Asyl

Beiträge zum Thema Asyl

Von links nach rechts: der schwäbische Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Günter Kamleiter und Cornelia Paulus (beide Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren) und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
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Auszeichnung
Arbeitskreis Aysl Kaufbeuren erhält Integrationspreis

Der Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren hat den schwäbischen Integrationspreis 2020 erhalten. Die Urkundenübergabe durch schwäbischen Regierungspräsidenten Dr. Erwin Lohner fand am Donnerstag im alten Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Kaufbeuren statt. Den Arbeitskreis gibt es bereits seit 30 Jahren.  Ehrenamtliche bauen Hilfsnetz auf In seiner Laudatio lobte Lohner den Arbeitskreis als "eine Gruppe von über 100 Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Kaufbeuren und Umgebung, die es sich zur Aufgabe...

  • Kaufbeuren
  • 23.10.20
Martina Olney, Mutter Sharifa, Farid, Samane (Freundin von Farid), Fariha, und Fereidon Azizi
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Mithilfe seines ehemaligen Lehrers
Nach zwei Jahren: Flüchtling Azizi (20) ist zurück in Lindau

Im Juli 2018 wurde Farid Azizi nach Kabul (Afghanistan) abgeschoben, jetzt durfte er nach Lindau zurückkehren. Am Samstag Vormittag ist Azizi in München gelandet und von seiner Familie empfangen worden. In Lindau wird Azizi eine Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Eilguthalle machen. Eine Gruppe von etwa 20 Leuten hatte sich für die Rückkehr des 20-Jährigen eingesetzt. So auch der pensionierte Realschullehrer Wolfgang Sutter, der Azizi nach dessen erster Ankunft in Lindau 2015 in...

  • Lindau
  • 03.10.20
Vom illegalen Einreiseversuch direkt hinter Gitter. (Symbolbild)
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Gesuchter Mann
Mann (20) landet nach Fernbusreise in der Justizvollzugsanstalt in Kempten

Polizisten kontrollierten am Freitagabend am Grenzübergang Hörbanz die Insasses eines Fernreisebusses aus Spanien. Ein 20-jähriger marokkanischer Staatsbürger konnte sich nur mit seiner abgelaufenen deutschen Aufenthaltsgestattung ausweisen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der 20-Jährige per Haftbefehl vom Amtsgericht Bamberg gesucht wird. Bis Juni 2021: Einreise- und AufenthaltsverbotWie die Polizei berichtet, liegt gegen den ehemaligen Asylbewerber ein bis Juni 2021...

  • Kempten
  • 21.09.20
Polizei Vorarlberg. (Symbolbild)
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Polizei
Vier Männer im Lkw versteckt: Schlepper in Hörbranz festgenommen

Die österreichische Polizei hat am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz des ehemaligen Autobahnzollamtes Hörbranz vier afghanische Männer in einem Lkw-Auflieger entdeckt. Zuvor hatten die Beamten die Information bekommen, dass aus dem Auflieger Stimmen zu hören seien. Einer der Männer konnte sich mit einem Reisepass ausweisen, die anderen drei Afghanen hatten keine Dokumente bei sich. Die Polizei hat den Lkw-Fahrer, der am Donnerstagabend, 14. Mai, von Serbien aus in Richtung Deutschland...

  • Lindau
  • 18.05.20
Asyl Symbolbild.
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Flughafen
Zwei Großfamilien mit 31 Personen beantragen Asyl am Allgäu Airport

Bei der Einreisekontrolle des Fluges aus Lemberg/Ukraine wurde bei insgesamt 31 Personen festgestellt, dass die Einreisevoraussetzungen in das Schengen Gebiet nicht vorlagen. Noch am Flughafen beantragten alle Personen, darunter 24 Kinder bis zum Säuglingsalter, ein Asylbegehren. Ersten Ermittlungen zu Folge handelt es sich bei allen Personen um ukrainische Staatsangehörige. Während der nun erforderlichen polizeilichen Maßnahmen mussten insbesondere die Kinder durch die GPG Memmingen betreut...

  • Memmingerberg
  • 30.01.20
Der Bauhof in Heimenkirch beschäftigt drei Flüchtlinge für 20 Stunden die Woche.
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Bürokratie
Trotz zuverlässiger Arbeit: Flüchtlinge in Heimenkirch bekommen keine Arbeitserlaubnis

Für viele Flüchtlinge ist es oft schwer eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, vor allem wegen der hohen bürokratischen Hürden. Laut Allgäuer Zeitung (AZ) gilt das auch für jene, die in Deutschland gute und verlässliche Arbeit leisten. Demnach übernehmen in Heimenkirch die drei Flüchtlinge Abdoulaye, Lassine und Inza aus der Elfenbeinküste verschiedene Aufgaben:  Sie sammeln Müll auf, säubern den Friedhof, entsorgen alte Äste und Zweige oder übernehmen die Mäharbeiten im Sommer. „Sie sind...

  • Heimenkirch
  • 29.01.20
Diese Zeiten sind vorbei: Ijaz A. darf nicht mehr bei Reifen Noack in Kaufbeuren arbeiten.
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Abschiebung
Flüchtling aus Pakistan darf nicht mehr in Kaufbeurer Firma arbeiten: Inhaber verärgert

2013 verließ Ijaz A. seine Heimat in Pakistan weil er Angst vor einer religiösen Terrororganisation hatte. Er flüchtete und landete letztendlich in Kaufbeuren. Der 32-jährige habe sich dort gut integriert, Deutsch gelernt und beim Reifenservicefirma Noack mitgearbeitet, so die Allgäuer Zeitung in einem Bericht.  Nun darf Ijaz dort nicht mehr arbeiten, weil er seit Monaten ausreisepflichtig ist und dafür nötige Dokumente nicht angefordert hatte. Eine weitere Frist hat Ijaz A. im Dezember...

  • Kaufbeuren
  • 17.01.20
Symbolbild
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Kontrolle
Aufgedeckte Schleusung: Polizei liefert Mann (48) in Zurückweisungshaft ein

Am Donnerstagabend, den 12.12.2019 hat die Polizei zwei mutmaßliche Schleuser auf der A7 am Grenztunnel in Füssen aufgegriffen. Laut Polizei besaßen vier der fünf kontrollierten Personen keine gültige Aufenthaltsgenehmigung. Einer der mutmaßlichen Schleuser sitzt jetzt in Zurückweisungshaft. De 58-jährige Fahrer hatte zunächst behauptet, zusammen mit seinem 48-jährigen Beifahrer auf der Rückfahrt aus ihrem Urlaub in Garmisch-Partenkirchen zu sein. Die drei weiteren Mitfahrer habe er dort...

  • Füssen
  • 13.12.19
Symbolbild.
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Containersiedlung
Zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in Kempten: Stadträte einstimmig für Standort-Vorschläge

Wie aus einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hervorgeht, bekommt Kempten zwei neue Flüchtlingsunterkünfte. Das hatte der Hauptausschuss der Stadt nach Angaben des BR am Dienstagnachmittag einstimmig beschlossen. Zustimmen müsse jetzt noch die Regierung von Schwaben. Vorher seien verschiedene Standorte intensiv geprüft worden, erklärte Oberbürgermeister Thomas Kiechle gegenüber dem BR. Im nächsten Jahr sollen die beiden Unterkünfte gebaut werden, heißt es im Bericht weiter. Die beiden...

  • Kempten
  • 28.11.19
Asylrecht (Symbolbild)
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Gut integriert
Abschiebung vorerst verhindert: Asylbewerber Farhad A. darf in Kaufbeuren bleiben

Asylbewerber Farhad A. aus Afghanistan sollte abgeschoben werden. Der Arbeitgeber des Asylbewerbers, die Kaufbeurer Firma Stumpe Glas, hatte sich im August an den Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl (Freie Wähler) gewandt. Zusammen mit der Gablonzer Industrie hat es Pohl jetzt geschafft, dass Farhad A. vorerst bleiben kann. Laut einer Pressemitteilung von Pohl sei der Asylbewerber bestens integriert und werde als Arbeiter in dem Neugablonzer Fachbetrieb dringend benötigt. Außerdem verfüge er...

  • Kaufbeuren
  • 11.11.19
Symbolbild.
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Asyl
Mann (23) weist sich in Lindau mit Dokumenten eines Freundes aus

Am Freitag hat die Bundespolizei in Lindau einen 23-Jährigen in Zurückweisungshaft eingeliefert. Er hatte sich bei der Einreisekontrolle am Donnerstag mit den Dokumenten eines Freundes ausgewiesen. Der Gambier war bereits in Deutschland und Italien als Asylbewerber registriert.  Der 23-Jährige war in einem Bus von Italien nach Deutschland unterwegs. Am Grenzübergang Hörbanz kontrollierte ihn die Bundespolizei. Er wies sich mit einem fremden Reisepass und einem italienischen Aufenthaltstitel...

  • Lindau
  • 08.11.19
Symbolbild.
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Urteil
Falsche Angaben im Asylantrag: Angeklagter zieht Strafbefehl-Einspruch vor dem Kaufbeurer Amtsgericht zurück

Dass er während seines gesamten Asylverfahrens sowohl einen falschen Namen als auch eine falsche Nationalität angeben hatte, räumte ein 36-jähriger Flüchtling aus Tansania jetzt als Angeklagter vor dem Amtsgericht in Kaufbeuren ein. Angeblich wollte er so der Verfolgung durch Personen aus seinem Herkunftsland entgehen. Der in Kaufbeuren wohnhafte Mann hatte sich seit seiner Einreise 2013 als kongolesischer Staatsbürger ausgegeben und seine wahre Identität erst heuer enthüllt, als er einen...

  • Kaufbeuren
  • 08.10.19
Asylunterkünfte (Symbolbild)
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Flüchtlinge
Kaum noch Platz in Kemptener Asylunterkünften

Wann und wohin sie kommen, weiß der Leiter des Integrationsamtes Kempten, Philipp Wagner, nicht. Nur, dass sie kommen: die zwei Containersiedlungen für jeweils bis zu 190 Geflüchtete. Zudem werde es weitere Zuweisungen in die Gemeinschaftsunterkünfte und dezentralen Unterkünfte geben, erklärte der Amtsleiter kürzlich den Mitgliedern im Integrationsbeirat der Stadt Kempten. Derzeit leben in Kempten 1.371 Personen mit Fluchthintergrund (Stand: 2018). Die Asylunterkünfte sind nahezu voll...

  • Kempten
  • 05.10.19
Pfarrer Gampert (vorne) in Sonthofen vor Gericht wegen Kirchenasyl
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Verhandlung
Prozess um Immenstädter Pfarrer Gampert wegen Kirchenasyl: Verfahren eingestellt

Der Kirchenasyl-Vorgang in Immenstadt war eine strafbare Handlung. Daran ließ Richterin Brigitte Gramatte-Dresse bei der Urteilsbegründung keinen Zweifel. Allerdings ließ sie aus christlich-humanitären Gründen Milde walten und stellte das Verfahren gegen den Immenstädter Pfarrer Ulrich Gampert wegen Geringfügigkeit ein, gegen die Auflage von einer Zahlung von 3.000 Euro an das Haus International in Kempten. Es handle sich dabei nicht um ein Grundsatzurteil, so die Richterin. Stattdessen müsse...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 18.09.19
Im Juli 2019 haben rund 100 Pfarrer und Kirchenvertreter verschiedener Konfessionen mit einem Schweigemarsch durch Kempten ein bayernweites Zeichen für das Kirchenasyl gesetzt. (Archivbild)
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Flüchtling
Amtsgericht Sonthofen: Asyl-Pfarrer auf der Anklagebank

Diese Aktion sorgte bundesweit für Aufsehen: Mit einem Schweigemarsch durch Kempten hatten Ende Juli fast 400 Pfarrer und Gläubige für das Kirchenasyl und gegen den Strafbefehl für Pfarrer Ulrich Gampert demonstriert. Am Mittwoch, 18. September muss sich der 64-jährige Geistliche aus Immenstadt (Oberallgäu) nun vor dem Amtsgericht Sonthofen verantworten. Er hatte dem afghanischen Flüchtling Reza Jafari eineinhalb Jahre lang hinter den Mauern der evangelischen Auferstehungskirche Zuflucht...

  • Sonthofen
  • 17.09.19
Pakistani, Afghane, US-Amerikaner, Deutscher – die Nationalität ist Jürgen Konrad egal. Der Kaufbeurer ist ein Menschen-Freund.
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Portrait
Warum einem Kaufbeurer die transatlantischen Beziehungen ebenso am Herzen liegen wie Flüchtlingsschicksale

Jürgen Konrads Augen leuchten. Seine Hände fliegen umher. Er kramt Unterlagen aus der Tasche, stapelt die Papierberge vor sich auf dem Tisch. Derzeit hält ihn ein junger Mann aus Pakistan auf Trab. Asylbewerber. Nicht anerkannt. Er möchte eine Ausbildung in einem Hotel in Bad Wörishofen absolvieren. „Die würden ihn sofort nehmen, nach einem Tag Probearbeiten“, erzählt Konrad (62). Doch einfach anfangen dürfe der Flüchtling dort nicht. Das heißt, der Pakistani muss freiwillig ausreisen und in...

  • Kaufbeuren
  • 11.09.19
Wie ausgestorben stellt sich die Situation der Asylunterkunft in der Maler-Lochbihler-Straße dar. Sie ist seit Monaten geschlossen und muss saniert werden, da die Bewohner einen Wasserschaden in den Sanitäranlagen des obersten Stockwerks verursacht haben.
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Unterkünfte
Baustelle Asyl: Zeit beim Aufbau von zwei Container-Siedlungen in Kempten drängt

Zum Jahreswechsel sollen Flüchtlinge aus dem zu diesem Zeitpunkt aufgelösten Ankerzentrum in Donauwörth nach Kempten umziehen, doch bisher hat sich die Stadt noch nicht einmal auf den Standort für zwei vorgesehene Containersiedlungen festgelegt. Der Regierung von Schwaben, die für die Unterkunft von Asylbewerbern verantwortlich ist, hat die Stadt mitgeteilt: Sie plant eine Umsetzung bis Anfang 2020. Sollte dies nicht klappen, gibt es bereits einen Notfallplan: Die schwäbischen Landräte haben...

  • Kempten
  • 28.08.19
Asylbewerber Marof K. in Kaufbeuren in der Kaiser Max Straße vor dem alten Rathaus, ihn begleitet Waltraud Schürmann.
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Integration
Zurück in Deutschland: Afghanischer Flüchtling fängt Ausbildung im Ostallgäu an

Marof ist ein zurückhaltender Mensch. Mit leiser Stimme berichtet der 33-Jährige, wie er es geschafft hat, ein Jahr nach seiner Abschiebung nach Deutschland zurückzukommen. Ohne Hilfe eines Unterstützerkreises mit Waltraud Schürmann an der Spitze hätte er wohl keine Chance gehabt. Die pensionierte Schulleiterin begleitete den Weg ihres Schützlings, den sie einst im Asylbewerberheim der Regierung von Schwaben im Ostallgäuer Rieden kennengelernt hat, intensiv. Sie kümmerte sich um nötige Papiere,...

  • Kaufbeuren
  • 27.08.19
Festnahme (Symbolbild)
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Aufgeflogen
Extrem gut gefälschte Pässe: Falsche Diplomaten am Allgäu Airport festgenommen

Am Samstagnachmittag haben Beamte der Verfügungsgruppe am Flughafen zwei Personen bei der Ausreise mit gefälschten Diplomatenpässe festgenommen. Die beiden 37 und 40 Jahre alten Männer wollten nach London fliegen. Dafür nutzten sie türkische "Diplomatenpässe". Die Polizei erkannte die Pässe als Fälschungen mit außergewöhnlich hoher Qualität. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen beantragten die türkischen Staatsangehörigen Asyl. Am Sonntag wurden die zwei Männer dann dem...

  • Memmingerberg
  • 26.08.19
Symbolbild.
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Innenministerium
Kranker Afghane muss nicht aus Kempten ausreisen

Der Afghane Gulbaddi Sajavi ist am Dienstag nicht abgeschoben worden. Das bayerische Innenministerium will sich den Fall „in aller Ruhe noch mal anschauen“, die Prüfung sei noch nicht abgeschlossen: „Bis dahin steht eine Abschiebung nicht im Raum“. Das hat auf AZ- Anfrage Martin Scholtysik, stellvertretender Pressesprecher des Ministeriums, mitgeteilt. Sajavi sollte das Land verlassen, nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde. Der 25-Jährige ist laut Diagnose einer Fachärztin...

  • Kempten
  • 31.07.19
Symbolbild. In Kaufbeuren sind Aufkleber mit rechtsextremen Inhalten an Fenster geklebt worden.
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Staatsanwaltschaft
Kaufbeuren: Aufkleber mit rechtsextremen Inhalt am Fenster

Als Integrationslotsin Cornelia Paulus vor Kurzem ihr Büro betrat, fand sie an ihrem Fenster und am Eingang des Gebäudes in der Kaufbeurer Ludwigstraße mehrere Aufkleber. Darauf war unter anderem zu lesen „Grenzen dicht“ oder „Genug jetzt! Re-Migration statt Asylwahn“. Und immer wieder standen zwei Wörter dabei: „Identitäre Bewegung“. Der bayerische Verfassungsschutz stuft diese Gruppierung als rechtsextrem ein. Einer der Gründe, warum Paulus den Vorfall der Polizei gemeldet hat. Zurzeit...

  • Kaufbeuren
  • 24.07.19
Reza Jafari darf nach über einem Jahr das Kirchenasyl in Immenstadt verlassen. Das Pfarrerehepaar Marlies und Ulrich Gampert, das ihn aufgenommen hat, hofft, dass er
dauerhaft nicht abgeschoben wird.
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Zeitdruck
Nach Kirchenasyl in Immenstadt: Sechs Monate Aufschub reichen nicht für Reza Jafari

Es ist ein Aufschub, ein Durchatmen. Aber seine Zukunft bleibt weiter unsicher: Reza Jafari hat die Zusage vom bayerischen Landtagsausschuss für Eingaben und Beschwerden erhalten, dass er die nächsten sechs Monate nicht abgeschoben wird. Der 22-jährige Afghane, der über ein Jahr im Kirchenasyl in der Immenstädter evangelischen Gemeinde lebte, darf sich jetzt wieder frei bewegen. Was er aber dringend benötigt, ist eine schriftliche Bestätigung, damit er seine Ausbildungsstelle antreten kann....

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 13.07.19
Der Afghanische Flüchtling Reza Jafari mit dem evangelischen Pfarrer-Ehepaar Gampert
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Flüchtling
Entscheidung im Landtag: Junger Afghane (22) kann Kirchenasyl in Immenstadt verlassen

Der Bayerische Landtag hat heute beschlossen, dass der afghanische Flüchtling Reza Jafari, der in Immenstadt Kirchenasyl genossen hat, in den nächsten sechs Monaten nicht abgeschoben wird. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks kann der 22-Jährige damit jetzt das Kirchenasyl verlassen. Im Petitionsausschuss des Landtags haben das demnach Vertreter des bayerischen Innenministeriums am Mittwoch zugesichert. Der junge Mann hat damit jetzt ein halbes Jahr Zeit, um sich die Papiere zu...

  • Immenstadt i. Allgäu
  • 10.07.19
Symbolbild
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Asyl
Kein Ankerzentrum in Kempten: Wie es nach der Schließung des schwäbischen Ankerzentrums in Donauwörth weitergehen soll

Das von Bundesinnenminister Horst Seehofer verfügte System Ankerzentrum mit einer zentralen Flüchtlingsunterbringung bis zur Entscheidung über Asylanträge ist in Schwaben nach Schließung der Einrichtung in Donauwörth Ende des Jahres tot. Es wird ersetzt durch ein Netzwerk mit einem Behördenzentrum in Augsburg und sieben Unterkunftsablegern mit insgesamt 1.170 Plätzen. Zunächst sollte das Ankerzentrum nach Kempten verlegt werden, dies hatte jedoch Oberbürgermeister Thomas Kiechle gegenüber...

  • Kempten
  • 27.06.19
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