Flüchtlinge

Beiträge zum Thema Flüchtlinge

Der Bauhof in Heimenkirch beschäftigt drei Flüchtlinge für 20 Stunden die Woche.
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Bürokratie
Trotz zuverlässiger Arbeit: Flüchtlinge in Heimenkirch bekommen keine Arbeitserlaubnis

Für viele Flüchtlinge ist es oft schwer eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, vor allem wegen der hohen bürokratischen Hürden. Laut Allgäuer Zeitung (AZ) gilt das auch für jene, die in Deutschland gute und verlässliche Arbeit leisten. Demnach übernehmen in Heimenkirch die drei Flüchtlinge Abdoulaye, Lassine und Inza aus der Elfenbeinküste verschiedene Aufgaben:  Sie sammeln Müll auf, säubern den Friedhof, entsorgen alte Äste und Zweige oder übernehmen die Mäharbeiten im Sommer. „Sie sind...

  • Heimenkirch
  • 29.01.20
Diese Zeiten sind vorbei: Ijaz A. darf nicht mehr bei Reifen Noack in Kaufbeuren arbeiten.
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Abschiebung
Flüchtling aus Pakistan darf nicht mehr in Kaufbeurer Firma arbeiten: Inhaber verärgert

2013 verließ Ijaz A. seine Heimat in Pakistan weil er Angst vor einer religiösen Terrororganisation hatte. Er flüchtete und landete letztendlich in Kaufbeuren. Der 32-jährige habe sich dort gut integriert, Deutsch gelernt und beim Reifenservicefirma Noack mitgearbeitet, so die Allgäuer Zeitung in einem Bericht.  Nun darf Ijaz dort nicht mehr arbeiten, weil er seit Monaten ausreisepflichtig ist und dafür nötige Dokumente nicht angefordert hatte. Eine weitere Frist hat Ijaz A. im Dezember...

  • Kaufbeuren
  • 17.01.20
Symbolbild.
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Containersiedlung
Zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in Kempten: Stadträte einstimmig für Standort-Vorschläge

Wie aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervorgeht, bekommt Kempten zwei neue Flüchtlingsunterkünfte. Das hatte der Hauptausschuss der Stadt nach Angaben des BR am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Zustimmen müsse jetzt noch die Regierung von Schwaben. Vorher seien verschiedene Standorte intensiv geprüft worden, erklärte Oberbürgermeister Thomas Kiechle gegenüber dem BR. Im nächsten Jahr sollen die beiden Unterkünfte gebaut werden, heißt es im Bericht weiter. Die beiden...

  • Kempten
  • 28.11.19
Asylunterkünfte (Symbolbild)
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Flüchtlinge
Kaum noch Platz in Kemptener Asylunterkünften

Wann und wohin sie kommen, weiß der Leiter des Integrationsamtes Kempten, Philipp Wagner, nicht. Nur, dass sie kommen: die zwei Containersiedlungen für jeweils bis zu 190 Geflüchtete. Zudem werde es weitere Zuweisungen in die Gemeinschaftsunterkünfte und dezentralen Unterkünfte geben, erklärte der Amtsleiter kürzlich den Mitgliedern im Integrationsbeirat der Stadt Kempten. Derzeit leben in Kempten 1.371 Personen mit Fluchthintergrund (Stand: 2018). Die Asylunterkünfte sind nahezu voll...

  • Kempten
  • 05.10.19
Im Juli 2019 haben rund 100 Pfarrer und Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen mit einem Schweigemarsch durch Kempten ein bayernweites Zeichen für das Kirchenasyl gesetzt. (Archivbild)
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Flüchtling
Amtsgericht Sonthofen: Asyl-Pfarrer auf der Anklagebank

Diese Aktion sorgte bundesweit für Aufsehen: Mit einem Schweigemarsch durch Kempten hatten Ende Juli fast 400 Pfarrer und Gläubige für das Kirchenasyl und gegen den Strafbefehl für Pfarrer Ulrich Gampert demonstriert. Am Mittwoch, 18. September muss sich der 64-jährige Geistliche aus Immenstadt (Oberallgäu) nun vor dem Amtsgericht Sonthofen verantworten. Er hatte dem afghanischen Flüchtling Reza Jafari eineinhalb Jahre lang hinter den Mauern der evangelischen Auferstehungskirche Zuflucht...

  • Sonthofen
  • 17.09.19
Pakistani, Afghane, US-Amerikaner, Deutscher – die Nationalität ist Jürgen Konrad egal. Der Kaufbeurer ist ein Menschen-Freund.
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Portrait
Warum einem Kaufbeurer die transatlantischen Beziehungen ebenso am Herzen liegen wie Flüchtlingsschicksale

Jürgen Konrads Augen leuchten. Seine Hände fliegen umher. Er kramt Unterlagen aus der Tasche, stapelt die Papierberge vor sich auf dem Tisch. Derzeit hält ihn ein junger Mann aus Pakistan auf Trab. Asylbewerber. Nicht anerkannt. Er möchte eine Ausbildung in einem Hotel in Bad Wörishofen absolvieren. „Die würden ihn sofort nehmen, nach einem Tag Probearbeiten“, erzählt Konrad (62). Doch einfach anfangen dürfe der Flüchtling dort nicht. Das heißt, der Pakistani muss freiwillig ausreisen und in...

  • Kaufbeuren
  • 11.09.19
Asylbewerber Marof K. in Kaufbeuren in der Kaiser Max Straße vor dem alten Rathaus, ihn begleitet Waltraud Schürmann.
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Integration
Zurück in Deutschland: Afghanischer Flüchtling fängt Ausbildung im Ostallgäu an

Marof ist ein zurückhaltender Mensch. Mit leiser Stimme berichtet der 33-Jährige, wie er es geschafft hat, ein Jahr nach seiner Abschiebung nach Deutschland zurückzukommen. Ohne Hilfe eines Unterstützerkreises mit Waltraud Schürmann an der Spitze hätte er wohl keine Chance gehabt. Die pensionierte Schulleiterin begleitete den Weg ihres Schützlings, den sie einst im Asylbewerberheim der Regierung von Schwaben im Ostallgäuer Rieden kennengelernt hat, intensiv. Sie kümmerte sich um nötige Papiere,...

  • Kaufbeuren
  • 27.08.19
Der Afghanische Flüchtling Reza Jafari mit dem evangelischen Pfarrer-Ehepaar Gampert
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Flüchtling
Entscheidung im Landtag: Junger Afghane (22) kann Kirchenasyl in Immenstadt verlassen

Der Bayerische Landtag hat heute beschlossen, dass der afghanische Flüchtling Reza Jafari, der in Immenstadt Kirchenasyl genossen hat, in den nächsten sechs Monaten nicht abgeschoben wird. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks kann der 22-Jährige damit jetzt das Kirchenasyl verlassen. Im Petitionsausschuss des Landtags haben das demnach Vertreter des bayerischen Innenministeriums am Mittwoch zugesichert. Der junge Mann hat damit jetzt ein halbes Jahr Zeit, um sich die Papiere zu...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 10.07.19
Wenn Asylbewerber wie Marof K. abgeschoben werden, bleiben häufig Arbeitsplätze – wie auf unserem Foto beim Kaufbeurer Schweißtechnikunternehmen Burkhard – leer zurück.
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Asylpolitik
Abschiebungen: Was Kaufbeurer Unternehmer von der Politik fordern

Die Hoffnung hat sich zerschlagen. Der abgeschobene Afghane Marof K. wird nicht an seinen Arbeitsplatz bei der Kaufbeurer Burkhard-Gruppe zurückkehren. Marofs Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Der öffentliche Hilferuf des Schweißtechnikunternehmens galt stellvertretend für viele Firmen, die unter dem Arbeitskräftemangel und der Abschiebepraxis leiden, die auch integrierte und arbeitende Flüchtlinge betrifft. K. musste im Sommer vergangenen Jahres nach Afghanistan zurückkehren....

  • Kaufbeuren
  • 15.05.19
Reza Jafari weist darauf hin, dass die Petition mit der Unterschriftenliste täglich unterzeichnet werden kann. Die Liste liegt auch in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus in Immenstadt aus.
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Flüchtlinge
Unterschriften für Reza: Afghane (22) lebt seit Mai 2018 im Kirchenasyl in Immenstadt

Reza Jafari sitzt am Tisch seines Zimmers in der evangelischen Erlöserkirche in Immenstadt, wo Reza seit Mai 2018 im Kirchenasyl lebt. Er darf zwar Besucher empfangen, aber das Gelände nicht verlassen. Seine Freundin kommt täglich. Ein paar Meter weiter in der Kirche liegt eine Petition mit einer Unterschriftenliste an den bayerischen Landtag, um Rezas Abschiebung zu verhindern. Parallel zur Unterschriftenliste kann die Petition für Reza auch im Internet unterzeichnet werden. „Mit der...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 20.02.19
Symbolbild
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Asyl
Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Lindau sinkt: Notunterkunft in Sauters bleibt aber

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommt, sinkt. Das macht sich auch im Landkreis Lindau bemerkbar. 737 Asylbewerber leben in den zwei Städten und 19 Gemeinden des Kreises. Vor drei Jahren waren es noch mehr als 1000. Trotzdem will der Kreis seine Notaufnahmeeinrichtung in Sauters behalten. „Wir wissen nicht, wie sich die Lage entwickelt“, sagte Landrat Elmar Stegmann im Haushaltsausschuss des Kreises. Vor drei Jahren hat der Landkreis das Gebäude in Sauters für eine...

  • Lindau
  • 23.01.19
Nicht selten aus Angst vor Abschiebung flüchten minderjährige Asylsuchende aus ihren betreuten Unterkünften. So wird zum Beispiel in Legau gerade ein 14 Jahre alter Junge vermisst.
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Asyl
In Legau wird ein junger Flüchtling vermisst: Wie läuft die Suche in solchen Fällen ab?

Sorge herrscht in Legau um einen minderjährigen afghanischen Flüchtling. Der 14-Jährige lebte seit über einem Jahr ohne seine Eltern in einer Gemeinschaftsunterkunft. Seit Mitte September gilt er als vermisst. Bei der Suche nach ihm verliert sich laut Polizei die Spur bisher im Breisgau. Dass unbegleitete Minderjährige eine Unterkunft mit unbekanntem Ziel verlassen, komme in Einzelfällen vor, sagt Christian Eckel, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West: „Aber es ist bei...

  • Legau
  • 06.11.18
Bekommt Kempten doch ein Ankerzentrum? Ein Brief aus dem bayerischen Innenministerium hat jetzt für Unruhe unter Kemptener Stadträten gesorgt.
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Flüchtlinge
Neue Debatte um Ankerzentrum in Kempten

Außerplanmäßig soll es während der Stadtratssitzung am Donnerstag um ein brisantes Thema gehen: Soll Kempten doch ein sogenanntes Ankerzentrum für Flüchtlinge bekommen? Der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Kreuzer hat kürzlich noch gesagt: „Es ist mit Ministerpräsident Söder fest vereinbart: Kempten kriegt kein Ankerzentrum.“ Ein Brief von Innenminister Joachim Herrmann hat einige Stadträte jetzt aber aufgeschreckt, die Stadt soll Stellung beziehen. Mehr über das Thema erfahren Sie in der...

  • Kempten
  • 27.09.18
Abschiebung im Morgengrauen: Elias W. wurde aus dem Bett geholt. Sein Schülerausweis, die Unterrichtsmappe und ein WM-Wimpel blieben zurück.
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Asyl
Große Erschütterung in Kaufbeuren über Abschiebung

Das Bett ist leer, die Schulmappe liegt auf dem Tisch. Dort sind auch Medikamente, die Elias W. (25) jetzt fehlen. Alles sei noch so wie zu dem Zeitpunkt, als ihn die Polizei und zwei Behördenmitarbeiter am Dienstag gegen 6 Uhr holten, sagt der Onkel. Shahwali W. und seine Frau Mariam wohnen in derselben Wohnung der staatlichen Flüchtlingsunterkunft in Kaufbeuren und sind auch Tage später noch geschockt. Die kleinen Kinder trauen sich nicht mehr in die eigenen Betten, nachdem die Polizei...

  • Kaufbeuren
  • 06.07.18
Er gehört zu jenen afghanischen Flüchtlingen, die in ihrer Heimat der Tod erwartet: Elhamudin Yosufi. Weil er als sogenannter „Identitätsverweigerer“ gilt, soll er zurückgeschickt werden. Eine erste Abschiebung wurde gestoppt.
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Asyl
Abschiebungen: Warum Allgäuer Helferkreise das Vorgehen der Behörden kritisch sehen

Wenn in München das Flugzeug nach Kabul startet, geht vorher bei afghanischen Flüchtlingen im Allgäu die Angst um. Denn sie sind es meist, die wieder zurück in ihre Heimat geschickt werden, in ein Land, in dem sie der Tod erwartet. Nach Ansicht der Behörden gehören sie dann oft zu jenen, die neben Straftätern und Gefährdern als hartnäckige Identitätsverweigerer abgeschoben werden. Doch dazu würden speziell Asylsuchende aus Afghanistan nicht zählen. Dem Freistaat wird deshalb vorgeworfen,...

  • Kempten
  • 10.03.18
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Asyl
In Kempten eröffnet eine Beratungsstelle, die Flüchtlinge bei der Reise in ihre Herkunftsländer unterstützt

Fllüchtlinge, die zurück in ihre Heimat wollen, bekommen Unterstützung von der Zentralen Rückkehrberatung (ZRB). Die Einrichtung hilft ihnen nicht nur bei der Heimreise, sondern auch, sich in ihrem Herkunftsland wieder ein Leben aufzubauen. In Kempten eröffnete nun eine Zweigstelle, die für das Allgäu zuständig ist. Die Diakonie Augsburg, der Kreisverband des Roten Kreuzes Augsburg und Caritasverbände sowie die Regierung von Schwaben unterstützen und finanzieren das ZRB-Projekt. Nicole Rist...

  • Kempten
  • 21.02.18
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Asyl
Integrationsarbeit geht im Landkreis Lindau weiter

Auch wenn Flüchtlinge anerkannt sind, sind sie längst noch nicht wirklich angekommen. Der Landkreis Lindau investiert weiter, um die Geflüchteten zu integrieren. Insgesamt 750 Flüchtlinge leben derzeit in der Region. Die Wohnungsnot hat sich entspannt, die Flüchtlingsarbeit geändert. Im Bildungs- und Sozialausschuss stimmten die Kreisräte dafür, in weitere Projekte zu investieren. Im Jugendhilfeausschuss zeigte der Jugendamtsleiter auf, was noch einiges an Arbeit bedeutet. Ein Lichtblick:...

  • Lindau
  • 29.11.17
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Arbeit
Integration von Flüchtlingen: Oberallgäuer Arbeitgeber kritisieren die aktuelle Asylpolitik

Hubert Dennenmoser ist enttäuscht. Enttäuscht von der aktuellen Integrationspolitik. Die Einheimischen setzen sich vor Ort dafür ein, dass Flüchtlinge in der Gesellschaft ankommen, sagt der Geschäftsführer der Allgäu Milch Käse GmbH mit Sitz in Kimratshofen. Manche unterrichten Deutsch, andere helfen bei Behördengängen und wieder andere geben ihnen Arbeit – wie Dennenmoser oder Elisabeth Koch, deren Familie nahe der Molkerei einen Bauernhof betreibt. Doch die Politik mit ihrer...

  • Kempten
  • 19.10.17
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Terror
Abschiebung trotz Wunden am Bauch und Füßen: Asybewerber (38) in Pfronten zieht vor Gericht

2010 platzte die Bombe ins Leben von Ali M.*) Der heute 38-Jährige entdeckte sie nahe dem Wohnhaus seiner Großfamilie im nordwest-pakistanischen Distrikt Swap, auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Das Militär beseitigte die Bombe. Doch für Ali begann die Gefahr damit erst. Die Taliban, die sich ungern ins Handwerk pfuschen lassen, hatten schnell herausgefunden, wer ihren Anschlag aufs Militär mit einem ferngezündeten Sprengsatz vereitelt hatte, und verhängten ein 'Bußgeld' von 50.000...

  • Füssen
  • 26.08.17
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Asyl
Demo für afghanische Asylbewerber in Immenstadt

160 Menschen demonstrierten am Dienstagabend auf dem Marienplatz in Immenstadt für den Schutz afghanischer Asylbewerber. Flüchtlinge schilderten die Lage in ihrer afghanischen Heimat, die von Terror, Chaos und Tod beherrscht wird. Deshalb verstünden sie nicht, weshalb die Bundesregierung sie dorthin zurückschicken wolle. Sie dankten aber auch den deutschen Helfern, 'die uns mit offenen Armen aufgenommen haben'. Mitglieder des Helferkreises forderten, den jungen Asylbewerbern zumindest eine...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 22.06.17
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Asyl
Marktoberdorfer Stadtrat sendet Hilferuf an Staatsregierung

Schweren Zeiten sieht die Stadt Marktoberdorf entgegen, wenn die Bayerische Staatsregierung ihre Pläne umsetzt. Von derzeit 70 dezentralen Einrichtungen im Ostallgäu, in denen Asylbewerber und zum Teil auch anerkannte Flüchtlinge leben, sollen 2022 nur noch sieben übrig bleiben. Doch schon jetzt reichen die Kindergartenplätze nicht aus. Auch die Schulen werden aus allen Nähten platzen, fürchten Stadtspitze und Stadträte. Sie wehren sich in einem offenen Brief gegen diese Absichten....

  • Marktoberdorf
  • 09.06.17
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Asylkoordination
Willkommenskultur hat in Buchloe ausgedient

Die Voraussetzungen der Flüchtlingsarbeit haben sich geändert. Ehrenamtliche Helfer in Buchloe müssen nun eher Arbeitsplätze und Wohnungen suchen sowie Asylverfahren begleiten. In die Flüchtlingsarbeit in Buchloe kommt Bewegung. Einerseits hat sich die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer deutlich geändert. Andererseits werden derzeit die privaten Wohnungen für Asylbewerber aufgelöst. 'Die kleinen privaten Unterkünfte im Landkreis werden nach und nach alle geschlossen und deren Bewohner auf die...

  • Buchloe
  • 06.06.17
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Asyl
Problem Herkunftsland: Verwaltung und Stadträte in Kempten haben keine Lösung

1.334 Personen mit Flucht- und Asylhintergrund leben derzeit in Kempten und es kommen monatlich nur noch etwa 10 bis 15. Dennoch müssen in der Ari-Kaserne Plätze für ewa 500 bis 1.000 Flüchtlinge – zugewiesen von der Bezirksregierung – bereit gehalten werden. Dort ist laut Integrationsamtsleiter Philipp Wagner eine Erstaufnahmeeinrichtung der Regierung von Schwaben geplant. Die entscheidet, ob die Gebäude genutzt werden. Die Unterbringung von Asylsuchenden in Gemeinschaftsunterkünften hat für...

  • Kempten
  • 17.05.17
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Asylpolitik
Vergewaltigungsprozess in Kempten: Soll man straffällige Flüchtlinge sofort abschieben?

Die Mutter war in der Dusche, als sie merkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Von ihrem lebhaften Jungen, der gern mit den Leuten plappert, war kein Mucks zu hören, obwohl kurz vorher ein Gast gekommen war. Beim Blick ins Wohnzimmer begann sie zu schreien. Der Bekannte lag halb auf dem Siebenjährigen, offenbar im Begriff das Kind zu vergewaltigen. Der Mann ließ verschreckt vom Buben ab. Ein Schöffengericht verurteilte den 21-Jährigen nun zu zwei Jahren und neun Monaten Haft. Vor Gericht gibt...

  • Kempten
  • 26.04.17
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