Flüchtlinge

Beiträge zum Thema Flüchtlinge

Seebrücke: Demonstration für die Aktion "Sicherer Hafen" in Kempten
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Aktionsbündnis "Seebrücke"
SPD zieht Antrag zurück: Kempten wird nicht zum "sicheren Hafen"

Soll sich die Stadt Kempten zum "sicheren Hafen" erklären? Darüber diskutierte der Stadtrat am Donnerstagnachmittag in der KultBox Kempten. Bei der Stadtratssitzung wurde klar: Die Stadt wird nicht zum "sicheren Hafen". Die SPD hatte ihren Antrag kurz vor der Sitzung zurückgezogen, berichtet die Allgäuer Zeitung online. Demnach sei aus den anderen Fraktionen wohl das Signal gekommen, dass der Antrag der SPD, dass Kempten dem Aktionsbündnis „Seebrücke“ beitreten soll, vermutlich keine...

  • Kempten
  • 18.06.20
Coronavirus: Mund- und Nasenschutz (Symbolbild).
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Quarantäne
Corona-Virus in Oberallgäuer Flüchtlings-Unterkunft: Acht Infizierte

In einer Asylbewerberunterkunft im südlichen Landkreis Oberallgäu haben sich acht Bewohner infiziert. Die Betroffenen sind jetzt in Quarantäne. Das teilt das Landratsamt Oberallgäu mit. Demnach haben sich fünf Erwachsene und drei Kinder mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Darüber hinaus sind zwei Personen aus dem Umfeld der Einrichtung betroffen. Bei weiteren 17 Bewohnern liegen seit Donnerstag negative Ergebnisse vor. Das Gesundheitsamt vermutet, dass ein positiv...

  • Sonthofen
  • 28.05.20
Der Bauhof in Heimenkirch beschäftigt drei Flüchtlinge für 20 Stunden die Woche.
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Bürokratie
Trotz zuverlässiger Arbeit: Flüchtlinge in Heimenkirch bekommen keine Arbeitserlaubnis

Für viele Flüchtlinge ist es oft schwer eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, vor allem wegen der hohen bürokratischen Hürden. Laut Allgäuer Zeitung (AZ) gilt das auch für jene, die in Deutschland gute und verlässliche Arbeit leisten. Demnach übernehmen in Heimenkirch die drei Flüchtlinge Abdoulaye, Lassine und Inza aus der Elfenbeinküste verschiedene Aufgaben:  Sie sammeln Müll auf, säubern den Friedhof, entsorgen alte Äste und Zweige oder übernehmen die Mäharbeiten im Sommer. „Sie sind...

  • Heimenkirch
  • 29.01.20
Mohammed kheir Mohammed, genannt Mo, hat bei der bayerischen Meisterschaft der Friseure in München einen dritten und bei der deutschen Meisterschaft in Erfurt einen siebten Platz gemacht. Mo ist Auszubildender bei Friseur Jung in Marktoberdorf.
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Porträt
Marktoberdorfer Flüchtling (22) einer der besten Friseurlehrlinge des Landes

Einer der besten Friseurlehrlinge des Landes wohnt und arbeitet in Marktoberdorf. Mohammed kheir Mohammed, genannt Mo, hat bei der bayerischen Meisterschaft der Friseure in München einen dritten und bei der deutschen Meisterschaft in Erfurt einen siebten Platz gemacht. Mo ist Auszubildender beim Friseursalon Jung in Marktoberdorf. Der 22-jährige Flüchtling stammt ursprünglich aus Nordsyrien. Auf seinen Erfolg ist der Azubi im zweiten Lehrjahr stolz, aber auch sein Umfeld. Angefangen bei seinem...

  • Marktoberdorf
  • 22.01.20
Junger Asylbewerber (Symbolfoto)
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Flüchtlingspolitik
Sonthofener Leiter des Amts für Migration: "Gesetzesänderung erleichtert die Arbeit"

Ein häufiges Problem, auch im Allgäu: Junge Asylbewerber finden eine Ausbildungsstelle, können die Ausbildung aber nicht beenden, weil sie vorher abgeschoben werden. Rechtliche Klarheit, sowohl für Flüchtlinge als auch für Arbeitgeber, sollen jetzt neue gesetzliche Regeln zur "Ausbildungsduldung" schaffen. Heinz-Joachim Pesch, Leiter des Amts für Migration im Landratsamt, sagt dazu im Allgäuer Anzeigeblatt, dass die neuen Regeln auch die Arbeit der Behörden erleichtern.  Für die...

  • Sonthofen
  • 18.01.20
Diese Zeiten sind vorbei: Ijaz A. darf nicht mehr bei Reifen Noack in Kaufbeuren arbeiten.
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Abschiebung
Flüchtling aus Pakistan darf nicht mehr in Kaufbeurer Firma arbeiten: Inhaber verärgert

2013 verließ Ijaz A. seine Heimat in Pakistan weil er Angst vor einer religiösen Terrororganisation hatte. Er flüchtete und landete letztendlich in Kaufbeuren. Der 32-jährige habe sich dort gut integriert, Deutsch gelernt und beim Reifenservicefirma Noack mitgearbeitet, so die Allgäuer Zeitung in einem Bericht.  Nun darf Ijaz dort nicht mehr arbeiten, weil er seit Monaten ausreisepflichtig ist und dafür nötige Dokumente nicht angefordert hatte. Eine weitere Frist hat Ijaz A. im Dezember...

  • Kaufbeuren
  • 17.01.20
Symbolbild.
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Containersiedlung
Zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in Kempten: Stadträte einstimmig für Standort-Vorschläge

Wie aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervorgeht, bekommt Kempten zwei neue Flüchtlingsunterkünfte. Das hatte der Hauptausschuss der Stadt nach Angaben des BR am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Zustimmen müsse jetzt noch die Regierung von Schwaben. Vorher seien verschiedene Standorte intensiv geprüft worden, erklärte Oberbürgermeister Thomas Kiechle gegenüber dem BR. Im nächsten Jahr sollen die beiden Unterkünfte gebaut werden, heißt es im Bericht weiter. Die beiden...

  • Kempten
  • 28.11.19
Podiumsdiskussion in Lindau, v.l.: Max Kostka vom Helferkreis Hergatz, Integrationslotsin Edith Vögel, Landrat Elmar Stegmann, Moderator Thomas Bergert, Landtagspräsidentin a.D. Barbara Stamm und Evi Poppe vom Helferkreis Oberreute.
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Wertschätzung
Dankeschön für geleistete Arbeit: Empfang für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in Lindau

„Der heutige Abend ist für Sie. Es ist ein Abend, an dem der Landkreis und auch der Freistaat Bayern Ihnen ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ sagt für Ihr herausragendes Engagement“, so begrüßte Landrat Elmar Stegmann im Löwensaal in Lindenberg über 120 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer zu einem ersten Ehrenamtsempfang. Festrednerin war an diesem Abend die ehemalige Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die sehr persönlich und direkt den Ehrenamtlichen ihre Wertschätzung aussprach. In einer...

  • Lindau
  • 27.11.19
Im Juli 2019 haben rund 100 Pfarrer und Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen mit einem Schweigemarsch durch Kempten ein bayernweites Zeichen für das Kirchenasyl gesetzt. (Archivbild)
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Flüchtling
Amtsgericht Sonthofen: Asyl-Pfarrer auf der Anklagebank

Diese Aktion sorgte bundesweit für Aufsehen: Mit einem Schweigemarsch durch Kempten hatten Ende Juli fast 400 Pfarrer und Gläubige für das Kirchenasyl und gegen den Strafbefehl für Pfarrer Ulrich Gampert demonstriert. Am Mittwoch, 18. September muss sich der 64-jährige Geistliche aus Immenstadt (Oberallgäu) nun vor dem Amtsgericht Sonthofen verantworten. Er hatte dem afghanischen Flüchtling Reza Jafari eineinhalb Jahre lang hinter den Mauern der evangelischen Auferstehungskirche Zuflucht...

  • Sonthofen
  • 17.09.19
Usman Ali (rechts) hat erst vor kurzem seine Ausbildung im Hotel König Ludwig in Schwangau abgeschlossen. Geschäftsführer Florian Lingenfelder (Mitte) will ihn unbedingt behalten.
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Asylpolitik
Trotz Gastro-Arbeitsplatz in Schwangau: Pakistanischem Flüchtling (25) droht die Abschiebung

Gerade hat Usman Ali seine Ausbildung zum Restaurantfachmann abgeschlossen. Eine Weiterbeschäftigung im Hotel König Ludwig in Schwangau ist geplant. Denn der 25-Jährige leistet gute Arbeit, ist bestens integriert und bei den Kollegen und den Gästen sehr beliebt. Doch dem jungen Mann, der vor vier Jahren aus Pakistan über Libyen nach Europa gekommen war, droht die Abschiebung. Sein Chef Florian Lingenfelder kann nicht verstehen, dass ein guter Mitarbeiter womöglich nicht hier bleiben darf....

  • Schwangau
  • 20.08.19
Der Afghanische Flüchtling Reza Jafari mit dem evangelischen Pfarrer-Ehepaar Gampert
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Flüchtling
Entscheidung im Landtag: Junger Afghane (22) kann Kirchenasyl in Immenstadt verlassen

Der Bayerische Landtag hat heute beschlossen, dass der afghanische Flüchtling Reza Jafari, der in Immenstadt Kirchenasyl genossen hat, in den nächsten sechs Monaten nicht abgeschoben wird. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks kann der 22-Jährige damit jetzt das Kirchenasyl verlassen. Im Petitionsausschuss des Landtags haben das demnach Vertreter des bayerischen Innenministeriums am Mittwoch zugesichert. Der junge Mann hat damit jetzt ein halbes Jahr Zeit, um sich die Papiere zu...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 10.07.19
Im Rübezahlweg steht eine der vier Gemeinschaftsunterkünfte, die es bereits seit Jahren Kempten gibt. Dort lebt unter anderem der Somalier Abdi Noor. Wenn ab 2020 neue Asylbewerber in die Stadt kommen, werden es vor allem Türken, Gambier und Nigerianer sein.
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Stadtentwicklung
Kein Ankerzentrum in Kempten: Kaserne wird für Gewerbe frei

Die Kemptener können zufrieden sein, davon ist Oberbürgermeister Thomas Kiechle überzeugt: Ein Ankerzentrum mit 1.000 Flüchtlingen wurde abgewendet und gleichzeitig der Weg freigemacht für ein Gewerbegebiet mit zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen in der früheren Artilleriekaserne. Zunächst wollte die Staatsregierung dem Vernehmen nach ein großes Ankerzentrum einrichten, dann wenigstens 500 Asylbewerber in der Stadt unterbringen. Das Ergebnis wird Kempten bis zu 380 neue Flüchtlinge bringen. Der...

  • Kempten
  • 27.06.19
Salim Bayat arbeitet seit mehreren Monaten in der Kaufbeurer Papierfabrik. Im September beginnt seine Ausbildung zum Papiertechnologen.
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Integration
Warum die Kaufbeurer Papierfabrik auf einen Flüchtling als Lehrling setzt

Viele Unternehmer sind verärgert. Flüchtlinge, die sich beruflich bewähren und ihr eigenes Geld verdienen, laufen noch immer Gefahr, von heute auf morgen abgeschoben zu werden. In Zeiten des Fachkräftemangels trifft das die Betriebe auch selbst. Verwaiste Arbeitsplätze gibt es auch in Unternehmen in unserer Region. Arbeitgeber gehen nun dazu über, Asylbewerber möglichst schnell mit Ausbildungsverträgen auszustatten, um eine drohende Abschiebung zu verhindern. „Uns war die Dramatik erst gar...

  • Kaufbeuren
  • 02.04.19
Symbolbild
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Asyl
Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Lindau sinkt: Notunterkunft in Sauters bleibt aber

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommt, sinkt. Das macht sich auch im Landkreis Lindau bemerkbar. 737 Asylbewerber leben in den zwei Städten und 19 Gemeinden des Kreises. Vor drei Jahren waren es noch mehr als 1000. Trotzdem will der Kreis seine Notaufnahmeeinrichtung in Sauters behalten. „Wir wissen nicht, wie sich die Lage entwickelt“, sagte Landrat Elmar Stegmann im Haushaltsausschuss des Kreises. Vor drei Jahren hat der Landkreis das Gebäude in Sauters für eine...

  • Lindau
  • 23.01.19
Die früheren Arbeitgeber Sieglinde und Christian Staudacher unterstützen die Rückkehr des abgeschobenen Flüchtlings Aman Mohammadi.
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Hoffnung
Aitranger wollen abgeschobenen Flüchtling (26) aus Afghanistan zurückholen

In Aitrang bemühen sich Freunde, Asylkreis und der frühere Arbeitgeber um die Rückkehr des abgeschobenen Asylbewerbers Aman Mohammadi. Wie berichtet, war der 26-Jährige am 13. November in seiner Wohnung in Aitrang von der Polizei festgenommen und noch am selben Tag nach Afghanistan abgeschoben worden. Die Aktion hatte für Empörung in der Gemeinde gesorgt, denn der junge Mann war gut integriert und arbeitete im Ort in einem Elektrobetrieb. Ein Arbeitsvisum könnte eine Möglichkeit sein...

  • Aitrang
  • 18.01.19
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Unterschriftenaktion
Hunderte Westallgäuer setzen sich für einen Afghanen ein, der eigentlich ausreisen müsste

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat Post aus dem Westallgäu bekommen. In dem großen Kuvert stecken ein Brief vom Helferkreis Heimenkirch und eine Liste mit 300 Unterschriften. Die Unterzeichnenden wollen Herrmann beim Wort nehmen. „Wenn sich jemand gut integriert hat und in einem Betrieb gebraucht wird, werden wir in den allermeisten Fällen eine Lösung finden“, sagte er in den vergangenen Wochen mehreren Medien. Das trifft auf Wali Ayobi zu. Er hat sich gut integriert und wird...

  • Heimenkirch
  • 17.10.18
In dieser Flüchtlingsunterkunft in Rieden lebt der kleine Samuel.
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Schicksal
Flüchtlingskind Samuel in Rieden: Arm ist von Geburt an gelähmt

Samuel krabbelt über den Boden des Zimmers in der Riedener Flüchtlingsunterkunft, in dem er mit seiner Mutter Brutokan lebt, und lacht. Nun ist Krabbeln nichts Ungewöhnliches für einen elf Monate alten Buben. Doch bei Samuel ist es ein kleines Wunder, denn sein rechter Arm ist gelähmt. Seit seiner Geburt schon. Der kleine Bub geht mit seiner Mutter zwei Mal pro Woche zur Physiotherapie bei der Lebenshilfe in Kaufbeuren. Das hilft ihm, mit der Behinderung besser zurechtzukommen. So kann er...

  • Rieden
  • 20.09.18
Sprinter Abdul Raman Tarawally lebt als Flüchtling in Buchloe
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Sportler
Abdul Raman Tarawally lebt als Flüchtling in Buchloe – und sorgt als Sprinter für Furore

Rennen, und zwar so schnell wie möglich – das ist die Devise von Abdul Raman Tarawally. Der 24-jährige aus Sierra Leone ist Leichtathlet und trainiert derzeit beim VfL Buchloe. Über 100 Meter hat er schon fünf Landesmeisterschaften in seinem Heimatland gewonnen – und möglicherweise sein Leben gerettet. Denn 2017 sorgte ein Vorfall bei der Qualifikation zu dem Wettbewerb in dem westafrikanischen Land dafür, dass Tarawally, der inzwischen in einer Flüchtlingsunterkunft in Buchloe lebt, um sein...

  • Buchloe
  • 19.08.18
Beim Initiativ-Forum bekommen Flüchtlinge Hilfe beim Lernen: Aya und Dina aus Syrien (vorne links und vorne rechts) pauken fleißig mit Ronja und Anna (hinten links und hinten rechts) Englischvokabeln und Mathe.
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Asylpolitik
Anlaufstelle "Inifo" für Flüchtlinge in Marktoberdorf unterstützt seit drei Jahren Asylbewerber

Das Initiativ-Forum für interkulturelle Vielfalt (Inifo) unterstützt feiert am Sonntag sein dreijähriges Bestehen. „Ziel ist es, das volle Potenzial der Flüchtlinge auszuschöpfen und sie bei einem selbstbestimmten Leben zu unterstützen“, sagt Annemarie Reitberger, Projektleiterin des Forums. Dazu gehören vor allem eine Ausbildung und eine Arbeitsstelle. Viele Flüchtlinge haben kaum oder gar keinen Zugang zu öffentlichen Bildungsangeboten. „Vor allem Flüchtlinge mit einer begrenzten...

  • Marktoberdorf
  • 21.07.18
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Flüchtlinge
Asylbewerber im Unterallgäu: Was die Statistik erfasst – und was nicht

Vor ein, zwei Jahren war mehrmals in der Woche von aktuellen Flüchtlingszahlen zu hören und zu lesen. Inzwischen ist es etwas stiller um das Thema geworden. Flüchtlingszahlen im Unterallgäu: Wie ist die aktuelle Lage? Das wollten wir vom Landratsamt Unterallgäu und der Regierung von Schwaben wissen. In den Unterallgäuer Gemeinschaftsunterkünften und den dezentralen Unterkünften leben derzeit insgesamt 1326 Menschen, heißt es aus dem Landratsamt. In dieser Zahl sind auch die unbegleiteten...

  • Memmingen
  • 19.08.17
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Asylpolitik
Marktoberdorf bei Betreuung von Flüchtlingskindern vor besonderen Herausforderungen

Der Flüchtlingszuzug und die Auswirkungen auf die Belegung von Kindergärten und Schulen beschäftigen die Stadt Marktoberdorf weiterhin stark. Nun hat sich Landrätin Maria Rita Zinnecker in einem offenen Brief an den Marktoberdorfer Stadtrat gewandt. In dem Schreiben zeigt Zinnecker unter anderem Lösungsmöglichkeiten für die Kinderbetreuung auf. Die Landrätin weist jedoch auch Forderungen der Stadt zurück und betont, die Zahl der Flüchtlingskinder habe sich keinesfalls 'schlagartig' erhöht'....

  • Marktoberdorf
  • 24.07.17
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Nachhilfe
Arbeitskreis Asyl bietet Flüchtlingen in Kaufbeuren Unterstützung in Mathematik an

Die Wände des Klassenzimmers sind grau, genauso wie Tische und Stühle. An der Tafel stehen Matheformeln: Prozentrechnen. Die Nachmittagssonne fällt durch die Fenster auf rund zehn Schüler, die hektisch mitschreiben – und das um 17 Uhr, während andere Jugendliche längst daheim sind. Dass diese jungen Leute noch lernen, hat einen Grund: Sie sind Asylbewerber, die mit der Mathenachhilfe möglichst schnell ihren Schulabschluss machen wollen. Den freiwilligen Unterricht hat der Arbeitskreis Asyl an...

  • Kaufbeuren
  • 28.03.17
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Integration
Unterricht für einen gelungenen Neustart: Im Landkreis Unterallgäu gibt es viele Bildungsangebote für Flüchtlinge

Kreischef übt Kritik an der Politik des Freistaats Für Flüchtlinge existieren im Unterallgäu viele Bildungsangebote. Dies zeigte ein Überblick, den Schulamtsdirektorin Elisabeth Fuß, Asylkoordinatorin Elena Münnich und Petra Stein vom Landratsamt sowie Wolfgang Ramerth und Margot Nieberle von der Staatlichen Berufsschule Mindelheim bei einem Treffen mit Landrat Hans-Joachim Weirather gaben. Sprachkompetenz sieht Weirather als Schlüssel zur Integration. In den Kindergärten im Landkreis werden...

  • Memmingen
  • 06.03.17
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Asylpolitik
Kaufbeurer Helferkreis macht Flüchtlinge fit im Umgang mit Fahrrädern

Für sie ist das Fahrrad oft die Verbindung zur Außenwelt: Flüchtlinge aus Afghanistan oder Syrien, die nun in Kaufbeuren leben. Damit die Asylbewerber sich im deutschen Schilderwald zurecht finden, hat der Asylkreis Kaufbeuren ein besonderes Angebot ins Leben gerufen. In einer Fahrradwerkstatt basteln Flüchtlinge an Drahteseln, damit sie fit gemacht werden können im Umgang mit Velos. 'Wir sprechen deutsch und verständigen uns mit Händen und Füßen', erzählt Otto Mayr vom Asylkreis lachend. Was...

  • Kaufbeuren
  • 15.01.17
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