Jugendkart-Sport: Warum der MSC Marktoberdorf im Jugendkart-Sport seine Zukunft sieht

28. Oktober 2014 17:26 Uhr von Heiko Wolf
MSC Marktoberdorf

Wer im Ostallgäu vom geplanten Neubau eines Trainingsgeländes samt Vereinsheim hört, denkt zuerst an Fußball. Damit freilich haben Jürgen Herbein, Vorsitzender des Motorsportclubs Marktoberdorf (kurz MSC), und seine Tochter, Karttrainerin Jessica (19), wenig am Hut.

Auch mit dem Vorwurf, dass sie 'kleine Schumis' züchten, darf man Herbeins, seit acht Jahren sehr aktiv in ihrem Verein, nicht kommen. Denn sie, der zweite Trainer Peter Vetter, und ihre 15 Kids von acht bis 18 Jahren fahren keinesfalls Rennstrecke, sondern Geschicklichkeitsparcours.

'Unsere Kinder und Jugendlichen fahren mit abgasreduzierten Industriemotoren mit maximal 6,5 PS', sagt Jürgen Herbein, von Beruf Techniker. Richtige Rennkarts, wie der, den Michael Schumacher in der Jugend fuhr, hätten hingegen 20 bis 50 Pferdestärken. Wie er betont, sei der Kartsport, wie ihn der MSC praktiziere, mit Jahresbeiträgen ab 25 Euro sowie gestellten Karts finanzierbar – während für das Fahren mit Rennkarts tausende Euro pro Jahr fällig würden.

Diese Unterschiede sind Herbein, der sehr für die Sportart wirbt, wichtig: Denn mit dem geplanten, eigenen Gelände, das in Geisenried entstehen soll, wollen sie die Kart-Sparte ihres Vereins wesentlich vergrößern.

Warum der Verein sehr froh über das neue Gelände ist, lesen Sie in der Allgäuer Zeitung (Marktoberdorf) vom 29.10.2014 (Seite 25). Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu