Brauch

Beiträge zum Thema Brauch

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Ostern
Osterlachen: Brauch wird auch im Unterallgäu gepflegt

In manchen Unterallgäuer Kirchen wird in der Osternacht laut gelacht, weil der Pfarrer einen Witz erzählt hat. Das ist ein alter Brauch, der nachweislich schon im Mittelalter in Bayern gepflegt wurde. 'Beim Osterlachen geht es darum, der Freude über die Auferstehung und das Erlöstsein einen Ausdruck zu verleihen', sagt der Ottobeurer Abt Johannes Schaber, der seit Jahren am Ende der Osternachtsfeier in der Basilika einen Witz erzählt. Welcher seiner Witze nicht besonders gut ankam, lesen Sie in...

  • Memmingen
  • 25.03.16
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Brauchtum
Ein kleines Familienunternehmen: Wie eine Pfrontener Familie den Brauch des Palmentragens pflegt

Jedes Jahr kurz vor Palmsonntag bildet sich beim 'Semalar' in Pfronten-Steinach ein kleines Familienunternehmen. Die Produkte: 98 Unterpfärrlar Palme. Opa Peter macht Stecken fertig und befestigt die Palmboschen mit Schlenggeruata. Oma Maria bindet Boschen. Die Söhne Max, 13 Jahre, und Hannes, 10, holen Aufträge ein und helfen beim Sammeln des 'Palmezuigs'. Mutter Simone ist die Managerin, die überall mithilft. 'Das geht nur, weil alle zusammen helfen', sagt sie. 'Es ist immer eine schöne Zeit,...

  • Füssen
  • 27.03.15
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Tradition
Gestratzer Osterbrunnen gehört zu den imposantesten

'Imposant' nennt Werner Dobras, ehemaliger Kreisheimatpfleger den Osterbrunnen in Gestratz. Er ist ein Ausdruck des Danks für gutes Wasser. Ein Grund, warum derzeit viele Brunnen in Westallgäuer Gemeinden geschmückt werden. Doch alt ist diese Tradition in der Region noch nicht. Und für die Gestratzer Frauen geht es beim Schmücken nicht nur um die Bedeutung des Brauchs. Mehr über den Osterbrunnen in Gestratz und die Herkunft dieses Brauchs lesen Sie in der Westallgäuer vom 19.03.2015. Die...

  • Kaufbeuren
  • 18.03.15
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Geschichte
Aberglaube an den Oster-Feiertagen: Karfreitags-Wasser für Gesundheit und Schönheit

Mit dem christlichen Glauben hängt das Osterfest untrennbar zusammen. Dass für die Allgäuer vor über 100 Jahren auch der Aberglaube an den Feiertagen eine große Rolle gespielt hat, ist heute allerdings weniger bekannt. 'Die Menschen dachten, dass in wichtigen Zeiten des Kirchenjahrs besondere Zauber- und Heilkräfte wirkten', erklärt der Kemptener Brauchtumsforscher Jochen König. Karfreitag An diesem Tag hatte das Wasser aus Bächen, Flüssen und der Regen einen hohen Stellenwert. Die Bauern...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 17.04.14
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