angeln-im-allgäu

Beiträge zum Thema angeln-im-allgäu

Die Kirnach bei Aitrang soll renaturiert werden.
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Naturschutz
Gemeinderat Aitrang will die Kirchnach renaturieren

Die Kirchnach bei Aitrang soll wieder in einen naturnahen Zustand gebracht werden, das berichtet die Allgäuer Zeitung. Der Gemeinderat Aitrang habe die Pläne für die Renaturierung einstimmig beschlossen.  Unter anderem soll der Fluss mit Steinen und kleinen Inseln gebremst werden. Durch die Maßnahmen entstehe gleichzeitig ein gewisser Schutz bei kleineren Hochwasserereignissen. Gleichzeitig werde durch die Renaturierungsmaßnahmen auch die Sanierung der Brücke über die Thingauer Straße...

  • Kaufbeuren
  • 07.02.20
Symbolbild Biber.
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Naturschutzgesetz
Biberdamm in Tussenhausen von Unbekannten beschädigt

Im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 22.05.2019 wurde der Biberdamm an der Flossach zwischen der Türkheimer Straße und der Ramminger Straße bei Tussenhausen durch einen unbekannten Täter teilweise entfernt und beschädigt. Wie das Landratsamt Unterallgäu mitteilt, war der Damm bereits mit einer Drainage versehen worden, die den Wasserstand absenkte. Trotzdem hatte es in der Vergangenheit Beschwerden gegeben. Die Durchflussmenge sei zu gering und eine Wassertretanlage, die sich im weiteren...

  • Tussenhausen
  • 29.05.19
Das Wasserwirtschaftsamt Kempten renaturiert die Gennach in Buchloe.
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Umwelt
Wasserwirtschaftsamt Kempten renaturiert Gennach in Buchloe

Das Tor zum Allgäu sieht wieder ein Stück ursprünglicher aus. Denn wer seit Kurzem von der A 96 bei Buchloe hinein fährt, wirft auch einen Blick auf die Gennach. Die entfaltet sich nun rechts der B12 in einem neuen Bett. Das Flüsschen mäandert dort in Windungen und Schleifen. Noch ist der Abschnitt bei Lindenberg nicht fertig, doch schon jetzt stellt Martin Mohr, im Wasserwirtschaftsamt Kempten (WWA) für den Gewässerbau zuständig, eine „wesentliche Verbesserung der ökologischen...

  • Buchloe
  • 09.05.19
Die blauen Markierungen an den hinteren Flossen belegen: Diese Barbe hat in der Iller dank der Fischwanderhilfen den weiten Weg von Altusried bis Kempten zurückgelegt.
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Durchgängigkeit
Fischtreppen und Wanderhilfen an der Iller funktionieren

Die Anlage großer Umgehungsbäche, der sogenannten Wanderhilfen oder Fischtreppen, an der Iller hat sich gelohnt: Ein Team der Fischereifachberatung des Bezirk Schwaben konnte in der Nähe von Kempten erstmals nachweisen, dass Fische über die an Staustufen eingerichteten Wanderhilfen den viele Kilometer langen Aufstieg an der Iller tatsächlich bewältigen können. Um herauszufinden, ob flussaufwärts wandernde Fische wie Barbe und Nase die mit Unterstützung der Fischereifachberatung angelegten...

  • Kempten
  • 29.10.18
Biberbau in der Salach
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Umwelt
Biber stauen die Salach bei Buchloe auf - Fische sterben

Ein ausgetrocknetes Flussbett, angeknabberte Baumrinden und ein natürlicher Staudamm. Was ist an der Salach bloß passiert? Unweit von Hausen, im Buchloer Stadtwald, hat sich mindestens ein Biber eingenistet, mit drei Biberbauen und einer Biberburg. Diese halten das Wasser zurück und nehmen damit den Fischen und anderen Flussbewohnern förmlich die Luft zum Atmen. Auch weist ein ganzer Jungwald mit Fichten Nagespuren auf. Doch wie geht es jetzt weiter – können die noch lebenden Fische...

  • Buchloe
  • 30.07.18
Noch immer (fast) ohne Wasser: Der Forggensee bei Füssen.
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Natur
Kein Wasser im Forggensee: Experten befürchten großen Schaden für die Ökologie

Der Forggensee gibt im Sommer eigentlich ein idyllisches Bild ab: Tiefblau liegt er eingebettet in der Landschaft des Königswinkels, dahinter die Königsschlösser und die Gipfel der Ammergauer, Lechtaler und Tannheimer Alpen. Einer der Hauptgründe, warum jedes Jahr so viele Touristen ihren Urlaub im südlichen Ostallgäu verbringen. Momentan aber prägt ein anderes Bild die Landschaft. Der See liegt trocken, gleicht eher eine Steinwüste. Karg, abweisend und wenig idyllisch – dabei sollte er...

  • Füssen
  • 15.06.18
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Veranstaltung
Abtauchen in die Welt der Fische - Tag der offenen Tür am Fischereihof Salgen

Wollten Sie immer schon mal wissen, was sich in unseren heimischen Gewässern tummelt? Oder wie Fische wie die Nase, Hasel oder Barbe aussehen? Dann bietet sich ein Besuch im Fischereihof in Salgen im Unterallgäu an. Am Sonntag, 17. Juni 2018 findet dort von 10 bis 17 Uhr der Tag der offenen Tür statt. Neben Aquarien und Teichen mit vielen heimischen Fischarten gibt es auch Führungen durch den Betrieb und eine Bachsafari für Kinder.  In Salgen kümmert man sich übrigens seit 1991 um den Erhalt...

  • Salgen
  • 14.06.18
Das Wasserwirtschaftsamt will die Menschen wieder an die Wertach bringen. Das ist hier, am Hängesteg zwischen Wald und Görisried, schon gelungen.
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Konzept
Wie der Zustand der Wertach im Ostallgäu besser werden kann

Kinder, die am Fluss spielen, Fische, die genug Nahrung und Platz zum Laichen finden – und bei Hochwasser Rückzugsorte: All das ist wichtig, aber bei der Wertach im Ober- und Ostallgäu nur zum Teil der Fall. Denn in Städten wie Marktoberdorf ist von dem Gewässer oft wenig zu sehen. Aber nicht nur in Siedlungen, sondern auch außerorts ist die Wertach durch Straßen und Brücken teilweise verbaut. Mankos sind abgeschnittene Seitenarme, die zu geringe Dynamik des Gewässers, das oft zu stark...

  • Marktoberdorf
  • 29.05.18
Seit einiger Zeit ist am Kemptener Kraftwerk ein Biber unterwegs.
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Natur
Auf der Suche nach einem Revier sind Biber auch in Allgäuer Städten unterwegs

Er lässt sich nur selten sehen, und wenn doch, verschwindet er schnell wieder. Trotzdem ist der neue Kollege bei den Mitarbeitern des Allgäuer Überlandwerks sehr beliebt: Seit kurzem zieht ein Biber seine Runden am Kemptener Kraftwerk. Mitten durch Kaufbeuren trottete vor einiger Zeit ebenfalls ein Nager. Doch was wollen die pelzigen Tiere eigentlich in der Stadt? Sie sind auf der Suche nach einem neuen Revier, erklärt die Biberexpertin Sandra Trautmann vom Landratsamt Ostallgäu. Denn im...

  • Kempten
  • 03.05.18
Der Zustand der Wertach zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren soll sich verbessern.
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Natur
Zustand der Wertach bei Marktoberdorf soll sich verbessern

Gerade zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren gilt der ökologische Zustand der Wertach laut Landesamt für Umwelt als „mäßig“, zum Teil „unbefriedigend“. Das soll sich stark ändern. Laut Wasserwirtschaftsamt ist man längst dabei, den Negativtrend zu stoppen. Welche Maßnahmen laufen und möglich sind, war Thema in Marktoberdorf, wo ein Gewässerschutzkonzept zur Zukunft der Wertach in den nächsten 20 Jahren in Auszügen vorgestellt wurde. Experten vom Wasserwirtschaftsamt machten klar, dass...

  • Marktoberdorf
  • 23.04.18
Bodensee bei Lindau
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Gewässer
Der Bodensee hat eine Sauerstoff-Kur bekommen

Das ungewöhnlich kalte Wetter im Februar und Anfang März hat sich auf den Bodensee sehr positiv ausgewirkt: Nach vielen Jahren mit ungenügender Durchmischung des Wassers wurden in diesem Spätwinter die Sauerstoffvorräte bis zum Seegrund wieder aufgefüllt. Gerade in Zeiten des Klimawandels mit steigenden Temperaturen sei dies für den See von hoher Bedeutung – nun sei er für die nächsten Jahre gut gerüstet, sagt Harald Hetzenauer, Leiter des Langenargener Instituts für Seenforschung. Hetzenauer...

  • Lindau
  • 19.04.18
Die Iller im Unterallgäu: Viele heimische Fischarten finden hier keine idealen Lebensbedingungen mehr vor.
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Natur
Schwäbischer Fischereihof in Salgen kämpft ums Überleben der Allgäuer Fische

Deutschland sorgt sich um seine Vögel. Seit den 1980er Jahren ist die Zahl der Vögel massiv zurückgegangen, zurecht spricht man von einem dramatischen Vogelsterben. Der Grund: Den Tieren fehlt es an Lebensraum und an ausreichend Nahrung. Aber es gibt neben den Vögeln noch eine Spezies, bei der es genauso dramatisch aussieht: die Fische. Besonders deutlich wird das Fischsterben unter anderem bei uns im Allgäu. Viele heimische Fischarten wie der Huchen, die Nase oder die Rutte kamen in den...

  • Mindelheim
  • 13.04.18
Die Wertach.
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Natur
Das Leben in der Wertach bei Marktoberdorf schwindet

Immer weniger Fische und Pflanzen fühlen sich in der Wertach zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren wohl. Das bayerische Landesamt für Umwelt stuft den ökologischen Zustand der Wertach an manchen Stellen sogar als „unbefriedigend“ ein. Für Josef Hochmuth vom Fischereiverein Marktoberdorf gibt es dafür mehrere Gründe. Zum einen verlangsamen Staudämme und Wehre die Fließgeschwindigkeit der Wertach. Fische wie der Nasen bevorzugen aber Gewässer mit hoher Fließgeschwindigkeit. Zum andere fehle...

  • Marktoberdorf
  • 11.04.18
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Natur
Ausstellung "Das vielfältige Leben im Bach" in Füssen zu sehen

Wie sieht es wohl aus, das Leben im Bach? Welche Fische tummeln sich in unseren heimischen Gewässern, welche Krebse und Muscheln sind darin zu finden? Dies und viele weitere Fragen beantwortet eine interaktive Ausstellung, die der Fischereiverband Schwaben und die Fischereifachberatung des Bezirk Schwaben erstellt haben. Sie ist ab sofort bis Mai 2018 im Walderlebniszentrum Ziegelwies (Tiroler Straße 10) in Füssen zu sehen. Neben zahlreichen bebilderten Postern gibt es in der Ausstellung...

  • Füssen
  • 06.04.18
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Umwelt
Nach Fischsterben in Lindenberg befürchten Fischer, dass sich Bestand erst nach Jahren erholt

500 verendete Fische haben Mitglieder des Kreisfischereivereins am Freitag aus dem Lindenberger Mühlbach geholt, nachdem Reinigungsmittel in das Gewässer gelangt war. Die Zahl der toten Tiere bildet den entstandenen Schaden nur zum Teil ab, macht Vorsitzender Jürgen Piechatzek deutlich. Fische der diesjährigen Brut, die erst drei bis vier Zentimeter groß seien, konnten bei der Schadenerhebung nicht erfasst werden. Bis sich das Gewässer ganz erholt, werde es möglicherweise Jahre dauern,...

  • Lindenberg im Allgäu
  • 10.04.17
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Natur
Forschungsprojekt: Neuer Lebensraum für Fische in der Iller bei Legau

Damit sich Fische in der Iller wohlfühlen: 6.000 Kubikmeter Kies werden bei Legau (Unterallgäu) in die Iller gebaggert. So soll unterhalb des Wasserkraftwerks ein neuer Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen entstehen. Dieses Vorhaben ist Teil der Iller-Renaturierung und eines europäischen Förderprogramms namens ISOBEL. Insgesamt werden dafür 1,8 Millionen Euro ausgegeben. Das Forschungsprojekt soll auch Erkenntnisse zum sogenannten Geschiebemanagement liefern. Bayerns Umweltministerin...

  • Memmingen
  • 15.02.17
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