Flucht

Beiträge zum Thema Flucht

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Flucht
Afrikanisches Sprint-Ass sucht Schutz im Ostallgäu

Das afrikanische Sprint-Ass Raman Abdul Tarawally, mehrfacher Meister seines Heimatlandes Sierra Leone über die 100-Meter-Strecke, ist ins Ostallgäu geflüchtet. Der 23-Jährige lebt derzeit in der Asylbewerberunterkunft in Rieden am Forggensee. In seiner Heimat muss Tarawally seit einem Trainingsunfall um sein Leben fürchten. Er war bei einem 200-Meter-Sprint in der Kurve ins Straucheln geraten und mit einem Trainingskollegen zusammengeprallt, der dadurch schwer verletzt und zum Sportinvaliden...

  • Füssen
  • 19.01.18
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Asyl
Wie sich die Flüchtlingswelle in Deutschland auf Buchloe auswirkt

Schon immer sind Menschen aus vielfältigen Gründen auf der Flucht. Auch Buchloe war und ist davon betroffen Deutschland erlebt momentan eine Welle von Flüchtlingen, die aus Ländern kommen, in denen Krieg, Bürgerkrieg, Diktatur oder Armut und Perspektivlosigkeit herrschen. Doch das Phänomen ist nicht neu: Schon im vorigen Jahrhundert gab es Phasen, in denen Menschen in Buchloe einen Neuanfang suchten oder hier strandeten. Dass Menschen zu neuen Ufern aufbrechen, passiert aber schon seit der...

  • Buchloe
  • 26.08.16
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Erinnerung
Vor 26 Jahren aus dem Iran geflohen: Hassan Malekys Zuhause ist jetzt in Lindau

Er sagt: Wenn jeder hilft, kann man das Problem lösen Die ankommenden Flüchtlinge rufen in Hassan Maleky Erinnerungen wach. Vor 26 Jahren floh er aus dem Iran nach Deutschland und ist längst in Lindau heimisch geworden. Mit einer kleinen Änderungsschneiderei hat der 56-Jährige in Lindau Fuß gefasst. Fünf Monate kämpfte er sich mit seiner Frau und den vier Kindern über die Türkei, Jugoslawien und Österreich bis nach Deutschland durch. "Wir waren müde, nach acht Jahren Krieg und fünf Monaten...

  • Lindau
  • 22.12.15
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Asyl
Der Preis der Freiheit für Flüchtlinge und ihre Zukunft in Kempten

Der Preis für die Freiheit ist hoch: Bis zu 10.000 Euro zahlt eine Flüchtlingsfamilie aus dem Irak für den Weg nach Deutschland. Das Geld nehmen die Schleuser, der Transport ist oft lebensgefährlich. Um eine Flucht bezahlen zu können, wird in der Heimat alles zu Geld gemacht was geht. Wie aber gelangen Flüchtlinge an ihre Informationen? Wie sind ihre Wege ins gelobte Land? Was passiert mit den Notunterkünften, die wie der Klecks jetzt nicht mehr genutzt werden? Das alles lesen Sie in der...

  • Kempten
  • 04.09.15
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Asyl
Afghanischer Bundeswehr-Dolmetscher floh vor den Taliban ins Oberallgäu

Als die Taliban anrufen, weiß Basir Ahmad Ahmadi, dass sein Leben nichts mehr wert ist. Er ist 22 und hat für die Ausländer gearbeitet, für deutsche Bundeswehrsoldaten und für die Amerikaner, im Büro und draußen im Staub Afghanistans. Basir Ahmad Ahmadi ist Übersetzer und sie haben ihn gut bezahlt, 2.000 Dollar im Monat. Nun soll er sterben, wie Mustafa, sein Bruder, drei Monate zuvor. Basir wird fliehen, auf eigene Faust. Heute lebt er im Oberallgäu - und dies ist seine Geschichte. Offiziell...

  • Kempten
  • 04.03.15
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Asyl
Syrische Flüchtlingsfamilie nach anstrengender Flucht in Pfronten aufgenommen

In seiner syrischen Heimat ist er zwischen die Fronten geraten. Doch dem 43-jährige Belal Al Saied und seiner sechsköpfigen Familie gelang die Flucht. Auf verschlungenen Pfaden, die zuletzt über das Mittelmeer und durch ganz Italien führte, ist der Familienvater mit Frau, vier Kindern und künftigem Schwiegersohn nun in Pfronten angekommen. Dort fühlt er sich sehr wohl und würde er gerne bleiben, auch wegen der freundlichen Menschen. Geholfen wird den Flüchtlingen von einem Unterstützerkreis...

  • Füssen
  • 10.07.14
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Flüchtlinge
Nigerianerin fürchtet die Abschiebung nach Ungarn und flüchtet aus Lindenberg

Niemand weiß, wo Beki ist Beki ist fort. Am Montag in aller Früh standen zwei Polizeibeamte aus Krumbach vor ihrer Tür in einer Lindenberger Wohnung, um sie abzuholen, doch das Zimmer war leer. Die Polizisten sollten die Nigerianerin nach München bringen und sie in ein Flugzeug nach Ungarn setzen. Ungarn ist das erste EU-Land, das Beki betreten hat. Folglich muss dieser Staat ihr Asylverfahren abwickeln; so haben es die Länder im Dublin-Abkommen vereinbart. Doch Beki hat Schlimmes in Ungarn...

  • Kempten
  • 01.02.14
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Flüchtlingskind
Flüchtlingsfamilie aus Syrien wartet in Börwang auf das Ende des Krieges

Der neunjährige Amjad erzählt von der Flucht aus dem zerstörten Syrien Die Familie von Amjad sitzt gegen Abend gemütlich auf dem Balkonen in ihrer Heimat Syrien. Plötzlich taucht ein Kampfhubschrauber zwischen die Häuserreihen auf und fängt an zu feuern. Der neunjährige Amjad rennt in die Wohnung und versteckt sich ganz hinten unter der Treppe. Gott sei Dank haben die Kugeln niemanden von seiner Familie getroffen. Das war im Februar dieses Jahres im syrischen Damaskus. Amjad und seiner Familie...

  • Kempten
  • 01.12.13
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Unterbringung
Landrat sucht im Westallgäu Wohnungen für Flüchtlinge

Etwa 2.800 Kilometer Luftlinie liegen zwischen dem Bodensee und Damaskus, der Hauptstadt Syriens. Das scheint eine weite Strecke zu sein, und doch hat der syrische Bürgerkrieg auch mit dem Westallgäu zu tun. Nachdem sich die Bundesrepublik bereit erklärt hat, 5.000 Bürgerkriegsflüchtlinge aufzunehmen, werden auch hier welche ankommen. Wie Landrat Elmar Stegmann gestern bekannt gab, wurden aktuell fünf Flüchtlinge dem Landkreis Lindau zugeteilt - ob sie aus Syrien oder einem anderen Krisenland...

  • Lindau
  • 20.09.13
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Wohnraum
Derzeit sind 107 Asylbewerber im Ostallgäu untergebracht: weitere Pältze werden benötigt

Oft bleibt ihnen nur die Flucht in ein anderes Land - ein besseres Leben. Nicht wenige Asylbewerber suchen das in Deutschland. 107 sind derzeit in Unterkünften des Landkreises untergebracht - 30 in Buchloe, 18 in Marktoberdorf, 59 in Lechbruck. Letztere leben, wie berichtet, im Hotel Lechbrucker Hof sowie auf dem Ferien- und Reiterhof Rädler. 'Probleme gibt es keine', sagt Ralf Kinkel, beim Landratsamt Ostallgäu für das Ausländeramt zuständig. Teilweise kümmern sich auch ehrenamtliche Helfer um...

  • Marktoberdorf
  • 13.09.13
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Asyl
Nigerianische Asylbewerber wieder zurück in Betzigau

Die sieben nigerianischen Asylbewerber, die am Freitag erst vors Betzigauer Rathaus gezogen waren, um sich dann aus dem Staub zu machen, sind wieder da. Das Wochenende haben die Nigerianer offenbar in München verbracht, denn es gefalle ihnen in Betzigau nicht und sie wollten nach München: Mit dieser Forderung und gepackten Koffern waren die Asylbewerber am Freitag vor dem Betzigauer Rathaus aufgetaucht. Als weder Polizei noch Ausländeramt Anstalten machten, die Nigerianer nach München zu...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 28.05.13
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