Flächenverbrauch

Beiträge zum Thema Flächenverbrauch

Der Blick vom Georgiberg in Germaringen Richtung Rieden offenbart eine Idylle – und die B12 mit ihrem Verkehr. Viele Germaringer sind mit den Ausbauplänen, so wie vorgestellt, teilweise nicht glücklich.
2.940× 2 1

Petition
B12-Ausbau bei Germaringen: Agenda-Arbeitskreis Klimaschutz beklagt Flächenfraß und hohes Tempo

Der vierspurige Ausbau der B12 hat nicht nur Befürworter. In Germaringen zum Beispiel regt sich Widerstand. „Wir sind nicht generell gegen den Ausbau“, sagt Michael Jahn, Mitglied im Agenda-Arbeitskreis Klimaschutz in der Allgäuer Zeitung, „aber nicht so.“ Der Arbeitskreis hat demnach jetzt eine Petition im Bayerischen Landtag eingereicht. In der Petition geht es darum, dass der Ausbau des zehn Kilometer langen Abschnitts bei Germaringen nach Ansicht des Arbeitskreises viel zu viel Fläche...

  • Germaringen
  • 25.01.20
Der Baucontainer steht bereits: Auf einer Wiese zwischen den Westallgäuer Orten Gestratz und Grünenbach soll ein 6,4 Hektar großes Gewerbegebiet entstehen. Der Bund Naturschutz klagt dagegen. Über den Winter werden die Arbeiten wohl erst mal ruhen.
1.015×

Flächenverbrauch
Bund Naturschutz klagt gegen Westallgäuer Gewerbegebiet auf der grünen Wiese

Im Westallgäu bahnt sich ein Rechtsstreit mit großer Tragweite für ganz Bayern an. Die Frage dreht sich darum, wann ein Gewerbegebiet in der freien Landschaft gebaut werden darf und wann nicht. Zum konkreten Fall: Zwischen den Orten Gestratz und Grünenbach soll auf einer Fläche von 6,4 Hektar ein sogenanntes interkommunales Gewerbegebiet entstehen. Dafür haben sich die Gemeinden Röthenbach, Grünenbach, Maierhöfen und Gestratz zusammengeschlossen und einen Zweckverband gegründet. Das...

  • Gestratz
  • 18.10.19
Die Don-Bosco-Schule braucht mehr Platz. Das Erweiterungskonzept steht jedoch erneut auf dem Prüfstand.
181×

Platzmangel
Erweiterungspläne der Marktoberdorfer Don-Bosco-Schule werden erneut geprüft

Das sonderpädagogische Förderzentrum Don-Bosco-Schule in Marktoberdorf platzt aus allen Nähten. Sowohl die Anzahl der Schüler als auch die Anforderungen an die Schule sind gestiegen. Erweiterungspläne waren nun erneut Thema im Kreisausschuss. Mit der Erweiterung sollen auch sicherheitstechnische Anlagen auf den neuesten Stand gebracht werden. Aber noch immer sind nach Ansicht des Kreisausschusses wichtige Fragen nicht geklärt. Daher stellte der Ausschuss eine Entscheidung zurück....

  • Marktoberdorf
  • 28.05.19
Für den Ausbau der B12 bei Jengen soll möglichst wenig Fläche verbraucht werden.
1.197×

Bürgerversammlung
Weniger Landverbrauch: West-/Ost-Variante der B12 bei Jengen vom Bauamt Kempten entschieden

Wie Bürgermeister Franz Hauck bei einer Besprechung im Landratsamt kurz vor der Bürgerversammlung erfuhr, hat sich das Straßenbauamt in Kempten für die West/Ost-Variante beim B12-Ausbau in Höhe von Jengen entschieden. Gründe dafür sind vor allem, der um 2,1 Hektar verringerte Landverbrauch und Umweltbelange. Von der A96 bis Jengen soll die Trasse ostwärts, danach auf der Westseite verlaufen. Die Bürger sollen laut Hauck bei einer Info-Veranstaltung am Donnerstag, 17. Januar, um 20 Uhr in...

  • Jengen
  • 10.12.18
Um ein Gespür für die Bauformen und Größen der Grundstücke zu bekommen, traf sich der Buchloer Stadtrat vor der letzten Sitzung vor der Sommerpause zu einem Ortstermin im Baugebiet.
998×

Flächenverbrauch
Stadt Buchloe diskutiert über Maximalgröße von Baugrundstücken

Soll die Stadt bei der Vergabe von Baugrund im Einheimischenmodell auch künftig Grundstücke mit bis zu 600 Quadratmetern zur Verfügung stellen oder soll die Grundstücksgröße auf etwa 400 Quadratmeter und weniger beschränkt werden, um mehr Menschen das Bauen zu ermöglichen? Diese Frage treibt die UBI um. Der Stadtrat befasste sich in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause länger mit einem entsprechenden Antrag der Gruppierung. Letztlich wurde der aber mit großer Mehrheit...

  • Buchloe
  • 27.07.18
Wenn auf der grünen Wiese ein neues Wohngebiet entsteht, ist das immer auch ein Eingriff in die Natur. Dafür muss an anderer Stelle eine Fläche ökologisch aufgewertet werden. Das Problem dabei: Es gibt kaum noch solche Flächen. Der Bauboom ist viel größer.
656×

Wohn- und Gewerbegebiete
Ausgleichsflächen für den Naturschutz sind im Unterallgäu Mangelware

Immer wenn Bagger anrollen, um Äcker und Felder für Wohn- oder Gewerbegebiete umzugraben, geht ein Stück Natur verloren. Weil die Wirtschaft im Unterallgäu seit Jahren heiß läuft, sind es seit 2000 Jahr für Jahr 16 Hektar Grund, die als ökologische Ausgleichsfläche benötigt werden. Das Problem dabei: Es wird immer schwieriger, überhaupt noch Flächen zu bekommen. Die Landwirte brauchen den Grund selbst. Landrat Hans-Joachim Weirather sagte kürzlich vor den Unterallgäuer Bürgermeistern, es...

  • Memmingen
  • 23.07.18
In vielen Dörfern stehen alte Häuser leer, während am Ortsrand die Neubaugebiete wachsen.
966×

Entwicklung
Unterallgäuer Landrat will leer stehende Bauernhöfe umbauen und Flächenverbrauch bremsen

Täglich wird in Bayern laut Statistischem Landesamt eine Fläche von umgerechnet mehr als 13 Fußballfeldern zugebaut. Dem wollen unter anderem die bayerischen Grünen einen Riegel vorschieben und nur noch maximal fünf Hektar Flächenverbrauch am Tag zulassen. Das angestrebte Volksbegehren hat das Innenministerium vorerst ausgebremst. Zugleich läuft eine Debatte über alternative Lösungsansätze, die auch aus Sicht des Unterallgäuer Landrats Hans-Joachim Weirather nötig ist: „Ich halte es für...

  • Memmingen
  • 23.04.18
189×

Statistik
15 Mal der Niedersonthofener See: Flächenverbrauch im Oberallgäu gestiegen

Die Siedlungs- und Verkehrsflächen haben im Oberallgäu in den Jahren 1996 bis 2013 um ein Viertel zugenommen. Das ergeben Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik. Damit fielen in 17 Jahren 1874,5 Hektar freie Flächen weg – was knapp 15 Mal der Größe des Niedersonthofener Sees entspricht. Oberallgäuer Grünen-Politiker fordern ein Umdenken und mehr Sensibilität bei neuen Bauprojekten. Landrat Anton Klotz dagegen sagt: 'Mir konnte noch niemand erklären, wie man das umsetzen soll.' Das...

  • Kempten
  • 08.02.18
162×

Nachgefragt
Nachgefragt bei der Gemeinde Weitnau zum Bebauungsplan Hellengerst-Ettensberger Weg

'Nicht ganzes Dorf dagegen' Ja: Das sagte jüngst der Gemeinderat Weitnau mit einer Gegenstimme zum Bebauungsplan Hellengerst-Ettensberger Weg. Demnach sollen auf dem Areal 18 Bauparzellen mit Grundstücksgrößen von 500 bis 860 Quadratmeter entstehen. Die Gemeinderäte äußerten sich fast ausschließlich positiv über das Vorhaben, von einem 'gelungenen Vorschlag' sprach beispielsweise Dieter Kulmus und Michaela Kresser lobte: 'Eine gute Sache'. Die direkten Nachbarn des künftigen Baugebiets dagegen...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 29.02.12

Flächenverbrauch
Bund Naturschutz und Stadtspitze weiter uneins

Runder Tisch soll Klarheit bringen Im Streit um den Flächenverbrauch in der Stadt sind die Fronten weiter verhärtet. Der Bund Naturschutz (BN) hält seine Kritik aufrecht, nach der in Kaufbeuren im Vergleich mit anderen Allgäuer Kommunen besonders viel Boden versiegelt wurde. Oberbürgermeister Stefan Bosse hält die Bewertungsgrundlage für unseriös. Die beiden Kontrahenten wollen sich jetzt an einen Tisch setzen und die Probleme diskutieren. Aufgrund dieser Aussage rechnet der BN die...

  • Kempten
  • 13.04.11
34×

Umwelt
Bund Naturschutz reicht Klagen gegen Flächenverbrauch ein

Bund Naturschutz beruft sich unter anderem auf Bayerische Verfassung Der Bund Naturschutz (BN) im Allgäu hat angekündigt, angesichts des um sich greifenden Flächenverbrauchs auch juristische Auseinandersetzungen nicht zu scheuen. Die Organisation hat beispielsweise eine Klage gegen die Ausweisung eines Gewerbegebiets in Weißensberg (Kreis Lindau) eingereicht. Weitere Klagen seien in Vorbereitung, so der BN-Regionalreferent Thomas Frey. Nach seinen Worten kann gegen die Ausweisung von...

  • Kempten
  • 08.03.11
17×

Bauland
Bund Naturschutz kritisiert die Entwicklung innerhalb des Stadtgebietes Kaufbeuren

Mehr Fläche für weniger Bürger Die Einwohnerzahlen in Kaufbeuren gehen seit Jahren zurück. Dennoch sei die Zunahme beim Flächenverbrauch, etwa durch die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete, unter den drei kreisfreien Allgäuer Städten am höchsten, kritisiert der Bund Naturschutz (BN), der dafür den Zeitraum der vergangenen zehn Jahre als Grundlage nimmt. «Der allgemeine Trend zu immer mehr Platz für immer weniger Menschen zeigt sich in der Stadt ganz deutlich», so der BN-Regionalreferent...

  • Kempten
  • 01.03.11
23×

Flächenverbrauch
Bund Naturschutz besorgt über starke Zunahme des Flächenverbrauchs im Allgäu

Zubetoniert, asphaltiert, versiegelt Das Allgäu ist bayernweit die Region mit dem höchsten Flächenverbrauch. Ursache dafür seien der Straßenbau sowie die Ausweisung immer neuer Gewerbe- und Wohngebiete, hieß es bei einer Pressekonferenz des Bundes Naturschutz (BN) in Kempten, bei der eine Jahresbilanz 2010 gezogen wurde. Zum sofortigen «Gegensteuern» rief BN-Landesbaubeauftragter Richard Mergner auf. Der Flächenverbrauch addierte sich im Allgäu in zehn Jahren auf rund 4000 Hektar. Das...

  • Kempten
  • 24.02.11
10×

Rückblick
«Memmingen ein Stück vorangebracht»

ÖDP-Fraktionschef Buchberger freut sich über geringen Flächenverbrauch Eine positive Bilanz des kommunalpolitischen Jahres hat ÖDP-Fraktionsvorsitzender Professor Dieter Buchberger gezogen: «Wir haben gemeinsam unser Memmingen ein Stück vorangebracht», sagte er in der Jahresschluss-Feier des Stadtrates. Neben dem Oberbürgermeister (siehe nebenstehender Artikel) hält zum Jahresabschluss traditionell auch ein Fraktionschef eine Rede. Vor den Stadtratskollegen, den Spitzen der Verwaltung und...

  • Kempten
  • 20.12.10

Bürgerversammlung
Unterthingauer sehen Entwicklung kritisch

Markt wird auf riesigen Flächenverbrauch hingewiesen - «Baugrund wird verschleudert» Bei der Unterthingauer Bürgerversammlung im «Felder-Saal» warnte Wendelin Schmölz unter starkem Beifall der Besucher an die Adresse des Marktrats: «Unser Baugrund wird derzeit verschleudert.» Besonders meinte der Redner damit die Ausweisung des riesigen Gewerbegebiets im Westen der Gemeinde, «wo sich die Eingriffe deutlich abzeichnen». Unverständlich sei die große Fläche für einen französischen Betrieb, in dem...

  • Marktoberdorf
  • 15.11.10
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ