Afghanistan

Beiträge zum Thema Afghanistan

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Füssen/Kundus
Heilfroh, dass es nach Hause geht

Die gute Nachricht vorweg: «Alle Soldaten sind wohlauf», sagt Oberstleutnant Ralph Malzahn, der Kommandeur der Füssener Gebirgsaufklärer in Afghanistan. Selbst ein schwerer Vorfall endete dieser Tage glimpflich: Ein Spähpanzer Fennek fuhr auf eine alte Mine, die daraufhin explodierte. «Der Besatzung ist aber nichts passiert», so Malzahn. Er hofft, dass seine Truppe von weiteren Zwischenfällen dieser Art verschont bleibt. Denn in den kommenden Wochen - ab Mitte/Ende März - sollen alle Soldaten...

  • Kempten
  • 07.03.09

Kundus/Füssen
Soldaten freuen sich auf Rückkehr nach Füssen

Die Vorfreude wächst: Die 220 Füssener Gebirgsaufklärer, die seit Ende Oktober/Anfang November im Norden von Afghanistan eingesetzt sind, kehren in den kommenden Wochen zurück. «Ich bin heilfroh, dass es jetzt wieder nach Hause geht», sagt ein 29-jähriger Hauptfeldwebel, auf den in Füssen seine Frau und zwei kleine Töchter warten.

  • Kempten
  • 06.03.09
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Füssen/Kundus
Hoffen auf eine gesunde Rückkehr

Gesund zurückkehren, die Familie oder die Freundin wiedersehen und ein «ganz normales Leben» führen - das will jeder der 220 Füssener Gebirgsaufklärer, die derzeit in Afghanistan eingesetzt sind. Noch sechs, sieben Wochen dauert ihr Einsatz. Im Feldlager Kundus hat sich die Bedrohungslage inzwischen merklich reduziert, teilen die Soldaten mit: Derzeit habe man den Gegner so weit zurückgedrängt, dass nicht mit Raketenbeschuss zu rechnen sei. Doch die Bedrohung für die Kräfte, die sich ständig...

  • Kempten
  • 04.02.09

Füssen/Kundus | hs
Vier Minuten später schlägt Rakete ein

Sie haben den gefährlichsten Auftrag aller deutschen Soldaten, die derzeit in Afghanistan eingesetzt sind: Die Soldaten des Gebirgsaufklärungsbataillons 230 aus Füssen, die in Kundus im Norden des Landes stationiert sind. Erst vor Kurzem gab es einen Raketenangriff - bei dem aber niemand verletzt wurde. Doch es war knapp: «Vier Minuten vorher standen wir noch auf dem ersten Einschlagspunkt, um dort unsere Arbeit zu verrichten», sagt ein 29-jähriger Hauptfeldwebel, der aus Sicherheitsgründen...

  • Kempten
  • 19.12.08
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Kundus | »Allgäu-Rundschau | Michael T.: Zur Zeit ruhig. | | Thomas B. : Verletzt wurde niemand - aber das war schon knapp! | | Oliver W.: Wir standen vier Minuten vorher auf dem ersten Einschlagspunkt, um dort unsere Arbeit zu verrichten! | | Jonny O.: Die Bedrohungslage kommt mir nicht so groß vor. Die Menschen sind uns gegenüber meist freundlich. Besonders die Kinder zeigen Interesse an den Soldaten. | | Jonny O.: Wir sind auf die Umstände in unserer Ausbildung vorbereitet worden, so dass wir mit Professionalität an diesen Auftrag herangehen. Natürlich hat aber jeder von uns einen gewissen Respekt vor der lauernden Gefahr durch Terroristen. | | Michael T.: Aus meiner Sicht ist dieser Einsatz sehr sinnvoll. Dieses Land stellt sich mir als sehr arm dar. Wenn wir nicht in diesem Land unseren Dienst zur Stabilität verrichten würden, würden Unruhen, Einschüchterungen und so weiter an der Tagesordnung sein. Auch leistet die zivile Seite im PRT ihren Beitrag zum Wiederaufbau der Infrastruktur. Aus meiner Sicht sehr sinnvoll. | | Oliver W.: Wir haben die Möglichkeit Sport zu machen, ins Internet zu gehen, zu darten, zu kickern und deutsches Fernsehen zu schauen. Zudem gibt es ein kleines Betreuungsangebot in Form von Grillen und Themenabenden. | | Martin H.: Na ja, die Privatsphäre wird schon gut eingeschränkt. Es gibt wenige Rückzugsmöglichkeiten, allerdings ist die Kameradschaft unser bedingter Familienersatz. | | Michael T.: Kontaktmöglichkeiten bestehen durch Telefon und durch Internet. Diese Kommunikationseinrichtungen können wir 24 Stunden am Tag nutzen. Dass die Familie besorgt ist, das ist verständlich. Aber es liegt an uns, diese Sorge durch Kommunikation so gering wie möglich zu halten. Meine Familie steckt das bisher sehr gut weg. | | Thomas B.: Ich habe das große Glück, dass ich eine starke Frau zu Hause habe, die die Familie managt. Klar vermisse ich sie und die Kinder. Ich versuche so oft wie möglich mit den Lieben in Kontakt zu treten und das über verschiedene Wege. Am liebsten ist mir der gute alte Brief von Hand. | | Oliver W.: Für mich stellt sich die Kontaktaufnahme sehr schwierig dar, da ich nicht immer in das österreichische Netz durchkomme. Aber wenn es geht, sprechen wir lange darüber, was wir zusammen machen, wenn ich aus dem Einsatz zurückkomme. Und da freuen wir uns beide schon drauf. | | Thomas B.: Die Verpflegung im Lager ist richtig gut und üppig. Salattheke, Getränkestation, Frischobst, Süßspeisen lassen keine Wünsche offen. Kässpatzen standen bisher noch nicht auf der Karte, dafür Leberkäs und Weißwürste! | | Oliver W.: Seit gestern Nacht hat es begonnen zu schneien, bis jetzt sind es circa 15 Zentimeter Schnee. | | Von Heinz Sturm und Christian Steinmüller
Leberkäs, Schneefall und ein Raketenangriff

Oliver W.: Seit gestern Nacht hat es begonnen zu schneien, bis jetzt sind es circa 15 Zentimeter Schnee.Wie ist die aktuelle Sicherheitslage? Ist beim Raketenangriff ein Soldat verletzt worden? Wieso knapp?

  • Kempten
  • 19.12.08

«Edelweiß» dominiert in Kundus

Kundus/Füssen | eb | Das Feldlager Kundus in Afghanistan am Samstag: Auf dem Appellplatz dominieren die Mützen mit dem Edelweiß, als die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 das Kommando übernehmen. Für sie - darunter auch Soldaten aus Füssen - startet nun der mehrmonatige Auslandseinsatz. Mit dem Kommandowechsel begann offiziell der Einsatz des 18. deutschen Einsatzkontingentes in Afghanistan.

  • Kempten
  • 17.11.08

Krieg nein, Bedrohung ja

Füssen | hs | Herrscht Krieg in Afghanistan? «Nein», sagt Oberstleutnant Ralph Malzahn ruhig: «Ein Krieg ist es in der Tat nicht.» Aber, so räumt er ein, es gebe eine «permanente Bedrohung». Ab Ende Oktober wird Malzahn mit 220 Soldaten seines Gebirgsaufklärungsbataillons 230 von Füssen nach Afghanistan verlegen. In ein Land, in dem sich die Anschläge auf die Internationale Schutztruppe (ISAF) häufen, und in dem fast 30 deutsche Soldaten gestorben sind. Man habe in den zurückliegenden Monaten...

  • Kempten
  • 20.10.08
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