Staupe
Tote Füchse im Oberallgäu gefunden: Impfempfehlung für Hunde

Im Oberallgäu sind wieder einige Fälle der Staupe aufgetreten. Betroffen waren mehrere Füchse im östlichen Landkreis. (Symbolbild)
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Im Landkreis Oberallgäu sind jetzt einige Fälle der Staupe bei Füchsen aufgetreten. Wie das Landratsamt mitteilt, wurden im östlichen Bereich des Landkreises mehrere tote Tiere gefunden. Eine Untersuchung des Landesamtes für Gesundheit bestätigte, dass die Tiere an der Krankheit verendet seien.

Laut dem Landratsamt ist die Krankheit auch für Hunde gefährlich. Die Ansteckung mit dem Staupe-Virus erfolgt über die Maul und Nasenschleimhaut. Hunde könnten allerdings durch eine entsprechende Impfung vor einer Ansteckung geschützt werden, so das Landratsamt weiter. Die dringende Empfehlung deswegen: Hundehalter sollten überprüfen, ob bei ihren Tieren eine Auffrischung der Impfung notwendig ist und jeglichen Kontakt zwischen Hund und Wildtieren möglichst vermeiden. 

Bei Wildtieren wie Fuchs, Marder oder Waschbär endet die Viruserkrankung innerhalb weniger Tage tödlich. Bei Hunden können nur die Symptome der Krankheit behandelt werden. Bis in die 1960er-Jahre war die Staupe eine der verlustreichsten Hundekrankheiten. Seit den 1980er-Jahren nehmen die Fälle bei Hunden allerdings wieder zu.

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