Afghanistan

Beiträge zum Thema Afghanistan

Etwa 40 Personen demonstrierten am Dienstagabend vor dem Forum Allgäu.
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"Luftbrücke jetzt!"
Seebrücke demonstriert in Kempten nach Einzug der Taliban in Kabul

Die Taliban sind in Afghanistan zurück. Große Teile des Landes befinden sich unter der Kontrolle der Islamisten. Seit Montag kontrollieren die Taliban nun auch die Hauptstadt Kabul. Die "Seebrücke" spricht von einer "dramatischen Lage" im Land. Nicht nur Ortskräfte des deutschen Einsatzes in Afghanistan seien von der Taliban bedroht, sondern vor allem auch Frauen, Frauenrechtler und Frauenrechtlerinnen, Mitglieder der LGBTQ-Community, Demokraten und Demokratinnen, so die Seebrücke. ...

  • Kempten
  • 19.08.21
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Polizeieinsatz
Türsteher in Memmingen will betrunkenen Jugendlichen (16) rauswerfen und erntet Ohrfeige

Am 12.02.16, gegen 23.45 Uhr, verwies der Türsteher eines Lokals in der Memminger Innenstadt einen 16-jährigen Afghanen wegen übermäßiger Alkoholisierung des Lokals. Vor dem Lokal watschte der Jugendliche den Türsteher einmal, da er mit dem Rausschmiss nicht einverstanden war. Daraufhin fixierte der Türsteher den Jugendlichen am Boden und übergab ihn so der herbeigerufenen Polizeistreife. Im Beisein der Polizei wollte der Jugendliche dann wieder auf den Türsteher losgehen und nach ihm schlagen....

  • Kempten
  • 13.02.16
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Abschiebung
19-jähriger Afghane erhält Duldung der Stadt Kaufbeuren

Dank des großen Einsatzes der Spielvereinigung Kaufbeuren und der Politik darf der von der Abschiebung bedrohte Afghane Rahmat Hamidi jetzt vorerst in Kaufbeuren bleiben. Hamidi hat zwar einen Ausbildungsplatz als Mechatroniker, ein endgültiges Aufenthaltsrecht hat er jedoch noch nicht. Wie es nun mit dem jungen Mann weitergeht, weiß der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl. Bis zum Ende seiner Ausbildung wird dem 19-Jährigen eine sogenannte Duldung der Stadt ausgesprochen. Der...

  • Kempten
  • 30.07.13

Asylbewerber
Abschiebung abgewendet: Afghanischer Fußballer darf in Kaufbeuren bleiben

Wird der junge Fußballer Rahmat Hamidi nach Afghanistan abgeschoben, obwohl der dort um sein Leben fürchten müsste? Vor 3 Monaten berichteten wir über das Schicksal des Asylbewerbers. Sein Asylantrag war in 2. Instanz abgelehnt worden, letzte Hoffnung: Eine Petition im bayerischen Landtag. Der Abgeordnete Bernhard Pohl unterstützte Hamidi dabei. Doch nun hat der Fall eine überraschende Wende genommen.

  • Kempten
  • 30.07.13
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Bundeswehr
Kaufbeurer Soldaten berichten über ihre Einsätze in Afghanistan

'Ich habe viel für mein Leben gelernt' Weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit sind immer wieder Soldaten aus dem Kaufbeurer Fliegerhorst an Einsätzen der Bundeswehr im Ausland beteiligt. Laut Oberst Richard Drexl leisten sie in den Jahren 2012 und 2013 insgesamt 2.500 Einsatztage ab. So waren Hauptmann Mirko Müller (41) und Hauptfeldwebel Sascha Janssen (37) vergangenes Jahr jeweils mehrere Monate in Afghanistan im Camp 'Marmal' bei Mazar-e Sharif im Dienst. Obwohl beide Familienväter...

  • Kempten
  • 06.04.13
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Bundeswehr
Wildpoldsried - Generalarzt über die Schwierigkeiten des Sanitätseinsatzes in Afghanistan

Im Hinterhalt die Taliban 'Der Sanitätseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan - seine Hintergründe, Erfahrungen und Fakten' waren Thema eines Vortrags von Generalarzt Dr. Michael Tempel, Kommandeur des Sanitätskommandos III in Weißenfels/Sachsen, im gut besetzten Wildpoldsrieder Dorfsaal 'Kultiviert'. Zentraler Auftrag der Bundeswehr sei es, die Gesundheit der Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen – sowohl im Auslandeinsatz als auch in der Heimat, betonte Tempel. Die...

  • Kempten
  • 08.11.11
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Interview
Von der Gefahr zu verrohen und dem Draht in die Heimat - ein Kemptener in Afghanistan

Regiments-Kommandeur Dr. Hengstermann über seinen Einsatz in Afghanistan und Strategien, mit dem Druck fertig zu werden Seit zehn Jahren ist Krieg in Afghanistan, seit fast zehn Jahren sind deutsche Bundeswehrsoldaten dabei. Auch aus Kempten. Den längsten Einsatz absolvierte bisher der derzeitige Kommandeur des Gebirgssanitätsregiments 42 Allgäu, Dr. Frank Hengstermann. Nach achteinhalb Monaten – üblich sind Einsätze bis maximal sechs Monate – ist der Oberfeldarzt erst seit Kurzem...

  • Kempten
  • 15.10.11
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Bundeswehr
Wenn der Partner und Papa der Kinder am Muttertag in Afghanistan ist

Nur ein Bild von ihrem Mann - eine Oberallgäuerin erzählt, Muttertag. Vergangenes Jahr hat Sandra eine Tasse Kaffee ans Bett gebracht bekommen. Von ihrem Mann Holger, Sohn Jonas und Tochter Anna. Heuer muss die 31-Jährige das Bild im Wohnzimmer anschauen, wenn sie ihren Mann (36) am Muttertag sehen will. Es zeigt einen freundlich dreinblickenden Mann in Bundeswehr-Uniform. Anna hat es dort hingestellt. Wenn es mal nicht nach ihrem Kopf geht, steht die Dreijährige davor und schluchzt «Papa,...

  • Kempten
  • 07.05.11
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Diskussion
Soldaten fühlen sich nicht unterstützt

Als unwesentlich für Soldaten bezeichneten es drei Heeresoffiziere bei einer Veranstaltung der SPD zum Thema «Afghanistan, was tun?», ob offiziell von Krieg gesprochen werde. Ärgerlich aber sei, ständig nach Sinn und Zweck des Einsatzes gefragt, zur persönlichen Rechtfertigung gedrängt zu werden. Als schmerzhaft werde das wachsende Desinteresse empfunden. Mitunter werde man kaum mehr wahrgenommen.

  • Kempten
  • 26.10.10

Kempten
Er geht an den Hindukusch, sie und die Kinder bleiben zurück

Tamara und Michael sind ein glückliches Paar. Jede freie Minute verbringen die Allgäuer mit ihren beiden Kindern. Doch nach dem gemeinsamen Sommerurlaub ist damit bald Schluss. Michael ist Berufssoldat und hat seine Papiere für den nächsten Afghanistan-Einsatz bereits in der Tasche. Im November geht es für ihn an den Hindukusch. Die AZ wird die Familie (Familienname und Wohnort werden aus Einsatzgründen nicht genannt) in den nächsten Monaten begleiten.

  • Kempten
  • 18.09.10
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Memmingen
«Keine Besatzer, sondern Helfer»

«Das neue Afghanistan-Konzept der Bundesregierung ist in Ordnung»: Das sagt der frühere Kommodore des Jagdbombergeschwaders in Memmingerberg, Oberst Heinrich Schneider. Wie berichtet, sollen unter Umständen bis zu 850 zusätzliche Bundeswehr-Soldaten die Ausbildung einheimischer Kräfte in Afghanistan verstärken. Dadurch könnte ab 2011 ein schrittweiser Abzug der deutschen Truppen möglich werden.

  • Kempten
  • 01.02.10

Sonthofen / Mazar-e-Sharif
Sonthofer Oberst berät General in Afghanistan

In Afghanistan hat sich Deutschlands Ruf seit dem Luftangriff auf zwei Tanklastzüge im September deutlich verschlechtert. Zu dem Ergebnis kam eine vor kurzem in Berlin veröffentlichte Umfrage unter der afghanischen Bevölkerung. Der aus Sonthofen stammende Oberst Wolfgang Klos, noch bis Mitte Februar im ISAF-Einsatz in Afghanistan, kann das so nicht bestätigen: Es gebe vor Ort Befürworter und Kritiker.

  • Kempten
  • 27.01.10

Memmingen / Mazar-e-Sharif
Marathon in Mazar-e-Sharif

«Willkommen in der Hölle.» Der Satz zur Begrüßung war nicht dazu angetan, das ohnehin etwas mulmige Gefühl zu vertreiben. Da stand der 42-jährige Memminger Bundeswehr-Soldat nun in Mazar-e-Sharif im Norden Afghanistans. Ein Einsatz mit einer Dauer von über vier Monaten lag vor ihm. In dieser Zeit hatte er praktisch keine Privatsphäre und musste mit Temperaturen von bis zu 55 Grad im Schatten zurechtkommen. Ein Einsatz in Afghanistan sei eben eine ganz besondere Erfahrung, sagt der Memminger und...

  • Kempten
  • 19.01.10
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Kabul / Maierhöfen
«Man betet, dass nichts Schlimmes passiert»

«Der Tod der drei Soldaten hat uns schockiert», sagt Max P. Der 23-jährige Soldat aus dem Westallgäuer Dorf Maierhöfen ist seit gut drei Monaten nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul stationiert. Er gehört zur ISAF-Schutztruppe (International Security Assistance Force), die unter Führung der Nato in dem umkämpften Land für Sicherheit sorgen soll. Per Telefon und E-Mail sprachen wir mit dem Waffenmechaniker, der seit 2005 bei der Bundeswehr ist, über den Tod seiner Kameraden und die schwierige...

  • Kempten
  • 02.07.09

Kaufbeuren
Und plötzlich kommt die Bundeskanzlerin vorbei

«Das starre System, das einem die Flügel stutzt», der Öffentliche Dienst im Allgäu, langweilten den Kaufbeurer Michael Weinhara irgendwann. Immer wieder zog es ihn ins Ausland, wo er projektweise beschäftigt ist. Zurzeit leitet er im Auftrag des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland einen Krankenhausbau in Afghanistan. «Es handelt sich um die größte Baumaßnahme unter deutscher Führung in Nord-Afghanistan», erläutert der 46-Jährige. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich...

  • Kempten
  • 17.04.09
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Füssen/Kundus
Heilfroh, dass es nach Hause geht

Die gute Nachricht vorweg: «Alle Soldaten sind wohlauf», sagt Oberstleutnant Ralph Malzahn, der Kommandeur der Füssener Gebirgsaufklärer in Afghanistan. Selbst ein schwerer Vorfall endete dieser Tage glimpflich: Ein Spähpanzer Fennek fuhr auf eine alte Mine, die daraufhin explodierte. «Der Besatzung ist aber nichts passiert», so Malzahn. Er hofft, dass seine Truppe von weiteren Zwischenfällen dieser Art verschont bleibt. Denn in den kommenden Wochen - ab Mitte/Ende März - sollen alle Soldaten...

  • Kempten
  • 07.03.09

Kundus/Füssen
Soldaten freuen sich auf Rückkehr nach Füssen

Die Vorfreude wächst: Die 220 Füssener Gebirgsaufklärer, die seit Ende Oktober/Anfang November im Norden von Afghanistan eingesetzt sind, kehren in den kommenden Wochen zurück. «Ich bin heilfroh, dass es jetzt wieder nach Hause geht», sagt ein 29-jähriger Hauptfeldwebel, auf den in Füssen seine Frau und zwei kleine Töchter warten.

  • Kempten
  • 06.03.09
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Füssen/Kundus
Hoffen auf eine gesunde Rückkehr

Gesund zurückkehren, die Familie oder die Freundin wiedersehen und ein «ganz normales Leben» führen - das will jeder der 220 Füssener Gebirgsaufklärer, die derzeit in Afghanistan eingesetzt sind. Noch sechs, sieben Wochen dauert ihr Einsatz. Im Feldlager Kundus hat sich die Bedrohungslage inzwischen merklich reduziert, teilen die Soldaten mit: Derzeit habe man den Gegner so weit zurückgedrängt, dass nicht mit Raketenbeschuss zu rechnen sei. Doch die Bedrohung für die Kräfte, die sich ständig...

  • Kempten
  • 04.02.09

Füssen/Kundus | hs
Vier Minuten später schlägt Rakete ein

Sie haben den gefährlichsten Auftrag aller deutschen Soldaten, die derzeit in Afghanistan eingesetzt sind: Die Soldaten des Gebirgsaufklärungsbataillons 230 aus Füssen, die in Kundus im Norden des Landes stationiert sind. Erst vor Kurzem gab es einen Raketenangriff - bei dem aber niemand verletzt wurde. Doch es war knapp: «Vier Minuten vorher standen wir noch auf dem ersten Einschlagspunkt, um dort unsere Arbeit zu verrichten», sagt ein 29-jähriger Hauptfeldwebel, der aus Sicherheitsgründen...

  • Kempten
  • 19.12.08
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Kundus | »Allgäu-Rundschau | Michael T.: Zur Zeit ruhig. | | Thomas B. : Verletzt wurde niemand - aber das war schon knapp! | | Oliver W.: Wir standen vier Minuten vorher auf dem ersten Einschlagspunkt, um dort unsere Arbeit zu verrichten! | | Jonny O.: Die Bedrohungslage kommt mir nicht so groß vor. Die Menschen sind uns gegenüber meist freundlich. Besonders die Kinder zeigen Interesse an den Soldaten. | | Jonny O.: Wir sind auf die Umstände in unserer Ausbildung vorbereitet worden, so dass wir mit Professionalität an diesen Auftrag herangehen. Natürlich hat aber jeder von uns einen gewissen Respekt vor der lauernden Gefahr durch Terroristen. | | Michael T.: Aus meiner Sicht ist dieser Einsatz sehr sinnvoll. Dieses Land stellt sich mir als sehr arm dar. Wenn wir nicht in diesem Land unseren Dienst zur Stabilität verrichten würden, würden Unruhen, Einschüchterungen und so weiter an der Tagesordnung sein. Auch leistet die zivile Seite im PRT ihren Beitrag zum Wiederaufbau der Infrastruktur. Aus meiner Sicht sehr sinnvoll. | | Oliver W.: Wir haben die Möglichkeit Sport zu machen, ins Internet zu gehen, zu darten, zu kickern und deutsches Fernsehen zu schauen. Zudem gibt es ein kleines Betreuungsangebot in Form von Grillen und Themenabenden. | | Martin H.: Na ja, die Privatsphäre wird schon gut eingeschränkt. Es gibt wenige Rückzugsmöglichkeiten, allerdings ist die Kameradschaft unser bedingter Familienersatz. | | Michael T.: Kontaktmöglichkeiten bestehen durch Telefon und durch Internet. Diese Kommunikationseinrichtungen können wir 24 Stunden am Tag nutzen. Dass die Familie besorgt ist, das ist verständlich. Aber es liegt an uns, diese Sorge durch Kommunikation so gering wie möglich zu halten. Meine Familie steckt das bisher sehr gut weg. | | Thomas B.: Ich habe das große Glück, dass ich eine starke Frau zu Hause habe, die die Familie managt. Klar vermisse ich sie und die Kinder. Ich versuche so oft wie möglich mit den Lieben in Kontakt zu treten und das über verschiedene Wege. Am liebsten ist mir der gute alte Brief von Hand. | | Oliver W.: Für mich stellt sich die Kontaktaufnahme sehr schwierig dar, da ich nicht immer in das österreichische Netz durchkomme. Aber wenn es geht, sprechen wir lange darüber, was wir zusammen machen, wenn ich aus dem Einsatz zurückkomme. Und da freuen wir uns beide schon drauf. | | Thomas B.: Die Verpflegung im Lager ist richtig gut und üppig. Salattheke, Getränkestation, Frischobst, Süßspeisen lassen keine Wünsche offen. Kässpatzen standen bisher noch nicht auf der Karte, dafür Leberkäs und Weißwürste! | | Oliver W.: Seit gestern Nacht hat es begonnen zu schneien, bis jetzt sind es circa 15 Zentimeter Schnee. | | Von Heinz Sturm und Christian Steinmüller
Leberkäs, Schneefall und ein Raketenangriff

Oliver W.: Seit gestern Nacht hat es begonnen zu schneien, bis jetzt sind es circa 15 Zentimeter Schnee.Wie ist die aktuelle Sicherheitslage? Ist beim Raketenangriff ein Soldat verletzt worden? Wieso knapp?

  • Kempten
  • 19.12.08

«Edelweiß» dominiert in Kundus

Kundus/Füssen | eb | Das Feldlager Kundus in Afghanistan am Samstag: Auf dem Appellplatz dominieren die Mützen mit dem Edelweiß, als die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 das Kommando übernehmen. Für sie - darunter auch Soldaten aus Füssen - startet nun der mehrmonatige Auslandseinsatz. Mit dem Kommandowechsel begann offiziell der Einsatz des 18. deutschen Einsatzkontingentes in Afghanistan.

  • Kempten
  • 17.11.08

Krieg nein, Bedrohung ja

Füssen | hs | Herrscht Krieg in Afghanistan? «Nein», sagt Oberstleutnant Ralph Malzahn ruhig: «Ein Krieg ist es in der Tat nicht.» Aber, so räumt er ein, es gebe eine «permanente Bedrohung». Ab Ende Oktober wird Malzahn mit 220 Soldaten seines Gebirgsaufklärungsbataillons 230 von Füssen nach Afghanistan verlegen. In ein Land, in dem sich die Anschläge auf die Internationale Schutztruppe (ISAF) häufen, und in dem fast 30 deutsche Soldaten gestorben sind. Man habe in den zurückliegenden Monaten...

  • Kempten
  • 20.10.08
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