Special Fasching im Allgäu SPECIAL

Sanitätsdienst
Mehr als 50 Helfer des BRK-Oberallgäu im Einsatz bei den Sulzberger Faschingsumzügen

Die Helfer des BRK in Sulzberg bei der Einsatznachbesprechung mit allen Einsatzkräften.
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  • Die Helfer des BRK in Sulzberg bei der Einsatznachbesprechung mit allen Einsatzkräften.
  • Foto: Sebastian Stadler | BRK-Bereitschaft Kempten
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Nach 10 Jahren fand am Sonntag (16.2.2020) der erste von drei Umzügen des Sulzberger Faschings mit mehr als 30.000 Besuchern statt. Das BRK Oberallgäu war für den Sanitätsdienst zuständig und meisterte das Großereignis mit mehr als 50 Einsatzkräften. Welch immense Vorarbeiten für die sanitätsdienstliche Betreuung derartiger Menschenmassen nötig sind, kann man als Laie kaum erahnen. BRK-Kreisbereitschaftsleiter Matthias Straub sorgt für ein wenig Erhellung.

Im Vorfeld der Umzüge hat Matthias Straub gemeinsam mit seinem Planungsteam eine detaillierte Einsatzplanung erarbeitet - ein Dokument mit mehr als 30 Seiten. Am Umzugstag selbst waren 51 Helfer aus dem gesamten Oberallgäu (genauer gesagt von den BRK-Bereitschaften Kempten, Immenstadt, Sonthofen, Oberstdorf, Oberstaufen, Wertach und Altusried-Dietmannsried) sowie vier Ärzte von 11 bis 19 Uhr im Einsatz.

Um im Notfall sofort helfen zu können, waren viele von ihnen mit Rettungsrucksäcken bepackt zu Fuß in der Menge unterwegs, andere mit Quads. „Der Einsatz der Quads war sehr sinnvoll und hilfreich, da diese neben den vielen Fußtrupps am ehesten durch die Menschenmenge kamen“, sagt Straub. Zur Behandlung der verletzten Personen war eine mobile Sanitätsstation aufgebaut worden, eine zweite stationäre befand sich im Jugendhaus am Rathaus. Im Feuerwehrhaus hatte der BRK- Einsatzstab gemeinsam mit Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt seine Einsatzzentrale. An Einsatzfahrzeugen waren mehrere Krankentransport- und Rettungswagen, ein Mannschaftstransportwagen als Arztzubringerfahrzeug sowie ein Gerätewagen des Sanitätsdienstes (als Materialreserve) vor Ort.

Glücklicherweise verlief die Veranstaltung friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Insgesamt mussten die Helfer beim Umzug und in dessen Umfeld 21 Mal Hilfe leisten. „In den meisten Fällen handelte es sich um Kreislaufprobleme oder Stürze“, berichtet Einsatzleiter Michael Buhmann. Die Stimmung vor Ort, auch in den Teams, sei sehr positiv gewesen, genauso wie das Miteinander mit den anderen Organisationen.

Auch bei den kommenden beiden Umzügen am 23. und 25. Februar werden die BRK-Bereitschaften wieder den Sanitätsdienst stellen. „Ursprünglich war geplant, den Fahrzeug- und Kräfteansatz zu reduzieren. Aufgrund der vielen Besucher beim 1. Termin belassen wir ihn aber nun auch für die Folgeveranstaltungen auf demselben hohen Niveau. Dank des hervorragenden Netzwerks der BRK-Bereitschaften und der großen Einsatzbereitschaft der freiwilligen Helfer sind wir glücklicher Weise in der Lage zu solch einer kurzfristigen ehrenamtlichen Aufstockung.“

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