Archäologie

Beiträge zum Thema Archäologie

Bronzezeit (Symbolbild).
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Günstige Lage
Forschung im Westallgäu: zur Bronzezeit dichter besiedelt als man denkt

Das Westallgäu war in der Region um die Stadt Leutkirch bereits in der Bronzezeit vor mehr als 3.000 Jahren dichter besiedelt als bislang angenommen. Das ergaben jüngste Arbeiten eines Forschungsteams der Universität Tübingen. "Der Umfang der bronzezeitlichen Besiedlung, der jetzt deutlich wurde, verändert unser ganzes Bild von der Region zu dieser Zeit", sagt Benjamin Höpfer, Doktorand an der Univeristät. "Das prähistorische Allgäu war keineswegs menschenleer", so Höpfer. "In der Bronzezeit...

  • Leutkirch
  • 05.10.20
Peter Werner (Fa. Hauser), Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald (Landratsamt Konstanz) und Bernhard Kleiser (Bauhof Gemeinde Allensbach) beim Bergen eines der gemauerten Galgenfundamente von Allensbach (von li.).
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Galgen-Fundamente geborgen
Ausgrabungen auf Hinrichtungsstätte am Bodensee vollständig beendet

Vor wenigen Monaten wurde in Allensbach im Landkreis Konstanz, bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33, eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Die Archäologen fanden direkt unter der Wiese zwei gemauerte Fundamente eines sogenannten zweischläfrigen Galgens. Dieser bestand nach Angaben des Landratsamtes Konstanz aus zwei gemauerten Pfeilern mit hölzernem Querbalken bestand. Außerdem fand das Grabungsteam menschliche Skelettreste von mindestens sechs Personen und...

  • Friedrichshafen
  • 28.08.20
In Allenbsbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt.
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"Zweischläfriger Galgen"
Archäologen entdecken frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte am Bodensee

In Allensbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege wurden dort zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Hinrichtungen durchgeführt. Bis jetzt wurden in Baden-Württemberg nur wenige Hinrichtungsstätten mit modernen Methoden untersucht. Daher komme den Ausgrabungen eine hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zu, so das Landesamt....

  • Friedrichshafen
  • 03.06.20
Im vergangenen Jahr haben Taucher im Bodensee die Überreste eines alten menschlichen Schädels in Wasserburg gefunden.
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Bronzezeit
Knochen-Fund im Bodensee: Forscher suchen nach 3.000 Jahre alter Siedlung

Im vergangenen Jahr haben Taucher im Bodensee die Überreste eines alten menschlichen Schädels gefunden. Durch eine radiometrische Analyse konnte jetzt das Alter der gefundenen Schädelkalotte bestimmt werden: Sie stammt aus dem 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus und gehörte wahrscheinlich zu einer Frau. Damit sind die menschlichen Knochen ungefähr 200 Jahre jünger als der Einbaum, der 2018 nur 70 Meter entfernt aus der Eschbachbucht gezogen worden war. Laut dem Bayerischen Landesamt für...

  • Wasserburg
  • 06.05.20
Sensationsfund in Jengen: Alte Gräber entdeckt.
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Funde
Menschenaffenknochen in Pforzen: Diese weiteren sensationellen Funde gab es im Allgäu außerdem

Forscher der Universität Tübingen fanden heraus: Skelettteile eines Menschenaffen, gefunden 2016 in Pforzen, gehörten dem wahrscheinlich ersten aufrecht gehenden Menschenaffen. Dies ist allerdings nicht der erste bedeutende, archäologische Fund im Allgäu. Es gab bereits andere archäologische und historisch wichtige Sensationen. 2019 wird in Kempten während Ausgrabungen Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 2016 werden in Jengen 4.000 Jahre alte Gräber gefunden. Sie entstanden während der...

  • Kempten
  • 07.11.19
Grabungen an der Mayer Alexander-Moksel-Straße in Buchloe.
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Geschichte
Hobby-Archäologen graben in der Alexander-Moksel-Straße in Buchloe

Die fünf Hobby-Archäologen stehen unter genauer Beobachtung. Am Kaffeetisch vor dem Hof auf der anderen Straßenseite haben es sich eine handvoll Nachbarn gemütlich gemacht. Interessiert, aber in sicherer Distanz schauen sie auf das Treiben gegenüber. Dort – auf der anderen Seite der Alexander-Moksel-Straße – knien fünf Menschen auf dem dreckigen Boden. Sie graben und schaben, saugen und schaufeln – und sie schwitzen. Die fünf gehören zum Verein „Archäologischer Arbeitskreis Kempten“. Im Auftrag...

  • Buchloe
  • 28.08.19
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Archäologie
Bei Bauarbeiten werden die möglicherweise ältesten Baureste Kemptens gefunden

In einem Gebäude der Promenadestraße wurden vor wenigen Tagen die möglicherweise ältesten bisher gefundenen Baureste der Stadt entdeckt. Ein Kellergewölbe stammt aus der Zeit weit vor dem Bau der Stadtmauer. Was die Historiker riesig freut, könnte für die Sparkasse Allgäu zur Belastung werden. Das Geldinstitut würde am liebsten zahlreiche Gebäude zwischen Königstraße und Promenadenstraße abreißen und dort ein riesiges Geschäfts- und Wohnzentrum samt Tiefgarage bauen. Aus Sicht von Kemptens...

  • Kempten
  • 26.09.17
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Wiedereröffnung
Neuer Schwung für den Archäologischen Park Cambodunum in Kempten

Wenn Maike Sieler über das alte römische Cambodnum nachdenkt, begleitet sie die Musik junger Menschen. Die neue Kemptener Stadtarchäologin hat ein Büro direkt neben den Übungsräumen der Sing- und Musikschule bezogen, mitten in der Stadt, und somit ein Stück weit weg von ihrem Arbeitsfeld, dem Archäologischen Park Cambodunum auf dem Lindenberg. Der APC ist gerade aus dem Winterschlaf geweckt worden. Seit 1. März stehen die Tore zum gallorömischen Tempelbezirk und den Kleinen Thermen wieder...

  • Kempten
  • 24.03.17
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Geschichte
Archäologen entdecken in der Memminger Altstadt Reste eines mittelalterlichen Vororts

Stück für Stück nehmen derzeit Archäologen das Kronen-Areal in Memmingen zwischen Lindauer Tor und Stadtbach unter die Lupe. Auf dem Gelände entsteht bald ein neues Wohnquartier.  Durch den Bau einer Tiefgarage werden laut Josef M. Lang, Vorstandsmitglied der Siebendächer Baugenossenschaft, die meisten historischen Schätze im Boden zerstört. Das Gebiet wird nun wissenschaftlich erforscht, um zu dokumentieren, was später unwiederbringlich verloren ist. Nach Angaben eines Experten lebten hier um...

  • Kempten
  • 23.08.15
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Denkmalpflege
Archäologische Ausgrabungen in Isny

Seit Juli 2012 graben Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg in der südlichen Altstadt Isnys zwischen Marktplatz und mittelalterlicher Stadtmauer, bevor das Areal neu bebaut wird. Das Quartier war bei einem verheerenden Stadtbrand 1631 zerstört und anschließend mit Brandschutt aufgefüllt worden. Gläser, Keramiken, Ofenkacheln, Reste von Webstühlen – und ein komplettes Siedlungsnetz mit Straßen, Kellern, Latrinen aus verschiedenen Phasen des Mittelalters konnten bis...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 10.10.14
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Freizeit
Immer einen Ausflug wert

Führungen durch Isny bieten Archäologie, Geschichte und gutes Essen Auf den Wehrgang klettern und in Verliese schauen, die Isnyer Gastronomie erwandern oder urweltliche Moorlandschaften, voralpine Höhenzüge und wildzerklüftete Schluchten erkunden: Ausflüge nach Isny versprechen in diesem Sommer abwechslungsreich zu werden. Das Isnyer Sommerführungsprogramm ist für die Ferienzeit gerüstet: Vom 1. Juli bis zum 15. September wird der Turnus der Stadtführung sowie gefragter Themenführungen...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 26.06.14
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Geschichte
Archäologen forschen bei Ausgrabungen in Isny

Auf einer Fläche von 4.000 Quadratmetern forschen die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege derzeit in der südlichen Altstadt von Isny. Hintergrund der Grabungen: drei Investoren interessieren sich für dieses Areal. Für die Wissenschaftler erwies sich die Grabung bislang als regelrechte Fundgrube. Sie haben Ofenkacheln, Biergläser, Holzgefäße, Münzen und sogar Backformen mit dem Motiv des Judaskusses gefunden. 1631 fiel Isny einem verheerenden Feuer fast vollständig zum Opfer. Dort, wo...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 25.11.13
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Geschichte
Archäologe beendet Ausgrabung am St.-Mang-Vorplatz in Füssen

39 Tote und viele Rätsel Es wären spannende Geschichten, die Archäologe Dr. Magnus Wintergerst zu hören bekäme: Geschichten vom kargen Alltag der Füssener Bürger im Mittelalter, Geschichten vom einfachen Klosterleben, von häufiger Krankheit und meist frühem Tod. Doch die 39 Skelette, die der Bamberger Archäologe in den vergangenen Tagen am Vorplatz der St. Mang-Kirche freigelegt hat, schweigen. Und so muss der Wissenschaftler seine eigenen Schlüsse aus den Knochen und Begleitfunden ziehen....

  • Füssen
  • 18.05.13
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Denkmalpflege
Gebäude in der Memminger Kalchstraße in Denkmal-Liste: Das älteste Haus Memmingens

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege in München ist sich sicher: Der Kern des heutigen Hauses an der Kalchstraße 45 ist im Jahr 1324 entstanden. Das hat die Auswertung der Jahresringe der Holzbauteile (dendrochronologische Untersuchung) ergeben. Es sei damit das älteste bekannte Haus Memmingens, erklärt Beate Zarges, Sprecherin des Landesamtes. "Die bau- und konstruktionsgeschichtliche Aussagekraft des Gebäudes, sein hoher stadthistorischer Zeugniswert und seine historisch-städtebauliche...

  • Kempten
  • 16.09.11
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Heimatkreis
Vortrag und Exkursion geben Einblick in Arbeit des Obergünzburger Geologen Bartholomäus Eberl

Reise in die Erdgeschichte Einen Vortrag zur Quartärgeologie, eine Zeitreise in die Zeit der Eiszeiten und Gletscher, organisierte der Arbeitskreis Heimatkunde Obergünzburg zusammen mit dem Alpenverein Obergünzburg. Der Geologe Bernhard Lempe von der Technischen Universität (TU) München ging in seinem Vortrag vor allem auf die Eiszeitfolgen und deren Erforschung durch Prof. Dr. Albrecht Penck (1858-1945) und seinen «Nachfolger», den Obergünzburger Frühmessbenefiziat, Heimatpfleger und Geologen...

  • Obergünzburg
  • 10.06.11
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