Flüchtlinge

Beiträge zum Thema Flüchtlinge

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Allgäuer Hilfe im Libanon
6 Monate Explosion in Beirut

2.750 Tonnen Ammoniumnitrat sind im August letzten Jahres in der Libanesischen Hauptstadt Beirut explodiert. Mit einer Sprengkraft von 1.100 Tonnen TNT ging die Explosionskatastrophe als die 5. stärkste nicht-nukleare Explosion in die Weltgeschichte ein.  Ein ganzes Stadtviertel wurde dem Erdboden gleich gemacht, mindestens 190 Menschen sind dabei ums Leben gekommen und über 6.500 wurden verletzt.  Die angespannte politische Situation des Landes hat sich auf einen Schlag weiter zugespitzt. ...

  • Kempten
  • 25.02.21
Nachrichten
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Nachrichten aus dem Allgäu
Mit Zelt und Schlafsack vor dem Forum Allgäu – Seebrücke Kempten macht auf Situation in Flüchtlingscamps aufmerksam

Um sich für die Rechte von Geflüchteten stark zu machen, campierten die Mitglieder der Seebrücke Kempten in Zelten von Freitag bis Sonntag vor dem Forum Allgäu in Kempten. Mit dem sogenannten „Protest Camp“ wollen sie unter anderem auf die „katastrophale Situation der Geflüchteten in den Flüchtlingslagern aufmerksam machen“, so Carina Batz, die Pressesprecherin der Lokalgruppe in Kempten. Wir waren am Freitag beim Aufbau des Protest Camps mit dabei.

  • Kempten
  • 02.02.21
Aktion "Seebrücke" Kempten: Protestcamp mit Übernachtung vor dem Forum Allgäu
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"Aufnahme statt Abschottung"
Aktion "Seebrücke" Kempten: Protestcamp mit Übernachtung vor dem Forum Allgäu

Von Freitag bis Sonntag wird die Aktion "Seebrücke" mit einem Protestcamp auf dem August-Fischer-Platz am Forum Allgäu in Kempten demonstrieren. Die "Seebrücke" will damit laut einer Mitteilung auf "die katastrophale Situation der Geflüchteten" und die "massiven Menschenrechtsbrüche der EU an den europäischen Außengrenzen" aufmerksam machen. Gleichzeitig wollen die Aktivisten die Situation der schutzsuchenden Menschen nachdrücklicher als bisher in das politische und gesellschaftliche...

  • Kempten
  • 30.01.21
Seebrücke: Demonstration für die Aktion "Sicherer Hafen" in Kempten
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Aktionsbündnis "Seebrücke"
SPD zieht Antrag zurück: Kempten wird nicht zum "sicheren Hafen"

Soll sich die Stadt Kempten zum "sicheren Hafen" erklären? Darüber diskutierte der Stadtrat am Donnerstagnachmittag in der KultBox Kempten. Bei der Stadtratssitzung wurde klar: Die Stadt wird nicht zum "sicheren Hafen". Die SPD hatte ihren Antrag kurz vor der Sitzung zurückgezogen, berichtet die Allgäuer Zeitung online. Demnach sei aus den anderen Fraktionen wohl das Signal gekommen, dass der Antrag der SPD, dass Kempten dem Aktionsbündnis „Seebrücke“ beitreten soll, vermutlich keine Mehrheit...

  • Kempten
  • 18.06.20
Coronavirus: Mund- und Nasenschutz (Symbolbild).
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Quarantäne
Corona-Virus in Oberallgäuer Flüchtlings-Unterkunft: Acht Infizierte

In einer Asylbewerberunterkunft im südlichen Landkreis Oberallgäu haben sich acht Bewohner infiziert. Die Betroffenen sind jetzt in Quarantäne. Das teilt das Landratsamt Oberallgäu mit. Demnach haben sich fünf Erwachsene und drei Kinder mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Darüber hinaus sind zwei Personen aus dem Umfeld der Einrichtung betroffen. Bei weiteren 17 Bewohnern liegen seit Donnerstag negative Ergebnisse vor. Das Gesundheitsamt vermutet, dass ein positiv getesteter...

  • Sonthofen
  • 28.05.20
Symbolbild.
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Gewalttätiger Wutausbruch am Oberstdorfer Bahnhof
Messerstich in die Brust: Mann (30) in Kempten zu mehreren Jahren Haft verurteilt

Weil er sich beleidigt fühlte, hat ein 30-jähriger Deutscher einen jungen Afghanen am Bahnhof in Oberstdorf mit einem Messer in die Brust gestochen. Laut Allgäuer Zeitung wurde er dafür und für weitere Gewaltdelikte am Kemptener Landgericht zu sechs Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der 30-Jährige hatte demnach getrunken und Gras konsumiert, als er den jungen Flüchtling am Bahnhof nach Feuer fragte. Der Afghane verneinte, unterhielt sich weiter mit seinen Freunden und lachte - aber...

  • Kempten
  • 14.03.20
Junger Asylbewerber (Symbolfoto)
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Flüchtlingspolitik
Sonthofener Leiter des Amts für Migration: "Gesetzesänderung erleichtert die Arbeit"

Ein häufiges Problem, auch im Allgäu: Junge Asylbewerber finden eine Ausbildungsstelle, können die Ausbildung aber nicht beenden, weil sie vorher abgeschoben werden. Rechtliche Klarheit, sowohl für Flüchtlinge als auch für Arbeitgeber, sollen jetzt neue gesetzliche Regeln zur "Ausbildungsduldung" schaffen. Heinz-Joachim Pesch, Leiter des Amts für Migration im Landratsamt, sagt dazu im Allgäuer Anzeigeblatt, dass die neuen Regeln auch die Arbeit der Behörden erleichtern.  Für die...

  • Sonthofen
  • 18.01.20
An den Unfallort zwischen Börwang und Wildpoldsried haben Menschen Blumen und Kerzen gestellt, um ihre Trauer und Anteilnahme auszudrücken.
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Unglück
Mann (24) stirbt bei Autounfall bei Haldenwang: Gemeinde sammelt Geld für Überführung nach Eritrea

In der Silvesternacht ist bei Börwang ein 24-jähriger Mann bei einem Autounfall gestorben. Der 24-Jährige kam laut Allgäuer Zeitung vor fünf Jahren als Flüchtling aus Eritrea nach Haldenwang. Tödlicher Unfall bei Wildpoldsried - Spaziergängerin entdeckt Unfallfahrzeug Nach dem tödlichen Unfall herrscht in der Gemeinde große Bestürzung. Der junge Mann war sehr beliebt bei den Anwohnern und habe Integration vorgelebt. Haldenwanger sammeln nun Spenden, damit der Leichnam des im Ort beliebten...

  • Haldenwang
  • 11.01.20
Symbolbild.
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Containersiedlung
Zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in Kempten: Stadträte einstimmig für Standort-Vorschläge

Wie aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervorgeht, bekommt Kempten zwei neue Flüchtlingsunterkünfte. Das hatte der Hauptausschuss der Stadt nach Angaben des BR am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Zustimmen müsse jetzt noch die Regierung von Schwaben. Vorher seien verschiedene Standorte intensiv geprüft worden, erklärte Oberbürgermeister Thomas Kiechle gegenüber dem BR. Im nächsten Jahr sollen die beiden Unterkünfte gebaut werden, heißt es im Bericht weiter. Die beiden...

  • Kempten
  • 28.11.19
Reza Jafari lebte 14 Monate im Kirchenasyl in Immenstadt. Jetzt hat er Deutschland verlassen.
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Flüchtling
Angst vor der Abschiebung: Reza Jafari hat Immenstadt verlassen

14 Monate lang lebte der 23-jährige Afghane Reza Jafari in Immenstadt in Kirchenasyl. Im September hat er bei einem Möbelhaus in Kempten eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann begonnen. Allerdings greift bei ihm das fünfjährige Aufenthaltsrecht für Azubis nicht, weil er bereits zur Abschiebung ausgeschrieben war.  Die vom Petitionsausschuss des Landtags im Sommer erwirkte sechsmonatige Duldung war vorerst bis November befristet und sollte dann um drei Monate verlängert werden, ebenso wie die...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 07.11.19
Asylunterkünfte (Symbolbild)
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Flüchtlinge
Kaum noch Platz in Kemptener Asylunterkünften

Wann und wohin sie kommen, weiß der Leiter des Integrationsamtes Kempten, Philipp Wagner, nicht. Nur, dass sie kommen: die zwei Containersiedlungen für jeweils bis zu 190 Geflüchtete. Zudem werde es weitere Zuweisungen in die Gemeinschaftsunterkünfte und dezentralen Unterkünfte geben, erklärte der Amtsleiter kürzlich den Mitgliedern im Integrationsbeirat der Stadt Kempten. Derzeit leben in Kempten 1.371 Personen mit Fluchthintergrund (Stand: 2018). Die Asylunterkünfte sind nahezu voll belegt....

  • Kempten
  • 05.10.19
Im Juli 2019 haben rund 100 Pfarrer und Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen mit einem Schweigemarsch durch Kempten ein bayernweites Zeichen für das Kirchenasyl gesetzt. (Archivbild)
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Flüchtling
Amtsgericht Sonthofen: Asyl-Pfarrer auf der Anklagebank

Diese Aktion sorgte bundesweit für Aufsehen: Mit einem Schweigemarsch durch Kempten hatten Ende Juli fast 400 Pfarrer und Gläubige für das Kirchenasyl und gegen den Strafbefehl für Pfarrer Ulrich Gampert demonstriert. Am Mittwoch, 18. September muss sich der 64-jährige Geistliche aus Immenstadt (Oberallgäu) nun vor dem Amtsgericht Sonthofen verantworten. Er hatte dem afghanischen Flüchtling Reza Jafari eineinhalb Jahre lang hinter den Mauern der evangelischen Auferstehungskirche Zuflucht...

  • Sonthofen
  • 17.09.19
Der Afghanische Flüchtling Reza Jafari mit dem evangelischen Pfarrer-Ehepaar Gampert
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Flüchtling
Entscheidung im Landtag: Junger Afghane (22) kann Kirchenasyl in Immenstadt verlassen

Der Bayerische Landtag hat heute beschlossen, dass der afghanische Flüchtling Reza Jafari, der in Immenstadt Kirchenasyl genossen hat, in den nächsten sechs Monaten nicht abgeschoben wird. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks kann der 22-Jährige damit jetzt das Kirchenasyl verlassen. Im Petitionsausschuss des Landtags haben das demnach Vertreter des bayerischen Innenministeriums am Mittwoch zugesichert. Der junge Mann hat damit jetzt ein halbes Jahr Zeit, um sich die Papiere zu...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 10.07.19
Am Mittwoch entscheiden bayerische Landtagsabgeordnete über das Schicksal des 22-jährigen Reza Jafari. Seit 2018 ist er in der Obhut des Immenstädter Pfarrer-Ehepaars Marlies und Ulrich Gampert.
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Flüchtlingspolitik
Drohender Strafbefehl: Immenstädter Pfarrer gewährt jungem Afghanen Kirchenasyl

Auf einmal kommt alles zusammen: In Immenstadt droht die Staatsanwaltschaft Kempten Pfarrer Ulrich Gampert wegen eines seit 2018 bestehenden Kirchenasyls mit einer Geldstrafe. In Kempten gewährte die evangelische Kirche vor wenigen Tagen „nach langem Ringen um den richtigen Weg“ (Dekan Jörg Dittmar) einer sechsköpfigen kurdischen Familie Kirchenasyl. Und am Donnerstag wird der Petitionsausschuss des bayerischen Landtags darüber entscheiden, ob der in Immenstadt aufgenommene junge Afghane Reza...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 10.07.19
Im Rübezahlweg steht eine der vier Gemeinschaftsunterkünfte, die es bereits seit Jahren Kempten gibt. Dort lebt unter anderem der Somalier Abdi Noor. Wenn ab 2020 neue Asylbewerber in die Stadt kommen, werden es vor allem Türken, Gambier und Nigerianer sein.
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Stadtentwicklung
Kein Ankerzentrum in Kempten: Kaserne wird für Gewerbe frei

Die Kemptener können zufrieden sein, davon ist Oberbürgermeister Thomas Kiechle überzeugt: Ein Ankerzentrum mit 1.000 Flüchtlingen wurde abgewendet und gleichzeitig der Weg freigemacht für ein Gewerbegebiet mit zukunftsträchtigen Arbeitsplätzen in der früheren Artilleriekaserne. Zunächst wollte die Staatsregierung dem Vernehmen nach ein großes Ankerzentrum einrichten, dann wenigstens 500 Asylbewerber in der Stadt unterbringen. Das Ergebnis wird Kempten bis zu 380 neue Flüchtlinge bringen. Der...

  • Kempten
  • 27.06.19
Vermutlich eineinhalb Hektar wird die Bundespolizei in der früheren Kaserne für eine neue Inspektion mit vielen Parkplätzen benötigen. Die Stadt hofft, dass der Neubau am nördlichen Ende des Geländes entsteht.
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Entwicklung
Bundespolizei baut Inspektion in Kemptener Artillerie-Kaserne

Die Entscheidung ist gefallen, obwohl sich die Stadt Kempten vehement dagegen gestemmt hat: Die Bundespolizei wird auf dem Gelände der früheren Artilleriekaserne eine Inspektion für mindestens 300 Beamte bauen. Damit schrumpft die Fläche für ein geplantes Gewerbegebiet mit zukunftsträchtigen Firmen auf dem insgesamt 20 Hektar großen Areal noch mehr: Ein erklecklicher Teil ist seit 2016 für die Unterbringung von Flüchtlingen reserviert. Bislang hat dort zwar noch nie ein Asylbewerber gelebt,...

  • Kempten
  • 19.06.19
Reza Jafari weist darauf hin, dass die Petition mit der Unterschriftenliste täglich unterzeichnet werden kann. Die Liste liegt auch in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus in Immenstadt aus.
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Flüchtlinge
Unterschriften für Reza: Afghane (22) lebt seit Mai 2018 im Kirchenasyl in Immenstadt

Reza Jafari sitzt am Tisch seines Zimmers in der evangelischen Erlöserkirche in Immenstadt, wo Reza seit Mai 2018 im Kirchenasyl lebt. Er darf zwar Besucher empfangen, aber das Gelände nicht verlassen. Seine Freundin kommt täglich. Ein paar Meter weiter in der Kirche liegt eine Petition mit einer Unterschriftenliste an den bayerischen Landtag, um Rezas Abschiebung zu verhindern. Parallel zur Unterschriftenliste kann die Petition für Reza auch im Internet unterzeichnet werden. „Mit der Petition...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 20.02.19
Bekommt Kempten doch ein Ankerzentrum? Ein Brief aus dem bayerischen Innenministerium hat jetzt für Unruhe unter Kemptener Stadträten gesorgt.
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Flüchtlinge
Neue Debatte um Ankerzentrum in Kempten

Außerplanmäßig soll es während der Stadtratssitzung am Donnerstag um ein brisantes Thema gehen: Soll Kempten doch ein sogenanntes Ankerzentrum für Flüchtlinge bekommen? Der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Kreuzer hat kürzlich noch gesagt: „Es ist mit Ministerpräsident Söder fest vereinbart: Kempten kriegt kein Ankerzentrum.“ Ein Brief von Innenminister Joachim Herrmann hat einige Stadträte jetzt aber aufgeschreckt, die Stadt soll Stellung beziehen. Mehr über das Thema erfahren Sie in der...

  • Kempten
  • 27.09.18
Im Rahmen des Projekts „Alpen. Leben. Menschen“ von DAV und Maltesern wandern Einheimische gemeinsam mit Flüchtlingen in den Bergen.
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Integration
Malteser und Alpenverein bieten im Oberallgäu Wanderungen mit Flüchtlingen und Einheimischen an

Gemeinsam mit Flüchtlingen viel Zeit in den Bergen verbringen und so einen Beitrag zur Integration leisten: Das ist das Ziel des Projekts „Alpen. Leben. Menschen“ des Malteser Hilfsdiensts und des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die beiden Organisationen arbeiten dabei Hand in Hand – egal ob beim Wandern, Klettern oder auf Naturerlebnispfaden: Der DAV bringt seine Kompetenz im Bergsport ein, die Malteser ihre als karitativer Träger in der Flüchtlingshilfe. Bis Ende Oktober werden interkulturelle...

  • Kempten
  • 06.08.18
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Hindernis
Flüchtlinge haben Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche in Kempten

Die passende Wohnung zu finden, ist für alle Interessenten schwierig. Wer als Flüchtling nach Kempten gekommen ist, tut sich noch schwerer, eigene vier Wände zu beziehen. Einen Fürsprecher haben die Betroffenen in Eberhard Ernst. Der Vorstand von Haus & Grund Kempten nutzte die Jahresversammlung, um bei seinen Mitgliedern auf die Situation der Asylbewerber hinzuweisen: „Es geht um Menschen, die etwas erreichen wollen in Deutschland.“ Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der...

  • Kempten
  • 02.07.18
Vor den verschlossenen Toren der früheren Kaserne trafen sich 70 Kemptener, um ihr „Nein“ zur denkbaren Einrichtung eines sogenannten Ankerzentrums für Flüchtlinge zu dokumentieren.
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Demonstration
Kemptener fordern Zusagen, dass in früherer Kaserne keine Großunterkunft eingerichtet wird

70 Personen demonstrierten am Freitagabend vor dem Tor der früheren Ari-Kaserne gegen Überlegungen, dort ein sogenanntes Ankerzentrum für Flüchtlinge einzurichten. Zwar gibt es keinerlei Entscheidungen für einen Standort Kempten, „wir haben aber trotzdem Angst“, sagte eine Frau. Wiederholt spekulierten die Demonstranten darüber, dass bis zur Landtagswahl im Herbst das Thema offiziell nicht weiterverfolgt werde und „wir danach plötzlich überfahren werden“. Normalerweise stehen die Tore der...

  • Kempten
  • 28.05.18
Er gehört zu jenen afghanischen Flüchtlingen, die in ihrer Heimat der Tod erwartet: Elhamudin Yosufi. Weil er als sogenannter „Identitätsverweigerer“ gilt, soll er zurückgeschickt werden. Eine erste Abschiebung wurde gestoppt.
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Asyl
Abschiebungen: Warum Allgäuer Helferkreise das Vorgehen der Behörden kritisch sehen

Wenn in München das Flugzeug nach Kabul startet, geht vorher bei afghanischen Flüchtlingen im Allgäu die Angst um. Denn sie sind es meist, die wieder zurück in ihre Heimat geschickt werden, in ein Land, in dem sie der Tod erwartet. Nach Ansicht der Behörden gehören sie dann oft zu jenen, die neben Straftätern und Gefährdern als hartnäckige Identitätsverweigerer abgeschoben werden. Doch dazu würden speziell Asylsuchende aus Afghanistan nicht zählen. Dem Freistaat wird deshalb vorgeworfen,...

  • Kempten
  • 10.03.18
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Asyl
In Kempten eröffnet eine Beratungsstelle, die Flüchtlinge bei der Reise in ihre Herkunftsländer unterstützt

Fllüchtlinge, die zurück in ihre Heimat wollen, bekommen Unterstützung von der Zentralen Rückkehrberatung (ZRB). Die Einrichtung hilft ihnen nicht nur bei der Heimreise, sondern auch, sich in ihrem Herkunftsland wieder ein Leben aufzubauen. In Kempten eröffnete nun eine Zweigstelle, die für das Allgäu zuständig ist. Die Diakonie Augsburg, der Kreisverband des Roten Kreuzes Augsburg und Caritasverbände sowie die Regierung von Schwaben unterstützen und finanzieren das ZRB-Projekt. Nicole Rist...

  • Kempten
  • 21.02.18
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