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Wie Firmen und Branchen auf die Coronakrise reagieren: ORA-Lounge in Sonthofen

Fisnik Ademi, der Geschäftsführer der ORA Lounge in Sonthofen.
  • Fisnik Ademi, der Geschäftsführer der ORA Lounge in Sonthofen.
  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Lisa Hauger

In unserer Serie "Wie Firmen und Branchen auf die Coronakrise reagieren" hat all-in.de bei Fisnik Ademi nachgefragt. Er ist Geschäftsführer der ORA-Lounge in Sonthofen. Dieses Restaurant gibt es seit Mai 2019. Wegen der Coronakrise musste Ademi jetzt Kurzarbeit anmelden.

Wie hat euch die Krise getroffen? 

"Wenn ich jetzt sage "unerwartet", klingt das jetzt blöd. Wir hätten uns ja schon ein bisschen darauf vorbereiten können", so Fisnik Ademi gegenüber all-in.de. Das habe er teilweise auch schon gemacht, indem er sich mit seinem Team und seinen Eltern beraten hat. "Im Endeffekt trifft die Krise uns alle sehr hart, gerade die Gastronomen."

Wie hilft sich Fisnik Ademi aus der Krise? 

Die ORA-Lounge hat jetzt einen Lieferservice. Ademi ist froh, dass er das machen darf. "Damit wenigstens ein bisschen Geld reinkommt", sagt der Geschäftsführer. 

Seine Mitarbeiter musste er aber in Kurzarbeit schicken, was "definitiv nicht schön ist". Und das nach nicht mal einem Jahr, seitdem das Restaurant geöffnet hat. "Für mich ist die wichtigste Priorität meine Mitarbeiter, meine Familie und dass alles bezahlt werden kann", sagt Fisnik Ademi.

Seine Mitarbeiter hätten die Kurzarbeit gut aufgefasst: "Mein Bruder ist im Service tätig, die Köchin bleibt ja weiterhin. Und mein Bruder liefert jetzt halt aus. Ich unterstütze ihn." Der Geschäftsführer sagt: "Wir sind schon zufrieden damit, wie es jetzt läuft." Natürlich "könnte die Lage immer besser sein", aber er verstehe auch die Situation der anderen, gerade aus finanzieller Sicht, erklärt er weiter. 

Wie sieht es bei den anderen Gastronomen aus? 

Mit einem befreundeten Cafébesitzer habe er sehr viel gesprochen. Auch er hat einen Lieferservice ausprobiert. Doch der sei nicht so gut angelaufen, sagt Ademi. 

Momentan befindet sich der Geschäftsführer der ORA-Lounge mit seinem Verpächter im Gespräch. Wenn man mit seinem Pächter sprechen und etwas verhandeln kann, sei das "keine schlechte Sache", meint Ademi.

"Wir müssen uns überraschen lassen." 

Das Restaurant befindet sich erst in Woche zwei dieser Ausnahmesituation. "Jetzt müssen wir schauen, was noch in Zukunft kommt - und vor allem, wie lang das noch dauert. Das wissen wir noch nicht", so Ademi gegenüber all-in.de. "Wir hoffen natürlich, dass es wieder normal weitergeht, aber wir müssen uns überraschen lassen."

Unterstützung erhält Fisnik Ademi von seiner Familie: "Meine Mutter ist da, mein Vater ist da. Wir haben eine große Familie, die hinter uns und hinter mir steht. Wir schauen, wie es wird", sagt der Geschäftsführer der ORA-Lounge in Sonthofen.

Die Coronakrise trifft auch das Oberallgäuer Reisebüros in Immenstadt hart. 

Wie Firmen und Branchen auf die Coronakrise reagieren: Oberallgäuer Reisebüro in Immenstadt

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