"Rassismus tötet"
Mahnwache gegen Rassismus am Spitalplatz in Sonthofen

Mahnwache gegen Rassismus in Sonthofen
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Anlässlich des Tags gegen Rassismus, der bayernweit am 21. März stattfindet, haben sich am Sonntagnachmittag rund 50 Teilnehmer zu einer kleinen Mahnwache am Spitalplatz in Sonthofen getroffen. Neben Sonthofens Bürgermeister Christian Wilhelm war auch Integrationsbeirats-Vorsitzende Miriam Duran vor Ort.

"Rassismus tötet"

"Rassismus und Nationalismus kommen mir nicht in die Tüte" lautet das Motto der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns auch in diesem Jahr.

"Rassismus und Nationalismus sind Ursache von Ausgrenzung, Spaltung und Menschenrechtsverletzungen. Rassismus und Nationalismus sind weltweit die grausame Ursache von Kriegen, Massakern und Morden. Rassismus tötet. 1966 wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen als 'Internationaler Tag gegen Rassismus' ausgerufen", so Vorsitzende Miriam Duran.

Rassismus auch im Allgäu ein Thema 

An diesem Tag wird weltweit der Opfer rassistischer Gewalt gedacht und gegen jede Form rassistischer Diskriminierung protestiert und mobilisiert. Auch im Allgäu ist Rassismus ein wichtiges Thema. Denn auch in dieser Region komme es immer wieder zu solchen Fällen, so Duran.

Mahnwache gegen Rassismus in Sonthofen
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Kampf gegen Rassismus sollte auch in Krisenzeiten wichtig sein

"Auch wenn die Aufmerksamkeit aktuell auf COVID-19 konzentriert ist:  Am 21. März sollte dennoch an die gemeinsame Verantwortung ALLER, die Menschenrechte zu schützen, erinnert werden", so Duran. "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Das gilt besonders in Krisenzeiten“, sagt die Vorsitzende des Integrationsbeirats.

Gemeinsam ein Zeichen setzen

Der Integrationsbeirat Oberallgäu e.V. – als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft -  schließt sich den zahlreichen Aktionen an und will mit einer kleinen Mahnwache am "Miteinander-Brunnen" in Sonthofen ein Zeichen gegen Rassismus setzen. "Wir laden ein, zu zeigen, dass wir an der Seite der Betroffenen stehen und wir in unserer Mitte keine Diskriminierung dulden", so Miriam Duran.

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