Alpen

Beiträge zum Thema Alpen

Bartgeier (Symbolbild)
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Video
Kehren die Bartgeier ins Allgäu zurück?

Mit fast drei Metern Spannweite gehört der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Laut Landesbund für Vogelschutz (LBV) gibt es derzeit alpenweit knapp 220 Exemplare. In Bayern gehören die Tiere aber noch nicht zu den Brutvögeln. Allerdings sind die Vögel auch im Freistaat, vor allem im Allgäu, immer häufiger zu sehen. "Durch die Ansiedelung eines Brutpaares nur wenige Kilometer hinter der Staatsgrenze im angrenzenden österreichischen Tiroler Lechtal übt die Region offenbar...

  • Oberstdorf
  • 18.05.20
Der Bartgeier erwartet in den Lechtaler Alpen Nachwuchs.
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Tierwelt
Bartgeier-Nachwuchs im Tiroler Lechtal

Im Tiroler Lechtal brütet ein Bartgeier derzeit Nachwuchs aus. Das in den 1920er Jahren im Alpenraum ausgestorbene Tier hat in einem Horst, nur einige Kilometer vom Allgäu entfernt, ein neues Zuhause gefunden. Das berichtet Biologe Henning Werth aus Sonthofen der Allgäuer Zeitung.  Im gesamten Alpenraum gibt es inzwischen wieder 280 Bartgeier. Vergangenen Herbst seien über dem Trettachtal in den Oberstdorfer Bergen sogar an einem Tag fünf Tiere gesichtet worden. Einen Bartgeier-Horst gebe es...

  • Sonthofen
  • 20.02.20
Die Schönheit und Vielfalt der Allgäuer Flora und Fauna zu erhalten, ist eines der Ziele des Zentrums Naturerlebnis Alpin (ZNAlp) mit Sitz in Obermaiselstein.
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Umweltprojekt
Zentrum Naturerlebnis am Riedbergerhorn: Jetzt geht es endlich los

Statt der ursprünglich geplanten Skischaukel soll am Riedbergerhorn ein Naturerlebniszentrum eingerichtet werden: Zentrum Naturerlebnis Alpin (ZNAlp).  Das ZNAlp solle „als Leuchtturm Impulsgeber für innovative Umweltbildungs- und Naturerlebnisangebote sowie Kompetenzstelle für die Herausforderungen des Alpenschutzes sein“, sagt ein Sprecher des bayerischen Umweltministeriums gegenüber der Allgäuer Zeitung. So sollen besondere Erlebnisse im alpinen Naturraum geboten werden und dazu...

  • Obermaiselstein (VG Hörnergruppe
  • 06.02.20
Alpenüberquerung Pfronten Meran.
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Tourismus im Allgäu
Alpenüberquerung Pfronten-Meran: 2020 startet neue alternative Route ab Pfronten

Ab 2020 gibt es von Pfronten aus eine neue alternative Wanderroute über die Alpen bis nach Meran in Südtirol. Die Wanderung über den Alpenhauptkamm wird durch erfahrene Pfrontener Bergführer geleitet und verläuft nicht auf den oft überfüllten Standardwegen. Trotzdem schließt die Reise wichtige Stationen des Fernwanderweges E5 mit ein. Nach einer Einführung des Bergführers am Abend vor Beginn der Wanderung, startet die Tour über die Fallmühle und Umschlag (Westgrat des Breitenbergs) zur...

  • Pfronten
  • 05.02.20
Der Gartenschläfer "Zorro" wurde mithilfe einer Wildtierkamera in Oberstdorf entdeckt. Der zu den Bilchen gehörende Säuger ist die in Europa am stärksten zurückgehende Nagetierart.
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Tierwelt
Seltener Gartenschläfer "Zorro" in Oberstdorf entdeckt

Für Bayern ist es eine echte Besonderheit: Südlich von Oberstdorf wurde der seltene Gartenschläfer "Zorro" entdeckt. Laut dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) handelt es sich um die am stärksten zurückgehende Nagetierart in Europa. Bereits im Juli 2019 hatte eine Wildtierkamera in Oberstdorf ein Foto von dem kleinen Säuger gemacht.  Verbreitungsgebiet halbiert In den letzten 30 Jahren hat sich das Verbreitungsgebiet des Gartenschläfers, der um seine Augen eine schwarze...

  • Oberstdorf
  • 30.01.20
Symbolbild Lawinengefahr.
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Wetter
Allgäuer Alpen: Experten warnen vor erheblicher Lawinengefahr

Im Allgäu herrscht oberhalb von 2.000 Metern aufgrund von größeren Neuschneemengen mit Stufe 3 von 5 eine erhebliche Lawinengefahr. In Teilen des südlichen Ostallgäus fielen bis zu 40 Zentimeter Neuschnee, in den übrigen Regionen deutlich weniger. Wie der Lawinen-Warndienst Bayern mitteilt, befinden sich die Gefahrenstellen im kammnahen Steilgelände, besonders in den Hochlagen des Allgäus. Ein einzelner Skifahrer könne bereits eine mittelgroße Lawine auslösen. Der Neuschnee könne sich aber auch...

  • Kempten
  • 20.01.20
Um Radfahrer in den Bergen zu stoppen, hängen manche Älpler Schilder wie diese auf. Damit sollen die Wege, gerade dort wo beispielsweise Jungvieh weidet, freigehalten werden. (Archivbild)
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Mobilität
Wie viele E-Bikes verträgt eine Allgäuer Alpe?

Die auf 1.140 Metern Höhe gelegene Alpe Wank steht mitten in den Ammergauer Alpen. Es ist kein großes Problem, zu der Alpe zu kommen. Vorausgesetzt man hat den Berechtigungsschein, die schmale Straße mit dem Auto befahren zu dürfen. Martin Ott hat diesen Schein, schließlich ist er der Alpmeister. Seit 20 Jahren kümmert er sich um die Alpe südöstlich von Halblech im sogenannten Kenzengebiet (Ostallgäu). So idyllisch es in den Ammergauer Alpen auch ist, es gibt ein Problem: Ott muss auf der...

  • Halblech
  • 17.09.19
Christian Schratz hat sich auf „Tiroler Grauvieh“ spezialisiert. Seine Kühe und er haben sich von Anfang an auf der Gernalpe im Hintersteiner Tal wohlgefühlt.
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Kindheitstraum
Landwirt Christian Schratz (33) hat Allgäuer Alpe im Hintersteiner Tal wiederbelebt

Christian Schratz (33) aus Bad Hindelang hat sich einen Kindheitstraum erfüllt: Er hat eine verlassene Allgäuer Alpe im hochalpinen Gelände wiederbelebt. Wo jahrzehntelang nur eine Ruine stand, erstrahlt heute die Gernalpe im Hintersteiner Tal im neuen Glanz. Dabei hatten ihm viele abgeraten, dieses Wagnis einzugehen. Als Christian Schratz Ende August seine 40 Mutterkühe von den Steilhängen des Gehrenkopfes runter ins Tal trieb, war er einfach nur stolz. Alle Tiere haben den Alpsommer in...

  • Bad Hindelang
  • 04.09.19
Immer mehr Älpler legen Wert auf Produkte aus der Region.
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Regional
Immer mehr Allgäuer Alpbetreiber vermarkten Wurst und Käse aus der Region

Der Sommer auf den Alpen neigt sich langsam dem Ende entgegen: Am 11. September beginnt in Bad Hindelang die Zeit der Allgäuer Viehscheide. Bis in den Oktober hinein kehren die Kühe aus den Bergen wieder zu ihren Bauern zurück. Ab diesem Zeitpunkt werden Wanderer und Mountainbiker in vielen Hütten nicht mehr bewirtet. In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Älpler ein zweites Standbein aufgebaut – auch der Verein Allgäuer Alpgenuss profitiert davon. „Wir haben mittlerweile 68...

  • Ofterschwang (VG Hörnergruppe)
  • 04.09.19
Archivbild. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat Wanderer in den Allgäuer Alpen dazu aufgerufen, mögliche Sichtungen von Bart- oder Gänsegeiern zu melden.
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Vogelschutz
Wanderer sollen Beobachtungen von Geiern in den Allgäuer Alpen melden

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat Wanderer in den Allgäuer Alpen dazu aufgerufen, mögliche Sichtungen von Bart- oder Gänsegeiern zu melden. „Mit einem Foto oder einer genauen Beschreibung lassen sich Art, Alter und eventuell sogar das Individuum genau bestimmen“, sagt Diplom-Biologe Henning Werth, Betreuer des Naturschutzgebietes Allgäuer Hochalpen. Zuletzt war ein Bartgeierhorst mit einem Jungvogel im Tiroler Lechtal entdeckt worden. Der junge Bartgeier sei mittlerweile ausgeflogen,...

  • Oberstdorf
  • 14.08.19
Alpenfestival in Sonthofen lockt viele Besucher.
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Veranstaltungsbilder
Alpenfestival in Sonthofen

Am Wochenende lädt Sonthofen zum Alpenfestival ein. Ein Mix aus Tradition und Moderne, der die Alpenstadt charakterisiert und l(i)ebenswert macht, lockt zahlreiche Besucher an. An beiden Event-Tagen kommen in der Innenstadt die verschiedenen Generationen und Geschmäcker zum Feiern, Einkaufen und Genießen zusammen. Zusammen mit dem örtlichen Einzelhandel, Ausstellern aus fern und nah sowie Handwerkern, Künstlern und Musikern bietet die Stadt ein abwechslungsreiches Programm. .

  • Sonthofen
  • 04.08.19
Überall liegt Müll. Deshalb veranstalten zwei Westallgäuer am Samstag, 13. Juli, eine allgäuweite Müllsammelaktion in Kooperation mit der Allgäu GmbH – die „Clean-Up Days“.
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Umweltschutz
Allgäuer Alpen von Müll befreien: Am Wochenende finden die "Clean-Up Days" statt

Die  Allgäuer Alpen von Müll befreien. Das wollen Raphael Vogler aus Wangen und Martin Säckl aus Pfronten. Deshalb veranstalten die Westallgäuer am Samstag, 13. Juli, eine allgäuweite Müllsammelaktion in Kooperation mit der Allgäu GmbH – die „Clean-Up Days“ (zu deutsch: Aufräum-Tage). 60 Teams mit 300 Leuten sind bereits angemeldet. Vogler und Säckl haben mit ihrem Start-Up „Patron Plasticfree Peaks“ 2018 den Allgäuer Gründerpreis für ihre Brotzeitbox mit integriertem Schneidebrett und...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 11.07.19

Meistgelesene Beiträge

Die Polizei wird wieder tätig, um Biwaks und nächtliche Partys im Naturschutzgebiet zu unterbinden.
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Naturschutz
Illegale Partys an Allgäuer Bergseen werden bald wieder zum Problem

Obwohl es bald Mitte Juni ist, liegt der Schrecksee im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen immer noch im Winterschlaf. Das wird sich in Kürze ändern. Sobald der Schnee getaut ist, werden die Wanderer wieder in Scharen kommen. Auch die ungebetenen, die dort oben übernachten wollen und Party machen. Obwohl der See mitten im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen liegt und dort das Biwakieren, Zelten, Lagern und Feuermachen generell verboten ist. Der Schrecksee ist nur einer der angesagten...

  • Oberstdorf
  • 13.06.19
Beliebt bei Wanderern: Die Kemptner Hütte.
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Outdoor
Alternativen zu Berghütten: Was ist erlaubt beim Zelten und Biwakieren in den Allgäuer Alpen?

Wer auf einer Wanderung oder Klettertour in den Bergen übernachten will und keine Lust auf teils übervolle Berghütten hat, der plant vielleicht mit einer Nacht im "Freien". Was nach wilder Bergromantik klingt, ist aber nicht grundsätzlich erlaubt. Zelten verboten Campieren, bzw. Zelten in den Bergen ist fast immer verboten. Ohne die ausdrückliche Genehmigung des Grundstückeigentümers darf auch in den Bergen nicht gezeltet werden. In Schutzgebieten gilt sogar ein grundsätzliches Zeltverbot...

  • Kempten
  • 11.06.19
Experten waren: In den höheren Lagen der Allgäuer Berge liegt noch viel Schnee. Es kann zu Lawinen kommen. (Symbolbild)
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Wandern
Allgäu: Experten warnen vor Lawinenabgängen in höheren Lagen

Trotz der sommerlichen Temperaturen herrscht in den Allgäuer Berge teils noch immer Lawinengefahr. Aktuell liegt noch ungewöhnlich viel Schnee in höheren Lagen.  Laut dem Bayerischen Lawinendienst ist die Schneedecke stark durchfeuchtet und verliert zunehmend an Festigkeit. Dadurch droht eine erhöhte Gefahr von sogenannten Nass-Schneelawinen. Diese können jederzeit abrutschen und auch schneefreie und tieferliegende Bereiche erreichen. Besonders gefährdet sind Wanderwege unterhalb von...

  • Oberstdorf
  • 07.06.19
Nach Ansicht des Oberallgäuer Landrates hat der Wolf keinen Platz in Bayern.
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Wildtiere
Oberallgäuer Landrat: "Bayern ist kein geeigneter Lebensraum für den Wolf"

Der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz macht sich große Sorgen hinsichtlich der Wolfs-Zuwanderung in Bayern. In einem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder formulierte Klotz: "Bayern ist kein geeigneter Lebensraum für den Wolf". Gleichzeitig forderte Klotz die Staatsregierung dazu auf, geeignete Maßnahmen im Bezug auf das Vorhandensein des Wolfes in Bayern zu ergreifen. Neben einem Wolfs-Management, der Einrichtung von Vorranggebiete für Weidetiere und einer schnellen Beweissicherung,...

  • Sonthofen
  • 04.06.19
Der Bartgeier ist ein seltener Greifvogel. Zwei Tiere wurden jetzt in den Allgäuer Alpen gesichtet.
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Natur
Erneut Bartgeier in den Allgäuer Alpen gesichtet

Der Bartgeier ist mit einer Spannweite von über 2,6 Metern der grösste Vogel der Alpen. Bereits vergangenen Winter wurde im Allgäu das seltene Tier gesichtet. Im Mai sei nun ein zweites Exemplar in den Allgäuer Bergen aufgetaucht, so der Bayerische Rundfunk.  Dirk Volk hat am Oytalhaus in Oberstdorf die beiden Bartgeier entdeckt und den zuständigen Wildbiologen Henning Werth verständigt. Beide sind vom Auftauchen des seltenen Greifvogels begeistert. "Also es gibt keine 200 Tiere in den Alpen...

  • Oberstdorf
  • 03.06.19
Tag der offenen Alpe – diesmal auf der Jugetalpe bei Missen.
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Alpwirtschaft
Tag der offenen Alpe in der Jugetalpe bei Missen

Auf die Allgäuer Alpwirtschaft aufmerksam machen, das will das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten beim Tag der offenen Alpe – diesmal auf der Jugetalpe bei Missen. Dort verbringt Sebastian Wölfle den siebten Sommer. Zunächst mit seiner Brigitte – dann auch mit Sohn Hugo (3) und Tochter Emma (2). „Es ist toll, mit der Familie arbeiten zu können“, sagt der gelernte Landschaftsgärtner aus Wengen (Gemeinde Buchenberg). „Baschtl“, wie er sich selbst nennt, war zuvor sechs Winter als...

  • Kempten
  • 20.05.19
Symbolbild. Die Alpsaison beginnt im Laufe dieses Monats, in höheren Lagen erst später.
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Landwirtschaft
Im Mai beginnt die Alpsaison: Rund 30.000 Tiere auf Allgäuer Alpen

Noch liegt in den höheren Lagen der Allgäuer Alpen überdurchschnittlich viel Schnee. Und doch beginnt weiter unten in diesem Monat der Alpsommer. Beim Alpwirtschaftlichen Verein Allgäu (AVA) sind insgesamt 696 Alpen gelistet, davon die meisten im Oberallgäu. Nur 30 gibt es im Landkreis Ostallgäu, 29 im Kreis Lindau. 170 Betriebe verfügen über eine Konzession, um Wanderer und Mountainbiker bewirtschaften zu dürfen. Die Auftriebszahlen sind seit Jahren in etwa stabil. „Die Sorgen unter den...

  • Oberallgäu/Kempten
  • 15.05.19
Der Alpenplan wird so verändert, dass das Riedberger Horn im Alpenplan wieder zur höchsten Schutzzone erklärt wird, das hat das bayerische Kabinett am Dienstag beschlossen.
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Naturschutz
Bayerisches Kabinett macht Alpenplan-Änderung am Riedberger Horn rückgängig

Am Dienstag hat das bayerische Kabinett beschlossen, die alten Schutzzonen am Riedberger Horn wiederherzustellen und das Naturschutzgebiet im Allgäu in die höchste Schutzzone zu überführen. Der Streit um die geplante Skischaukel hat letztendlich zu diesem Beschluss geführt. Die Genehmigung einer neuen Lifttrasse und erweiterter Pisten wurde 2018 entgegen aller Naturschutzziele und ungeachtet der Suche nach einer gemeinsamen Kompromisslösung erteilt. Als Horst Seehofer noch Bayerischer...

  • Obermaiselstein (VG Hörnergruppe
  • 30.04.19
Steinadler im Oberallgäu
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Tiere
Viel Futter für Greifvögel nach Lawinenabgängen im Allgäu

Bis weit in den Sommer hinein werden heuer in den Hochlagen der Allgäuer Alpen Lawinenreste die engen Täler auffüllen. Wie beispielsweise im Bacherloch auf dem Weg zum Waltenbergerhaus oder im Sperrbachtobel, durch den der Weg zur Kemptner Hütte führt. Der schneereiche Winter beschert den Greifvögeln in den Allgäuer Alpen so etwas wie einen vollen Kühlschrank: Ungezählte Gämsen gerieten in Lawinen. Ihre Überreste sind nun Leckerbissen für Kadaverfresser wie beispielsweise Steinadler und...

  • Oberstdorf
  • 16.04.19
Die Bergwelt bietet vielen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Das Männliche Knabenkraut ist eine Orchideenart. Die „Arbeitskreise Heimischer Orchideen“ haben „Orchis mascula“ zur Orchidee des Jahres 2009 gekürt.
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Naturschutz
Managementplan für Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ löst Diskussionen aus

Bergbauern fürchten neue Daumenschrauben, während Behördenvertreter beruhigen: Der Managementplan für das Naturschutzgebiet „Allgäuer Hochalpen“ löst kontroverse Diskussionen aus. Noch ist das 129 Seiten starke Dokument nur ein Entwurf. Doch an dem scheiden sich die Geister, wie eine Diskussion in Fischen zeigte. Für Günter Riegel von der „Höheren Naturschutzbehörde“ (Regierung von Schwaben) ist klar: „Der Managementplan wird den Naturschutz in den Allgäuer Hochalpen nicht neu erfinden.“ Der...

  • Oberstdorf
  • 13.04.19
Oberhalb des Arlbergpasses löste sich am Stubigernagel eine große Stein- und Gerölllawine.
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Naturgewalt
200 Kubikmeter Gestein donnern am Arlberg zu Tal: Am Hochvogel im Allgäu droht ein noch viel größerer Felssturz

Im Arlberggebiet hat sich am sogenannten Stubigernagel in 1.900 Metern Höhe eine große Felsplatte gelöst und ist zu Tal gedonnert. Nach Angaben der Polizei in Bregenz stürzten etwa 200 Kubikmeter Gestein und Geröll auf die Arlbergpass-Straße zu, wurden aber 200 Meter vor der Verkehrsverbindung durch den Schnee gestoppt. Es sei niemand verletzt worden und auch kein Sachschaden entstanden, teilt die Vorarlberger Polizei mit. Der Felssturz habe sich vermutlich durch das Auftauen von Schnee und Eis...

  • Oberstdorf
  • 04.04.19
Die Tiere mit den Pinselohren sind sehr gute Jäger: Das Bild zeigt einen Luchs, der im Opel-Zoo in Kronberg (Hessen) lebt.
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Natur
Ist der Luchs im Allgäu nur ein Durchreisender?

Im ganzen Allgäu war der Luchs einst zu Hause, sagt Henning Werth, Biologie und Gebietsbetreuer des Naturschutzgebiets Allgäuer Hochalpen. Nachdem er in den Tallagen getötet wurde, hat er in den Alpen ein Refugium gefunden. „In den Bergregionen waren die Tiere ungestörter und sicherer“, sagt Werth. Aber auch dort wurden die Katzen gejagt, 1838 sei der letzte Luchs im Allgäu geschossen worden. Und zwar genau dort, wo jetzt so viele Jahre später wieder ein Luchs aufgetaucht ist: im Raum Bad...

  • Kempten
  • 27.03.19
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