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Beiträge zum Thema angeln-im-allgäu

Der Fisch des Jahres 2020: Die Nase. Sie wird bis zu 50 cm groß und bis zu zwei Kilogramm schwer. Im Normalfall bleibt sie aber deutlich kleiner.
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Auszeichnung
Der Fisch des Jahres 2020 heißt "Nase"

Die Nase (Chondrostoma nasus) ist der diesjährige Fisch des Jahres. Die Fischart Nase ist in Deutschland regional stark gefährdet und lokal bereits verschwunden. Das geht aus einer Mitteilung des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), des Bundesamts für Naturschutz (BfN) und des Verbands Deutscher Sporttaucher (VDST) hervor. Die Verbände machen mit der Auszeichnung auf eine bedrohte Fischart aufmerksam.  Die Nase ist der Öffentlichkeit zwar nicht so bekannt wie beispielsweise die Forelle...

  • Kempten
  • 23.12.19
2010 gelangen einem Taucher Videoaufnahmen von einem große Waller im Niedersonthofener See.
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Fische
Große Welse auch in Allgäuer Badeseen - Keine Gefahr für Menschen

Ein österreichischer Berufsfischer hat vergangenen Woche einen knapp zweieinhalb Meter langen Wels (Waller) aus dem Bodensee gefischt - das Tier wog stolze 100 Kilogramm. Nur wenige Tage davor hatte auch der bayerische Bodenseefischer Bernd Kaulitzki einen ähnlichen Fang gemacht. Auch Kaulitzkis Wels maß 2,24 Meter. Riesige Welse sind im Bodensee keine Seltenheit. In den vergangenen Jahren konnten auch Angler immer wieder große Waller im Bodensee fangen. Rekordwels in Frankreich...

  • Lindau
  • 13.06.19
Roland Stohr (links) verdient seit 1982 seinen Lebensunterhalt als Bodenseefischer.
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Video
Zu wenige Nährstoffe im Bodensee: Berufsfischer kämpfen ums Überleben

Die Zeiten für die Bodensee-Berufsfischer sind äußerst schwierig. Seit Jahren gehen die Fänge deutlich zurück. Jetzt aber ist die Situation richtig dramatisch geworden. Der Grund: Der Brotfisch der Fischer, das Bodenseefelchen, findet nahezu keine Nahrung mehr und die Fische werden immer magerer. Gerade einmal 15,2 Tonnen Felchen konnten die Bayerischen Bodenseefischer im Jahr 2018 fangen. Im Vergleich: Im Jahresmittel zwischen 2000 und 2010 lag der jährliche Ertrag noch bei 67...

  • Lindau
  • 05.04.19
Der Kreisfischereiverein lehnt das geplante Hotel nordöstlich des Festspielhauses vehement ab, Bürgermeister Paul Iacob befürwortet es ausdrücklich. Das sorgt für gehörige Verstimmungen. (Archivfoto)
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Diskussion
Hotelbau am Füssener Festspielhaus: Streit zwischen Bürgermeister und Fischern

Um das Verhältnis zwischen Füssens Bürgermeister Paul Iacob und dem Vorstand des Kreisfischereivereins ist es nicht zum Besten bestellt. Das zeigte sich jüngst im Stadtrat, als der Rathaus-Chef zum Vorwurf Stellung nahm, er habe den Pachtvertrag der Fischer für die Faulenbacher Seen gekündigt, da diese sich vehement gegen das geplante Hotel am Festspielhaus wehren. „Wir haben einen bestehenden Vertrag“, er denke aber über eine Ausschreibung der Seen nach, sagte Iacob. Doch dies habe nichts mit...

  • Füssen
  • 04.04.19
Die Winterpause ist vorbei: Am Forggensee-Staudamm bei Roßhaupten sind die Arbeiten wieder angelaufen. Der Aufstau des Sees ist in diesem Jahr gewährleistet, versichert der Betreiber, die Uniper Kraftwerke GmbH.
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Sanierung
Am Forggensee-Damm wird wieder gearbeitet

Die Winterpause am Forggensee-Staudamm bei Roßhaupten ist vorbei, jetzt wird wieder an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr an der Sanierung des Bauwerks gearbeitet. Eingesetzt sind laut der Uniper Kraftwerke GmbH, die den Stausee betreibt, über 30 Arbeiter. Auch wenn noch nicht genau absehbar ist, wann die Sanierung abgeschlossen ist, steht fest: Der Forggensee könne von der technischen Seite her heuer wieder voll aufgestaut werden, versichert Uniper-Sprecher Theodorus Reumschüssel....

  • Roßhaupten
  • 23.01.19
Die blauen Markierungen an den hinteren Flossen belegen: Diese Barbe hat in der Iller dank der Fischwanderhilfen den weiten Weg von Altusried bis Kempten zurückgelegt.
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Durchgängigkeit
Fischtreppen und Wanderhilfen an der Iller funktionieren

Die Anlage großer Umgehungsbäche, der sogenannten Wanderhilfen oder Fischtreppen, an der Iller hat sich gelohnt: Ein Team der Fischereifachberatung des Bezirk Schwaben konnte in der Nähe von Kempten erstmals nachweisen, dass Fische über die an Staustufen eingerichteten Wanderhilfen den viele Kilometer langen Aufstieg an der Iller tatsächlich bewältigen können. Um herauszufinden, ob flussaufwärts wandernde Fische wie Barbe und Nase die mit Unterstützung der Fischereifachberatung angelegten...

  • Kempten
  • 29.10.18
Die Kirnach bei Unterthingau liegt teilweise trocken.
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Trockenheit
Lage der Allgäuer Gewässer verschärft sich - Grundwasserpegel niedrig

Die erneute Trockenheit führt wieder zu Problemen im Allgäu. Nach Aussage des Wasserwirtschaftsamtes Kempten führen viele Flüsse und Bäche aktuell sehr wenig Wasser. Besonders deutlich wird das derzeit an der Kirnach bei Unterthingau: Hier liegen Teile des Flußbettes nahezu komplett trocken.  Niedrige Pegel werden allerdings auch von der Iller bei Kempten und der Donau bei Ulm gemeldet. In Ulm hat die Donau einen Wasserstand erreicht, der das zuständige Wasserwirtschaftsamt dazu...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 18.10.18
Niedrigwasser am Bodensee: Hier ein Blick auf den Lindauer Hafen. Im Winter hatte der Pegel noch einen historischen Höchststand erreicht. Foto: Matthias Becker
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Trockenheit
Noch immer ungewöhnlich niedrige Pegelstände bei Allgäuer Gewässern

Trotz der Niederschläge Ende August/Anfang September sind die meisten See- und Flusspegel im Allgäu weiterhin ungewöhnlich niedrig. Ein Extrembeispiel sei die Kirnach bei Unterthingau im Ostallgäu, berichtet Martin Adler vom Kemptener Wasserwirtschaftsamt. Erstmals seit 38 Jahren Beobachtungsdauer sei der kleine Fluss komplett trocken gefallen. An den verschiedenen Gewässern stellt sich die Situation zur Zeit wie folgt dar: Forggensee: Wegen einer Dammsanierung liegt der Pegel immer noch...

  • Kempten
  • 13.09.18
Stefan Stockinger vom Fischereiverein Eschacher Weiher misst in allen Seen und Weihern regelmäßig die Wassertemperatur.
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Hitze
Wenn es nicht bald viel regnet, droht ein Fischsterben im Allgäu

Die Fischer in der Region sind in Alarmbereitschaft. Wenn die Hitze anhält, erwärmen sich die Gewässer immer weiter und der Sauerstoffgehalt sinkt gegen Null. Für die Fische wird es dann eng. „Die Wassertemperaturen sind kritisch“, sagt Roland Paravicini von der schwäbischen Fischereifachberatung mit Blick auf die Region. Der Regen in den vergangenen Tagen habe zwar etwas Entspannung gebracht, aber die Situation sei nach wie vor kritisch. Kommt es zu einem Fischsterben, geht es um...

  • Kempten
  • 08.08.18
Der Rottachsee: Von hier aus wird derzeit Wasser in die Iller abgeleitet.
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Hitzewelle
Situation an Allgäuer Gewässern bleibt angespannt - Mehr Wasser aus dem Rottachspeicher für die Iller

Der Rottachspeicher fungiert weiterhin als Rettung für die Iller. Nach Angaben des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) wird weiter Wasser aus dem Rottachspeicher in die Iller geleitet. Während die abgegebene Wassermenge in der letzten Woche bei rund 1.000 Litern in der Sekunde lag, hat das WWA den Zufluss jetzt auf 3.000 Liter pro Sekunde erhöht.  Durch diese Maßnahme erhoffen sich die Experten eine Abkühlung der Iller und damit eine Rettung der dort heimischen Fischarten. Besonders Forellen...

  • Kempten
  • 06.08.18
Regenbogenforelle - diese und andere Forellenarten benötigen viel Sauerstoff. Ist die Wassertemperatur zu hoch, droht ein Fischsterben.
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Hitze
Experten befürchten Fischsterben in Allgäuer Gewässern - Wasser aus Rottachspeicher wird in Iller geleitet

Temperaturen über 30 Grad, seit Wochen viel zu wenig Regen - die Situation in vielen Allgäuer Gewässern wird zunehmend kritisch. Laut dem Wasserwirtschaftsamt (WWA) Kempten führen alle hiesigen Flüsse und Bäche aktuell zu wenig Wasser. „Die Pegel an 50 Prozent der Fließgewässer sind als niedrig einzustufen, bei den anderen Bächen und Flüssen sind die Wasserstände sogar sehr niedrig“, heißt es seitens des WWA. Einzige Ausnahme: Die Durach im Oberallgäu. Zu hohe...

  • Kempten
  • 01.08.18
Langsam füllt sich der Forggensee - der sanierte Damm hält.
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Aufstau
Forggensee: Der sanierte Damm hält

Die jüngsten Messungen über die Belastbarkeit des Staudamms bei Roßhaupten zeigen: Die Sanierung war erfolgreich, die Zement-Injektionen haben die gewünschte Stabilität des Jahrzehnte alten Bauwerks bewirkt. Deshalb setzen die Uniper Kraftwerke den Aufstau des Forggensees fort. Ob das Gewässer seinen normalen Sommer-Pegel noch erreicht, ist jedoch weiter ungewiss. Wie berichtet, waren vergangenen Winter Risse im Staudamm festgestellt worden. Deshalb mussten die Uniper Kraftwerke (Kochel...

  • Füssen
  • 30.07.18
Vögel leiden unter der Trockenheit. Deshalb empfiehlt der Landesbund für Vogelschutz, auf Terrassen, Balkonen und in Gärten Tränken als Trink- und Bademöglichkeit aufzustellen.
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Wetter
Trockenheit im Allgäu: Seen- und Flusspegel liegen unter Durchschnitt

Trockenes Wetter und sommerliche Temperaturen haben dazu geführt, dass viele Flüsse Niedrigwasser führen. Noch gebe es aber keine ernsthaften Probleme, sagt der Chef des Wasserwirtschaftamtes in Kempten, Karl Schindele. Für die Bodenseeregion besteht eine Warnung vor großer Waldbrandgefahr (Stufe vier von fünf). Was Hitze und Trockenheit bewirkt haben: Flusspegel, Bäche und Flüsse in der Region sind zu Rinnsalen verkommen. Auch der Pegel des Bodensees liegt weit unter dem...

  • Kempten
  • 20.07.18
Kapitale Hechte fing Kandziora in Dutzenden.
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Interview
Lebende Angellegende - Heinz Kandziora aus Trunkelsberg war einer der erfolgreichsten deutschen Raubfischangler

Mit Legenden ist das ja immer so eine Sache – bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die tollsten Geschichten meistens als blanke Übertreibung. Was bleibt ist meistens nur ein wahrer Kern, unspektakulär und ziemlich gewöhnlich. Anders ist das allerdings in diesem Fall. Seit Jahren berichten Angler immer wieder von einem Angelneuling, der in den 1990er Jahren mit einem Schlag zu einem der erfolgreichsten Raubfischangler in ganz Deutschland wurde. Dutzende riesige Hechte und Zander soll dieser...

  • Trunkelsberg
  • 22.06.18
Die Schiffe der Forggenseeschifffahrt werden noch länger auf dem Trockenen liegen als geplant. Aufgrund neuer Erkenntnisse über den Zustand des Staudamms bei Roßhaupten ist vorerst kein Teilaufstau möglich.
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Sanierung
Forggensee: Aufstau verzögert sich weiter

Der Aufstau des Forggensees verzögert sich länger als angenommen, da der Damm bei Roßhaupten noch immer zu instabil ist: Das teilte die Uniper Kraftwerk GmbH gestern Abend mit. Bisher ging die Betreiberfirma davon aus, dass der Forggensee aufgrund der Sanierungsarbeiten vier bis sechs Wochen später voll wird. Normalerweise beginnt die Schifffahrtssaison am 1. Juni. Nun ist klar: Es wird wohl noch länger dauern, bis ein Aufstau möglich ist. Denn Uniper kann nicht, wie geplant, in den...

  • Füssen
  • 07.06.18
Mit einem Vibrationsbohrer führt Julian Stoica derzeit sogenannte Erkundungen durch. Sie sollen zeigen, wie stabil der Damm noch ist.
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Verzögerung
Wegen Staudamm-Sanierung: Forggensee bei Roßhaupten läuft in diesem Jahr später voll - wenn überhaupt

Am Forggensee-Staudamm ist heuer alles anders. Der See selbst ist wegen der Arbeiten am Staudamm im Moment ziemlich leer. Ob überhaupt und wann der Forggensee aufgestaut wird, dazu macht der Kraftwerksbetreiber derzeit keine Angaben. Feststeht nur: Der Wasserspiegel liegt derzeit 15,11 Meter unter dem Aufstauziel. Ein voller See zum bisher üblichen Termin am 1. Juni sei gar nicht möglich, wenn die Entscheidung dafür erst Ende Mai/Anfang Juni falle, heißt es vom Uniper-Sprecher Theodorus...

  • Roßhaupten
  • 04.05.18
Seit einiger Zeit ist am Kemptener Kraftwerk ein Biber unterwegs.
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Natur
Auf der Suche nach einem Revier sind Biber auch in Allgäuer Städten unterwegs

Er lässt sich nur selten sehen, und wenn doch, verschwindet er schnell wieder. Trotzdem ist der neue Kollege bei den Mitarbeitern des Allgäuer Überlandwerks sehr beliebt: Seit kurzem zieht ein Biber seine Runden am Kemptener Kraftwerk. Mitten durch Kaufbeuren trottete vor einiger Zeit ebenfalls ein Nager. Doch was wollen die pelzigen Tiere eigentlich in der Stadt? Sie sind auf der Suche nach einem neuen Revier, erklärt die Biberexpertin Sandra Trautmann vom Landratsamt Ostallgäu. Denn im...

  • Kempten
  • 03.05.18
Bodensee bei Lindau
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Gewässer
Der Bodensee hat eine Sauerstoff-Kur bekommen

Das ungewöhnlich kalte Wetter im Februar und Anfang März hat sich auf den Bodensee sehr positiv ausgewirkt: Nach vielen Jahren mit ungenügender Durchmischung des Wassers wurden in diesem Spätwinter die Sauerstoffvorräte bis zum Seegrund wieder aufgefüllt. Gerade in Zeiten des Klimawandels mit steigenden Temperaturen sei dies für den See von hoher Bedeutung – nun sei er für die nächsten Jahre gut gerüstet, sagt Harald Hetzenauer, Leiter des Langenargener Instituts für Seenforschung. Hetzenauer...

  • Lindau
  • 19.04.18
Die Iller im Unterallgäu: Viele heimische Fischarten finden hier keine idealen Lebensbedingungen mehr vor.
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Natur
Schwäbischer Fischereihof in Salgen kämpft ums Überleben der Allgäuer Fische

Deutschland sorgt sich um seine Vögel. Seit den 1980er Jahren ist die Zahl der Vögel massiv zurückgegangen, zurecht spricht man von einem dramatischen Vogelsterben. Der Grund: Den Tieren fehlt es an Lebensraum und an ausreichend Nahrung. Aber es gibt neben den Vögeln noch eine Spezies, bei der es genauso dramatisch aussieht: die Fische. Besonders deutlich wird das Fischsterben unter anderem bei uns im Allgäu. Viele heimische Fischarten wie der Huchen, die Nase oder die Rutte kamen in den...

  • Mindelheim
  • 13.04.18
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Natur
Forschungsprojekt: Neuer Lebensraum für Fische in der Iller bei Legau

Damit sich Fische in der Iller wohlfühlen: 6.000 Kubikmeter Kies werden bei Legau (Unterallgäu) in die Iller gebaggert. So soll unterhalb des Wasserkraftwerks ein neuer Lebensraum für Fische und Kleinlebewesen entstehen. Dieses Vorhaben ist Teil der Iller-Renaturierung und eines europäischen Förderprogramms namens ISOBEL. Insgesamt werden dafür 1,8 Millionen Euro ausgegeben. Das Forschungsprojekt soll auch Erkenntnisse zum sogenannten Geschiebemanagement liefern. Bayerns Umweltministerin...

  • Memmingen
  • 15.02.17
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Angeln
Sportfischer fängt an einem Tag zwei riesige Welse aus dem Schmutterweiher bei Prem (Ostallgäu)

Thomas Krulc zieht innerhalb von einem Tag zwei fast 1,90 Meter große Welse aus dem Schmutterweiher. Er glaubt, dass sich noch viel mehr Riesen in dem Badesee tummeln Der Kampf mit den Unterwasser-Riesen hat Spuren hinterlassen. Ein Muskelfaseriss erinnert Sportfischer Thomas Krulc (29) aus Kempten an den wohl außergewöhnlichsten Fang im Allgäuer Angler-Sommer. Zwei riesige Welse zog er innerhalb von 24 Stunden aus dem Schmutterweiher (Ostallgäu).  Der Widerstand der beiden knapp 1,90 Meter...

  • Füssen
  • 11.09.16
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Forschung
Tiefwassersaibling im Bodensee: Ausgestorben geglaubter Fisch entdeckt

Forscher haben im Bodensee mehrere Exemplare des Tiefwassersaiblings entdeckt. Dieser Fisch war 2008 von der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) für ausgestorben erklärt worden.  Mit dem 'Projet Lac' erfassten Mitarbeiter des Wasserforschungsinstituts EAWAG von 2010 bis 2015 systematisch die Fischvielfalt in 17 Schweizer Seen sowie in mehreren norditalienischen und französischen Gewässern. 50.000 Fische haben sie in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern taxonomisch bestimmt, also nach...

  • Kempten
  • 09.09.16
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Reportage
Bodenseefischer: Traumberuf mit Schwierigkeiten

Felchen, Barsch, Rotauge, Zander, Forelle... für Bernd Kaulitzki, 44 Jahre alt aus Wasserburg am Bodensee gehören diese Fische zur täglichen Arbeit. Wenn er frühmorgens mit seinem Boot auf den See fährt, weiß er nie, welche und wie viele Fische er dieses Mal in seinen Netzen hat. Die Fischerei am Bodensee hat sich zu einem harten Geschäft entwickelt. Das Felchen, das im Bodensee am häufigsten vorkommt und den meisten Ertrag ausmacht, lebt dort seit einiger Zeit nicht mehr unter idealen...

  • Lindau
  • 21.06.13
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