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Heimatreporter-Beitrag: Offener Brief - Wann gibt es in Deutschland wieder einen Strahlenschutz?
Verbraucherschutzorganisation fordert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf, endlich seine Arbeit zu machen

  • Foto: Sendeturm: Eduard Meßmer
  • hochgeladen von Georg Vor

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

diagnose:funk in einem offenen Brief vom 15.05.20 an die Präsidentin des BfS, Dr. Inge Paulini: Wann gibt es in Deutschland wieder einen Strahlenschutz?

Die Vorstände von diagnose:funk, Jörn Gutbier & Peter Hensinger fordern in einem offenen Brief, veröffentlicht in der Zeitschrift "umwelt • medizin • gesellschaft" (33 |2/2020) das Bundesamt für Strahlenschutz, speziell deren Präsidentin, Dr. Inge Paulini auf, endlich ihre Arbeit zu machen:
Wann gibt es in Deutschland wieder einen Strahlenschutz?
Anstatt immer nur die Situation schön zu reden, fordert diagnose:funk die Behörde auf, endlich Ihren Job zu machen und die Bevölkerung vor Strahlenrisiken zu schützen .
Das Amt wird von diagnose:funk aufgefordert, vom thermischen Dogma abzurücken und die Studienlage ernst zu nehmen. und sich nicht mehr hinter den Grenzwerten, die lediglich eine Wärmeeinwirkung von 6 Minuten Dauer berücksichtigen,  zu verstecken.
Diese Vorgehensweise wiederspricht allen Regeln der Wissenschaftlichkeit.
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1375
Anstatt die Ergebnisse kritischer Studien (NTP-Studie, Ramazzini-Studie, Naila-Studie, Athem-Report, Reflex-Studie usw. https://www.emfdata.org/de) zu ignmorieren, wird die Behörde von diagnose:funk aufgefordert, Maßnahmen zur Reduktion der Strahlenbelastung in die Wege zu leiten und dabei das Vorsorgeprinzip berücksichtigen.
Außerdem rät diagnose:funk, den Verein ICNIRP als Gutachter in diesen Dingen als befangen abzulehnen, da diese nur das thermische Prinzip berücksichtigen und biologische Wirkungen seit Jahrzehnten ignorieren.
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1516
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1431
https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel?tag=icnirp
Das BfS wird daher von diagnose:funk aufgefordert, neutrale Gutachter hinzuzuziehen.
Des Weiteren geht diagnose:funk in dem Brief sehr ausführlich auf die Studienlage, die Wirkmechanismen und die Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung ein
Anstatt nach der absoluten Ursache für die Schäden zu suchen,  wird die Behörde von diagnose:funk augefordert, nicht weiter Industrie-Interessen zu legitimieren und nicht mehr weiter gegen das Vorsorgeprinzip verstoßen.
Abgerundet wird das Schreiben durch konkrete Handlungsvorschläge für das BfS

Offener Brief mit Handlungsoptionen an die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz

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