Gift

Beiträge zum Thema Gift

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Natur
Landratsamt Lindau arbeitet an einer Lösung für Wasserkreuzkraut-Problem

Gelbe Blüten und grüne Blättchen. Obwohl Kreuzkraut harmlos aussieht, sind die gelb blühenden Böschungen und Wiesen für viele Westallgäuer ein Ärgernis: Die Pflanze ist giftig und hat im Allgäu schon einigen Pferden und Kühen das Leben gekostet. Beim Landratsamt Lindau arbeitet Markus Schweighöfer an einer Lösung für das Kreuzkraut-Problem. Er setzt auf Ausdunklung. Darüber sprach er bei einer Informationsveranstaltung in Röthenbach. Die Methode basiert darauf, dem Kreuzkraut das Licht zu...

  • Lindau
  • 01.08.17
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Gefahr
Giftiges Kreuzkraut im Allgäu auf dem Vormarsch

Sorgen wegen der Ausbreitung des Jakobskreuzkrauts machen sich Landwirte in Kempten und im Oberallgäu. Die hochgiftige einheimische Pflanze ist immer häufiger an Straßenrändern zu sehen. Gefährlich ist dies für Kühe und Pferde – ihre Körper können das Pflanzengift nicht abbauen. Auch für Menschen kann der Verzehr gefährlich sein. Es besteht Verwechslungsgefahr mit Heilkräutern. Im Juni blüht das Jakobskreuzkraut mit seinen Rucola-ähnlichen Blättern leuchtend gelb. Die Verantwortlichen der...

  • Kempten
  • 21.04.16
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Biologie
Jakobskreuzkraut - gefährlich und doch weitgehend unbekannt

Das giftige Jakobs-Greiskraut, oder auch Jakobs-Kreuzkraut genannt, kann die Leber von Mensch und Tier schädigen. In der Landwirtschaft ist das Gewächs vor allem für die Pferde- und Rinderhaltung ein großes Problem. Vielen unbekannt breitet sich die Pflanze mit gelber Blüte und einem rötlich-braunen, bis lilafarbenen Stängel ständig weiter aus. Wie beim Ampfer erkennen die Tiere im frischen Zustand dessen Gift, im Heu und Silo-Futter allerdings nicht mehr. Jetzt sei die richtige Jahreszeit, um...

  • Marktoberdorf
  • 18.08.14
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Gefahr
Bürgerform Seeg informiert über Giftpflanze Kreuzkraut

Das Kreuzkraut mit seinen schönen gelben Blüten ist besonders für Pferde- und Rinderhalter ein großes Problem. Das nahm das Bürgerforum Seeg zum Anlass und lud Interessierte zu einer Begehung ein. Als Fachmann konnte der Verein Thomas Wanninger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gewinnen. Vom Bauernverband war Oliver Riehn dabei. 'Bei uns sind hauptsächlich das Wasserkreuzkraut, das Alpenkreuzkraut und das Jakobs-Kreuzkraut vertreten', erklärte Wanninger. Er beschrieb ausführlich...

  • Füssen
  • 06.08.14
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Landwirtschaft
Gefahr Kreuzkraut: Argentalgemeinden starten Aktionen

Die Landwirte im Westallgäu sehen das Kreuzkraut als Bedrohung an. Unter anderem schreibt ein Bauer aus einer Argentalgemeinde den Tod einer seiner Kühe den Giftstoffen dieser Pflanze zu. Die in den Kreuzkräutern enthaltenen Giftstoffe bedrohen Tiere und bedingt auch Menschen, klärte Maximilian Dendl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten auf. 'Es ist eine reale Bedrohung', sagte er. Eine konkrete Zahl verendeter Tiere im Allgäu kann er zwar nicht nennen. Denn der Nachweis...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 02.07.14
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Botanik
Riesen-Bärenklau: Giftige und gefährliche Pflanze breitet sich im Allgäu aus

Riesen-Bärenklau wird Riesen-Plage Der Riesen-Bärenklau, eine aus dem Kaukasus schon im 19. Jahrhundert nach Europa eingeschleppte Staudenpflanze, wird in Teilen des Allgäus zunehmend zur Gefahr. Denn sie breitet sich - vielfach ungehindert - drastisch aus und verdrängt andere heimische Pflanzen. Schlimmer noch: Jeglicher Kontakt der menschlichen Haut zu der bis zu vier Meter hohen Staude ist äußerst gefährlich. Der Saft aller Pflanzenteile führt in Verbindung mit Sonnenlicht zu schweren,...

  • Memmingen
  • 17.05.13
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Tettnang / Westallgäu
Schaden an Tettnanger Hopfen etwa 1,5 Millionen Euro

Nachdem in Teilen der Hopfenernte in Tettnang Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden wurden, wird der entstandene Schaden auf bis zu 1,5 Millionen Euro geschätzt. Einige der rund 160 Tettnanger Hopfenpflanzer könnten deswegen in Existenznöte geraten, sollte niemand für die Verunreinigung des Hopfens verantwortlich gemacht werden können. Laut Johann Heimpel, Vorsitzender des Tettnanger Hopfenpflanzverbandes, setzt sich die Schadenshöhe aus den Ernteausfällen und den Laboruntersuchungen...

  • Kempten
  • 25.01.12
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Westallgäu
Brauereien sehen Rufschädigung für Tettnanger Hopfen

Nachdem Rückstände von Spritzmitteln gefunden wurden, sehen Vertreter von Brauereien den Ruf des Tettnanger Hopfens geschädigt. In bis zu zehn Prozent der vergangenen Ernte sei das Mittel festgestellt worden. Trotz der Vernichtung der betroffenen Ernte gehen die Brauereien aber nicht davon aus, dass es zu Engpässen bei der Hopfen-Versorgung kommen wird.

  • Kempten
  • 24.01.12
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Westallgäu / Tettnang
Teile der Hopfenernte aus Tettnang müssen vernichtet werden

Nach der Verunreinigung durch ein verbotenes Pflanzenschutzmittel müssen möglicherweise fünf bis zehn Prozent der Hopfenernte aus Tettnang vernichtet werden, so ein Sprecher der Hopfenverwertungsgesellschaft. Wie hoch dabei der finanzielle Schaden ist, sei noch unklar. Vor Weihnachten waren im Hopfen Spuren des bis 2006 erlaubten Pflanzenschutzmittels Captan gefunden worden. Dass die Pflanzer den Wirkstoff selbst eingesetzt haben, sei ausgeschlossen. Das Bier werde jedoch laut dem Sprecher...

  • Kempten
  • 23.01.12
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Pflanzenaktion
Pfrontener Forum im Kampf gegen giftige Kreuzkrautarten

Pfrontener Forum setzt seine Reihe erfolgreich in Theorie und Praxis fort Recht erfolgreich verlief die vierte Pflanzenaktion des Pfrontener Forums. Der Schwerpunkt lag auf den vor allem für Pferde giftigen Kreuzkrautarten. Trotz des widrigen Wetters waren doch einige Teilnehmer gekommen, um mit Pflanzen-Expertin Monika Hofer in Theorie und Praxis das Kreuzkraut in all seinen Variationen kennenzulernen. > meinte Monika Hofer. Besonders am Herzen liege ihr dabei die in vielen Bereichen heilsame,...

  • Füssen
  • 19.08.11
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