Borkenkäfer

Beiträge zum Thema Borkenkäfer

Sturmschäden durch "Sabine" gab es auch im Kemptner Wald.
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Memminger Forst
Schadholz muss raus, bevor der Borkenkäfer fliegt

Sturmtief Sabine hat in den Allgäuer Forsten viel Schadholz verursacht. Im Memminger Forst waren es etwa 10.000 Festmeter. Bis Ende Mai müssen Arbeiter die umgefallenen und abgeknickten Bäume aber entfernt haben, berichtet die Memminger Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe. Denn dann fliegt wieder der Borkenkäfer und befällt die Bäume.  In den Wäldern stehen hauptsächlich Fichten, die aufgrund ihrer flachen Wurzeln besonders anfällig sind, umzufallen. Der städtische Forstamtsleiter Stefan...

  • Memmingen
  • 19.05.20
Wald (Symbolbild).
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Strumtief "Sabine"
Forstschäden im Allgäu: Nicht so stark, wie befürchtet

Sturmtief "Sabine" hat im Allgäu zahlreiche Schäden verursacht. Die Revierförster in den Landkreisen Oberallgäu und Lindau meldeten aufgrund des Sturmtiefs bereits 50.000 Kubikmeter Schadholz, Tendenz steigend. Eine Gesamtübersicht der Forstschäden für den Landkreis Oberallgäu, die Stadt Kempten und den Landkreis Lindau gebe es aber noch nicht, sagt Peter Titzler, Abteilungsleiter im Bereich Forst im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Oberallgäu-Kempten, gegenüber all-in.de. Im...

  • Kempten
  • 14.02.20
Nicht nur im Ostallgäu hat der Rotwildbestand am Alpenrand stark zugenommen. Das wirkt sich auf den Verbiss junger Bäume aus. Auch in Gegenden, in denen keine Hirsche leben, ist das ein großes Problem. (Archivbild)
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Natur
Allgäuer Waldbesitzer klagen über Verbiss durch Wild

Gerade in Zeiten von Klimawandel und Borkenkäferplagen ist das Thema Waldverjüngung aktuell. Denn nur ein gesunder und widerstandsfähiger Wald wird künftige Herausforderungen wie Dürreperioden oder Schädlingsbefall meistern können. In einigen Allgäuer Gebieten klagen Waldbesitzer jedoch über einen hohen Verbiss der jungen Bäumchen durch Wild. Im Ostallgäuer Kenzengebiet nahe der Ammergauer Alpen gibt es trotz erhöhter Abschusszahlen mehr Rotwild als früher. Kürzlich diskutierten dort Jäger...

  • Kaufbeuren
  • 29.08.19
Der Borkenkäfer frisst sogenannte Muttergänge ins Holz. Die Larven zweigen dann mit eigenen Gängen ins Rindenholz ab.
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Forst
Auch im Westallgäu droht extreme Borkenkäferplage

Die Tiere sind nur wenige Millimeter groß, sie machen aber riesige Probleme: Die Borkenkäfer. Die Waldbesitzervereinigung Westallgäu (WBV) warnt eindringlich vor einer Plage. Und sie wirbt um Verständnis, sollten auch drastische Maßnahmen nötig werden. Dazu gehört der Einsatz von Spritzmitteln. „Es wäre das letzte Mittel. Wir versuchen alles, um es nicht einsetzen zu müssen, die Lage spitzt sich aber zu“, sagt Andreas Täger, Geschäftsführer der WBV. Der Borkenkäfer ist in (fast) jedem...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 18.07.19
Der Lindenberger Förster Marcus Fischer rät zur baldigen Aufarbeitung der Schneebruchschäden im Wald, um Folgeschäden durch Borkenkäfer zu vermeiden
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Wald
Nach dem Schneebruch droht im Westallgäu der Käfer

Es sieht übel aus in den Westallgäuer Wäldern. Der viele schwere Schnee in den vergangenen Monaten hat Wipfel und Äste abgebrochen und ganze Stämme umgeknickt. „Der nasse Schnee ist an die Bäume hingefroren. Wenn dann noch ein starker Wind gekommen ist, hat der auch mal 150 Jahre alte Weißtannen umgeworfen – und die nehmen dann natürlich noch drei bis vier andere Bäume mit“, sagt Forstunternehmer Peter Straubinger, der zahlreiche Waldbesitzer in der Region bei der Forstpflege unterstützt. So...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 26.02.19
Borkenkäfer befallen Bäume und richten großen Schaden an. Zur Eiablage bohren die Schädlinge Gänge in das Holz, unterbrechen so die Wasser- und Nährstoffzufuhr des Baumes und bringen ihn zum Absterben.
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Forst
In Unterallgäuer Wäldern droht Borkenkäfer-Invasion

Die Krone verfärbt sich binnen weniger Tage rot, Nadeln und Rinde der Fichte beginnen abzufallen: Nach diesen Anzeichen ist es für die Bekämpfung des Borkenkäfers eigentlich schon zu spät, weil der gefürchtete Schädling dann bereits ausgeflogen ist. Wegen des extrem warmen April, des wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist die Entwicklung des Schädlings heuer schon sehr weit fortgeschritten. Hohe Temperaturen begünstigen dessen Wachstum. Der Memminger Stadtförster Stefan Honold...

  • Memmingen
  • 24.05.18
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Plage
Borkenkäfer-Gefahr in Immenstadt: Forstexperten schlagen Alarm

Die meisten Menschen denken mit Freude an den heißen Sommer zurück. Doch bei Forstexperten und Waldbesitzern klingeln da die Alarmglocken. Denn das trocken-warme Klima hat die besten Voraussetzungen geschaffen, damit sich der gefährliche Borkenkäfer gut entwickelt und rasch ausbreitet. Dr. Ulrich Sauter vom Amt für Landwirtschaft und Forsten und Helmut Weixler von den Bayrischen Staatsforsten raten, jetzt intensiv nach infizierten Bäumen Ausschau zu halten. Mehr über das Thema erfahren Sie in...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 29.09.15
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Schädling
Nach Sturm Niklas fand der Borkenkäfer beste Brutbedingungen im Forstrevier Buchloe vor

Täglich wird neuer Befall festgestellt Wenn zur gewöhnlich anfallenden Arbeit täglich noch Aufgaben hinzukommen, mag das für manchen wie ein Albtraum klingen. Für Stephan Fessler, Leiter des Forstreviers Buchloe, ist das ganz normal. 'Jeden Tag, wenn ich draußen bin, finde ich auch etwas', sagt er. Was er meint, ist der Borkenkäferbefall. Etwa 25.000 Festmeter Holz warf Orkan Niklas im Bereich des Forstreviers Buchloe am 30. März und am 1. April zu Boden – das sind etwa 20 Prozent des...

  • Buchloe
  • 10.09.15
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Natur
Borkenkäfer-Invasion im Unterallgäu bleibt vorerst aus

Der Wunsch von Georg Jutz wurde erfüllt: Die wegen des milden Winters befürchtete Borkenkäfer-Invasion blieb aus.'Die kühle Witterung im Frühling hat uns geholfen', sagt der Leiter der städtischen Forstverwaltung. 'Wir haben lehmhaltigen Boden. Da hält sich die Feuchtigkeit länger. Dagegen trocknen die kieshaltigen Böden im Illertal viel schneller aus. Dort ist der Befall auch stärker als bei uns', sagt Jutz, der in diesen Tagen in den Ruhestand geht. Dennoch beobachte man auch in den...

  • Kempten
  • 17.06.14
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Forst
Massenaufkommen des Borkenkäfers durch trockenes Frühjahr?

Fachleute beobachten Vermehrung des Baumschädlings - Warnstufe Gelb im Westallgäu Verheerende Stürme knickten Anfang der 90er Jahre Fichten überall im Oberallgäu, auch im Schutzwald. Dann gab's eine Massenvermehrung von Borkenkäfern, die sich unter der Rinde einnisteten und Bäume vernichteten. Jetzt ist es, abgesehen von der seit Jahren währenden Diskussion um Verbissschäden an jungen Bäumen, ruhig geworden ums Holz im Oberallgäu. Und wie schaut es heuer aus? Ist 2011 ein gutes Jahr für den...

  • Kempten
  • 07.07.11
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