Fund

Beiträge zum Thema Fund

Peter Werner (Fa. Hauser), Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald (Landratsamt Konstanz) und Bernhard Kleiser (Bauhof Gemeinde Allensbach) beim Bergen eines der gemauerten Galgenfundamente von Allensbach (von li.).
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Galgen-Fundamente geborgen
Ausgrabungen auf Hinrichtungsstätte am Bodensee vollständig beendet

Vor wenigen Monaten wurde in Allensbach im Landkreis Konstanz, bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33, eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Die Archäologen fanden direkt unter der Wiese zwei gemauerte Fundamente eines sogenannten zweischläfrigen Galgens. Dieser bestand nach Angaben des Landratsamtes Konstanz aus zwei gemauerten Pfeilern mit hölzernem Querbalken bestand. Außerdem fand das Grabungsteam menschliche Skelettreste von mindestens sechs Personen und...

  • Friedrichshafen
  • 28.08.20
Ausgrabungen (Symbolbild).
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Münze, Glasscherben, Hornzapfen
Merkwürdiger Fund bei Ausgrabungen auf Grundstück in Mindelheim

In Mindelheim wird derzeit gegraben. Auf einem Grundstück hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfd) bereits mehrere Fundstücke sichergestellt. Darunter eine Münze aus dem 15. Jahrhundert und ein Kalkbrennofen, der noch nich datiert werden konnte. Ein solcher Ofen wurde damals direkt auf der Baustelle für die Herstellung von Baumaterial verwendet, erklärt das BLfd auf Anfrage von all-in.de. Einen weiteren Fund gab es am Donnerstag: eine dünne Blechmünze (Brakteat) des Hochstiftes...

  • Mindelheim
  • 24.07.20
In Allenbsbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt.
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"Zweischläfriger Galgen"
Archäologen entdecken frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte am Bodensee

In Allensbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege wurden dort zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Hinrichtungen durchgeführt. Bis jetzt wurden in Baden-Württemberg nur wenige Hinrichtungsstätten mit modernen Methoden untersucht. Daher komme den Ausgrabungen eine hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zu, so das Landesamt....

  • Friedrichshafen
  • 03.06.20
Sensationsfund in Jengen: Alte Gräber entdeckt.
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Funde
Menschenaffenknochen in Pforzen: Diese weiteren sensationellen Funde gab es im Allgäu außerdem

Forscher der Universität Tübingen fanden heraus: Skelettteile eines Menschenaffen, gefunden 2016 in Pforzen, gehörten dem wahrscheinlich ersten aufrecht gehenden Menschenaffen. Dies ist allerdings nicht der erste bedeutende, archäologische Fund im Allgäu. Es gab bereits andere archäologische und historisch wichtige Sensationen. 2019 wird in Kempten während Ausgrabungen Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 2016 werden in Jengen 4.000 Jahre alte Gräber gefunden. Sie entstanden während der...

  • Kempten
  • 07.11.19
Immer wieder ist die Tongrube "Hammerschmiede" Ziel von Paläontolgen der Universität Tübingen. Dort fanden sie unter anderem Knochen von Elefanten und Hyänen, die dort – bei subtropischem Klima – vor elf Millionen Jahren lebten. Das Foto entstand im August 2017 in der Hammerschmiede (Archivbild).
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Wissenschaft
Knochen von Menschenaffen in der Tongrube Pforzen: Was Archäologen darin bereits früher gefunden haben

Vor dem kürzlich entdeckten spektakulären Fossilienfund eines Allgäuer Menschenaffen in einer ehemaligen Tongrube in Pforzen, der Hammerschmiede, haben Wissenschaftler in derselben Tongrube bereits andere Überreste entdeckt. Ein Allgäuer Amateurachäologe namens Sigulf Guggenmos (1941–2018) aus Dösingen (Gemeinde Westendorf) hatte bereits 1972 Fossilien in der Grube gefunden. Ab diesem Zeitpunkt galt die Hammerschmiede als archäologische Grabungsstätte. Guggenmos hat für seine Verdienste um die...

  • Pforzen
  • 07.11.19
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Ausgrabung
Sensationsfund in Jengen: Archäologen entdecken Gräber aus der frühen Bronzezeit

In Jengen haben Archäologen einen Sensationsfund gemacht: Eigentlich suchten die Forscher nach frühmittelalterlichen Alemannen-Gräbern. Mit dem, was sie dann tatsächlich im Erdreich fanden, hatten sie allerdings nicht gerechnet, wie Archäologe Dr. Marcus Simm aus Kaufbeuren berichtet. Er und drei Kollegen haben auf einem Ausgrabungsgelände neben der Grundschule statt der vermuteten mittelalterlichen Relikte nämlich mehrere menschliche Überreste und Grabbeigaben aus der frühen Bronzezeit...

  • Buchloe
  • 05.07.16
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Steinzeit
Detlef Willand erzählt von Lust und Frust bei Ausgrabungen im Kleinwalsertal

Wie die Funde zustande kamen Die Walser waren im 13. Jahrhundert nicht die Ersten, die in das nach ihnen benannte Tal kamen, ist Detlef Willand sich schon immer sicher. Der Künstler und Autor liefert auch den Beweis dafür. Am Pfingstmontag 1998 wandert er in Richtung Gottesackerplateau am Hohen Ifen. Dabei fällt ihm der Felsüberhang auf der Schneiderküren Alpe als idealer Biwakplatz auf. Willand sucht die Erde unter dem Felsdach ab und stößt dabei prompt auf Abschläge von Feuersteinen. Er zeigt...

  • Kempten
  • 16.11.15
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Mittelalter
Ergebnisse der Ausgrabungen werden auf dem Kronen-Areal in Memmingen vorgestellt

Wieder liegen neue Puzzlestücke der Memminger Stadtgeschichte an den richtigen Stellen. Bei einem Treffen von Denkmal- und Heimatpflege, Bauherrn und Stadt haben die Verantwortlichen jetzt die Ergebnisse von Ausgrabungen auf dem Kronen-Areal vorgestellt. Dabei gewährten sie einen Blick ins Mittelalter. Genauer gesagt in das Leben der Bauern und Handwerker, die zu dieser Zeit vor den Toren der Stadt lebten und arbeiteten. 'Wir haben an der kleinen Anhöhe an der Lindauer Straße Keramiken...

  • Kempten
  • 27.10.15
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Geschichte
Archäologen entdecken in der Memminger Altstadt Reste eines mittelalterlichen Vororts

Stück für Stück nehmen derzeit Archäologen das Kronen-Areal in Memmingen zwischen Lindauer Tor und Stadtbach unter die Lupe. Auf dem Gelände entsteht bald ein neues Wohnquartier.  Durch den Bau einer Tiefgarage werden laut Josef M. Lang, Vorstandsmitglied der Siebendächer Baugenossenschaft, die meisten historischen Schätze im Boden zerstört. Das Gebiet wird nun wissenschaftlich erforscht, um zu dokumentieren, was später unwiederbringlich verloren ist. Nach Angaben eines Experten lebten hier um...

  • Kempten
  • 23.08.15
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Denkmalpflege
Archäologische Ausgrabungen in Isny

Seit Juli 2012 graben Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg in der südlichen Altstadt Isnys zwischen Marktplatz und mittelalterlicher Stadtmauer, bevor das Areal neu bebaut wird. Das Quartier war bei einem verheerenden Stadtbrand 1631 zerstört und anschließend mit Brandschutt aufgefüllt worden. Gläser, Keramiken, Ofenkacheln, Reste von Webstühlen – und ein komplettes Siedlungsnetz mit Straßen, Kellern, Latrinen aus verschiedenen Phasen des Mittelalters konnten bis...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 10.10.14
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Ausgrabung
Alamannengräber bei Altdorf: Schmuck und Messer zeugen von alter Kultur

Die Ausgrabungen an den im Biessenhofener Ortsteil Altdorf gefundenen Alamannengräbern sind abgeschlossen. Die ehrenamtlichen Helfer des 'Archäologischen Arbeitskreises für das Allgäu' haben insgesamt sieben Gräber freigelegt. Bei den Skeletten der dort bestatteten Frauen und Kinder fanden sie nicht nur Alltagsgegenstände wie Gürtelschließen und Messer, sondern auch Schmuck. Neben Ohrringen aus Bronze kam auch ein Paar Ohrringe aus in verziertem Silber gefassten Lapislazuli-Steinen zum...

  • Kaufbeuren
  • 25.06.14
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Fund
Sieben alamannische Gräber in Altdorf belegen: Ort älter als gedacht

Bei der Untersuchung einer Baustelle im Biessenhofener Ortsteil Altdorf (Ostallgäu) sind sieben alamannische Gräber sowie weitere Spuren einer Besiedlung entdeckt worden. Bei den Überresten der drei Frauen, zwei Kinder und zwei Männer fanden die mit der Grabung beauftragten Ehrenamtlichen des Archäologischen Arbeitskreises für das Allgäu auch Grabbeigaben wie Gürtelschnallen oder Messer. Dies deutet darauf hin: Altdorf ist 200 bis 300 Jahre älter als gedacht. Mehr über die historischen Funde in...

  • Kaufbeuren
  • 27.05.14
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Ausgrabungen
Bei Sanierung der Pfarrkirche von Kreuzthal Kinderskelette aus dem 18. Jahrhundert entdeckt

Schätze aus der Tiefe – Fundstücke werden jetzt untersucht Die Kirche St. Martin im Dorfzentrum ist außen wie innen ein kleines Schmuckstück aus dem Jahr 1746. Ihre exponierte Lage, der eigenwillige Bau mit sechseckigem Kirchturm macht auf sich aufmerksam. Bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten, die derzeit laufen, wurde das Fundament auf gut einen Meter Tiefe abgegraben. Seitdem sind vier bis sieben Archäologen auf Spurensuche. Bis jetzt wurden zwei komplette Kinderskelette sowie...

  • Kempten
  • 13.09.12
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Schatzkiste Serie
Bis heute von großer Tragweite

Vor 50 Jahren Alemannisches Reihengräberfeld bei Bauarbeiten in Marktoberdorf entdeckt Hunderttausende Dokumente schlummern im Marktoberdorfer Stadtarchiv. Hinter jedem steckt ein Stück Ortsgeschichte. Stadtarchivarin Ursula Thamm hat schon viele ans Tageslicht gebracht. Für unsere Serie «Schatzkiste Stadtarchiv» erinnert sie hier an die Entdeckung des Gräberfeldes der Alemannen vor 50 Jahren. Das «Gebiet nördlich des Krankenhauses» müsste heute «nördlich des Landratsamtes» heißen, weil die...

  • Marktoberdorf
  • 28.12.10
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Kempten
August Ullrich entdeckte das alte Cambodunum

Es war ein sonniger Herbstsamstag, als der Kemptener Kaufmann August Ullrich von seiner Wohnung in der Klostersteige mit zwei Arbeitern auf den Lindenberg zog und die erste Schaufel in die Grasnarbe stieß. Dieser 19. September 1885 markiert den Beginn der Ausgrabungen, die bereits nach wenigen Spatenstichen zum Erfolg führte. In den folgenden Monaten beförderte Ullrich die Grundrisse des römischen Cambodunum zutage und machte sich so zum Vater der Kemptener Archäologie.

  • Kempten
  • 27.09.10
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Ausgrabung
St.-Mang-Kirche Was bei den vierwöchigen Grabungen ans Licht kam

Von Ralf Lienert | Kempten Der Blick in den Boden unter der St. Mang-Kirche hat sich für die Kemptener Heimatforschung gelohnt. Wie berichtet, hatten sich Archäologen und freiwillige Helfer rund vier Wochen lang durch die 'Urkunde aus Stein und Erde' gegraben und dabei stadtgeschichtlich interessante Dinge zu Tage gefördert: Grabsteine, Keramikscherben, Putzreste, Münzen, zahlreiche Kleinfunde und kistenweise Gebeine. Nun herrscht acht Wochen lang Ruhe im evangelischen Gotteshaus, denn ein...

  • Kempten
  • 03.07.07
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