Eishockey-Pressemitteilung
ERC Sonthofen unterliegt beim SC Riessersee

Symbolbild.

Neben vielen angeschlagenen Spielern und dem bereits längerfristigen Ausfall von Tim Marek, fällt seit dieser Woche zudem Marc Sill für einige Wochen aus. Die Verletzung aus dem Spiel gegen Höchstadt hat sich nachträglich als schwerwiegender herausgestellt als zunächst befürchtet. Dennoch hat er sich die letzten Wochen in den Dienst der Mannschaft gestellt und auf die Zähne gebissen.

Die Bulls kamen am Freitag soweit gut aus der Kabine, dennoch übernahm der SCR von Beginn an das Spielgeschehen. Nach 1 ½ Minuten die erste fragwürdige Strafzeit gegen den ERC. Zwar ließ Riessersee die Überzahl selbst noch ungenutzt, doch blieb der SCR im Drittel der Bulls und konnte nur eine Sekunde nach Ablauf der Strafzeit mit 1:0 durch Arkiomaa in Führung gehen. Danach blieben die Werdenfelser weiter am Drücker. Selbst eine vierminütige Überzahl der Bulls brachte keinen Druck auf das Gehäuse von Daniel Allavena im Tor des SCR. Zur Mitte des Drittels erneut Strafe gegen Riessersee. Diesmal nutzten die Bulls ihre Chance im Powerplay. Lukas Slavetinsky wurde von Ondrej Havlicek schön freigespielt und dieser traf zum 1:1 (12. Minute). Danach aber wieder nur die Garmischer am Drücker. So fiel das 2:1 für Riessersee nur zwei Minuten nach dem Ausgleich: Radu stand plötzlich völlig frei vor Konstantin Kessler und diese Chance verwertete Radu eiskalt zur erneuten, aber auch verdienten Führung.

Im zweiten Drittel waren gerade 59 Sekunden gespielt, da musste Kessler erneut hinter sich greifen: Vor dem Tor der Bulls herrschte viel Betrieb und Vollmer drückte die Scheibe zum 3:1 über die Linie. In der Folge blieben die Garmischer weiterhin das tonangebende Team, der ERC nur mit vereinzelten Chancen. Auch zwei weitere Powerplay-Chancen blieben auf Seiten Sonthofens ungenutzt. So blieb es bis Drittelende beim 3:1.

Auch im letzten Drittel mussten die Bulls einen schnellen Gegentreffer hinnehmen. Diesmal benötigte der SCR nur 43 Sekunden, um die Führung weiter auszubauen. Heiß war der Torschütze für seine Farben zum 4:1. Nun aber endlich Sonthofen am Drücker. Jayden Schubert schob mit einem platzierten Schuss in der 44. Minute zum 4:2-Anschlusstreffer ein. Nur weitere vier Minuten später war es Fabjon Kuqi, der zum 4:3 auf nur noch ein Tor Abstand verkürzten. Nun Sonthofen mit dem Momentum auf seiner Seite. In der 52. Minute wieder Strafzeit gegen den ERC – erneut eine sehr fragwürdige Entscheidung. Dennoch blieb auch dieses Powerplay des SRC zunächst folgenlos. Wie schon beim 1:0, blieben die Garmischer im Drittel der Bulls und es schlug nur wenige Sekunden nach Ablauf der Strafzeit im Tor des ERC ein. Erneut landete die Scheibe zum 5:3 durch Arkiomaa im Netz der Bulls. Danach Sonthofen weiterhin bemüht, aber auch der letzte Treffer dieses Abends gehörte dem SCR. Nachdem Martin Ekrt Konstantin Kessler für einen weiteren Feldspieler aus dem Tor genommen hatte, war es Vollmer mit einem Befreiungsschlag. Die Scheibe kullerte über die gesamte Eisfläche ins Tor der Bulls zum 6:3-Endstand.

Auch nach dem Spiel haben die Bulls weitere Ausfälle zu beklagen. So konnten Vladimir Kames und Philipp Sander das Spiel nicht beenden. Kames wird am heutigen Familienspieltag definitiv fehlen, ein Einsatz von Sander wird sich erst kurzfristig entscheiden.

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