Archäologie

Beiträge zum Thema Archäologie

"Udo" wird in Pforzen ausgestellt.
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Sensationsfund Udo
Wanderausstellung "Udo und die Evolution" kommt Ende Oktober nach Pforzen

"Udo" kehrt an seinen Fundort zurück. Etwa ein Jahr nach Bekanntwerden der Funde ist die Wanderausstellung "Udo und die Evolution" vom 24. Oktober bis 22. November in Pforzen zu sehen.  Im alten Feuerwehrhaus und im "Spritzenhaus" zeigt die Gemeinde Pforzen in Kooperation mit dem Landkreis Ostallgäu auf insgesamt 170 Quadratmeter eine Ausstellung über Udo und die Evolutionsgeschichte der Menschheit. Laut der Gemeinde ist der Eintritt frei.  Udo-Vortrag von Prof. Dr. Böhme  Nach dem...

  • Pforzen
  • 14.10.20
Bronzezeit (Symbolbild).
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Günstige Lage
Forschung im Westallgäu: zur Bronzezeit dichter besiedelt als man denkt

Das Westallgäu war in der Region um die Stadt Leutkirch bereits in der Bronzezeit vor mehr als 3.000 Jahren dichter besiedelt als bislang angenommen. Das ergaben jüngste Arbeiten eines Forschungsteams der Universität Tübingen. "Der Umfang der bronzezeitlichen Besiedlung, der jetzt deutlich wurde, verändert unser ganzes Bild von der Region zu dieser Zeit", sagt Benjamin Höpfer, Doktorand an der Univeristät. "Das prähistorische Allgäu war keineswegs menschenleer", so Höpfer. "In der Bronzezeit...

  • Leutkirch
  • 05.10.20
Peter Werner (Fa. Hauser), Kreisarchäologe Dr. Jürgen Hald (Landratsamt Konstanz) und Bernhard Kleiser (Bauhof Gemeinde Allensbach) beim Bergen eines der gemauerten Galgenfundamente von Allensbach (von li.).
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Galgen-Fundamente geborgen
Ausgrabungen auf Hinrichtungsstätte am Bodensee vollständig beendet

Vor wenigen Monaten wurde in Allensbach im Landkreis Konstanz, bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33, eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Die Archäologen fanden direkt unter der Wiese zwei gemauerte Fundamente eines sogenannten zweischläfrigen Galgens. Dieser bestand nach Angaben des Landratsamtes Konstanz aus zwei gemauerten Pfeilern mit hölzernem Querbalken bestand. Außerdem fand das Grabungsteam menschliche Skelettreste von mindestens sechs Personen und...

  • Friedrichshafen
  • 28.08.20
Die Tongrube "Hammerschmiede" bei Pforzen im Ostallgäu. (Archivbild)
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Umweltverträglichkeit
An Fundort von "Udo": Darf Bauunternehmen den Tonabbau erweitern?

Die Firma Geiger will den Tonabbau an der Hammerschmiede bei Pforzen - dem Fundort des Hominiden "Udo" - um rund fünf Hektar erweitern, das berichtet die Buchloer Zeitung am Donnerstag. Ob dies aber möglich ist, sei laut Zeitung derzeit noch unklar. Für eine Genehmigung des Abbaus möchte die Gemeinde zuvor noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen lassen. Für eine solche Prüfung sei allerdings die Zustimmung des Landratsamtes Ostallgäu nötig. Sensationsfund aus dem Allgäu: Erster...

  • Pforzen
  • 23.07.20
Knochen des 11,5 Millionen Jahre alten Schlangenhalsvogels aus der Hammerschmiede. Zum Größenvergleich ist rechts außen der Oberarmknochen eines heutigen Amerikanischen Schlangenhalsvogels (Anhinga anhinga) abgebildet (heller Knochen).
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Archäologie
Nach Sensationsfund Udo: Forscher finden Knochen von tropischem Vogel in Pforzen

Die Tongrube in Pforzen im Ostallgäu ist immer wieder gut für archäologische Sensationsfunde. Zuletzt machte dort der Fund des Menschenaffen "Udo" von sich reden. Jetzt konnten Forscher erneut einen außergewöhnlichen Fund machen: Sie fanden die Fossilien eines tropischen Schlangenkopf-Vogels. Das Alter datierten die Experten auf 11,5 Millionen Jahre.  Die in der Hammerschmiede gefundenen Knochen gehören zu der ausgestorbenen Art "Anhinga pannonica". Von der Spezies waren bislang nur wenige...

  • Pforzen
  • 15.06.20
In Allenbsbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt.
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"Zweischläfriger Galgen"
Archäologen entdecken frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte am Bodensee

In Allensbach im Landkreis Konstanz haben Archäologen bei Voruntersuchungen des Ausbaus der Bundesstraße 33 eine frühneuzeitliche Hinrichtungsstätte entdeckt. Nach Angaben des Landesamtes für Denkmalpflege wurden dort zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Hinrichtungen durchgeführt. Bis jetzt wurden in Baden-Württemberg nur wenige Hinrichtungsstätten mit modernen Methoden untersucht. Daher komme den Ausgrabungen eine hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zu, so das...

  • Friedrichshafen
  • 03.06.20
Im vergangenen Jahr haben Taucher im Bodensee die Überreste eines alten menschlichen Schädels in Wasserburg gefunden.
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Bronzezeit
Knochen-Fund im Bodensee: Forscher suchen nach 3.000 Jahre alter Siedlung

Im vergangenen Jahr haben Taucher im Bodensee die Überreste eines alten menschlichen Schädels gefunden. Durch eine radiometrische Analyse konnte jetzt das Alter der gefundenen Schädelkalotte bestimmt werden: Sie stammt aus dem 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus und gehörte wahrscheinlich zu einer Frau. Damit sind die menschlichen Knochen ungefähr 200 Jahre jünger als der Einbaum, der 2018 nur 70 Meter entfernt aus der Eschbachbucht gezogen worden war. Laut dem Bayerischen Landesamt für...

  • Wasserburg
  • 06.05.20
In Tübingen hat die erste Ausstellung des Menschenaffen Udos bereits im Januar eröffnet. Wann es auch im Ostallgäu soweit ist, steht derzeit noch nicht fest.
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Sensationsfund Udo
Ausstellungsstart noch unklar - Besuchern soll auch was "Drumherum" geboten werden

Eigentlich sollte die Ausstellung des Menschenaffen Udos bereits im Februar in Pfrozen starten. Laut Bürgermeister Herbert Hofer verschiebt sich ihre Eröffnung jetzt aber auf Mitte des Jahres. „Wir wollen die Ausstellung breiter aufstellen“, meint Hofer gegenüber der Allgäuer Zeitung (AZ). Neben Udo soll dem Besucher auch noch etwas "Drumherum" geboten werden. Der Arbeitskreis (AK) Hammerschmiede schlug deshalb vor, den Sensationsfund Udo in die Evolutionstheorie einzubetten. Dieter Luksch,...

  • Kempten
  • 30.03.20
Zum Anbeißen: Über einen „Udo“ aus Laugenteig freute sich Professorin Madelaine Böhme bei ihrem Besuch in Pforzen (Ostallgäu). Die neue Kreation der Irseer Bäckerei Koneberg überbrachte Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer.
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Wissenschaft
Nach Sensationsfund "Udo": Weitere Ausgrabungen in Pforzen 2020

Das Interesse am etwa 11,6 Millionen Jahre alten Menschenaffen "Udo" nimmt nicht ab. Wie die Allgäuer Zeitung berichtet, kamen am Samstag etwa 300 Menschen in das Vereinshaus in Pforzen, um mehr über "Udo" und seine Entdeckerin, Professorin Madelaine Böhme, zu erfahren. Die Wissenschaftlerin sprach dort auch über Bürgergrabungen, die sie und ihr Team schon in den vergangenen Jahren in der Tongrube Hammerschmiede angeboten hatten. Die wichtigsten Voraussetzungen seien dabei Interesse und...

  • Pforzen
  • 25.11.19
Sensationsfund in Jengen: Alte Gräber entdeckt.
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Funde
Menschenaffenknochen in Pforzen: Diese weiteren sensationellen Funde gab es im Allgäu außerdem

Forscher der Universität Tübingen fanden heraus: Skelettteile eines Menschenaffen, gefunden 2016 in Pforzen, gehörten dem wahrscheinlich ersten aufrecht gehenden Menschenaffen. Dies ist allerdings nicht der erste bedeutende, archäologische Fund im Allgäu. Es gab bereits andere archäologische und historisch wichtige Sensationen. 2019 wird in Kempten während Ausgrabungen Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden. 2016 werden in Jengen 4.000 Jahre alte Gräber gefunden. Sie entstanden...

  • Kempten
  • 07.11.19
Immer wieder ist die Tongrube "Hammerschmiede" Ziel von Paläontolgen der Universität Tübingen. Dort fanden sie unter anderem Knochen von Elefanten und Hyänen, die dort – bei subtropischem Klima – vor elf Millionen Jahren lebten. Das Foto entstand im August 2017 in der Hammerschmiede (Archivbild).
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Wissenschaft
Knochen von Menschenaffen in der Tongrube Pforzen: Was Archäologen darin bereits früher gefunden haben

Vor dem kürzlich entdeckten spektakulären Fossilienfund eines Allgäuer Menschenaffen in einer ehemaligen Tongrube in Pforzen, der Hammerschmiede, haben Wissenschaftler in derselben Tongrube bereits andere Überreste entdeckt. Ein Allgäuer Amateurachäologe namens Sigulf Guggenmos (1941–2018) aus Dösingen (Gemeinde Westendorf) hatte bereits 1972 Fossilien in der Grube gefunden. Ab diesem Zeitpunkt galt die Hammerschmiede als archäologische Grabungsstätte. Guggenmos hat für seine Verdienste um die...

  • Pforzen
  • 07.11.19
Die Villa Rustica in Möckenlohe im Landkreis Eichstätt (Archivbild).
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Archäologie
Bodenradar spürt Reste eines römischen Gutshofs in Willofs auf

Ein Bodenradar hat in Willofs Reste eines römischen Gutshofs aufgespürt, heißt es in einem Bericht der Allgäuer Zeitung. Es handelt sich dabei um das bucklige Gelände neben der Kirche.  Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat bereits im April dieses Jahres eine geophysikalische Untersuchung des Feldes durchgeführt, heißt es in der Zeitung weiter. Mehrere Strukturen in dem Gebiet seien auffällig gewesen, die wohl interessanteste sei eine große, rechtwinklige Struktur im östlichen...

  • Obergünzburg
  • 07.11.19
Grabungen an der Mayer Alexander-Moksel-Straße in Buchloe.
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Geschichte
Hobby-Archäologen graben in der Alexander-Moksel-Straße in Buchloe

Die fünf Hobby-Archäologen stehen unter genauer Beobachtung. Am Kaffeetisch vor dem Hof auf der anderen Straßenseite haben es sich eine handvoll Nachbarn gemütlich gemacht. Interessiert, aber in sicherer Distanz schauen sie auf das Treiben gegenüber. Dort – auf der anderen Seite der Alexander-Moksel-Straße – knien fünf Menschen auf dem dreckigen Boden. Sie graben und schaben, saugen und schaufeln – und sie schwitzen. Die fünf gehören zum Verein „Archäologischer Arbeitskreis Kempten“. Im...

  • Buchloe
  • 28.08.19
Orientalisches mit Jazzeinschlag bot das Harrycane Orchestra.
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Kultur
Das Harrycane Orchestra beim APC Sommer in Kempten entführt in ferne Welten

Das ist eine ganz neue Erfahrung für das Augsburger Harrycane Orchestra: in einem Schwimmbad zu spielen. Allerdings in einem ohne Wasser, wo die Zuhörer verstreut auf Sandboden zwischen malerischen Mäuerchen sitzen. „Ich sehe tatsächlich kein Publikum – nur blaue Wasserfläche“, sagt gleich zu Beginn Bandleader Harry Alt auf dem Bühnenpodium, gleißend bestrahlt von blauweißen Scheinwerfern. Der orientalischen Fata-Morgana-Musik dieser Band jedoch tut diese sonderbare Location keinen Abbruch....

  • Kempten
  • 23.07.18
Erich Riedisser-Wegner (38) aus Hergensweiler gelang der Sensationsfund.
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Sensationsfund
Westallgäuer entdeckt Zähne eines Ur-Elefanten

Der dunkle Fleck im lehmigen Mergelgestein kommt ihm eigenartig vor. Erich Riedisser-Wegner überlegt nur kurz, ob es sich lohnt, den steilen Abhang runterzukraxeln. Als er dann die Stelle berührt, über die glasartig-glatte Oberfläche fährt, ist ihm klar, dass er auf etwas Besonderes gestoßen ist. Später stellt sich heraus: Der 38-Jährige aus Hergensweiler, hat den Backenzahn eines Ur-Elefanten am Pfänderrücken entdeckt – eine Sensation über die Medien in Deutschland, Österreich und der...

  • Hergensweiler
  • 09.06.18
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Archäologie
Bei Bauarbeiten werden die möglicherweise ältesten Baureste Kemptens gefunden

In einem Gebäude der Promenadestraße wurden vor wenigen Tagen die möglicherweise ältesten bisher gefundenen Baureste der Stadt entdeckt. Ein Kellergewölbe stammt aus der Zeit weit vor dem Bau der Stadtmauer. Was die Historiker riesig freut, könnte für die Sparkasse Allgäu zur Belastung werden. Das Geldinstitut würde am liebsten zahlreiche Gebäude zwischen Königstraße und Promenadenstraße abreißen und dort ein riesiges Geschäfts- und Wohnzentrum samt Tiefgarage bauen. Aus Sicht von Kemptens...

  • Kempten
  • 26.09.17
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Ausgrabung
Archäologen aus München haben in Irsee ein Fragment gefunden, das Rückschlüsse auf die Entstehung der Klostermauer zulässt

Das Glasfragment ist blau, genoppt und knapp zehn Zentimeter groß. Was erst einmal belanglos klingt, ist für Archäologen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ein großer Erfolg: Denn das kleine Stück, das sie am Freitag bei Ausgrabungen auf dem Gelände des Kloster Irsee gefunden haben, lässt Rückschlüsse auf den Bau der ehemaligen Klostermauer zu. 'Es gehört zu einem Gefäß, das Krautstrunk heißt und typisch für das 15. Jahrhundert ist', erklärt Grabungsleiter Johannes Sebrich....

  • Kaufbeuren
  • 25.04.17
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Historische Altstadt
Weiterer archäologischer Fund in der Kaufbeurer Fußgängerzone

Die historische Altstadt birgt so machen Schatz im Boden. Nachdem während des Umbaus der Fußgängerzone jüngst am Obstmarkt die Fundamente eines alten Bürgerhauses entdeckt worden sind, trat am Mittwoch am Salzmarkt ein weiterer Mauerrest mit archäologischem Wert zutage. Archäologe Dr. Marcus Simm, der die Arbeiten begleitet, dokumentierte das Relikt, über das bislang bei der Stadt keine Erkenntnisse vorlagen. Der Tuffstein deutet auf einen ungewöhnlich weit in die Fußgängerzone...

  • Kaufbeuren
  • 06.04.17
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Wiedereröffnung
Neuer Schwung für den Archäologischen Park Cambodunum in Kempten

Wenn Maike Sieler über das alte römische Cambodnum nachdenkt, begleitet sie die Musik junger Menschen. Die neue Kemptener Stadtarchäologin hat ein Büro direkt neben den Übungsräumen der Sing- und Musikschule bezogen, mitten in der Stadt, und somit ein Stück weit weg von ihrem Arbeitsfeld, dem Archäologischen Park Cambodunum auf dem Lindenberg. Der APC ist gerade aus dem Winterschlaf geweckt worden. Seit 1. März stehen die Tore zum gallorömischen Tempelbezirk und den Kleinen Thermen wieder...

  • Kempten
  • 24.03.17
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Ausgrabungen
Archäologen erleben am Kloster Irsee Überraschung

Eifrig wird in der großen Grube an der Südostecke des Kloster Irsees geschaufelt. Freigelegte Mauerreste werden sorgfältig gesäubert und anschließend detailgenau auf Millimeterpapier gezeichnet. Begonnen wurde die archäologische Forschungsgrabung bereits vor drei Jahren. Inzwischen fügen sich einzelne Puzzleteile zusammen und eine kleine Überraschung kam ebenfalls zum Vorschein: Spuren eines Gebäudes, dessen Zweck noch im Dunkeln liegt. Was die Archäologen sonst noch fanden und welcher Fund...

  • Kaufbeuren
  • 07.09.16
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Ausgrabung
Sensationsfund in Jengen: Archäologen entdecken Gräber aus der frühen Bronzezeit

In Jengen haben Archäologen einen Sensationsfund gemacht: Eigentlich suchten die Forscher nach frühmittelalterlichen Alemannen-Gräbern. Mit dem, was sie dann tatsächlich im Erdreich fanden, hatten sie allerdings nicht gerechnet, wie Archäologe Dr. Marcus Simm aus Kaufbeuren berichtet. Er und drei Kollegen haben auf einem Ausgrabungsgelände neben der Grundschule statt der vermuteten mittelalterlichen Relikte nämlich mehrere menschliche Überreste und Grabbeigaben aus der frühen Bronzezeit...

  • Buchloe
  • 05.07.16
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Sanierungsarbeiten
Bei Sanierung entdeckt: Archäologen untersuchen unter dem Verkündhaus in Obergünzburg noch ältere Mauern

Mauerreste eines bislang unbekannten Vorgängergebäudes kamen bei der Verkündhaus-Sanierung in Obergünzburg zutage. Das Haus zwischen Mohrenbrunnen und Kirche soll im 17. oder 18. Jahrhundert beidseits der damaligen Wehrmauer erbaut worden sein. Nun wurden unter dem nördlichen Teil des Gebäudes noch ältere Mauern entdeckt. Peter Pfister vom Archäologischen Arbeitskreis Allgäu vermutet, dass dort bereits im 15. oder 16. Jahrhundert ein Haus stand. Jedoch: "Keiner wusste von dem älteren...

  • Obergünzburg
  • 01.02.16
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Glaube
Wie das Christentum sich im Allgäu behauptet

Die Staatsreligion weicht teils dem Heidentum. Doch das Schwert bringt sie zurück Das Christentum prägt Europa bis in die Gegenwart. Doch während der Völkerwanderung muss es einige Dämpfer wegstecken, bevor es zum beherrschenden Glauben auf dem Kontinent wird. Dabei stehen die Zeichen zuerst auf Wachstum: Nicht einmal 100 Jahre nachdem im Römischen Reich Christen noch verfolgt und getötet werden, steigt der Glaube zur Staatsreligion auf. Damit wird auch das Allgäu christlich – als Teil der...

  • Kempten
  • 14.12.15
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