Friedhöfe. Waren 2009 noch 7.300 Grabstellen belegt, sind es derzeit nur noch 6.800. Das liegt vor allem daran, dass die klassischen Erdbestattungen immer mehr zurück gehen. Gefragt sind dagegen Urnengräber in verschiedenen Formen. Als besonders beliebt erweist sich der Urnenbaum. Die Veränderungen führen allerdings dazu, dass die Friedhofsgebühren neu kalkuliert und erhöht...

  • Kempten
  • 10.11.14
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Friedhöfe
Nach Knochenfund in Benningen: Wo bleibt die alte Erde aus Gräbern?

Was bestattet ist, bleibt dort für immer Die Würde der Toten darf auf den Friedhöfen nicht angetastet werden - das hat bei den Friedhofsverwaltungen in Stadt und Land oberste Priorität. Auf den Friedhöfen gibt es unterschiedliche Ruhezeiten. Zwischen zwölf und 25 Jahren ist das auf den Friedhöfen in Kempten, nach 20 Jahren beispielsweise in Dietmannsried. Dann müssen die Angehörigen entweder das Grab wieder kaufen oder es aufgeben, damit es neu belegt werden kann. Wohin mit der Erde, wenn...

  • Kempten
  • 24.09.14
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Diebstahl
Wertvolle Heiligfiguren von Memminger Gräbern entwendet

Bereits in der Nacht vom 19. Oktober (Samstag) auf den 20. Oktober 2013 wurden von zwei Gräbern des Waldfriedhofs drei wertvolle Heiligenfiguren sowie eine Marienfigur entwendet. Die Polizeiinspektion Memmingen hat am 20.10.2013 bereits die Ermittlungen zu dem Diebstahl aufgenommen. Bislang konnte noch kein Tatverdächtiger ermittelt werden. Die Tatzeit konnte auf den Zeitraum zwischen 19.10.2013, 19.00 Uhr und 20.10.2013, 15.00 Uhr eingegrenzt werden. Die entwendeten Gegenstände haben einen...

  • Kempten
  • 07.11.13
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Erinnerung
Gedenksteine für die ehemaligen Oberbügermeister Memmingens

Die Gräber der ehemaligen Oberbürgermeister Georg Fey und Lorenz Riedmiller sind längst aufgelassen. Ihre Bedeutung für die Entwicklung Memmingens nach dem Zweiten Weltkrieg soll jedoch nicht in Vergessenheit geraten. So wurden nun an zentraler Stelle des Waldfriedhofs Gedenksteine enthüllt. Diese sollen jüngere Generationen daran erinnern, betonte Fritz Brey, Stifter der neuen Anlage, dass es auch in der 'viel gescholtenen ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts' Persönlichkeiten gegeben habe, auf...

  • Kempten
  • 17.10.13
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Bestattung
Zentralfriedhof: Neue Arten von Gräbern sind gefragt

Ganz klar geht der Trend seit Jahren zur preiswerten und pflegeleichten letzten Ruhestätte. Erfolgsmodelle in mehrerlei Hinsicht sind die neuen Grabarten auf dem Zentralfriedhof. Zusätzliche Stelen-Anlagen für Urnengräber werden dort angelegt. Mit der Einführung verschiedener Grabarten ist die Verwaltung offenbar den Wünschen der Bürger entgegengekommen. Beispiel Schmetterlingsgarten: Dieses Gemeinschaftsgrabfeld in einer sonnigen Heckennische war binnen kurzer Zeit belegt, aktuell wird der...

  • Kempten
  • 16.10.13
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Friedhof
Neue Bestattungsformen am Kemptener Zentralfriedhof

Letzte Ruhe unter Bäumen Vor allem günstig und pflegeleicht sollen sie sein: die neuen Arten von Gräbern, die auch in Kempten immer mehr im Kommen sind. So geht der Trend weiterhin von teuren Erd- hin zu preiswerten Urnenbestattungen. Auf die steigende Nachfrage will die Stadt mit dem neuen Friedhofkonzept reagieren. Was davon bereits umgesetzt worden ist, stellte Michael Kaps, technischer Betriebsleiter der städtischen Friedhöfe, den Mitgliedern des Ausschusses für öffentliche Ordnung bei...

  • Kempten
  • 17.04.13
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Vandalismus
Auf dem Alten Friedhof in Kaufbeuren werden oft Gräber beschädigt

Zertreten und umgekippt Den Besuch auf dem Alten Friedhof in Kaufbeuren hatte sich ein AZ-Leser anders vorgestellt. Dort hatte er jüngst zunächst weniger Zeit, der Verstorbenen zu gedenken als vielmehr aufzuräumen. 'Da waren Grablichter zertreten und umgekippt und die Blumen verstreut worden', berichtet der Leser. Und das sei nicht das erste Mal passiert. Immerhin sei mutwillige Zerstörung kein grundsätzliches Problem auf den Friedhöfen, erklärt Mathias Müller, Leiter des Standesamtes und damit...

  • Kempten
  • 08.04.13
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Grabschmuck
Die Erinnerung bleibt: In Kaufbeuren werden Gedenksteine für verstorbene Kinder hergestellt

Wer an Trauer oder Tod denkt, dem fällt wohl automatisch die Farbe schwarz ein. Und auch auf Friedhöfen sind bunte Farben für viele noch immer pietätlos. Doch wenn Kinder sterben, gelten für die Eltern andere Regeln. Manuela Louis machte diese Erfahrung, als ihre Tochter starb. Sie fand keinen Grabschmuck, den sie für ihre Tochter als passend empfand. Deshalb entschied sie sich, daran etwas zu ändern. Seit drei Jahren stellt sie jetzt in ihrem Laden, der nach ihrer verstorbenen Tochter...

  • Kempten
  • 05.06.12
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Christus
Korpus wird an Karfreitag in Memmingen vom Kreuz genommen und in ein Grab gelegt

Eine ganz besondere Christus-Figur Ein ganz besonderes Kreuz ist am Karfreitag in der katholischen Pfarrkirche St. Johann zu sehen. Ein sogenannter 'Grablege-Christus', um das Jahr 1500 von Ivo Strigel gearbeitet. 'Durch bewegliche Stifte kann man die Arme des Christus einklappen', erklärt Kirchenführer Karl-Hans Kleinschroth die Technik. Nach der Kreuzverehrung, die Teil der liturgischen Feier am Karfreitag ist, wird der Korpus vom Kreuz abgenommen und mit angelegten Armen in eine modern...

  • Kempten
  • 05.04.12
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Karwoche
Zwei Tage lang pilgerten Kemptener zum Heiligen Grab

Erinnerungen an die Aufbauarbeiten mit farbigem Wasser in der Basilika St. Lorenz Das Heilige Grab gehörte jahrzehntelang zu den aufwendigsten Aufbauten am Hochaltar der päpstlichen Basilika St. Lorenz. Viele Kemptener pilgerten in der Karwoche zwei Tage lang dorthin und erinnern sich noch daran. So beispielsweise Marianne Seitz, die mit ihren Geschwistern 35 Jahre lang beim Dekorieren half. Vor allem an Ostern wurde jede helfende Hand gebraucht, weiß Marianne Seitz noch. Denn ihr Vater Josef...

  • Kempten
  • 04.04.12
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Allerheiligen
Der Ort, an dem ich mit ihm rede

Was das Grab für die Hinterbliebenen bedeutet Manchmal ist es ein kleines Ereignis, ein Ort, eine Begegnung – und die Trauer ist da. Wie eine Welle kommt sie bei jenen, die einen Menschen verloren haben, der ihnen nahestand. Überspült den Alltag, die Arbeit mit Schmerz und Sehnsucht. Dann gehen Trauernde ihre ganz eigenen Wege, um mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen. Dabei ist für viele eines hilfreich: Mit Verstorbenen zu reden, den Alltag zu schildern, Ereignisse zu...

  • Kempten
  • 31.10.11
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Friedhof
Welchen Stellenwert eine Therapeutin und ein Pfarrer der Grabstätte geben

Ein geschützter Raum für Gefühle, aber auch ein Hoffnungszeichen 'Die Seele zieht es dahin, wo der Verstorbene ist.' Davon ist Andrea Portsidis überzeugt. Das hat die Trauma- und Trauertherapeutin aus Durach, die als Referentin in der Ausbildung für Kinderhospizhelfer arbeitet, in den vielen Jahren ihrer Arbeit und aus eigener Erfahrung beobachtet. Trauernde gehen oft ans Grab. Weil diese Stätte ein Ort ist, an dem sie gehalten werden, an dem sie ihre Gefühle zeigen dürfen, ein Ort, an dem...

  • Kempten
  • 31.10.11
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Scheidegg
Unbekannter schändet Grab in Scheidegg

In der Nacht auf den Montag hat ein unbekannter Täter ein Grab auf dem Friedhof in Scheidegg geschändet. Wie die Polizei erst heute bekannt gab, beschmierte ein Unbekannter in der Nacht den Grabstein mit roter Farbe. Hinweise zu dem Täter oder dem Tathergang nimmt die Polizei Lindenberg entgegen.

  • Kempten
  • 19.10.11
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Oberstdorf
Schriftstellerin zu 135. Geburtstag geehrt

Anlässlich ihres 135. Geburtstages wird die Schriftstellerin Gertrud von le Fort heute an ihrer Grabstätte in Oberstdorf geehrt. Le Fort verbrachte über 30 Jahre ihres Lebens in Oberstdorf und ist Ehrenbürgerin der Marktgemeinde. Die kleine Gedenkfeier findet gemeinsam mit Schülern des Gymnasiusm statt. Sie lesen Auszüge aus den verschiedenen Werken von Gertrud le Fort. Beginn der Gedenkfeier ist um 14 Uhr am Oberstdorfer Waldfriedhof.

  • Kempten
  • 11.10.11
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Alter Friedhof
Grabmäler am Alten Friedhof Memmingens vom Verfall bedroht

89 Gräber müssten saniert werden - Kämmerer: Haben derzeit keine Mittel Spaziergänger schlendern auf den Kieswegen des Alten Friedhofs. Am gegenüberliegenden Kirchturm von Mariä Himmelfahrt zeigt die Uhr fünf vor Zwölf. «Je länger man wartet, desto teurer wird es», sagt Dr. Christa Koepff, als sie durch das Eisentor die Grabstätte betritt. Die Vorsitzende des Fördervereins spricht von der Sanierung des Alten Friedhofs in Memmingen, auf dem noch viele Gräber vom Verfall bedroht sind. Denn der...

  • Kempten
  • 12.03.11
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Alter Friedhof
Für Sanierung der Gräber fehlt Geld

89 Gräber auf dem Alten Friedhof in Memmingen warten auf ihre Sanierung. Jedoch fehlt derzeit das dafür notwendige Geld: «Wir wissen, dass diese Aufgabe bevorsteht. Aber noch ist nicht absehbar, wann wieder Geld bereitliegt», sagt Stadtkämmerer Jürgen Hindemit auf Nachfrage unserer Zeitung. Im diesjährigen Haushalt sei für den Bauabschnitt kein Geld vorgesehen. Auch die Höhe der Kosten sei noch nicht absehbar. «Je länger man wartet, desto teurer wird es», sagt Dr. Christa Koepff, Vorsitzende...

  • Kempten
  • 11.03.11
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