Ausgrabung

Beiträge zum Thema Ausgrabung

In Allenbsbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt.
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"Zweischläfriger Galgen"
Archäologen entdecken frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte am Bodensee

In Allenbsbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege wurden dort zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Hinrichtungen durchgeführt. Bis jetzt wurden in Baden-Württemberg nur wenige Hinrichtungsstätten mit modernen Methoden untersucht. Daher komme den Ausgrabungen eine hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zu, so das...

  • Friedrichshafen
  • 03.06.20
Wie auf dem Mond schaut es derzeit auf dem Gelände des Kindergartens aus. Dort wo die neue KiTa entstehen soll, sind Ausgrabungen zu Gange. Bürgermeister Norbert Führer traf sich mit Experten vom Bayerischen Landesamt für Denkmalspflege und einem Archäologenbüro vor Ort.
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Archäologische Ausgrabungen
Funde aus 12. Jahrhundert könnten den Bau des Kindergartens in Wiedergeltingen verzögern

Der Neubau des Kindergartens in Wiedergeltingen könnte sich wie die Allgäuer Zeitung berichtet verzögern. Grund dafür sind Funde aus dem 12. Jahrhundert wie Grubenhäuser, Erdkeller und Brunnen auf dem Gelände, welches für den Kindergarten vorgesehen ist.  Gegenüber der AZ zeigte sich Bürgermeister Norbert Führer aber zuversichtlich, dass wegen des guten Wetters die Ausgrabungen vermutlich in den nächsten Wochen abgeschlossen werden könnten. Nach Abschluss der Grabungen könne sofort mit dem...

  • Wiedergeltingen
  • 29.02.20
Außer ein paar Baggern und viel Schlamm gibt es in der Tongrube Hammerschmiede bei Pforzen nicht viel zu sehen. Trotzdem schlummerten unter den Lehmmassen eine Sensation.
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Video
Sensationsfund in Pforzen: Wo Forscher den Menschenaffen "Udo" entdeckten

Eine Tongrube, überall Schlamm und zwei herrenlose Bagger. Klingt im ersten Moment unspektakulär. Seit Mittwochabend berichtet aber die ganze Welt über diesen Ort im Ostallgäuer Pforzen. Dort wurden von der Professorin Madelaine Böhme Knochen vom ersten aufrecht gehenden Menschenaffen gefunden. Fast 12 Millionen Jahre alt sind diese Fundstücke, die möglicherweise die Geschichte der menschlichen Entwicklung verändern. Demenstprechend groß ist natürlich die Aufregung in der kleinen...

  • Pforzen
  • 07.11.19
Sensationsfund in Jengen: Alte Gräber entdeckt.
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Funde
Menschenaffenknochen in Pforzen: Diese weiteren sensationellen Funde gab es im Allgäu außerdem

Forscher der Universität Tübingen fanden heraus: Skelettteile eines Menschenaffen, gefunden 2016 in Pforzen, gehörten dem wahrscheinlich ersten aufrecht gehenden Menschenaffen. Dies ist allerdings nicht der erste bedeutende, archäologische Fund im Allgäu. Es gab bereits andere archäologische und historisch wichtige Sensationen. 2019 wird in Kempten während Ausgrabungen Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 2016 werden in Jengen 4.000 Jahre alte Gräber gefunden. Sie entstanden...

  • Kempten
  • 07.11.19
Immer wieder ist die Tongrube "Hammerschmiede" Ziel von Paläontolgen der Universität Tübingen. Dort fanden sie unter anderem Knochen von Elefanten und Hyänen, die dort – bei subtropischem Klima – vor elf Millionen Jahren lebten. Das Foto entstand im August 2017 in der Hammerschmiede (Archivbild).
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Wissenschaft
Knochen von Menschenaffen in der Tongrube Pforzen: Was Archäologen darin bereits früher gefunden haben

Vor dem kürzlich entdeckten spektakulären Fossilienfund eines Allgäuer Menschenaffen in einer ehemaligen Tongrube in Pforzen, der Hammerschmiede, haben Wissenschaftler in derselben Tongrube bereits andere Überreste entdeckt. Ein Allgäuer Amateurachäologe namens Sigulf Guggenmos (1941–2018) aus Dösingen (Gemeinde Westendorf) hatte bereits 1972 Fossilien in der Grube gefunden. Ab diesem Zeitpunkt galt die Hammerschmiede als archäologische Grabungsstätte. Guggenmos hat für seine Verdienste um die...

  • Pforzen
  • 07.11.19
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Ausgrabungen
Archäologen erleben am Kloster Irsee Überraschung

Eifrig wird in der großen Grube an der Südostecke des Kloster Irsees geschaufelt. Freigelegte Mauerreste werden sorgfältig gesäubert und anschließend detailgenau auf Millimeterpapier gezeichnet. Begonnen wurde die archäologische Forschungsgrabung bereits vor drei Jahren. Inzwischen fügen sich einzelne Puzzleteile zusammen und eine kleine Überraschung kam ebenfalls zum Vorschein: Spuren eines Gebäudes, dessen Zweck noch im Dunkeln liegt. Was die Archäologen sonst noch fanden und welcher Fund...

  • Kaufbeuren
  • 07.09.16
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Ausgrabung
Sensationsfund in Jengen: Archäologen entdecken Gräber aus der frühen Bronzezeit

In Jengen haben Archäologen einen Sensationsfund gemacht: Eigentlich suchten die Forscher nach frühmittelalterlichen Alemannen-Gräbern. Mit dem, was sie dann tatsächlich im Erdreich fanden, hatten sie allerdings nicht gerechnet, wie Archäologe Dr. Marcus Simm aus Kaufbeuren berichtet. Er und drei Kollegen haben auf einem Ausgrabungsgelände neben der Grundschule statt der vermuteten mittelalterlichen Relikte nämlich mehrere menschliche Überreste und Grabbeigaben aus der frühen Bronzezeit...

  • Buchloe
  • 05.07.16
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Steinzeit
Detlef Willand erzählt von Lust und Frust bei Ausgrabungen im Kleinwalsertal

Wie die Funde zustande kamen Die Walser waren im 13. Jahrhundert nicht die Ersten, die in das nach ihnen benannte Tal kamen, ist Detlef Willand sich schon immer sicher. Der Künstler und Autor liefert auch den Beweis dafür. Am Pfingstmontag 1998 wandert er in Richtung Gottesackerplateau am Hohen Ifen. Dabei fällt ihm der Felsüberhang auf der Schneiderküren Alpe als idealer Biwakplatz auf. Willand sucht die Erde unter dem Felsdach ab und stößt dabei prompt auf Abschläge von Feuersteinen. Er...

  • Kempten
  • 16.11.15
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Mittelalter
Ergebnisse der Ausgrabungen werden auf dem Kronen-Areal in Memmingen vorgestellt

Wieder liegen neue Puzzlestücke der Memminger Stadtgeschichte an den richtigen Stellen. Bei einem Treffen von Denkmal- und Heimatpflege, Bauherrn und Stadt haben die Verantwortlichen jetzt die Ergebnisse von Ausgrabungen auf dem Kronen-Areal vorgestellt. Dabei gewährten sie einen Blick ins Mittelalter. Genauer gesagt in das Leben der Bauern und Handwerker, die zu dieser Zeit vor den Toren der Stadt lebten und arbeiteten. 'Wir haben an der kleinen Anhöhe an der Lindauer Straße Keramiken...

  • Kempten
  • 27.10.15
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Geschichte
Archäologen entdecken in der Memminger Altstadt Reste eines mittelalterlichen Vororts

Stück für Stück nehmen derzeit Archäologen das Kronen-Areal in Memmingen zwischen Lindauer Tor und Stadtbach unter die Lupe. Auf dem Gelände entsteht bald ein neues Wohnquartier.  Durch den Bau einer Tiefgarage werden laut Josef M. Lang, Vorstandsmitglied der Siebendächer Baugenossenschaft, die meisten historischen Schätze im Boden zerstört. Das Gebiet wird nun wissenschaftlich erforscht, um zu dokumentieren, was später unwiederbringlich verloren ist. Nach Angaben eines Experten lebten...

  • Kempten
  • 23.08.15
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Polizei
Kriegsmunition bei Ausgrabungen in Kempten gefunden

Bei archäologischen Ausgrabungen in der Kaufbeurer Straße/ Brodkorbweg wurden Munition und Kriegswaffen gefunden. Es handelte sich um 2cm-Flakmunition, zwei Läufe eines Flakgeschützes, welche zum Zeitpunkt des Fundes noch geladen waren, einen Stahlhelm, sowie ein altes Magazin. Mit der Entsorgung der Kriegsmunition wurde die Firma Tauber beauftragt. Gefahr für die Bevölkerung bestand anlässlich dieser Gegenstände nicht. Lediglich der unsachgemäße Umgang mit solchen Waffen und Munition hätte...

  • Kempten
  • 05.11.14
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Denkmalpflege
Archäologische Ausgrabungen in Isny

Seit Juli 2012 graben Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg in der südlichen Altstadt Isnys zwischen Marktplatz und mittelalterlicher Stadtmauer, bevor das Areal neu bebaut wird. Das Quartier war bei einem verheerenden Stadtbrand 1631 zerstört und anschließend mit Brandschutt aufgefüllt worden. Gläser, Keramiken, Ofenkacheln, Reste von Webstühlen – und ein komplettes Siedlungsnetz mit Straßen, Kellern, Latrinen aus verschiedenen Phasen des Mittelalters konnten bis...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 10.10.14
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Ausgrabung
Alamannengräber bei Altdorf: Schmuck und Messer zeugen von alter Kultur

Die Ausgrabungen an den im Biessenhofener Ortsteil Altdorf gefundenen Alamannengräbern sind abgeschlossen. Die ehrenamtlichen Helfer des 'Archäologischen Arbeitskreises für das Allgäu' haben insgesamt sieben Gräber freigelegt. Bei den Skeletten der dort bestatteten Frauen und Kinder fanden sie nicht nur Alltagsgegenstände wie Gürtelschließen und Messer, sondern auch Schmuck. Neben Ohrringen aus Bronze kam auch ein Paar Ohrringe aus in verziertem Silber gefassten Lapislazuli-Steinen zum...

  • Kaufbeuren
  • 25.06.14
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Fund
Sieben alamannische Gräber in Altdorf belegen: Ort älter als gedacht

Bei der Untersuchung einer Baustelle im Biessenhofener Ortsteil Altdorf (Ostallgäu) sind sieben alamannische Gräber sowie weitere Spuren einer Besiedlung entdeckt worden. Bei den Überresten der drei Frauen, zwei Kinder und zwei Männer fanden die mit der Grabung beauftragten Ehrenamtlichen des Archäologischen Arbeitskreises für das Allgäu auch Grabbeigaben wie Gürtelschnallen oder Messer. Dies deutet darauf hin: Altdorf ist 200 bis 300 Jahre älter als gedacht. Mehr über die historischen...

  • Kaufbeuren
  • 27.05.14
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Geschichte
Archäologen forschen bei Ausgrabungen in Isny

Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern forschen die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege derzeit in der südlichen Altstadt von Isny. Hintergrund der Grabungen: drei Investoren interessieren sich für dieses Areal. Für die Wissenschaftler erwies sich die Grabung bislang als regelrechte Fundgrube. Sie haben Ofenkacheln, Biergläser, Holzgefäße, Münzen und sogar Backformen mit dem Motiv des Judaskusses gefunden. 1631 fiel Isny einem verheerenden Feuer fast vollständig zum Opfer. Dort, wo...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 25.11.13
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Historischer Verein
Verein Alt Füssen zieht Resümee auf Vorplatz von St. Mang

Beim jüngsten Hoagarte hat der Historische Verein Alt Füssen ein Resümee aus der archäologischen Grabung im Frühsommer auf dem Vorplatz von St. Mang gezogen. Ein weiteres Thema wurde die seit Jahrzehnten geplante Neugestaltung des Platzes. Die durch den Archäologen Magnus Wintergerst freigelegten Skelette waren weitgehend ohne Beigaben, hieß es. Diese Tatsache lasse eine Datierung für den Zeitraum zwischen etwa 1200 und dem Jahr 1528 zu - dem Jahr, in dem der Friedhof bei St. Mang geschlossen...

  • Füssen
  • 21.10.13
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Information
Hildegardplatz Kempten: Info-Tafeln zu archäologischen Ausgrabungen

Drei Tafeln informieren am Hildegardplatz über die archäologischen Ausgrabungen, die dort seit Sommer 2012 liefen. Die Bereiche an der Westseite sowie am Kirchhügel sind nun weitgehend für den Weiterbau freigegeben. Die Funde bleiben - soweit es das Bauvorhaben zulässt - erhalten. Referent Dr. Richard Schießl und Festwochen-Leiterin Martina Dufner-Wucher informierten sich bei Kulturamtsleiter Dr. Gerhard Weber über die archäologischen Ausgrabungen am Hildegardplatz, als Archäologie-Mitarbeiter...

  • Kempten
  • 05.06.13
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Geschichte
Archäologe beendet Ausgrabung am St.-Mang-Vorplatz in Füssen

39 Tote und viele Rätsel Es wären spannende Geschichten, die Archäologe Dr. Magnus Wintergerst zu hören bekäme: Geschichten vom kargen Alltag der Füssener Bürger im Mittelalter, Geschichten vom einfachen Klosterleben, von häufiger Krankheit und meist frühem Tod. Doch die 39 Skelette, die der Bamberger Archäologe in den vergangenen Tagen am Vorplatz der St. Mang-Kirche freigelegt hat, schweigen. Und so muss der Wissenschaftler seine eigenen Schlüsse aus den Knochen und Begleitfunden...

  • Füssen
  • 18.05.13
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Ausgrabungen
Archäologen finden Grundmauern unter dem Hildegardplatz Kempten

Sie vermuten eine Stadtresidenz oder einen Wohnturm – Wurde daraus später ein Baderhaus? Stand im Mittelalter ein Wohnturm auf dem Hildegardplatz oder hatte ein Adeliger dort seine Stadtresidenz? Die Archäologen fanden unter dem alten Straßenpflaster an der Nordostecke jetzt massive Mauern, die diese Vermutungen bestätigen. Ziemlich sicher scheint, dass in dem Gebäude ein Baderhaus eingerichtet wurde. Das Fundament hat ein Ausmaß von etwa acht mal acht Metern. Die Mauern sind 80 Zentimeter...

  • Kempten
  • 12.04.13
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Archäologie
Hildegardplatz: Nebengebäude des Kemptener Klosters entdeckt

Die Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Hildegardplatzes in Kempten gehen auch in den Wintermonaten weiter, soweit es die Witterung, vor allem Frost und Schnee, zulassen. Das gilt auch für die bauvorbereitenden archäologischen Maßnahmen, mit denen das Gelände des historischen Platzes in Schichten abgetragen wird, soweit dies für den Unterbau der neuen Platzoberflächen notwendig ist. Unter dem großen Zelt, das seit etlichen Wochen auf der Westseite des Hildegardplatzes steht, sind nun...

  • Kempten
  • 18.01.13
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Geschichte
Landesamt für Denkmalpflege ordnet die Funde der Ausgrabungen von 2010 in Leinau ein

Epochenwechsel Bereits 2010 fanden Grabungen südlich des bekannten Burgstalls in Leinau statt. Nach der Auswertung der Funde hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) die Ergebnisse veröffentlicht. Demnach wurden historische Scherben und Grubenhäuser sowie ein Grab entdeckt: "Trotz der spärlichen Funde hat die Ausgrabung neue und wertvolle Ergebnisse zur Ortsgeschichte Leinaus erbracht", schreibt Peter Schwenk vom BLfD. Der Pforzener Ortsteil sei erstmals um 1130 erwähnt...

  • Kaufbeuren
  • 07.01.13
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Ausgrabungen
Bei Sanierung der Pfarrkirche von Kreuzthal Kinderskelette aus dem 18. Jahrhundert entdeckt

Schätze aus der Tiefe – Fundstücke werden jetzt untersucht Die Kirche St. Martin im Dorfzentrum ist außen wie innen ein kleines Schmuckstück aus dem Jahr 1746. Ihre exponierte Lage, der eigenwillige Bau mit sechseckigem Kirchturm macht auf sich aufmerksam. Bei den umfangreichen Sanierungsarbeiten, die derzeit laufen, wurde das Fundament auf gut einen Meter Tiefe abgegraben. Seitdem sind vier bis sieben Archäologen auf Spurensuche. Bis jetzt wurden zwei komplette Kinderskelette sowie...

  • Kempten
  • 13.09.12
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Räter
Siedelten Räter im Füssener Land?

Die Buchstaben sind ungefähr zehn Zentimeter lang und einen halben Zentimeter tief, der Rest ist verwittert. Die Rede ist von rätischen Inschriften, die vor einiger Zeit in den Ammergauer Alpen entdeckt wurden. Unter Fachleuten gelten sie als Sensation, handelt es sich doch um die ersten Inschriftfunde rätischer Kultur auf bayerischem Boden. 'Es wäre denkbar, dass die Räter mit diesen besonderen Inschriften ihre Anwesenheit belegen wollten, so tief und mächtig sind sie geritzt', sagt Franz...

  • Füssen
  • 12.03.12
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