Brauchtum

Beiträge zum Thema Brauchtum

Die Osterhasen sind wichtiger Bestandteil des Festes. Der Hase gilt als ein Symbol der Wachsamkeit und schläft angeblich nie. (Symbolbild)
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Brauchtum
Warum Osterhase und Ostereier wichtige Bestandteile des Osterfestes sind

Der Osterhase und das Osterei sind ein wichtiger Bestandteil des christlichen Osterfestes. Doch wieso eigentlich? Darüber berichtet die Allgäuer Zeitung (AZ). 40 Tage dauert die Fastenzeit vor Ostern. In diesem Zeitraum durften die Menschen früher weder Fleisch noch Eier essen. Denn diese galten als "flüssiges Fleisch", so die AZ in ihrer Samstagsausgabe. Daher sammelte die Bevölkerung die Eier, sodass man zu Ostern eine große Anzahl an Eiern hatte, die man nun an die Kinder weiterschenken...

  • Füssen
  • 11.04.20
Heuer nicht: Schalenggerennen in Pfronten-Kappel abgesagt
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Wegen Schneemangel
Heuer kein Schalenggerennen in Pfronten-Kappel - auch Skishow entfällt

Bis zuletzt hatten sie noch auf Schneefälle gehofft, die Vorbereitungen waren abgeschlossen, 175 Teams plus elf Originalar gemeldet, doch nun mussten die Kappelar Schalenggar schweren Herzens das für Faschingssamstag, 22. Februar, geplante Schalenggerennen in Pfronten-Kappel absagen. Angesichts der Schneelage und der Wettervorhersagen könne man kein sicheres Rennen durchführen, teilen sie dazu mit. Zu groß sei auf der vorhandenen geringen Schneelage das Risiko für die Teilnehmer. Die...

  • Pfronten
  • 20.02.20
Neujahresanschießen in Marktoberdorf.
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Böllerschützen
Weit über 100 Besucher beim Neujahresanschießen in Marktoberdorf

Weit über 100 Schaulustige sind am 1. Januar nachmittags zum Neujahrsanschießen auf den Stadtplatz in Marktoberdorf gekommen. Dort schossen die Böllerschützen des Trachtenvereins D’Wertachtaler das neue Jahr an, und eine Bläserkapelle der Stadtkapelle spielte. Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell hielt eine Neujahrsansprache. Darin forderte er, in Marktoberdorf endlich einen ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) zu schaffen, „der auch für unsere Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen...

  • Marktoberdorf
  • 01.01.20
Nikolaus in Zell.
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Bildergalerie
Rutesäckchen für die Kinder beim Nikolaus in Zell

Einige Hundert Besucher versammelten sich heuer auf dem Zeller Kirchplatz zum Klausentag: Nachdem Carmen Mayr die Legende des Heiligen von Myra verlesen hatte, überreichte Bischof Nikolaus (Luca Keisle), unterstützt von einigen Egelchen und mit Schafsfellen dick vermummten Gehilfen, den Kindern schmucke Rute-Säckchen mit leckeren Nüssen. Anschließend durften die Eltern noch ein Erinnerungsfoto schießen.

  • Eisenberg
  • 07.12.19
Symbolbild Rute.
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Übertriebener Brauchtum
Klausen schlagen im Ostallgäu auf Frau und Autos ein

Am Donnerstagabend hat eine Gruppe Klausen bei Schwangau eine junge Frau (19) aus dem Auto gezerrt. Ein Klaus hat sie geschlagen. Am Abend fand das traditionelle Klausentreiben statt. Gegen 20:00 Uhr hielt eine Gruppe Klausen in der Nähe der Gemeinde Schwangau eine junge Autofahrerin mitten auf der Straße an. Sie stellten sich dem Auto in den Weg. Die Klausen beleidigten die Frau und zogen sie später aus ihrem Auto. Ein Mann schlug die Frau mit einer Rute. Die Frau erstattete...

  • Schwangau
  • 06.12.19
Wilderer-Abend im Braugasthof Falkenstein in Pfronten
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Wilderer-Abend im Braugasthof Falkenstein in Pfronten

Zum achten Mal fand der Wilderer-Abend in Pfrontens Braugasthof Falkenstein statt. Für Unterhaltung sorgte das Fünfer Gspann sowie die Böllerschüten, und Pfrontener Trachtler mit dem Fingerhackler und Watschenplattler sowie dem Holzhacker. Beim Luftgewehr schiesen auf eine Laser Lichtanlage wurden die schnellsten Schützen mit Preisen belohnt.

  • Pfronten
  • 16.11.19
Viehscheid im Allgäu.
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Tradition
Es geht wieder los: Die Viehscheid-Termine dieser Woche

Klingendes Schellen- und Glockengeläut, reich geschmückte Kühe und buntes Treiben. Diese Woche geht es wieder los. Der Allgäuer Viehscheid startet. Zum Ende des Bergsommers treiben die Allgäuer Hirten ihre Rinder von der Alpe wieder zurück ins Tal. Fein herausgeputzt und wohlgenährt verlassen die Tiere ihr Sommerdomizil. Im Tal werden sie  freudig empfangen, am sogenannten Scheidplatz gesammelt und an ihre Besitzer zurückgegeben. Meist sind es Bauern aus der Region, die ihre Herde zurück...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 09.09.19
Bei regnerischem Wetter zogen die Tiere durch den Ort.
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Viehscheid
In Vils sind die Rinder bereits ins Tal zurückgekehrt

Im Allgäu dauert es noch etwas, bis die traditionellen Viehscheide starten. Im Außerfern sind bereits die ersten Rinder ins Tal zurückgekehrt. So wurde am Sonntag der Almabtrieb in Vils gefeiert. Das Wetter dafür war allerdings alles andere als einladend: Bei kalten Temperaturen und Regen zogen die Tiere durch den österreichischen Ort. Wie der Almabtrieb verlief,  lesen Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 09.09.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre...

  • Füssen
  • 08.09.19
Viehscheid.
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Karte
Die Viehscheid-Termine 2019 im Allgäu in der Übersicht

Wenn im September der Alpsommer endet, ist wieder Viehscheid-Zeit im Allgäu. Kühe und Alphirten werden unten im Tal von den Zuschauern begrüßt, abends wird dann im Festzelt gefeiert. Auf unserer Karte finden Sie Viehscheid-Termine im Allgäu in der Übersicht. Dabei findet der größte Viehscheid im Allgäu mit ungefähr 1.700 Kühen im Gunzesrieder Tal statt. Beim kleinsten Alpabtrieb in Buching hingegen sind es etwa 30 Tiere. Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr. Änderungen...

  • Kempten
  • 13.08.19
Tänzelfest in Kaufbeuren (Archivbild)
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Unesco-Liste
Kaufbeurer Tänzelfest soll immaterielles Kulturerbe werden

Der Tänzelfestverein möchte, dass sein alljährliches Fest in Kaufbeuren immaterielles Kulturerbe wird. Die dafür nötige umfangreiche Bewerbung beim bayerischen Heimat- und Finanzministerium muss bis Ende Oktober abgegeben werden. Der Freistaat wählt vier Bewerber aus ganz Bayern aus, die dann an die Kultusministerkonferenz des Bundes weitergegeben werden. „Es wäre schon ein riesiger Erfolg, wenn wir es auf die Bundesliste schaffen“, sagt Vorsitzender Horst Lauerwald. Dort sind das...

  • Kaufbeuren
  • 11.06.19
Wenn die von den Schülern ausgefüllten etwa 800 Karten im Tänzelfestbüro zurück sind, gibt es für Sieglinde Blind viel zu sortieren.
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Vorbereitung
Wie die Kostüme für das Kaufbeurer Tänzelfest vergeben werden

Jetzt startet er wieder, der Ausnahmezustand in der Kleiderkammer des Kaufbeurer Tänzelfestvereins. Denn Hunderte von Kostümen müssen an die Kinder und Jugendlichen vergeben werden, die bei dem Großereignis Mitte Juli mitwirken. Die Verteilung erfolgt nach einem ausgeklügelten System mit Karteikarten. Warum die Kostümvergabe jedoch nicht nur logistisch eine anspruchsvolle Aufgabe ist, lesen Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 03.06.2019. Die Allgäuer...

  • Kaufbeuren
  • 02.06.19
20 Zunft-und Vereinszeichen wurden an den 30 Meter hohen Maibaum in Schwangau angebracht.
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Bildergalerie
Das ganze Dorf war auf den Beinen: 30 Meter hoher Maibaum steht in Schwangau

"Jetzt bin ich so richtig glücklich!", gesteht Michael Höß, Vorsitzender der "D'Schwangauer" gegen 12 Uhr. "Alles hat geklappt wie am Schnürl." Um 11:23 Uhr stand der Baum senkrecht in der Halterung, begleitet vom Applaus der vielen Zuschauer rund herum. Wie erwartet war das ganz Dorf auf den Beinen, als der stattliche 30 Meter hohe Maibaum von den vier schwarzen Kaltblütern der Familie Kotz ins Dorf gezogen wurde. Festlich umschlungen unterhalb des Schwans auf der Spitze von der frisch...

  • Schwangau
  • 02.05.19
Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein beim Aufstellen des Maibaums in Buchloe.
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Bildergalerie
Maibaumfreunde Gaisastadl stellen Maibaum in Buchloe auf

Der Mai ist gekommen! Auch in Buchloe. Bei Frühlingswetter wie aus dem Bilderbuch und musikalisch unterstützt von der Stadtkapelle stellten die Burschen von den Maibaumfreunden Gaisastadl e.V. den Maibaum für die nächsten drei Jahre auf. Eine fast unüberschaubare Zuschauermenge ließ sich nicht allein Speis und Trank schmecken, sondern bestaunte das beeindruckende Schauspiel. Unterstützung hatten sich die Maibaumfreunde mit Richtmeister Peter Schilling und Buchloes Stadtoberhaupt Josef...

  • Buchloe
  • 01.05.19
Der Maibaum in Buchung ist 34 Meter hoch.
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Trachtenverein
500 Besucher bestaunen den 34 Meter hohen Maibaum in Buching

Nach unbeabsichtigten nächtlichen „Ausflügen“ in zwei Nachbargemeinden kann man nun den 34 Meter hohen und naturbelassen Maibaum des Trachtenverein Hochplatte an seinem richtigen Standplatz in Bayerniederhofen bewundern. Um 9 Uhr zogen zwei geschmückte Pferde den Baum in Begleitung der „Trachtlerbuaba“ zum vorbereiteten Aufstellplatz. Die rund 500 Besucher bewunderten die Trachtler, die mit verschieden langen Stangen und Manneskraft den schweren Stamm in die Höhe wuchteten. In diesem Jahr...

  • Halblech
  • 01.05.19
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Ostern
Wenn in Pfrontens Kirche die Ratschen klappern

„Rätschen“ ist ein Brauch, der in katholischen Gegenden in der Karwoche gepflegt wird. So auch in Pfronten in der St. Nikolauskirche, wo die Ministranten am Gründonnerstag und Karfreitag begeistert mit den Ratschen rätschen und ein klapperndes Geräusch erzeugen. Diese Erinnerungen bleiben fürs Leben, verrät Mesner Klement Moller. Was man beim Rätschen beachten muss, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Füssen, vom 17.04.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre...

  • Füssen
  • 16.04.19
Was hat es mit der Magie der Rauhnächte auf sich? Eine neue Stadtführung in Marktoberdorf klärt auf.
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Brauchtum
Neue Stadtführung in Marktoberdorf über die Magie der Rauhnächte

Bei einer neuen Führung durch Marktoberdorf erfuhren die Teilnehmer, was es mit der Magie der Rauhnächte auf sich hat. Auf der eineinhalbstündigen Tour ging Gästeführerin Andrea Guggenmos alten Legenden nach und erklärte, was es mit dem Brauch des Räucherns auf sich hat. Der Name der Rauhnächte leite sich vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“ ab. „Das bedeutet haarig und wild.“ Damit seien zottelige Dämonen und böse Geister gemeint, die in den Rauhnächten ihr Unwesen treiben. „Deshalb gibt...

  • Marktoberdorf
  • 13.01.19
Zwischen den Jahren zur Ruhe kommen und auf das Wesentliche besinnen. Worauf es dabei ankommt, erklärt die Kräuterexpertin Angelika Schinko-Herb.
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Tradition
Kräuterexpertin aus Görisried erklärt die Magie der Rauhnächte

Die Kräuterexpertin Angelika Schinko-Herb erklärt im Gespräch mit der AZ die Magie der Rauhnächte. „Die Rauhnächte sind eine uralte Tradition. Zwölf Nächte, die von Ritualen begleitet werden“, sagt Schinko-Herb. Dazu gehört unter anderem das Räuchern. „Das Verbrennen von Kräutern reicht weit in die Vergangenheit des Menschen zurück“, sagt Angelika Schinko-Herb. Schon in der Steinzeit haben die Menschen Kräuter und Blätter über dem Feuer verbrannt. „Jede Zutat hat eine gewisse Wirkung auf den...

  • Görisried
  • 30.12.18
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Heimatreporter-Beitrag
Börwang brennt 2018 - ein absolutes Highlight im Allgäu

In diesem Jahr stand das große Klausentreiben unter dem Motto: "Börwang brennt"  und wieder einmal ein voller Erfolg. Rund 445 Klausen, Bärbele, Krampusse und Perchten aus dem gesamten Alpenraum ließen beim Großumzug „Börwang brennt“ den kleinen Ort beben. Donnernder Glockenhall, zottelige Fratzen, Feuerschwaden – ein Spektakel zum dem mehrere tausend Besucher kamen... Ein riesen Kompliment an das Management, die Organisation und die vielen freiwilligen Helfer ohne welche so etwas nicht...

  • Haldenwang
  • 24.11.18
Schwangaus Pfarrer Markus Dörre übernahm die Benediktion.
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Tradition
Colomansfest mit Colomansritt in Schwangau

Heuer hat endlich einmal wieder die Sonne zum Colomansritt an der Wallfahrtskirche vor den Toren Schwangaus gestrahlt, wenn auch ein heftiger Wind wehte. Vielleicht lag es ja am Besuch von Berlins Erzbischof Dr. Heiner Koch, der in seiner Predigt sagte: „Das Leben ist ein Pilgerweg.“ Auch sprach er den traditionellen Segen für die gut 200 Pferde mit ihren Reitern aus nah und fern sowie für die etwa 3000 Gläubigen, die gekommen waren. Aufsitzen wollte der Bischof allerdings nicht, weshalb...

  • Schwangau
  • 15.10.18
Bereits am Samstag, 13. Oktober, wird der Colomanstag gefeiert mit einer Messe um 10 Uhr, anschließend wird ein neues Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Schwangau gesegnet. Um 14 Uhr wird ein Rosenkranz in der Wallfahrtskirche gefeiert.
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Brauchtum
Eine der schönsten Pferdeprozessionen: das Colomansfest mit dem Umritt in Schwangau

Es gilt seit langem als eine der schönsten Pferdeprozessionen im Freistaat: das Colomansfest mit dem Umritt in Schwangau. Zu Beginn dieses Jahres wurde die Veranstaltung vom damaligen Heimatminister und jetzigen Ministerpräsidenten Markus Söder mit dem Heimatpreis ausgezeichnet. Traditionell am zweiten Oktobersonntag – heuer also am 14. Oktober – findet das Colomansfest statt. Und dies mit einem besonderen Festprediger: Pfarrer Markus Dörre hat dafür den Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch...

  • Schwangau
  • 11.10.18
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