Spielbericht
Allgäu-Derby: ECDC Memmingen gewinnt in Sonthofen mit 5:3

Symbolbild.

Mit 5:3 hat der ECDC Memmingen in Sonthofen gewonnen. In einem hart umkämpften Spiel hatten die Indians am Ende mehr vom Spiel und drehten im letzten Drittel die Partie. Bereits am Mittwoch geht es für die Memminger nach Peiting, zwei Tage später kommt mit Regensburg das nächste Spitzenteam in die Maustadt.

Mit runderneuerter Mannschaft und einem Sieg im Rücken erwartete der ERC Sonthofen die Indians zum ersten Allgäu-Derby der Saison. Bereits früh wurde klar, dass diese Partie nicht mit dem temporeichen Spiel vom Freitag mithalten würde, sehr viel Kampf und viele Duelle um den Puck bekamen die Zuschauer zu sehen. Das erste Tor machten an diesem Abend die Indians, die wieder einmal von mehreren hundert Anhängern begleitet wurden. Milan Pfalzer nutzte die Möglichkeit im Powerplay zur Führung (11.). Doch die Gastgeber schlugen zurück: Ovaska, ebenfalls mit einem Mann mehr, brachte die Hausherren wieder zurück ins Spiel und sorgte auf Memminger Seite etwas für Ernüchterung.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Memminger nicht so am Zug, wie es Trainer Waßmiller gern gesehen hätte. Die dezimierte Abwehr, im Vergleich zum Freitag fehlte auch noch Leon Kittel, hatte viel zu tun und wurde durch Sonthofens Kontingentspieler Homjakovs zum 2:1 überwunden. Joey Vollmer im Tor durfte sich über mangelnde Beschäftigung nicht beschweren, er zeigte aber mehrmals seine ganze Klasse und bewahrte die Indians vor einem höheren Rückstand.

Im Schlussdrittel dann der schnelle Ausgleich für Rot&Weiß, als Beck den Puck aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Sonthofen antwortete prompt und ging, durch Neuzugang Stopinski, erneut in Führung. Die Indians, 10 Minuten vor dem Ende, nun in einer ganz heiklen Phase und dazu noch in Unterzahl. Doch das Team des ECDC zeigte Moral: Benedikt Böhm schnappte sich die Scheibe und zeigte mit einem platzierten Schuss in den Winkel, weshalb ihn die Indians im Sommer verpflichteten. Dieses Tor in eigener Unterzahl wirkte wie ein Signal, denn die Indians gewannen nun komplett die Oberhand. Milan Pfalzer mit seinem zweiten Treffer in Überzahl besorgte die Führung, die von den „Bulls“ nicht mehr ernsthaft in Gefahr gebracht werden konnte. Der junge Samir Kharboutli konnte dann noch seinen Premierentreffer in der Oberliga bejubeln, nachdem er von Dennis Miller sehr schön in Szene gesetzt wurde. Obwohl der ERC dann noch den Torwart herausnahm änderte sich nichts mehr am Spielstand und die Indians fuhren den ersten Derbysieg sowie die ersten drei Punkte der Spielzeit ein.

Autor:

Michael Franz aus Kempten

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