Energiewende

Beiträge zum Thema Energiewende

Das Drehfunkfeuer nahe der A7 bei Kempten hilft Flugzeugen bei der Navigation. Aber es schränkt die Möglichkeit ein, in der Umgebung Windkraft zu nutzen.
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Drehfeuer
Wegen Flugzeug-Navigation können in Teilen des Oberallgäus keine Windräder mehr gebaut werden

Behindert eine Navigationshilfe-Anlage für Flugzeuge bei Kempten den Ausbau der Windkraft in der Region? Das sogenannte Drehfunkfeuer gefährde die Klimaziele des Landkreises Oberallgäu. Wegen der Anlage seien weitere Windkraftanlagen in der Umgebung weitgehend ausgeschlossen. Das schreiben der Kemptener Oberbürgermeister Thomas Kiechle und der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz in einer Mitteilung an ihre CSU-Parteikollegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bundesentwicklungsminister Dr....

  • Kempten
  • 26.08.19
Energieverbrauch (Symbolbild)
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Klimaziele
CO2-Bilanz: Ostallgäuer verbrauchen mehr Energie als 2008

Autos werden immer schneller, Fernsehbildschirme immer größer und LED-Lampen heller: Mit dem Komfort ist in den vergangenen zehn Jahren auch der Energieverbrauch im Ostallgäu gestiegen. Bedingt durch technische Entwicklungen wird er sich in Zukunft weiter erhöhen. Das ist das Ergebnis der neuesten Energiebilanz des Landkreises. „Einen Großteil des Energieverbrauchs machen die Bereiche Wärme mit 55 Prozent und Verkehr mit 20 Prozent aus“, sagte Klimaschutzbeauftragter Johannes Fischer, der die...

  • Kaufbeuren
  • 13.07.19
So sehen Wasserstoffzüge aus, die in Niedersachsen fahren.
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Wasserstoff-Technologie
Der Allgäuer Weg zu sauberem Verkehr: Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren

Wie geht es weiter mit der Verkehrswende im Allgäu? Eine Technik, die in dieser Diskussion bisher eher eine Nebenrolle spielt, ist der Antrieb per Wasserstoff und Brennstoffzelle. Um dieses Thema für das Allgäu voranzubringen, hat das Oberallgäuer FDP-Bundestagsmitglied Stephan Thomae zu einem runden Tisch geladen. Zusammen mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ging es um nicht weniger als die Zukunft des Verkehrs im Allgäu. Was verspricht man sich von „Wasserstoff“-Antrieben?...

  • Kempten
  • 13.07.19
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Energie
Bei Baisweil wird ein Windrad gebaut

Ende vergangenen Jahres wurde die Anlage genehmigt, noch in diesem Monat sollen die Bauarbeiten beginnen: Auf einer Anhöhe zwischen Baisweil und dem Ortsteil Lauchdorf entsteht dann ein 180 Meter hohes Windrad. Es erhitzt die Gemüter in dem Ort. Denn für manche Bürger kommt der Beginn der Arbeiten abrupt. Sie kritisieren unter anderem fehlende Informationen von Seiten der Gemeinde. Bereits ein paar Jahre ist es her, dass es erste Planungen für den Bau von Windrädern in Baisweil gab. Von sechs...

  • Kaufbeuren
  • 13.07.17
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Strom
Die Auswirkung der Energie-Wende für Strom-Versorger am Beispiel der Lechwerke im Unterallgäu

Die Energie-Zukunft ist grün, dezentral und digital. Das sagt Norbert Schürmann, Mitglied im Vorstand der Lechwerke (LEW) mit Hauptsitz in Augsburg und einem Verbreitungsgebiet in Schwaben, das Memmingen und das Unterallgäu umfasst und bis ins nördliche Ober- und Unterallgäu reicht. Im Allgäuer Teil des LEW-Netzes erreicht der aus erneuerbaren Energien eingespeiste Strom bereits einen Anteil von 68 Prozent am Stromverbrauch. Und dieser Anteil wird in Zukunft noch steigen, ist sich Schürmann...

  • Memmingen
  • 01.02.17
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Energiewende
Flaute bei der Windkraft: Nur noch vier neue Anlagen werden zurzeit im Allgäu gebaut

Experten sehen das Problem in der strikten bayerischen Abstandsregelung Im Juni erst hatte das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) seine zwei zehn Jahre alten Windkraftanlagen bei Wildpoldsried sprengen lassen. Sie wichen zwei neuen Windrädern, die höher und viermal effizienter sein werden. Deren Türme stehen zum Teil schon. Neben den beiden neuen Anlagen in Wildpoldsried werden im Allgäu noch zwei Windräder in Waal (Ostallgäu) errichtet. Für sie wurden inzwischen die Fundamente geschaffen. Dass nicht...

  • Marktoberdorf
  • 26.09.15
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Energiewende
Unstimmigkeiten im DAV: Wasserkraftwerk im Hintersteiner Tal ja oder nein?

In der Diskussion um das geplante Wasserkraftwerk 'Älpele' im Hintersteiner Tal sorgen die Aussagen des Deutschen Alpenvereins (DAV) für Verwirrung. In einer aktuellen Pressemitteilung hatte sich der weltgrößte Bergsteigerverband erneut gegen den Bau dieses Kraftwerks südlich von Bad Hindelang ausgesprochen. Eines der Argumente: Das Projekt liege im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Pikant dabei: In genau jenem Schutzgebiet erzeugt der Alpenverein selbst Strom aus Wasserkraft. Damit wird...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 11.02.15
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Zuschüsse
Über 2000 Förderzusagen der KfW-Bank im Ostallgäu

2230 Förderzusagen mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro wurden im Jahr 2013 in den Landkreisen Ost- und Unterallgäu sowie in den Städten Kaufbeuren und Memmingen erteilt. Dies teilt die KfW, die größten deutschen Förderbank, mit. Ein Großteil des Geldes fließt in energetische Sanierungen. Dass die Angebote der KfW in der Region so gut angenommen werden, sieht der Kaufbeurer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) als wichtigen Beitrag zur Energiewende. Mit 940 Zusagen und einem...

  • Buchloe
  • 23.12.14
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Energiewende
Firma Ke-Tec in Betzigau nimmt neuartigen Akku mit hoher Speicherkapazität in Betrieb

Ein Baustein für die Energiewende Was passiert, wenn der Wind einmal nicht weht und die Sonne nicht hinter den Wolken hervor kommt, wenn also die Quellen für erneuerbare Energien zeitweise versiegen? Das sind die großen Fragen der Energiewende. Bislang gibt es auch kaum Möglichkeiten, überschüssig produzierten Strom zu speichern. Bei der Lösung dieses Problems ist eine Oberallgäuer Firma einen großen Schritt weitergekommen. Das Unternehmen Ke-Tec hat in Betzigau (bei Kempten) einen Akku mit...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 29.08.14
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Energie
Energiepolitik: Allgäuer Verein Renergie feiert Jubiläum

Am Anfang galten sie als idealistische Spinner. Zu Beginn der 90er-Jahre waren der Umstieg auf erneuerbare Energien, die Entwicklung nachhaltiger Technologien und das konsequente Energiesparen noch längst keine gängigen Ideen. Im Mai 1994 gründeten einige weitsichtige Männer und Frauen in Dietmannsried (Oberallgäu) den 'Verein zur Förderung der Regenerativen Energien', der ein paar Monate später in 'Renergie e. V.' umbenannt wurde. Heute ist dieser eingetragene Verein (e. V.) mit seinen...

  • Kempten
  • 07.04.14

Energiewende
Ausgefallene Ideen: Allgäuer Projekte zur Energiezukunft ausgezeichnet

Können Sie sich vorstellen, Ihr ganzes Haus zu drehen, damit die Solarzellen immer in der Sonne stehen? Die Idee klingt verrückt, aber ein Allgäuer Tüftler hat sie realisiert. Er ist aber nicht der Einzige, der mit viel Kreativität die Energiewende vorantreibt. Um solche Projekte zu fördern, haben die Allgäu-GmbH und die Energieagentur eza! einen Wettbewerb ausgeschrieben. 27 Projekte nahmen teil. Das Resultat: Insgesamt 10.000 Euro Preisgeld und drei stolze Preisträger.

  • Kempten
  • 19.03.14
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Bauindustrie
Bayerischer Verbandspräsident Josef Geiger aus Oberstdorf warnt vor wachsendem Investitionsstau im Tiefbau

Etienne le Maire sprach mit dem Präsident des Bayerischen Bauindustrieverbangs, Josef Geiger (51), über die Lage der Bauindustrie, über Investitionsstau im Straßenbau, Energiewende und Fachkräftemangel. Der Chef eines Familienunternehmen aus der Provinz führt den Bauindustrieverband. Ist das selbstverständlich? Geiger: Inzwischen schon, die Branche hat sich unglaublich verändert. Etliche Großunternehmen sind verschwunden, die weit überwiegende Anzahl unserer Mitglieder sind Familienunternehmen....

  • Oberstdorf
  • 05.09.13
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Energie
Politiker und Gewerkschafter verteidigen Umbruch in der Stromversorgung gegen Kritik der IHK

Keine Vollbremsung bei der Energiewende 'Es wird gerade versucht, die Energiewende sturmreif zu schießen', kritisiert Arno Zengerle, Bürgermeister der Oberallgäuer Gemeinde Wildpoldsried - einem Vorzeigeort in Sachen erneuerbarer Energien. 'Wir haben nicht zu viel regenerative Energien, sondern zu wenig', sagt er und reagiert damit auf einige, teils recht drastische Aussagen, die die vier Allgäuer Regionalversammlungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben kürzlich getroffen haben....

  • Kempten
  • 14.08.13
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Landrat
Ostallgäu will Windkraft voranbringen

Im Landkreis Ostallgäu wird jetzt laut Mitteilung des Landratsamtes die Windkraft 'weitgehend unabhängig vom Regionalplan vorangebracht'. Nachdem es dort immer wieder zu Verzögerungen bei der Festlegung der Standorte kommt, seien im Ostallgäu einige Kommunen in enger Zusammenarbeit mit dem Landratsamt auf eine eigene Bauleitplanung ausgewichen. Landrat Johann Fleschhut: 'Wir müssen jetzt handeln und festlegen, wo Anlagen sinnvoll und maßvoll sind, sonst sind einige Standorte nicht mehr wie...

  • Marktoberdorf
  • 23.07.13
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Energiewende
Windkraft-Ausbau im Allgäu in Gefahr

Gegenwind erreicht Sturmstärke Was haben der Rote Milan, ein Uhupärchen, ein Drehfunkfeuer der Deutschen Flugsicherung und eine Allgäuer Moorlandschaft gemein? Richtig: Sie stehen dem weiten Ausbau der Windenergie im Allgäu massiv im Wege. Zumindest aus der Sicht verschiedener Behörden, Verbände und Interessensgruppen. Anders gesagt: Wurde noch vor einem Jahr das ambitionierte Ziel ausgegeben, im Allgäu 50 neue Windkraftanlagen im Zuge der Energiewende zu errichten, so sieht es nach einer...

  • Kempten
  • 13.06.13
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Energie
Taugt mein Dach für Stromerzeugung? - Allgäuer können ihr Dach im Internet überprüfen

AÜW-Kunden startet Solarkataster Seit gestern können sich die rund 94.000 Kunden des Energieversorgers Allgäuer Überlandwerk (AÜW) und der Partner von Allgäu-Strom im Internet darüber informieren, ob sich eine Solaranlage auf dem Dach zur Stromerzeugung rentieren würde. Das Unternehmen hat ein Solarkataster erstellen lassen, das von Kunden kostenlos genutzt werden kann. Unter anderem entscheiden die Himmelsrichtung eines Daches, der Neigungsgrad und eine mögliche Beschattung durch Bäume oder...

  • Kempten
  • 07.03.13

Energiewende
Energiewende: Bayerische und Baden-Württembergische Energieverbände suchen gemeinsame Lösung

Die Energiewende ist wohl das Thema in diesem Jahr. Schließlich bleiben nur noch 10 Jahre bis zum geplanten Atomausstieg der Bundesregierung. Nicht viel Zeit um die vielfältigen Schwierigkeiten anzupacken, die mit dieser Veränderung einhergehen. Doch zusammen geht vieles einfacher als allein. Deshalb haben sich jetzt die Bayerischen und die Baden-Württembergischen Energieverbände zu einer Fachtagung getroffen. In Lindau sollen Herausforderungen der Energiewende gemeinsam angegangen werden.

  • Lindau
  • 22.11.12
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