Heimatreporter-Beitrag: Stromfresser Mobilfunk
Energieverschwendung in Zeiten des Klimawandels

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Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

Wenn man sich die Grafik ansieht, stellt man fest, dass die Erderwärmung ab den 1990er Jahren immer stärker zunimmt, also ab dem Zeitpunkt, an dem der Mobilfunk eingeführt wurde…

Die Bundesregierung will nun ab 2020 / 21 ein flächendeckendes 5G-Mikrowellenfunknetz installieren (lassen). Neben den bereits jetzt installierten 60.000 Sendeanlagen kommen noch ca. 800.000 weitere hinzu, zusätzlich sollen 50.000 Satelliten in den Orbit geschossen werden.
Dann sollen weltweit hunderte Milliarden „intelligente“, sendefähige Maschinen und Kleingeräte zusätzlich zu all den Handys, Smartphones und Tablets hinzukommen, um das „Internet der Dinge“ zu bauen.
Eine Digitalisierung auf Funkbasis in diesem Ausmaß wird gesamte Strahlenbelastung noch weiter erhöhen mit ungeahnten Konsequenzen für die Biosphäre, von der alles Leben, auch unser eigenes abhängt.
Der Ausbau des Mobilfunknetzes wird auch den Strombedarf explodieren lassen, mit Strom, der vorwiegend aus fossilen Energieträgern gewonnen wird.
Allein dadurch werden die Klimaziele ad absurdum geführt. Dazu kommt noch die Wärmewirkung der ausgebrachten Mikrowellenstrahlung auf die Atmosphäre.
Laut einer Studie der RWTH Aachen im Auftrag des Energieversorgers EON geht der Energiebedarf durch 5G durch die Decke. Der Strombedarf könnte in Deutschland bis 2025 um 3,8 Terawattstunden (TWh) zunehmen – allein durch das 5G-Netzwerk. Genug Strom, um alle 2,5 Millionen Menschen in Düsseldorf, Köln und Dortmund ein ganzes Jahr lang mit Strom zu versorgen.

5G Mobilfunk-Netzwerk Doppelter Klimakiller
Neue Studie sieht drastisch erhöhten Energieverbrauch von Rechenzentren durch neuen Mobilfunkstandard 5G
5G lässt Strombedarf explodieren
C15 - Energiemehrverbrauch in Rechenzentren bei Einführung des 5G-Standards

Habe mir selber mal die Mühe gemacht, ein paar öffentlich zugängliche Zahlen zusammen zu rechnen:
Laut Bundeswirtschaftsministerium war im Jahre 2009 eine Leistungsaufnahme bei stationären Anlagen von 3.100 GWh / Jahr installier. Ein Jahr hat 8760 Stunden, so kommt man auf eine Dauerleistung von 354 kW. Wenn man nun von einem Anstieg des Mobilfunks innerhalb 10 Jahren (bis 2019) um den Faktor 3 ausgeht, so kommt man hier auf eine Leistung von 1062 kW.
Aktuelle Studien sagen, dass pro Handy 31,9 kWh / Jahr für die Mobilfunkinfrastruktur verbraucht werden, also dauerhaft 3,7 W.

Wenn man nun durchschnittlichen den Stromverbrauch eines Handys, je nach Nutzungsverhalten sprechen aktuelle Studien von 1,9 bis 3,3 kWh / Jahr, bei Smartphones sogar bis zu 7,5 kWh / Jahr dies entspräche einer Dauerleistung von 217 W bis 380 W. bzw 860 W (Smartphone)

Wenn man nun von 97,4 Millionen Handys in Deutschland ausgeht, so kommt man auf eine Dauerleistung zwischen 2.152,540 MW und 8.376,400 MW, also ca zwischen 2,1 GW und 8,4 GW.

Wenn man nun ein durchschnittliches AKW mit 1,4 GW zugrunde legt, so brauchen wir immerhin  bis zu 6 AKWs um den Stromverbrauch des Mobilfunks bereit zu stellen.

Wie geht das mit der Politik der Grünen zusmamen, auf der eine Seite Atomauisstieg, auf der anderen Seite Forderung anch Ausbau des Mobilfunks?
Sind die Grünen noch grün?

Die anderen mobilen Endgeräte, wie Tablets & Co sind hier noch nicht berücksichtigt, ebenso WLAN- Hotspots, DECT Basis-Stationen etc Ebenso ist hier noch Aussen vor, das die vor Ort ankommende Leistung logarhitmisch im Abstand zur Antenne ebnimmt, um also weiter wegauch noch eine entsprechende Sendelsitung bereit zu stellen, muss hier deutlich mehr Energie in das Sendesignal gepumpt werden...

Ich denke, das die Größenordnung des Stromverbrauchs so in etwa stimmt und wenn man nun diese Sende-Leistung in Wärme umrechnet – das Sender (Mikrowellenstrahlung ) Wärme erzeugen – irgendwo muss die ganze Leistung ja hin , das bestätigten sogar die offiziellen Stellen wie das BfS – der thermische Effekt ist allgemein anerkannt!

– Da dürfte man auf Werte kommen, die durchaus zur Erderwärmung beitragen – zusätzlich zur Erwärmung durch die Kraftwerke mit den allseits bekannten Klimagasen wie CO2…

Mal ganz davon abgesehen, wie klimaneutral all der dazu benötigte Strom erzeugt wird…

Ich denke, es sollten die jungen Leute , die sich so löblich für den Klimaschutz einsetzen (fridays for future), auch mal über den eigenen Umgang mit Smartphone & Co nachdenken...
Mobilfunk - Energie - Klima

Bereits jetzt ist erwiesen, dass das Internet das „Land“ mit dem sechstgrößten Stromverbrauch weltweit ist. „Auch Rechenzentren haben einen Auspuff“

In diesem Ausmaß verbraucht die Digitalisierung Energie
Energieverbrauch: Ist das Internet ein Klimakiller?
5G hat ein Energieproblem
Internet und Mobilfunk sind Feinde des Klimas!
Wie sehr die Digitalbranche das Klima belastet
Klimakiller Cloud

Nachtrag 02.11.2020:
In China, dem "Murtterland" von 5G geht der Ausbau nicht im gewünschten Tempo voran,wegen der geringen Reichweite braucht man mehr Stationen, als ursprünglich kalkliert und ausserdem hat man ein massives Problem mit dem Stromverbrauch der Anlagen

https://www.elektrosensibel-ehs.de/chinesisches-5g-wird-seinem-hype-nicht-gerecht/

Nachtrag zur Bundestagswahl 09 / 2021
Diese Wahl wurde ja als "Klimawahl" hingestellt. Nahezu alle Parteinen haben sich schier überschlagen, was die Präsentation ihrer Modelle zu "klimaneutraler" Entwicklung angeht. Ein wichtiger Baustein sind für alle die "regenerativen" Engergiequellen, wie Wind und Sonne. Klingt auf den ersten Blick ganz gut, die Stromerzeugung aus Wind und Sonne hat aber auch ihre Tücken.
Bei der verstärkten Nutzung der Windenergie würden weite Landstriche mit Windrädern zugepflastert - optisch nicht wirklich eine befriedigende Lösung, Dazu kommen Probleme mit Infraschall, da bauartbedingt immer dann, wenn ein Rotorblatt am Mast vorbei geht, sich dort Luftwirbel bilden, dies führt dann zu Unwuchten im Lauf des Rotors, die dann den Infraschall verursachen.  Auch hier ist der Streit zwischen Anwohnerm, die sich dadurch gestört fühlen und den Betreibern schon vorprogrammiert
Windenergieanlagen und Infraschall: Der Schall, den man nicht hört

Aber auch die Photovoltaik ist vor allem wegen der Wechselrichter, die sehr "merkwürdige" Oberwellen im Stromnetz verursachen, ein Problem. 
Wener Thiede hat hierzu in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vom 22.08.2021 einen Artikel veröffentlicht
Photovoltaik-Anlagen: Staatlich verordnete Gesundheits-Gefährder?

Und was mich am Meisen verblüfft, ist das das Wort "Energiesparen" in all diesen schönen Plänen überhaupt nicht vorkommt....

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