Geschichte

Beiträge zum Thema Geschichte

Am 29. November ist der erste Advent.
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Hintergrundwissen
Warum gibt es den Advent? - Ursprung und Bedeutung

Am 29. November ist der erste Advent. Mit ihm beginnt auch das neue Kirchenjahr der katholischen und evangelischen Kirche. Laut dem Erzbistum Köln gibt es die Adventszeit bereits seit Ende des vierten Jahrhunderts. Damals war der Advent jedoch noch eine Zeit des Fastens und der Buße.  Papst Gregor der Große (†604) reduzierte die Anzahl der Adventssonntage während seiner Amtszeit von sechs auf vier. Die vier Wochen sollen symbolisch auf die 4.000 Jahre hinweisen, die die Menschheit nach...

  • 29.11.20
Bronzezeit (Symbolbild).
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Günstige Lage
Forschung im Westallgäu: zur Bronzezeit dichter besiedelt als man denkt

Das Westallgäu war in der Region um die Stadt Leutkirch bereits in der Bronzezeit vor mehr als 3.000 Jahren dichter besiedelt als bislang angenommen. Das ergaben jüngste Arbeiten eines Forschungsteams der Universität Tübingen. "Der Umfang der bronzezeitlichen Besiedlung, der jetzt deutlich wurde, verändert unser ganzes Bild von der Region zu dieser Zeit", sagt Benjamin Höpfer, Doktorand an der Univeristät. "Das prähistorische Allgäu war keineswegs menschenleer", so Höpfer. "In der Bronzezeit...

  • Leutkirch
  • 05.10.20
Peter Werner (Fa. Hauser), Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald (Landratsamt Konstanz) und Bernhard Kleiser (Bauhof Gemeinde Allensbach) beim Bergen eines der gemauerten Galgenfundamente von Allensbach (von li.).
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Galgen-Fundamente geborgen
Ausgrabungen auf Hinrichtungsstätte am Bodensee vollständig beendet

Vor wenigen Monaten wurde in Allensbach im Landkreis Konstanz, bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33, eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Die Archäologen fanden direkt unter der Wiese zwei gemauerte Fundamente eines sogenannten zweischläfrigen Galgens. Dieser bestand nach Angaben des Landratsamtes Konstanz aus zwei gemauerten Pfeilern mit hölzernem Querbalken bestand. Außerdem fand das Grabungsteam menschliche Skelettreste von mindestens sechs Personen und...

  • Friedrichshafen
  • 28.08.20
Seit 16 Jahren führt Anton Heider bei Einbruch der Dämmerung Besucher durch die Kaufbeurer Altstadt.
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Stadtgeschichte
Nachtwächter-Führung durch Kaufbeuren: Von Sprichwörtern, Kaisern und Katastrophen

Mit einer Hellebarde bewaffnet führt Anton Heider seit 16 Jahren bei Einbruch der Dämmerung Besucher durch die Kaufbeurer Altstadt. Der 81-Jährige ist einer von drei Nachwächtern in Kaufbeuren. Neben seiner Waffe immer mit dabei: eine Lampe, ein Signalhorn und ein schwarzer Hut und Mantel.  Nachdem die Stadttore geschlossen waren, sorgten Nachtwächter im Mittelalter für Ruhe und Ordnung - auch in der damals noch freien Reichsstadt Kaufbeuren. "Er hatte damals dieselbe Funktion wie die...

  • Kaufbeuren
  • 19.08.20
Die Knussertstraße in Kempten soll umbenannt werden.
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Hitler-Kult und Antisemitismus
Kemptener Stadtrat beschließt Namensänderung der Knussertstraße

Der Stadtrat von Kempten hat sich für die Umbenennung der Knussertstraße entschieden. Grund für den Entschluss war ein Gutachten, welches die Nazi-Vergangenheit des Namensgebers Richard Knussert (1907-1966) aufzeigte. Welchen Namen die Straße in Zukunft tragen wird, steht noch nicht fest. Nach Angaben der Stadt Kempten war Knussert als Gymnasialprofessor (u.a. am Carl von Linde Gymnasium Kempten) und Erforscher römischer Straßen im Allgäu und der näheren Umgebung tätig. Während des...

  • Kempten
  • 31.07.20
Freuen sich über die Eröffnung des neuen Ausstellungraums: (von links) Bürgermeisterin Margareta Böckh, Oberbürgermeister Manfred Schilder, (2. Reihe) Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger, Sabine Rogg, Stabsstellenleiterin Stadtmarketing Alexandra Hartge, (3. Reihe), Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer, Leiter des Stadtarchivs Christoph Engelhard und der Vorsitzende des Kuratoriums Memminger Freiheitspreis 1525 Herbert Müller.
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Zwölf Bauernartikel
Neuer Ausstellungsraum am Weinmarkt in Memmingen soll neugierig machen und informieren

Es ist das wichtigste Ereignis in der Memminger Stadtgeschichte, springt im Stadtbild aber oftmals nicht so wirklich ins Auge: die Abfassung der Zwölf Bauernartikel in der ehemals freien Reichsstadt. Der Freiheitsbrunnen am östlichen Ende des Weinmarkts hat hier eigentlich Abhilfe geschaffen, die zwölf aufeinandergestellten Tafeln erinnern an die Artikel und deren Text ist im Sockel eingelassen. Viele nehmen den Brunnen jedoch nur als Kunstwerk wahr. Auch das Bild samt Innschrift am Ort des...

  • Memmingen
  • 30.07.20
Ausgrabungen (Symbolbild).
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Münze, Glasscherben, Hornzapfen
Merkwürdiger Fund bei Ausgrabungen auf Grundstück in Mindelheim

In Mindelheim wird derzeit gegraben. Auf einem Grundstück hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfd) bereits mehrere Fundstücke sichergestellt. Darunter eine Münze aus dem 15. Jahrhundert und ein Kalkbrennofen, der noch nich datiert werden konnte. Ein solcher Ofen wurde damals direkt auf der Baustelle für die Herstellung von Baumaterial verwendet, erklärt das BLfd auf Anfrage von all-in.de. Einen weiteren Fund gab es am Donnerstag: eine dünne Blechmünze (Brakteat) des Hochstiftes...

  • Mindelheim
  • 24.07.20
Eine kleine Mausefalle (ca. 9cm lang), eine Buchseite (14cm hoch und 8cm breit) und zahlreiche Knochen. Das kam bei Sanierungsmaßnahmen am Kloster Irsee zu Tage.
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Was hat es damit auf sich?
Fund im Kloster Irsee: alte Knochen, Mausefalle und Buchseite

Momentan wird das barocke Treppenhaus des Klosters Irsee saniert. Dabei hat Schreinermeister Andreas Angerer einen besonderen Fund gemacht. Das teilt der Bezirk Schwaben in einer Pressemeldung mit.  Demnach entdeckte der Schreinermeister aus Irsee in einem Hohlraum eine kleine Mausefalle (ca. 9 Zentimeter lang), eine Buchseite (14 Zentimeter hoch und 8 Zentimeter breit) und zahlreiche Knochen. Experten aus Schwaben und Oberbayern werteten den Fund aus. "Die Buchseite stammt zweifelsohne aus...

  • Irsee
  • 22.07.20

Heimatreporter-Beitrag
Vor 75 Jahren, Amerikanischer Unabhängikeitstag: Als der 4.Juli ein Feiertag in Buchloe war.

4.Juli, der amerikanische Unabhängigkeitstag, wurde 1945 zum ersten mal auch in Buchloe begangen. Um den Gedenktag würdig zu gestalten, errichtete die hiesige US Garnison auf dem heutigen Vion Gelände, einen Exerzier und Paradeplatz mit einer großzügig ausgestatteten Ehrentribüne. Für die US Streitkräfte besaß der Ort, durch sein Verkehrsdrehkreuz, eine herausgehobene Bedeutung. Aufzeichnungen aus amerikanischen Kommunikationen über den Vormarsch, die mehrmals auch in den hiesigen Medien...

  • Buchloe
  • 21.07.20
Über die geplante Umgestaltung des Klostermuseums der Benediktinerabtei Ottobeuren informierte Abt Johannes Schaber (rechts) Landrat Alex Eder bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten.
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"Museum für Jung und Alt"
Planungen zur Umgestaltung des Ottobeurer Klostermuseums laufen auf Hochtouren

+++Update vom 08. Juni+++ Bei einem Treffen mit Abt Johannes Schaber hat sich der Unterallgäuer Landrat Alex Eder unter anderem über den aktuellen Stand der Umgestaltung des Klostermuseums informiert. Laut Abt Johannes laufen derzeit noch die Planungsarbeiten auf Hochtouren. Noch bis Ende Oktober soll das Museum voraussichtlich geöffnet sein. Danach beginnt die Umgestaltung mit den ersten Arbeiten an den umfangreichen technischen Installationen. "Wir wollen weg von der reinen Kunstsammlung...

  • Ottobeuren
  • 08.06.20
In Allenbsbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt.
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"Zweischläfriger Galgen"
Archäologen entdecken frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte am Bodensee

In Allensbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege wurden dort zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Hinrichtungen durchgeführt. Bis jetzt wurden in Baden-Württemberg nur wenige Hinrichtungsstätten mit modernen Methoden untersucht. Daher komme den Ausgrabungen eine hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zu, so das...

  • Friedrichshafen
  • 03.06.20
Die circa ein Quadratmeter große Stelle zwischen Mauer und Wohnhaus mit dem sichtbar gewordenen Katzenkopfpflaster.
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Katzenkopfpflaster
Bei Sanierung der Memminger Stadtmauer: Arbeiter entdecken alte Gasse

Bei der Sanierung der Memminger Stadtmauer haben Arbeiter ein altes Pflaster entdeckt. Die Arbeiter stießen bei der Untersuchung des Fundaments nach rund einem halben Meter Schutt und Dreck auf die Steine des recht gut erhaltenen Katzenkopfpflasters. Wie die Stadt Memmingen mitteilt, gab es zwischen dem Haus Nummer 47 in der Kalchstraße und der Stadtmauer früher eine kleine Gasse. "Ein Durchgang, gerade mal so breit, dass eine Person hier gut laufen konnte", schildert Archäologe Fabian...

  • Memmingen
  • 20.05.20
Im vergangenen Jahr haben Taucher im Bodensee die Überreste eines alten menschlichen Schädels in Wasserburg gefunden.
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Bronzezeit
Knochen-Fund im Bodensee: Forscher suchen nach 3.000 Jahre alter Siedlung

Im vergangenen Jahr haben Taucher im Bodensee die Überreste eines alten menschlichen Schädels gefunden. Durch eine radiometrische Analyse konnte jetzt das Alter der gefundenen Schädelkalotte bestimmt werden: Sie stammt aus dem 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus und gehörte wahrscheinlich zu einer Frau. Damit sind die menschlichen Knochen ungefähr 200 Jahre jünger als der Einbaum, der 2018 nur 70 Meter entfernt aus der Eschbachbucht gezogen worden war. Laut dem Bayerischen Landesamt für...

  • Wasserburg
  • 06.05.20
Der aus Oberschwaben stammende, in München erfolgreiche Künstler Reinhard Sebastian Zimmermann inszeniert in seinem 1857 entstandenen Gemälde „Die Impfstube“ den Vorgang als Idyll (Ausschnitt). Bildmitte und rechte Bildhälfte thematisieren kindliche Schutzbedürftigkeit und mütterliche Zuwendung. Links findet die Impfung statt, wobei hinter dem Arzt ein Soldat und ein Schreiber die staatliche Autorität vertreten. Das Gemälde befindet sich im Zeppelin-Museum Friedrichshafen.
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Geschichte
Als noch die Pocken im Allgäu wüteten

102 der 6.000 Einwohner Memmingens starben allein im Jahr 1798 an den Pocken. Wie die Allgäuer Zeitung (AZ) berichtet, waren unter den Todesopfern fast ausschließlich Kinder. Demnach waren die Pocken in jener Zeit in Mitteleuropa endemisch, was bedeutet, dass die Pocken fortwährend und überall auftreten konnten. In Memmingen kam es laut AZ alle vier oder fünf Jahre zu einer lokalen Pocken-Epidemie. Vermutlich war die Krankheit im Mittelalter aus Asien eingeschleppt worden. Übertragen wurden die...

  • Kempten
  • 09.04.20
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Heinrich von Kempten nach Konrad von Würzburg, inszeniert von Silvia Armbruster: Michael Schönmetzer, Rainer von Vielen und Julia Jaschke.
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Zusatzvorstellung des Schauspiel-Erfolgs am Theater in Kempten
Heinrich von Kempten schwingt wieder sein Schwert

Heinrich schwingt wieder sein Schwert! Das Theater in Kempten spielt die Geschichte des Ritters Heinrich von Kempten nach dem Versepos von Konrad von Würzburg bereits in der dritten Spielzeit. Jetzt kommt der Schauspiel-Erfolg zurück ins Kemptener Stadttheater. Da die bisherigen Termine bereits ausverkauft waren, gibt es jetzt einen neuen: Die Wiederaufnahme der Inszenierung von Kemptens Theaterdirektorin Silvia Armbruster bekommt am Donnerstag, 30. Januar, 20 Uhr, im TheaterOben eine...

  • Kempten
  • 24.01.20
Bei der Programmvorstellung in der Kattunfabrik wurden die Gäste auf Wallenstein 2020 eingestimmt.
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Die Vorfreude wächst
Europas größtes Historienspiel Wallenstein lädt 2020 wieder auf eine beeindruckende Zeitreise ein

Memmingen (jpf). Im Allgäu gibt es viele historische Heimatfeste, aber keines ist so wie Wallenstein. Das größte Historienspiel Europas wird Memmingen im kommenden Jahr wieder zurückversetzen in das 17. Jahrhundert. Der Fischertagsverein stellte das Programm vor Kurzem in der Kattunfabrik vor. Ab 19. Juli 2020 ist es wieder soweit: Wallenstein verwandelt Memmingen in eine Stadt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Der Fischertagsverein, der das Spektakel alle vier Jahre veranstaltet,...

  • Memmingen
  • 10.12.19
An mehreren Schießscharten sind Reste von nach innen abgeschrägten Ziegelsteinen vorhanden.
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Geschichte
Experten machen interessante Entdeckung auf Wehrgang in Memmingen

Anfang September 2019 ist bei Sanierungsarbeiten in Memmingen der bislang älteste überdachte Wehrgang Deutschlands entdeckt worden. Jetzt haben die Experten des zuständigen Ingenieurbüros Barthel & Maus in den Schießscharten der Kohlschanze schräg abgeschnittene Ziegel entdeckt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Memmingen hervor. Bauleiter Ludwig Kögl meint, dass man dadurch die unterschiedlichen Bauphasen eindeutig ablesen könne.  Die Ziegel der Schießscharten wurden im...

  • Memmingen
  • 13.11.19
Von Thüringen nach Marktoberdorf: Das Wendejahr 1989 war auch für Angela Isop, seit 2010 Leiterin der hiesige Volkshochschule, chaotisch. Übrigens: Dieses Bild vom Marktoberdorfer Rathaus, das in ihrem Büro hängt, stammt ebenfalls aus dem Jahr 1989.
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Zeitgeschichte
Wie die Marktoberdorfer Vhs-Leiterin den Mauerfall erlebte

Angela Isop weiß noch genau, wo sie am Abend des 9. November 1989 war, als die Mauer fiel. Sie saß in der Herderkirche im thüringischen Weimar – bei einem Friedensgebet. „Schlagartig wurde in den Kirchenbänken getuschelt“, erzählt die Marktoberdorfer Volkshochschulleiterin. Sitznachbarn schubsten sich an, völlig überrascht, um einander ins Ohr zu flüstern: „Die Mauer ist auf.“ Isop dachte: „Das gibt’s doch gar nicht.“ Heute, 30 Jahre später, wundert es sie, dass sich die Nachricht so schnell...

  • Marktoberdorf
  • 08.11.19
Sensationsfund in Jengen: Alte Gräber entdeckt.
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Funde
Menschenaffenknochen in Pforzen: Diese weiteren sensationellen Funde gab es im Allgäu außerdem

Forscher der Universität Tübingen fanden heraus: Skelettteile eines Menschenaffen, gefunden 2016 in Pforzen, gehörten dem wahrscheinlich ersten aufrecht gehenden Menschenaffen. Dies ist allerdings nicht der erste bedeutende, archäologische Fund im Allgäu. Es gab bereits andere archäologische und historisch wichtige Sensationen. 2019 wird in Kempten während Ausgrabungen Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 2016 werden in Jengen 4.000 Jahre alte Gräber gefunden. Sie entstanden...

  • Kempten
  • 07.11.19
Auf der Stadtmauer von der Kohlschanzstraße in Richtung Krautstraße steht der älteste überdachte Wehrgang Deutschlands. Für Christian Kayser vom Münchner Ingenieurbüro Barthel und Maus ist er damit ein „Denkmal von nationaler Bedeutung“.
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Geschichte
Wehrgang in Memmingen: "Eine historische Sensation"

Es fällt den beiden Männern nicht ganz leicht, die Bedeutung dieser Entdeckung in Worte zu fassen. „Eine wegweisende Baustelle, nicht wegen der Größe der Maßnahme, sondern aus historischer Sicht“, sagt Oberbürgermeister Manfred Schilder. Für Dr. Christian Kayser vom Münchner Ingenieurbüro Barthel und Maus ist es gar „ein Denkmal von nationaler Bedeutung“. Die beiden Männer reden von der Memminger Stadtmauer. Genauer gesagt von einem etwa 100 Meter langen Abschnitt von der Kohlschanzstraße...

  • Memmingen
  • 18.09.19
Der älteste bislang entdeckte überdachte Wehrgang an den Wehranlagen der Memminger Stadtmauer. Das Bild zeigt den Stand der Sanierungsarbeiten 2019.
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Forschung
Bislang ältester überdachter Wehrgang Deutschlands in Memmingen entdeckt

Wehrgangsüberdachungen stammen aus dem 15. Jahrhundert, vermuteten Historiker bisher. Ein Teilstück des überdachten Wehrgangs an der Memminger Stadtmauer stammt jedoch nachweislich aus dem 14. Jahrhundert.  Diese Entdeckung machte der Ingenieur Dr. Christian Kayser vom Münchner Ingenieurbüro Barthel & Maus. Im Rahmen seiner Forschung an der historischen Stadtmauer fand er den bislang in Deutschland ältesten überdachten Wehrgang. Er erstreckt sich an der Kohlschanze über 75 Meter und ist...

  • Memmingen
  • 04.09.19
Grabungen an der Mayer Alexander-Moksel-Straße in Buchloe.
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Geschichte
Hobby-Archäologen graben in der Alexander-Moksel-Straße in Buchloe

Die fünf Hobby-Archäologen stehen unter genauer Beobachtung. Am Kaffeetisch vor dem Hof auf der anderen Straßenseite haben es sich eine handvoll Nachbarn gemütlich gemacht. Interessiert, aber in sicherer Distanz schauen sie auf das Treiben gegenüber. Dort – auf der anderen Seite der Alexander-Moksel-Straße – knien fünf Menschen auf dem dreckigen Boden. Sie graben und schaben, saugen und schaufeln – und sie schwitzen. Die fünf gehören zum Verein „Archäologischer Arbeitskreis Kempten“. Im...

  • Buchloe
  • 28.08.19
Günter Tremmel (Bildmitte) zeigt Bürgermeister Martin Beckel (links) sowie den Gemeinderäten, Vertretern der Marktgemeinde Oberstaufen und den ehemaligen Festausschuss-Mitgliedern den historischen Rundweg durch Oberstaufen.
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Rundweg
Die Geschichte der Gemeinde Oberstaufen in 14 Stationen

1311 wurde die Burg, später das Schloss Staufen, erstmals urkundlich erwähnt, als sie von Ritter Marquard von Schellenberg an Hugo V. Graf von Montfort-Bregenz für 650 „halbpfündige Silberbarren“ verkauft wurde. Diese und weitere Daten hat Günter Tremmel zu einem historischen Rundgang in Oberstaufen mit 14 Stationen zusammengetragen. Am Montag wurde der Weg eröffnet. Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe des Westallgäuers vom 21.08.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre...

  • Oberstaufen
  • 21.08.19
Dieser alte Bauernhof in Marktoberdorf soll einem Wohnhaus mit zwölf Wohnungen weichen. Das wirft Diskussionen auf.
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Bauernhof
Rege Diskussion über neues Wohnhaus in Marktoberdorf

Löcher im Dach, das hölzerne Hoftor schief, die Fassade verwittert. Er hat wahrlich bessere Tage gesehen. Trotzdem haben den alten Bauernhof in der Eberle-Kögl-Straße viele in Marktoberdorf lieb gewonnen, erzählt er doch ein Stück Stadtgeschichte. Nun soll er einem neuen Haus mit zwölf Wohnungen weichen. Dessen Kennzeichen: klare Strukturen, Schindeln aus Holz. Passt solch ein Bauwerk an diese Stelle? Darüber wurde im Stadtrat kontrovers diskutiert. Hauptkritikpunkte waren die Garage im...

  • Marktoberdorf
  • 17.07.19
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