Geschichte

Beiträge zum Thema Geschichte

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Klosterspuren
Buch blickt in Irseeer-Vergangenheit

Klöster gibt es im Allgäu zuhauf. In Ottobeuren, Wangen oder auch in Irsee. Die Irseeer haben sich in den letzten Jahren besonders mit ihrer Geschichte und der des Klosters auseinandergesetzt. Es wurde sogar ein eigener Arbeitskreis gegründet. Der Arbeitskreis Klosterspuren. Das größte Projekt der Arbeitsgruppe: ein eigenes Buch. Wie es dazu gekommen ist und wovon das Buch handelt haben Manuel Gößl und Johannes Klemp herausgefunden.

  • Ottobeuren
  • 17.01.22
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Der Weg zur Ampel
Die Bundestagswahl im September 2021

Der Schulstart unter Coronabedingungen oder auch die Aktion müllfreies Ober- und Ostallgäu waren Geschichten, die das Allgäu im September 2021 bewegt haben. Aber ein Thema stellt natürlich alles andere in den Schatten: Die Bundestagswahl. Lange wurde intensiv Wahlkampf betrieben und dem 26. September, dem Tag der Entscheidung, entgegengefiebert. Wir werfen jetzt einen Blick zurück vom Wahlkampf bis hin zu den Reaktionen auf das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2021.

  • Kempten
  • 09.01.22
Nachrichten
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VerVolkt II
Memminger Ausstellung über die Nazizeit im Allgäu

Eine Ausstellung über die Zeit des Nationalsozialismus im Allgäu geht quasi in die Verlängerung. Auf „VerVolkt – die Ausstellung kann Spuren von Nazis enthalten“ in der Memminger Innenstadt und dem Stadtmuseum folgt nun die Ausstellung „VerVolkt II“ – „noch mehr Spuren, noch mehr Nazis“. Was diese Exposition besonders macht, was es zu entdecken gibt und wie aktuell die Themen Nationalsozialismus und Rassismus in der heutigen Zeit sind - wir waren dort und haben uns umgeschaut.

  • Memmingen
  • 04.01.22
Der Nikolaus trägt ein Bischofsgewand, eine Mitra (klassische Bischofsmütze) und einen Bischofsstab. Außerdem wird er mit einem goldenen Buch dargestellt. (Symbolbild)
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Fakten zum Nikolaustag
Den Nikolaus gab es wirklich - er lebte in der Türkei

Am Montag, 06. Dezember, ist Nikolaustag. An diesem Tag gedenken zahlreiche Christen des ehemaligen Bischofs Nikolaus von Myra. Denn anders als den Weihnachtsmann oder das Christkind hat es den Nikolaus wohl wirklich gegeben.  Der historische Nikolaus wurde 280 vor Christus in der Türkei, genauer gesagt in Patara an der Mittelmeerküste, geboren. Durch die Pest verlor Nikolaus von Myra früh seine Eltern. Nikolaus erwarb sich einen Ruf als Wohltäter, indem er das Vermögen seiner reichen Eltern...

  • 06.12.21
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Reichspogromnacht 1938
Gedenkveranstaltung in Memmingen

Der neunte November 1938 war ein wichtiger Wendepunkt in der deutschen Geschichte. An diesem Abend wurde aus der Diskriminierung von Juden deren Vertreibung. In dieser Reichspogromnacht und den Tagen danach starben mehrere Hundert Menschen. Geschäfte, Wohnungen und Synagogen wurden verwüstet, Jüdisches Leben sollte danach gemäß dem Wunsch des Nazi-Regimes aus dem öffentlichen Leben verschwinden. Gestern wurde an vielen Orten in Deutschland den Opfern gedacht. Wir waren bei der...

  • Memmingen
  • 10.11.21
Nachrichten
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Udos Zukunft wird geplant
Sensationsfund soll weiter Touristen ins Ostallgäu locken

Rund 11,5 Millionen Jahre ist es jetzt her, dass Udo, der erste aufrechtgehende Mensch der Geschichte, durch das Allgäu gezogen ist. Seine Entdeckung in Pforzen im Ostallgäu war eine Sensation und wurde in ganz Deutschland bekannt. Davon hat die Gemeinde natürlich profitiert. Vor einem Jahr wurde Udo eine eigene Ausstellung gewidmet. Das soll aber noch nicht das Ende des Udo-Marketings sein. Was noch geplant ist, haben wir uns in Pforzen angesehen.

  • Pforzen
  • 03.11.21
Nahcrichten
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60 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer
Wir sprechen mit einer ehemaligen Bürgerin der DDR

Heute jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 60. Mal: der 13.8.1961 war ein einschneidender Tag in der deutschen Geschichte. Und das kann man fast wörtlich nehmen, denn das 155 Kilometer lange Bauwerk hat nicht nur Berlin, sondern auch Deutschland und im Prinzip die ganze Welt zerschnitten. Unsere Kollegin Kathi Schneider wurde in der DDR geboren und ist dort aufgewachsen. Sie ist ehemalige Eiskunstläuferin und trat auch schon für die DDR in Wettkämpfen an. Über ihre Leben hinter der...

  • Kempten
  • 16.08.21
Nachrichten
158×

Isny
Land und Leute Isny - 5. Juli 2021

Isny ist eine Stadt mit historischer Geschichte. Das Schloss Isny ist wohl die größte und beeindruckendste Sehenswürdigkeit. Aber auch ganz kleine Sehenswürdigkeiten sind hier zu finden. Die Predigerbibliothek ist nur ein paar Quadratmeter groß, trotzdem äußerst interessant. Um die 2000 Jahrhunderte alte Bücher stehen hier in den Regalen.

  • Isny
  • 06.07.21
Nachrichten
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Fliegerhorst Kaufbeuren bleibt
Was spielt sich hinter den Zäunen des Bundeswehrstützpunkts ab?

Der Bundeswehrstützpunkt in Kaufbeuren: lange Tradition und weitreichende Geschichte. Nach Plänen zur Schließung des Fliegerhorsts 2011 und einer Verlegung des technischen Ausbildungszentrums 2018 ist man in Kaufbeuren froh, dass nun doch alles beim Alten bleibt. Innerhalb der Kasernenzäune waren jedoch bis jetzt die Wenigsten. Denn vieles was dort passiert ist topsecret und nicht für jedermanns Augen bestimmt. Trotzdem durften wir einen Blick in militärisches Sperrgebiet werfen und konnten...

  • Kaufbeuren
  • 17.05.21
Obwohl sie das Tränengas zum Würgen bringt, verhalten sich diese weiblichen Streikposten weiter trotzig gegenüber der Polizei, die die streikenden Arbeiterinnen unterdrücken will. Aufgenommen in Monroe (Michigan, USA) 1937.
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Born in the USA
Der blutige Weg zum "Tag der Arbeit": Wie der 1. Mai zum Feiertag wurde

Seit 1946 ist der 1. Mai als "Tag der Arbeit" ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Doch bevor es dazu kam, hat es viele Jahre gedauert.  Forderung nach Acht-Stunden-Tag Seinen Ursprung hat der "Tag der Arbeit" in den USA. Dort streiken am 1. Mai 1886 rund 400.000 Arbeiter aus 11.000 Betrieben und fordern die Einführung eines Acht-Stunden-Tages. Der 1. Mai galt in den USA damals traditionell als "Moving day", als Stichtag für den Abschluss oder die Aufhebung von Verträgen, häufig verbunden...

  • 01.05.21
Nachrichten
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Kirche
Vom Barock zum Rokoko – die bewegende Geschichte der Seeger St. Ulrich Kirche

Kirchen gehörend zu den größten Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt. Den Petersdom in Rom, die Sagrada Familia in Barcelona oder auch die Basilius Kathedrale in Moskau kennt nahezu jeder. Auch etwas unbekanntere und kleinere Kirchen ziehen Touristen an und sind viel besucht. Eine dieser kleinen Kirchen ist die St. Ulrich Kirche in der Ostallgäuer Gemeinde Seeg. Sie ist das Wahrzeichen der Gemeinde und hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

  • Kempten
  • 23.03.21
Helmut Wolfseher, Vorsitzender des Stolpersteinvereins in Memmingen, und Schatzmeisterin Andrea Wanner sprechen im Podcast auf all-in.de über Antisemitismus im Allgäu.
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Podcast über Antisemitismus
Gibt es heute noch Judenhass im Allgäu? Memminger Verein "Stolpersteine" klärt auf

Gibt es Antisemitismus im Allgäu? Menschen, die Juden hassen? Wenn ja: Warum? Und wie soll man heute mit der Judenvernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus umgehen? Sollten wir noch Schuld fühlen? Oder uns verantwortlich fühlen? Stolperstein-Verein will an Opfer erinnern Mit sogenannten Stolpersteinen will der Verein "Stolperstein in Memmingen e.V." an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Helmut Wolfseher, Vorsitzender des Vereins, betont: "Opfer sind nicht nur Menschen, die von...

  • Memmingen
  • 11.02.21
Nachrichten
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Nachrichten aus dem Allgäu
Die Kraft der Stimme: Geschichtenerzählerin Annika Hofmann im Portrait

Es gibt so viele tolle Berufe. Wussten Sie zum Beispiel, dass es Geschichtenerzähler gibt? Jetzt denken Sie vielleicht an einen Opa, der im Ohrensessel sitzt und aus einem dicken Buch Märchen vorliest. Aber da irren Sie sich – denn das wichtigste ist: ein Geschichtenerzähler liest nicht vor, sondern spricht frei. Und noch etwas ist falsch an dem Bild mit dem Opa – es muss kein rüstiger Rentner sein, es kann auch eine Weltenbummlerin sein – so wie im Fall von Annika Hofmann. Sie ist nämlich...

  • Kempten
  • 23.12.20
Am 29. November ist der erste Advent.
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Hintergrundwissen
Warum gibt es den Advent? - Ursprung und Bedeutung

Am 29. November ist der erste Advent. Mit ihm beginnt auch das neue Kirchenjahr der katholischen und evangelischen Kirche. Laut dem Erzbistum Köln gibt es die Adventszeit bereits seit Ende des vierten Jahrhunderts. Damals war der Advent jedoch noch eine Zeit des Fastens und der Buße.  Papst Gregor der Große (†604) reduzierte die Anzahl der Adventssonntage während seiner Amtszeit von sechs auf vier. Die vier Wochen sollen symbolisch auf die 4.000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach...

  • 29.11.20
Bronzezeit (Symbolbild).
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Günstige Lage
Forschung im Westallgäu: zur Bronzezeit dichter besiedelt als man denkt

Das Westallgäu war in der Region um die Stadt Leutkirch bereits in der Bronzezeit vor mehr als 3.000 Jahren dichter besiedelt als bislang angenommen. Das ergaben jüngste Arbeiten eines Forschungsteams der Universität Tübingen. "Der Umfang der bronzezeitlichen Besiedlung, der jetzt deutlich wurde, verändert unser ganzes Bild von der Region zu dieser Zeit", sagt Benjamin Höpfer, Doktorand an der Univeristät. "Das prähistorische Allgäu war keineswegs menschenleer", so Höpfer. "In der Bronzezeit...

  • Leutkirch
  • 05.10.20
Über die geplante Umgestaltung des Klostermuseums der Benediktinerabtei Ottobeuren informierte Abt Johannes Schaber (rechts) Landrat Alex Eder bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten.
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"Museum für Jung und Alt"
Planungen zur Umgestaltung des Ottobeurer Klostermuseums laufen auf Hochtouren

+++Update vom 08. Juni+++ Bei einem Treffen mit Abt Johannes Schaber hat sich der Unterallgäuer Landrat Alex Eder unter anderem über den aktuellen Stand der Umgestaltung des Klostermuseums informiert. Laut Abt Johannes laufen derzeit noch die Planungsarbeiten auf Hochtouren. Noch bis Ende Oktober soll das Museum voraussichtlich geöffnet sein. Danach beginnt die Umgestaltung mit den ersten Arbeiten an den umfangreichen technischen Installationen. "Wir wollen weg von der reinen Kunstsammlung und...

  • Ottobeuren
  • 08.06.20
Der aus Oberschwaben stammende, in München erfolgreiche Künstler Reinhard Sebastian Zimmermann inszeniert in seinem 1857 entstandenen Gemälde „Die Impfstube“ den Vorgang als Idyll (Ausschnitt). Bildmitte und rechte Bildhälfte thematisieren kindliche Schutzbedürftigkeit und mütterliche Zuwendung. Links findet die Impfung statt, wobei hinter dem Arzt ein Soldat und ein Schreiber die staatliche Autorität vertreten. Das Gemälde befindet sich im Zeppelin-Museum Friedrichshafen.
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Geschichte
Als noch die Pocken im Allgäu wüteten

102 der 6.000 Einwohner Memmingens starben allein im Jahr 1798 an den Pocken. Wie die Allgäuer Zeitung (AZ) berichtet, waren unter den Todesopfern fast ausschließlich Kinder. Demnach waren die Pocken in jener Zeit in Mitteleuropa endemisch, was bedeutet, dass die Pocken fortwährend und überall auftreten konnten. In Memmingen kam es laut AZ alle vier oder fünf Jahre zu einer lokalen Pocken-Epidemie. Vermutlich war die Krankheit im Mittelalter aus Asien eingeschleppt worden. Übertragen wurden die...

  • Kempten
  • 09.04.20
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Heinrich von Kempten nach Konrad von Würzburg, inszeniert von Silvia Armbruster: Michael Schönmetzer, Rainer von Vielen und Julia Jaschke.
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Zusatzvorstellung des Schauspiel-Erfolgs am Theater in Kempten
Heinrich von Kempten schwingt wieder sein Schwert

Heinrich schwingt wieder sein Schwert! Das Theater in Kempten spielt die Geschichte des Ritters Heinrich von Kempten nach dem Versepos von Konrad von Würzburg bereits in der dritten Spielzeit. Jetzt kommt der Schauspiel-Erfolg zurück ins Kemptener Stadttheater. Da die bisherigen Termine bereits ausverkauft waren, gibt es jetzt einen neuen: Die Wiederaufnahme der Inszenierung von Kemptens Theaterdirektorin Silvia Armbruster bekommt am Donnerstag, 30. Januar, 20 Uhr, im TheaterOben eine...

  • Kempten
  • 24.01.20
Bei der Programmvorstellung in der Kattunfabrik wurden die Gäste auf Wallenstein 2020 eingestimmt.
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Die Vorfreude wächst
Europas größtes Historienspiel Wallenstein lädt 2020 wieder auf eine beeindruckende Zeitreise ein

Memmingen (jpf). Im Allgäu gibt es viele historische Heimatfeste, aber keines ist so wie Wallenstein. Das größte Historienspiel Europas wird Memmingen im kommenden Jahr wieder zurückversetzen in das 17. Jahrhundert. Der Fischertagsverein stellte das Programm vor Kurzem in der Kattunfabrik vor. Ab 19. Juli 2020 ist es wieder soweit: Wallenstein verwandelt Memmingen in eine Stadt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Der Fischertagsverein, der das Spektakel alle vier Jahre veranstaltet, legt...

  • Memmingen
  • 10.12.19
Sensationsfund in Jengen: Alte Gräber entdeckt.
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Funde
Menschenaffenknochen in Pforzen: Diese weiteren sensationellen Funde gab es im Allgäu außerdem

Forscher der Universität Tübingen fanden heraus: Skelettteile eines Menschenaffen, gefunden 2016 in Pforzen, gehörten dem wahrscheinlich ersten aufrecht gehenden Menschenaffen. Dies ist allerdings nicht der erste bedeutende, archäologische Fund im Allgäu. Es gab bereits andere archäologische und historisch wichtige Sensationen. 2019 wird in Kempten während Ausgrabungen Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 2016 werden in Jengen 4.000 Jahre alte Gräber gefunden. Sie entstanden während der...

  • Kempten
  • 07.11.19
Der Autor und Filmemacher Leo Hiemer ist einer der drei Referenten beim Kommunalhistorischer Abend in Obergünzburg am Samstag.
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Gedenkkultur
Kommunalhistorischer Abend in Obergünzburg: Über Geschichte und Geschichten, Ausgrenzung und Integration

Um Erinnerungskultur geht es am Samstag, 9. März, im Hirsch-Saal in Obergünzburg (Beginn 17 Uhr). Die Europaabgeordnete Barbara Lochbihler hat dazu mit Leo Hiemer, Robert Domes und Wilhelm Weinbrenner Referenten eingeladen, die sich intensiv mit der Zeit der NS-Diktatur befasst haben. Denn es geht darum, sich an die Opfer dieses Regimes zu erinnern. Überhaupt wird Erinnerungskultur in Obergünzburg großgeschrieben. Ein Thema, das vom Arbeitskreis Lokalgeschichte aufgegriffen wurde. Nun steht ein...

  • Obergünzburg
  • 06.03.19
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