Asyl

Beiträge zum Thema Asyl

Polizei Vorarlberg. (Symbolbild)
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Polizei
Vier Männer im Lkw versteckt: Schlepper in Hörbranz festgenommen

Die österreichische Polizei hat am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz des ehemaligen Autobahnzollamtes Hörbranz vier afghanische Männer in einem Lkw-Auflieger entdeckt. Zuvor hatten die Beamten die Information bekommen, dass aus dem Auflieger Stimmen zu hören seien. Einer der Männer konnte sich mit einem Reisepass ausweisen, die anderen drei Afghanen hatten keine Dokumente bei sich. Die Polizei hat den Lkw-Fahrer, der am Donnerstagabend, 14. Mai, von Serbien aus in Richtung Deutschland...

  • Lindau
  • 18.05.20
Der Bauhof in Heimenkirch beschäftigt drei Flüchtlinge für 20 Stunden die Woche.
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Bürokratie
Trotz zuverlässiger Arbeit: Flüchtlinge in Heimenkirch bekommen keine Arbeitserlaubnis

Für viele Flüchtlinge ist es oft schwer eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, vor allem wegen der hohen bürokratischen Hürden. Laut Allgäuer Zeitung (AZ) gilt das auch für jene, die in Deutschland gute und verlässliche Arbeit leisten. Demnach übernehmen in Heimenkirch die drei Flüchtlinge Abdoulaye, Lassine und Inza aus der Elfenbeinküste verschiedene Aufgaben:  Sie sammeln Müll auf, säubern den Friedhof, entsorgen alte Äste und Zweige oder übernehmen die Mäharbeiten im Sommer. „Sie sind...

  • Heimenkirch
  • 29.01.20
Diese Zeiten sind vorbei: Ijaz A. darf nicht mehr bei Reifen Noack in Kaufbeuren arbeiten.
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Abschiebung
Flüchtling aus Pakistan darf nicht mehr in Kaufbeurer Firma arbeiten: Inhaber verärgert

2013 verließ Ijaz A. seine Heimat in Pakistan weil er Angst vor einer religiösen Terrororganisation hatte. Er flüchtete und landete letztendlich in Kaufbeuren. Der 32-jährige habe sich dort gut integriert, Deutsch gelernt und beim Reifenservicefirma Noack mitgearbeitet, so die Allgäuer Zeitung in einem Bericht.  Nun darf Ijaz dort nicht mehr arbeiten, weil er seit Monaten ausreisepflichtig ist und dafür nötige Dokumente nicht angefordert hatte. Eine weitere Frist hat Ijaz A. im Dezember...

  • Kaufbeuren
  • 17.01.20
Symbolbild.
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Containersiedlung
Zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in Kempten: Stadträte einstimmig für Standort-Vorschläge

Wie aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervorgeht, bekommt Kempten zwei neue Flüchtlingsunterkünfte. Das hatte der Hauptausschuss der Stadt nach Angaben des BR am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Zustimmen müsse jetzt noch die Regierung von Schwaben. Vorher seien verschiedene Standorte intensiv geprüft worden, erklärte Oberbürgermeister Thomas Kiechle gegenüber dem BR. Im nächsten Jahr sollen die beiden Unterkünfte gebaut werden, heißt es im Bericht weiter. Die beiden...

  • Kempten
  • 28.11.19
Asylrecht (Symbolbild)
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Gut integriert
Abschiebung vorerst verhindert: Asylbewerber Farhad A. darf in Kaufbeuren bleiben

Asylbewerber Farhad A. aus Afghanistan sollte abgeschoben werden. Der Arbeitgeber des Asylbewerbers, die Kaufbeurer Firma Stumpe Glas, hatte sich im August an den Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) gewandt. Zusammen mit der Gablonzer Industrie hat es Pohl jetzt geschafft, dass Farhad A. vorerst bleiben kann. Laut einer Pressemitteilung von Pohl sei der Asylbewerber bestens integriert und werde als Arbeiter in dem Neugablonzer Fachbetrieb dringend benötigt. Außerdem verfüge er...

  • Kaufbeuren
  • 11.11.19
Symbolbild.
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Asyl
Mann (23) weist sich in Lindau mit Dokumenten eines Freundes aus

Am Freitag hat die Bundespolizei in Lindau einen 23-Jährigen in Zurückweisungshaft eingeliefert. Er hatte sich bei der Einreisekontrolle am Donnerstag mit den Dokumenten eines Freundes ausgewiesen. Der Gambier war bereits in Deutschland und Italien als Asylbewerber registriert.  Der 23-Jährige war in einem Bus von Italien nach Deutschland unterwegs. Am Grenzübergang Hörbanz kontrollierte ihn die Bundespolizei. Er wies sich mit einem fremden Reisepass und einem italienischen Aufenthaltstitel...

  • Lindau
  • 08.11.19
Im Juli 2019 haben rund 100 Pfarrer und Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen mit einem Schweigemarsch durch Kempten ein bayernweites Zeichen für das Kirchenasyl gesetzt. (Archivbild)
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Flüchtling
Amtsgericht Sonthofen: Asyl-Pfarrer auf der Anklagebank

Diese Aktion sorgte bundesweit für Aufsehen: Mit einem Schweigemarsch durch Kempten hatten Ende Juli fast 400 Pfarrer und Gläubige für das Kirchenasyl und gegen den Strafbefehl für Pfarrer Ulrich Gampert demonstriert. Am Mittwoch, 18. September muss sich der 64-jährige Geistliche aus Immenstadt (Oberallgäu) nun vor dem Amtsgericht Sonthofen verantworten. Er hatte dem afghanischen Flüchtling Reza Jafari eineinhalb Jahre lang hinter den Mauern der evangelischen Auferstehungskirche Zuflucht...

  • Sonthofen
  • 17.09.19
Festnahme (Symbolbild)
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Aufgeflogen
Extrem gut gefälschte Pässe: Falsche Diplomaten am Allgäu Airport festgenommen

Am Samstagnachmittag haben Beamte der Verfügungsgruppe am Flughafen zwei Personen bei der Ausreise mit gefälschten Diplomatenpässe festgenommen. Die beiden 37 und 40 Jahre alten Männer wollten nach London fliegen. Dafür nutzten sie türkische "Diplomatenpässe". Die Polizei erkannte die Pässe als Fälschungen mit außergewöhnlich hoher Qualität. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen beantragten die türkischen Staatsangehörigen Asyl. Am Sonntag wurden die zwei Männer dann dem...

  • Memmingerberg
  • 26.08.19
Reza Jafari darf nach über einem Jahr das Kirchenasyl in Immenstadt verlassen. Das Pfarrerehepaar Marlies und Ulrich Gampert, das ihn aufgenommen hat, hofft, dass er
dauerhaft nicht abgeschoben wird.
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Zeitdruck
Nach Kirchenasyl in Immenstadt: Sechs Monate Aufschub reichen nicht für Reza Jafari

Es ist ein Aufschub, ein Durchatmen. Aber seine Zukunft bleibt weiter unsicher: Reza Jafari hat die Zusage vom bayerischen Landtagsausschuss für Eingaben und Beschwerden erhalten, dass er die nächsten sechs Monate nicht abgeschoben wird. Der 22-jährige Afghane, der über ein Jahr im Kirchenasyl in der Immenstädter evangelischen Gemeinde lebte, darf sich jetzt wieder frei bewegen. Was er aber dringend benötigt, ist eine schriftliche Bestätigung, damit er seine Ausbildungsstelle antreten kann....

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 13.07.19
Der Afghanische Flüchtling Reza Jafari mit dem evangelischen Pfarrer-Ehepaar Gampert
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Flüchtling
Entscheidung im Landtag: Junger Afghane (22) kann Kirchenasyl in Immenstadt verlassen

Der Bayerische Landtag hat heute beschlossen, dass der afghanische Flüchtling Reza Jafari, der in Immenstadt Kirchenasyl genossen hat, in den nächsten sechs Monaten nicht abgeschoben wird. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks kann der 22-Jährige damit jetzt das Kirchenasyl verlassen. Im Petitionsausschuss des Landtags haben das demnach Vertreter des bayerischen Innenministeriums am Mittwoch zugesichert. Der junge Mann hat damit jetzt ein halbes Jahr Zeit, um sich die Papiere zu...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 10.07.19
Symbolbild. Der abgelehnte Asylbewerber, Marof K., war im vergangenen Jahr abgeschoben worden, obwohl er als integriert galt und einen unbefristeten Job hatte.
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Flüchtlinge
Freunde von abgelehntem Asylbewerber setzen sich für seine Rückkehr nach Kaufbeuren ein

Das Schicksal des Afghanen Marof K. bewegt seinen Unterstützerkreis, Bekannte und Freunde in und um Kaufbeuren. Der abgelehnte Asylbewerber war im vergangenen Jahr abgeschoben worden, obwohl er als integriert galt und einen unbefristeten Job hatte. Das führte zu bundesweiten Schlagzeilen. Seine Chefin zeigt sich angesichts des Arbeitskräftemangels über die erzwungene Ausreise empört. Die Hoffnung auf eine Rückkehr an seinen Arbeitsplatz hat sie aufgegeben. Marofs Freunde kämpfen indes weiter...

  • Kaufbeuren
  • 17.06.19
Reza Jafari (22) lebt seit einem Jahr im Kirchenasyl in Immenstadt.
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Abschiebestopp
64.000 Unterschriften übergeben: Unterstützung für jungen Mann (22) aus Afghanistan

Seit über einem Jahr befindet sich Reza Jafari (22) jetzt schon im Kirchenasyl in Immenstadt - am Mittwoch nun haben Unterstützer rund 64.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Bayerischen Landtages übergeben. Das Ziel der Unterstützer: Sie wollen einen Abschiebestopp und eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis für den 22-Jährigen erwirken.  Jafari gehört der diskriminierten Minderheit der Hazara an und lebt derzeit in einem Besprechungsraum der evangelischen Erlöserkirche in...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 09.05.19
Symbolbild
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Asyl
Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Lindau sinkt: Notunterkunft in Sauters bleibt aber

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommt, sinkt. Das macht sich auch im Landkreis Lindau bemerkbar. 737 Asylbewerber leben in den zwei Städten und 19 Gemeinden des Kreises. Vor drei Jahren waren es noch mehr als 1000. Trotzdem will der Kreis seine Notaufnahmeeinrichtung in Sauters behalten. „Wir wissen nicht, wie sich die Lage entwickelt“, sagte Landrat Elmar Stegmann im Haushaltsausschuss des Kreises. Vor drei Jahren hat der Landkreis das Gebäude in Sauters für eine...

  • Lindau
  • 23.01.19
Symbolbild. Asylbewerberunterkunft in Buchloe.
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Ausbildung
Viele Asylbewerber von der 3+2-Regelung verunsichert: Ein Fall aus Buchloe zeigt die Erfolgsaussichten

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, um einen Asylantrag zu stellen, nimmt weiter ab. Doch unter denen, die schon hier und nicht anerkannt sind, wächst offenbar die Frustration – insbesondere darüber, ob sie eine Ausbildung beginnen sollen oder nicht. Denn die dafür geschaffene Regel 3+2-Regel werde offenbar restriktiv ausgelegt. „Unter den Flüchtlingen herrscht deshalb ein Klima der Verunsicherung“, berichtet Christian Schnellert, Vorsitzender Helferbund Asyl Buchloe....

  • Buchloe
  • 13.01.19
Symbolbild Asylrecht
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Abschiebepraxis
Helferkreis Asyl in Kaufbeuren enttäuscht von der Politik

Der abgeschobene Asylbewerber Marof K. versucht derzeit mithilfe seines Arbeitgebers und eines Helferkreises verzweifelt, mit einem Arbeitsvisum nach Kaufbeuren zurückzukehren. Laut Waltraud Schürmann versteckt sich der Mann in Afghanistan allerdings vor den Taliban. „Ein deutsches Einwanderungsgesetz wird er nicht abwarten können“, sagt sie. Der Ausgang des Visumverfahrens sei zudem völlig ungewiss. Enttäuscht zeigt sich der Helferkreis von einem Antwortschreiben des bayerischen...

  • Kaufbeuren
  • 20.12.18
Mit Kick- und Thaiboxen hat sich Payanda (rechts) in Bayern einen Namen gemacht. Sein Ausbildungsbetrieb ist die Kampfschule von Mark Martl (links).
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Asylpolitik
Wenn Integration gelingt: Zwei Afghanen aus Füssen erzählen

Die lebensgefährliche Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten über Berge und das Meer nach Europa haben sie hinter sich. Zu den Asylbewerbern, die hierzulande Fuß fassen, gehören der 27-jährige Amir Mohammad Payanda und der fünf Jahre jüngere Kazmi Sayed Amja Hussain. Beide kommen aus Afghanistan. Der Aufenthalt der jungen Männer in Deutschland ist befristet, so steht es in ihren amtlichen Dokumenten. Die für Flüchtlinge so wichtige Arbeitserlaubnis haben sie. Payanda und Hussain haben...

  • Füssen
  • 23.10.18
Symbolbild.
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Asyl
Wann kehrt abgeschobener Afghane nach Kaufbeuren zurück?

Wann kehrt der abgeschobene Afghane Marof F. nach Kaufbeuren zurück? Die Hoffnung im Freundeskreis des abgelehnten Asylbewerbers auf ein baldiges Wiedersehen ist groß. Allerdings gibt es auch Skepsis angesichts der Ankündigungen von CSU-Politikern, die Bemühungen um den Mann zu unterstützen. „Was hinter den Kulissen läuft, wissen wir nicht“, sagt Waltraud Schürmann, die Marof K. gut kennt. „Das kann viel und zielführend sein – es kann aber auch das Gegenteil oder nichts sein.“ Bislang...

  • Kaufbeuren
  • 28.09.18
Polizei (Symbolbild)
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Urkundenfälschung
Mann (21) stellt in Marktoberdorf Asylantrag mit gefälschten Papieren

Mit gefälschten Ausweisen und unter falschen Personalien stellte ein sehr wahrscheinlich malischer Staatsbürger einen Asylantrag. Als die Grenzpolizei Pfronten am 25.09.2018 die Ausweispapiere überprüfte, stieß sie auf Aufenthaltstitel, Fremdenpass und Personalausweis des Mannes, die alle total gefälscht waren. Für das Asylverfahren hatte er eine ivorische Staatsangehörigkeit und andere Personalien vorgetäuscht. Gegen den 21-Jährigen ermitteln die Beamten unter anderem wegen...

  • Marktoberdorf
  • 27.09.18
69 abgelehnte Afghanen mussten Anfang des Monats Deutschland verlassen – darunter zehn aus dem Allgäu. Abschiebungen nach Kabul sind umstritten. Das Bild zeigt eine frühere Sammelabschiebung in Baden-Württemberg.
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Asyl
Werden im Allgäu die Falschen abgeschoben?

Derzeit zittern viele abgelehnte Afghanen. Sie haben Angst beim nächsten Abschiebeflug nach Kabul zu sitzen. Unter Geflüchteten kursiert der 23. Juli als nächster Termin. Viele schlafen daher nicht mehr in ihren Asylunterkünften und Wohnungen, sondern übernachten bei Freunden, tauchen unter und versuchen nach Frankreich oder Italien zu gelangen. Anfang des Monats wurden in einem Sammelflug 69 Afghanen aus Bayern abgeschoben – darunter zehn aus dem Allgäu. Einer davon ist Ahmad A. Der...

  • Kempten
  • 18.07.18
Syrer illegal eingereist
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Kontrolle
Illegale Einreise: Syrer begehren Asyl in Füssen

Zwei unerlaubt eingereiste Syrer warteten am 13.07.2018 an der Haltestelle für Fernreisebusse in Füssen auf ihre Fahrgelegenheit nach Stuttgart. Die Bundespolizei kontrollierte die Männer und übergab sie der Grenzpolizei Pfronten. Die illegal Eingereisten wollten in Deutschland Asylantrag stellen. Daraufhin stellten die Beamten die Ausweispapiere der Syrer sicher, behandelten sie erkennungsdienstlich und schickten sie an eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Wegen illegaler Einreise werden...

  • Füssen
  • 16.07.18
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Asylanträge
Abschiebung oft unmöglich: 54 Flüchtlinge in Kempten nur geduldet

In Kempten leben 54 abgelehnte Asylbewerber, die Deutschland längst verlassen müssten. Sie müssen hier noch geduldet werden, weil aus verschiedensten Gründen die Ausweisung nicht vollzogen werden kann - wie auch im Fall des 27-jährigen Syrers, der sich in Ansbach in die Luft gesprengt und dabei auch noch 15 Menschen verletzt hat. Die rechtliche und organisatorische Asyl-Situation beschreiben der Kemptener Sozialreferent Benedikt Mayer und der Chef des Ausländeramtes, Konrad Pfister, als...

  • Kempten
  • 27.07.16
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Sicherheit
Seit Januar: 101 Polizeieinsätze in Asylheimen in Kempten

Kaum Kriminalität, meist führt die räumliche Enge zu Streit Die Enge macht sich unübersehbar bemerkbar: Die Polizei muss heuer weit häufiger als im vergangenen Jahr zu Einsätzen in Asylbewerberunterkünfte ausrücken. Dabei geht es in aller Regel um keine schwere Kriminalität, sagt Inspektionsleiter Günter Hackenberg dazu, sondern um Streitigkeiten, wie sie zwischen allen möglichen Nachbarn vorkommen können. Ein größerer Anteil an Handgreiflichkeiten sei vermutlich mit kulturellen Hintergründen...

  • Kempten
  • 27.05.16
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Ortsrat
Asyl: In Steibis suchen die Einheimischen selbst nach einer geeigneten Unterkunft

Die Bewohner von Steibis lösen ihre Probleme am liebsten selbst. Schon vor zehn Jahren gründeten sie einen Ortsrat. Jetzt wird das Gremium erneut aktiviert. Denn die Bürger der 550-Seelen-Gemeinde wollen selbst darüber entscheiden, 'welche Immobilie für eine Gruppe von 15 bis 20 Flüchtlingen geeignet ist', sagt Ortssprecher German Bechteler. Ein Haus war bereits gefunden, um Asylsuchende aufzunehmen. Doch dann zog der Eigentümer sein Angebot auf Druck der Bevölkerung wieder zurück. Wer...

  • Oberstaufen
  • 15.03.16
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Demonstration
Nach rechter Kundgebung: Entsetzen und Betroffenheit in Obergünzburg

Die Stimmung in Obergünzburg ist nach der der unangemeldeten Kundgebung von rund 150 Asylgegnern und Rechten am Samstagabend geprägt von Betroffenheit und Entsetzen. 'Meine kleine heile Welt ist kaputt gegangen. Das ist beschämend', sagt eine Frau. Eine Mutter spricht von ihrem Entsetzen. Und dass sie 'solche Leute' nicht wolle in ihrem Heimatort. Ein Mann vor einem Verbrauchermarkt sagt: 'Ich weiß gar nicht, wo das noch hinführen soll mit dem ganzen Hass.' <strong>Was der...

  • Obergünzburg
  • 23.02.16
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